Der Skikurs 2010 für die 7. Klassen geht von
Sonntag, dem 31. Januar,  bis Samstag, den 6. Februar!

Die folgenden Infos beziehen sich also nicht auf den aktuellen Skikurs, auch wenn sie im Grundsatz natürlich nicht veralten.


 

Skikurs (2. - 8. März 2008)


Einladen: Volksfestplatz 8:30Uhr
Abfahrt: 9:00Uhr
vorauss. Rückkehr: ca. 15:00Uhr

  • 75€ (passend) für Liftpass (im Bus)
    bzw. 40 € (Alternativ-Gruppe)
  • Brotzeit für Anreise
  • Krankenversicherungsschutz
  • (Kinder-)Ausweis
  • persönliche Medikamente
  • Ski-/Snowboardausrüstung
    (incl. Protektoren),
    Einstellung vom Fachmann kontrollieren lassen
  • Ski- und Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Hausschuhe
  • Trinkbecher
  • Bettwäsche, Handtücher
  • Schwimmsachen
  • feste Wanderschuhe
  • passende Kleidung
  • Spiele
  • TT-Schläger / Bälle
  • Taschenlampe



Ergänzende Informationen zum Skikurs der 7. Klassen
H. Tobias Albrecht beim Elternsprechtag am 29. November 2007


Diese Informationen ergänzen das Merkblatt vom November 2007.


Voraussichtliche Abfahrtszeiten:
Hinfahrt: 9:00 Uhr (ab 8:30 Einladen, Volksfestplatz)
Heimfahrt: ca. 8:00 Uhr
Ankunft in Bayreuth frühestens 14:30 Uhr
Fahrzeit: ca. 6 Stunden

Unterkunft: Jugendgästehaus
Vollpension
(Bescheid geben, ob Vegetarier, einen Vegetariertisch gibt es immer)
größtenteils 6-Bett-Zimmer
Zimmerbelegung natürlich getrennt nach Buben und Mädchen, aber nicht unbedingt nach Klassen; Kinder können schon vorher Zimmergruppen bilden, vorher nicht komplett belegte Zimmer werden „aufgefüllt“


Geplanter Tagesablauf:
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr bis 16:00 Uhr Ski- bzw. Snowboardfahren sowie Wandern etc.
abends: Pflichtprogramm (Erste Hilfe, Lawinenkunde, Verhalten auf der Piste, Umweltschutz, bunter Abend)
Mittwoch nachmittag: kein Skifahren, Erholungstag
Kleingruppen (3 bis 4 Kinder) können in die Stadt gehen


Abfahrtshelme sind (in Österreich) nicht vorgeschrieben, allerdings wird das Tragen eines Helmes (kein Fahrradhelm!) auch für Anfänger empfohlen.

Ordentliche Skihandschuhe sind Pflicht (keine Snowboard-Handschuhe für Skifahrer, da sich damit die Skistöcke nicht greifen lassen), vor allem um die Hände vor den Stahlkanten der Skier zu schützen.
Für Snowboarder sind die entsprechenden Snowboard-Handschuhe mit Handgelenksprotektoren vorgeschrieben!

Snowboarder sollten gute sportliche Leistungen (Note 1 oder 2) aufweisen, da — vor allem am Anfang — Snowboardfahren sehr anstrengend ist: man fällt sehr oft hin und muß entsprechend oft aufstehen. Man braucht also gute Kondition und gutes Bewegungsgefühl.

Die Anzahl und Einteilung der Gruppen hängt von der Schülerzahl und deren Sportartauswahl ab.
Sollten nur wenige Snowboarder dabei sein, müßten diese evtl. auf Skifahrergruppen aufgeteilt werden.


Die Schüler sind ihrem Können entsprechend in Gruppen eingeteilt. Die Gruppen sind „durchlässig“.

Die Piste verläuft in der Nähe der Unterkunft, nur die Anfänger müssen ein kleines Stückchen bis zum Anfängerlift laufen.


Ski-/Snowboardverleih:
Schule: Nur Ski mit Stöcken ohne Schuhe: 15,00 EUR
(Ausleihtermine am schwarzen Brett beachten!)
MZ-Shop Bikes & Boards: Vermittlung über die Schule
Snowboards mit Schuhen: 35,00 EUR
Hinterglemm: Alpinskiverleih mit Schuhen ca. 40 EUR
Ski- und Snowboardausleihe mit Schuhen: ca. 50 EUR (Gruppenrabatt)

Das wird empfohlen, da die Ausrüstung vor Ort problemlos ausgetauscht oder repariert werden kann, falls das notwendig sein sollte. Außerdem entfällt der Transport der Ausrüstung nach Österreich und wieder zurück.

Krankenversicherung:

Unterschiedlich von Versicherung zu Versicherung => selbst nachfragen

aktuelle Versicherungskarte (EU-Zeichen auf der Rückseite) sollte ausreichen

EHIC (European Health Insurance Card)

Besser: Unfall- und Auslandskrankenversicherung abschließen

Ausweis:

Österreich ist Ausland => Ausweispflicht auch für Kinder!

Um einen (vorläufigen) Ausweis zu beantragen, gehen Sie
  • mit Ihrem Kind zum
  • Einwohneramt
    (in Bayreuth im Rathaus, 3. Stock, Paß- und Meldestelle:
    Montag, Dienstag, Donnerstag: 8 - 14 Uhr, Mittwoch: 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr, Freitag: 8 - 12 Uhr) und nehmen mit
  • 1 Paßbild (in Bayreuth z.B. rechts vor dem Rathaus erhältlich)
  • Reisepässe bzw. Personalausweise beider Eltern (Sorgeberechtigten)
  • von beiden Eltern unterschriebene „Beantragung eines Ausweisdokuments“ (z.B.: Wir sind damit einverstanden, daß für unser Kind ... , geboren am ... ein Ausweis ausgestellt wird. Ort, Datum, Unterschriften)
  • Geburtsurkunde
  • evtl. alte, abgelaufene Pässe bzw. (Kinder-)Ausweise
  • 8,00 EUR in bar
Das sollte in einer halben Stunde erledigt sein.



Absolutes Alkohol- und Rauchverbot!
Wer beim Rauchen oder Trinken von Alkohol erwischt wird,
muß unverzüglich
von seinen Eltern abgeholt werden.


An Skikursen dürfen natürlich nur gesunde Schüler teilnehmen (Impfschutz). Bei Allergien und Medikamenteneinnahme unbedingt Bescheid sagen.

Kurzfristige Abmeldung nur in begründeten Fällen (z.B. Attest), verbunden mit Ausfallkosten


 
Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth
Merkblatt für den Skikurs der 7. Klassen
November 2007

Liebe Eltern,

der Skikurs für die 7. Klassen findet statt

vom Sonntag, den 2. bis Samstag, den 8. März 2008
in der Jugend-Pension Hochkogel
Hintermaisweg 352
A-5754 Hinterglemm
Tel.: +43/6541/7217
Fax: +43/6541/72174 — bitte nur in dringenden Fällen anrufen!
Preis: voraussichtlich 215 € (Fahrt, Unterkunft m. Vollpension, Unfallhaftpflichtversicherung)
und ca. 75 € (5-Tages-Liftpass)

Sollten nach der Skikursabrechnung kleine Restbeträge übrig bleiben, die sich pro Schüler unter 5 € bewegen, bitten wir um Ihr Einverständnis, diese im Rahmen der Skikursorganisation (z.B. Anschaffung neuer Sportgeräte) verwenden zu dürfen.

Ein vorbereitetes Überweisungsformular wird demnächst an alle Skikursteilnehmer verteilt. Das Liftgeld (75 € zzgl. 3 € Kartenpfand) soll passend bereitgehalten werden und wird gesondert im Bus eingesammelt. Den Betrag von 215 € bitten wir bis zum 11.01.2008 auf das angegebene Konto zu überweisen.
Bei finanziellen Schwierigkeiten gewährt der Elternbeirat unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss. Die Antragsformulare sind im Sekretariat erhältlich und müssen schriftlich bis vier Wochen vor der Einzahlungsfrist an den Elternbeirat gerichtet werden.

Versicherung: Die bestehende Schülerunfallversicherung erstreckt sich auf evtl. Unfälle bzw. Schäden bei einem Skikurs, mit der Einschränkung, dass diese nicht auf Missachtung von Anordnungen der Aufsichtspersonen zurückzuführen sind. Da es im Krankheitsfall u.U. zu Schwierigkeiten bei der Kostenerstattung durch die Krankenkassen kommen kann, wird empfohlen, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Die Eltern aller Skikursteilnehmer sind verpflichtet, sich selbst bei ihrer Krankenkasse zu informieren, ob ein Auslandskrankenschein (E111) notwendig ist, und diesen gegebenenfalls mitzunehmen, oder ob die Krankenkasse stattdessen eine European Health Insurance Card (EHIC) ausstellen muss.

Jeder Skikursteilnehmer muss einen entsprechenden Krankenversicherungsnachweis (z.B. Versicherungskarte) dabei haben!

Alpine Wahlmöglichkeiten für den Skikurs: Bei einer ausreichenden Anzahl von Interessenten (mindestens 8 Schüler/innen pro Gruppe) bestehen für den Skikurs
voraussichtlich folgende Möglichkeiten:
Skialpin-Gruppe: Anfänger, Fortgeschrittene, Könner
Snowboard-Gruppe: Anfänger, Fortgeschrittene, Könner
Alternativ-Gruppe: Wandern, Eisstockschießen, Schlittenfahren etc

Wegen der Verletzungsgefahr insbesondere bei Snowboardern besteht für diese die Pflicht, Handschuhe mit Handgelenksprotektoren zu tragen.
Zusätzlich wird das Tragen eines Helmes empfohlen. Das dürfte auch in Ihrem Sinne sein. Des Weiteren behalten wir uns vor, nur Schüler und Schülerinnen, die die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen mitbringen (Sportnote mindestens gut), in eine Snowboard-Gruppe aufzunehmen.
Schülerinnen und Schüler der Alternativ-Gruppe benötigen statt des Liftpasses ein Handgeld von ca. 40 € für ihre Aktivitäten.

Ausrüstung:
  • Alpinski (in einem Sportgeschäft richtig einstellen lassen) bzw. Snowboard, Skischuhe und Skistöcke bzw. Snowboardschuhe, (Schlittschuhe), feste Schuhe
  • Skianzug oder Skihose mit Skijacke, warme Mütze, Skihandschuhe (mit Protektoren für Snowboarder), Skibrille und Sonnenbrille, Skipullover, warme Socken, evtl. Helm
  • Regenjacke, feste Wanderschuhe, kleiner Rucksack/Nierenbeutel
  • mehrere langärmelige T-Shirts/Rollkragenpullis/Skihemden, lange Unterhosen bzw. Strumpfhosen, ausreichend (Thermo-)Unterwäsche, Socken, Ersatzkleidung (z.B. Handschuhe und Mützen)
  • Hausschuhe, Trainingsanzug für das Haus, Schlafanzug, Badebekleidung
  • Waschzeug, Handtücher
  • Trinkbecher
  • Verpflegung für die Busfahrt, Zusatzverpflegung vor Ort (Getränkepulver, Süßigkeiten)
  • Musikgeräte und -instrumente, Schreibzeug, Spiele
  • persönliche Medikamente, Pflaster, elastische Binden, Grippe- & Schnupfenmittel, Halslutschtabletten etc., Sonnencreme (mindestens LSF 20)
  • Bettwäsche
  • Taschengeld (ca. 30 €)
Leihski: Unseren Schülerinnen und Schülern stehen in gewissem Umfang schuleigene Leihski (ohne Skischuhe) zur Verfügung, die nach dem Skikurs zur Wartung in ein Sportgeschäft gegeben werden müssen (Preis 15 €). Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausleihtermine eingehalten werden müssen, welche am „Schwarzen Brett“ in der Schule ausgehängt werden. Außerdem können durch Vermittlung über die Schule bei „MZ-Shop Bikes & Boards“ Snowboards mit Schuhen verliehen werden (Preis 40 €). Ebenso ist eine Ski- und Snowboardausleihe mit Schuhen vor Ort möglich.

Am 29.11.07 findet vor dem Elternsprechtag um 17.15 Uhr im großen Musiksaal eine Informationsveranstaltung für alle Eltern statt.

Während des Skikurses besteht absolutes Alkohol- und Rauchverbot! Nach dem KMS 11/72/866754 können Schüler wegen grober Disziplinlosigkeit während des Skikurses heimgeschickt bzw. die Eltern aufgefordert werden, ihr Kind bei entsprechendem Fehlverhalten vom Skikursquartier vor Ort abzuholen.

Gemäß eines Schreibens vom Kultusministerium müssen wir Sie ebenfalls darauf hinweisen, dass an Schulskikursen nur gesunde Schülerinnen und Schüler teilnehmen dürfen. Ein ausreichender Impfschutz
z.B. gegen Tetanus wäre sinnvoll.

Bitte beachten Sie, dass eine kurzfristige Abmeldung vom Skikurs nur in begründeten Fällen erfolgen kann (z.B. Bestätigung durch ein ärztliches Attest) und mit Ausfallskosten verbunden ist.

Für weitere Fragen stehen Ihnen StR Albrecht sowie alle anderen Sportlehrkräfte in ihren Sprechstunden zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

OStD Dieter Funk
StR Tobias Albrecht

Skifreizeiten werden seltener
Kosten für die Eltern und Belastung der Lehrer senken Interesse
Von dpa-Korrespondent Michael Kieffer
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 17. Februar 2010

München. Mit der ganzen Klasse in die Skifreizeit: Vor einigen Jahren war das an vielen Schulen so selbstverständlich wie der Wandertag. Doch die Fahrt in den Schnee scheint aus der Mode zu geraten, wie Eltern und Verbände beobachten.

„Ein Skilager hat die unangenehme Begleiterscheinung, sehr teuer zu sein“, sagt die Landesvorsitzende des bayerischen Elternverbands, Heike Hein. Ein einwöchiger Pistenaufenthalt könne inklusive Skiverleih mit 400 bis 500 Euro zu Buche schlagen, erläutert Hein. Außerdem hätten viele Kinder nicht ausreichend warme Jacken und Hosen im Kleiderschrank, so dass auch hier erst einmal Ausgaben fällig seien.

Und auch bei Lehrern sinkt anscheinend die Lust auf Skifreizeiten. Beim Deutschen Skiverband (DSV) ist man überzeugt: Das Interesse der Kinder und Jugendlichen am Skisport sei nicht gesunken, doch es mangele zunehmend an den Angeboten. „Es liegt an der Schule, am Lehrer, an der Affinität zu dem Sport“, sagt DSV-Funktionär Michael Berner.
Ähnlich lautet die Einschätzung des Deutschen Skilehrerverbands. „Wir haben zahlreiche Informationen von Lehrern, die sagen, das ist ein zu großer Aufwand“, berichtet Hauptgeschäftsführer Peter Hennekes. Die Gründe seien vielfältig: Manche lehnten den Skisport wegen möglicher Umweltschäden grundsätzlich ab; manche schreckten vor der Gefahr von Beinbrüchen und anderen Unfällen zurück. „Sechs Stunden im Klassenzimmer sind einfacher, als Schüler 24 Stunden lang in einem Skigebiet zu betreuen“, meint Hennekes. „Das tun sich – salopp gesagt – nur noch die Skienthusiasten unter den Lehrern an.“
Das rückläufige Interesse an den Skifreizeiten ist allerdings ein gefühlter Trend. Konkrete Zahlen gibt es dazu nicht – das Kultusministerium führt keine Statistik.



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Checkliste für die Piste
Die Skikurssaison ist eröffnet: x-bay gibt Tipps für eure Packliste – So vergesst ihr nichts
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 15. Januar 2009
Lange Busfahrten, gewöhnungsbedürftiges Essen in der Jugendherberge, durchgefeierte Nächte und ganz viel Schnee: Für viele Schüler stehen in den ersten Wochen und Monaten des neuen Jahres die Skikurse auf dem Programm. Damit ihr die Woche in den Bergen gut übersteht, hat x-bay eine Packliste für euch zusammengestellt.

➤ Sonnenbrille: Sie schützt zum einen eure Augen vor gefährlicher UV-Strahlung auf der Piste. Zum anderen bleiben eure tiefen Augenringe mit Hilfe der dunklen Gläser vor den strengen Blicken der Lehrer verborgen. Eine Skibrille kann zwar genauso nützlich sein, wirkt beim gemeinsamen Frühstück jedoch etwas unpassend.

➤ Mütze: Auf der Piste ist alles erlaubt. Ob knallgrün oder neongelb, mit oder ohne Bommel – Hauptsache warm. Wer während des Skikurses krank im Bett liegt, verpasst schließlich alles.

➤ Nahrung: Müsliriegel, Chips, Schokolade, Gummibärchen, Äpfel, Bananen, Knäckebrot, Toast und Salzstangen. Was ihr zum essen einpackt, ist egal. Hauptsache, ihr packt etwas ein. Auch wenn das Essen in der ein oder anderen Jugendherberge ganz okay sein sollte: sicher ist sicher. Von in Fett schwimmenden Pommes, der täglich gleichen Suppe mit wechselnder Nudelbeilage und undefinierbaren Aufläufen ist schließlich noch keiner so richtig satt geworden.

➤ Ski oder Snowboard: Ohne könnte es im Skikurs schnell langweilig werden.


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➤ Skistecken: Sollten natürlich auch nicht fehlen. Tipp für Anfänger: Am besten ein paar Ersatzskistecken einpacken. Bis man kapiert hat, dass es beim Skifahren nicht auf die Arme, sondern auf die Beine ankommt, kann ein bisschen dauern. Dabei ist es nicht selten, dass der ein oder andere Stecken zu Bruch geht. Gutes Klebeband tut’s aber auch.

➤ Skihelm: Wie der Unfall des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus gezeigt hat, kann ein Helm Leben retten. Uncool sind die schützenden Kopfbedeckungen zumindest seit langem nicht mehr. Und: Wer einen Helm trägt, braucht keine Mütze.

➤ Handschuhe: Neben warmer Skikleidung, langer Unterwäsche und einer Mütze sicherlich eines der wichtigsten Gepäckstücke für den Skikurs. Wer kann bei eisiger Kälte schon mit nackten Händen einen Skistecken längere Zeit festhalten? Außerdem ist man mit guten, dicken und wasserundurchlässigen Handschuhen bei einer spontanen Schneeballschlacht am Rasthof jedem Wollhandschuhträger haushoch überlegen.

➤ Geld: Auch wenn die Jugendherberge euch super mit Lunchpaketen für die Mittagspause versorgt, einen Germknödel und ein Glas Almdudler-Kräuterlimonade solltet ihr euch auf der Alm nicht entgehen lassen.

➤ Sonnencreme: Schließlich könnte es passieren, dass die Sonne herauskommt. Und wer will schon nach Hause kommen und drei Wochen lang mit einem weißen Brillenabdruck im Gesicht in der Schule sitzen?

➤ Handy: Mobil zu sein, kann fast nie verkehrt sein. Gerade im riesigen Skigebiet. Kurz einmal die falsche Abzweigung erwischt, und schon ist die Gruppe weg. Ein kurzer Anruf beim Lehrer könnte da sehr hilfreich sein. suli


Gut behelmt auf die Skipiste
Sporthändler melden Rekordgeschäft: Kopfschützer verkaufen sich wie warme Semmeln
Von Ursula Quass
Nordbayerischer Kurier — Montag, 7. Dezember 2009

Fürth/München. Der Trend zu Skihelmen beschert den Herstellern und dem Einzelhandel ein Rekordgeschäft. „Wir können schon jetzt sagen, dass in Deutschland noch nie so viele Helme verkauft worden sind wie im vor uns liegenden Winter“, sagte der Geschäftsführer des Skiherstellers Uvex Sports, Werner Grau, in Fürth. „Man schätzt, dass im deutschen Sportartikelfachhandel insgesamt eine Million Helme plus x verkauft werden. Das ist in jeder Beziehung rekordverdächtig.“ Im Vorjahr waren es 600000.

Wie Graus Firma kann sich die ganze Branche vor Nachfragen kaum retten: „Wir haben noch nie so früh in der Saison so viele Helme verkauft“, bringt Johann Kreidl, Einkäufer bei Sport Bittl in München, die Lage auf den Punkt. „Viele, die ihr ganzes Leben lang ohne Helm gefahren sind, sagen, sie fallen auf, wenn sie noch länger ohne fahren.“ Nachdem sich die ersten Kunden bereits im August mit Helmen versorgt hätten, stürme die Kundschaft nun vor allem an den Wochenenden regelrecht die Geschäfte – und die Zeit drängt, denn das Angebot wird knapp.

Und das, obwohl die Hersteller so weit als möglich längst nachgelegt haben, Beispiel Casco. „Wir haben die Produktion erhöht, soweit das anpassbar ist. Aber spätestens zu Weihnachten wird es sicher wieder eng werden. Das betrifft alle Hersteller“, berichtet Markus Krause, Mitglied der Geschäftsleitung. Geht das Geschäft so weiter und wird der Winter gut, sei ein Rekordjahr drin, glaubt man auch beim Konkurrenten Uvex. Bis Anfang 2011 erwartet Uvex-Chef Grau, dass in Deutschland insgesamt 1,3 Millionen Helme nachgefragt werden – eine Verdoppelung binnen zwei Jahren.

Doch ganz unproblematisch sind Helme nicht, sind viele Experten überzeugt. „Helme können auch kontraproduktiv sein“, warnt Thomas Kern, Oberarzt der Unfallchirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau. „Man darf sich nicht zu sicher fühlen. Gerade Ungeübte aber denken oft: Ich habe einen Helm auf, mir kann nichts passieren.“
Auch Peter Hennekes, Sprecher beim Deutschen Skilehrerverband, betont: „Ein Helm ist gut für die individuelle Sicherheit. Aber er bringt nichts, wenn die Gehirnzellen unter dem Helm nicht mitarbeiten.“

Was also tun, damit der Pistenspaß nicht zum Horrortrip wird? „Rücksicht auf andere muss immer die erste Regel sein“, sagt Ex-Skiprofi Christian Neureuther. Tatsächlich seien die Wintersportler „zum großen Teil überfordert“. Die seien „so mit ihrer Fahrtechnik beschäftigt, die sehen auch keine Warnschilder.“ Früher hätten „viel mehr“ Erwachsene im Skikurs „profihaftes Verhalten“ gelernt, sagt Neureuther. „Heute, mit den neuen Skiern, lernt man so schnell. Da machen viele Leute keinen Kurs mehr und fahren blind rum, ohne zu wissen, wie man sicher fährt.“ Zudem würden viele „über das Material verführt, über ihre Verhältnisse zu gehen und den Kick zu suchen“. Ein Umstand, der den Ex-Rennläufer wütend macht. „Ich kriege so einen Hass, wenn ich sehe, wie Menschen als lebende Bomben über die Piste rasen.“

Eine Pistenpolizei lehnt Neureuther dennoch ebenso ab wie eine Skihelmpflicht. Dass eine solche Vorschrift kommt, ist aber nicht zu erwarten. Im bayerischen Innenministerium gibt es derzeit keinerlei dahingehende Bestrebungen. „Wir setzten auf die Vernunft der Skifahrer“, sagt Sprecher Holger Plank. Jede Vorschrift müsse zudem auf ihre Einhaltung kontrolliert werden, gibt Plank zu bedenken. „Aber wer soll das machen?“
Die Pistenbetreiber und Seilbahngesellschaften, schlägt Neureuther vor, „die könnten sich verpflichten und sagen: Wir lassen Kinder ohne Helm nicht in den Lift einsteigen.“ Beim Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) hält man nicht viel davon: „Sobald jemand eine Liftkarte kauft, schließt er einen Beförderungsvertrag“, sagt VDS-Vize Hannes Rechenauer. Generell könne es „nicht so funktionieren, dass Seilbahnbetreiber zu Hilfspolizisten gemacht werden“, betont Rechenauer und fügt hinzu: „Dann eher doch eine generelle Skihelmpflicht, würden wir sagen.“


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Eine Woche an der frischen Luft
Leserbrief (Thema: Skikurse)
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 23. Januar 2008
Auf einen Leserbrief und eine redaktionelle Nachfrage zum Thema Skikurse in den Bayreuther Schulen nimmt diese Leserin Bezug.

Frau Brix schreibt, dass es „genügend Schüler gibt, die am Skifahren keinerlei Interesse haben“. Es gibt auch genügend Schüler, die an der Schule, gesundem Essen und so weiter kein Interesse haben. Trotzdem werden sie dazu angehalten, weil es für sie gut, sinnvoll und wichtig ist.

In vielen Schulen wurde der Skikurs in der achten Klasse gestrichen wegen zu umfangreichen Stoffs im G8 und zu großem Stundenausfall.


Abruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Viele Kinder fahren in die Schule mit dem Bus oder Auto, dann sitzen sie sechs oder mehr Stunden im Klassenzimmer, erledigen wieder sitzend ihre Hausaufgaben, aber nur wenige gehen ein- bis zweimal die Woche in einen Sportverein. Viel zu wenig für einen heranwachsenden Menschen.

Die Muskulatur unserer Kinder verkümmert und Verletzungen sind vorprogrammiert. Gerade im G8 wünschte ich den Schülern eine Woche an frischer Luft mit viel Bewegung.

Und jeder, der einmal unter blauem Himmel von einem schneebedeckten Gipfel ins Tal wedelte, weiß, was für ein Glücksgefühl das hervorruft. Danach könnten viele Kinder vielleicht wieder konzentrierter arbeiten und besser lernen.

Valentina König-Meßner, Bayreuth


Mehr schwere Ski-Unfälle
Experten fordern Helmpflicht — Verletzungen immer schlimmer
OBERSTDORF/BISCHOFSGRÜN
Nordbayerischer Kurier — Montag, 14. Januar 2008
Die Zahl der Wintersportunfälle in Bayern ist in den ersten Wochen der laufenden Saison bereits stark gestiegen

„Wir fliegen mit mehreren Hubschraubern täglich vier bis fünf Einsätze mit schwerverletzten Ski- und Snowboardfahrern“, sagte Herbert Forster, Unfallchirurg der Bergwacht in Immenstadt im Oberallgäu. Der Zuwachs im Vergleich zu früheren Jahren liege in einigen Regionen schon bei rund 20 Prozent. Auf den harten Kunstschnee-Pisten komme es bei Skifahrern zu Unterschenkelfrakturen und Knieverletzungen, bei den Snowboarden seien es vor allem Schulterverletzungen und gebrochene Handgelenke. Auch zu Rodelunfällen werden die Retter immer häufiger gerufen.

Übereinstimmend fordern Ärzte, Versicherer und die Bergwacht eine Helmpflicht für Wintersportler. „Ich bin der Überzeugung, dass dadurch schwerwiegende Unfälle vermieden werden könnten“, sagte Rolf-Dieter Winkler aus Bischofsgrün, stellvertretender Landesleiter der Bergwacht. Der Gesetzgeber werde um die Einführung der Helmpflicht letztlich nicht umhin kommen. „Wir registrieren jeden Winter an die 6000 Kopfverletzungen“, sagte der Sicherheitsexperte des Deutschen Skiverbandes, Andi König. Mehr als 80 Prozent davon könnten durch einen Helm vermieden werden.

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Eine Skihelmpflicht zumindest für Kinder verlangte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, Herbert Rebscher. Positive Erfahrungen in Italien, wo Kinder bis 14 einen Helm auf der Piste tragen müssen, seien das beste Argument für eine entsprechende Regelung auch in Deutschland. Und Unfallchirurg Forster meinte: „Wenn es auf Pisten zu Kopfverletzungen kommt, sind es bei Sportlern ohne Helm meistens schwere Schädel-Hirn-Verletzungen. Und die sind was ganz Schreckliches.“

Die hohe Geschwindigkeit auf den gut präparierten, aber oft beinharten Pisten sehen alle Experten als Ursache für die gestiegenen Unfallzahlen, obwohl sich die Sicherheitsausrüstung der Wintersportler deutlich verbessert habe. Inzwischen haben die Wintersportunfälle mit Schwerstverletzten eine ähnliche Dimension wie bei Motorradunfällen im Sommer erreicht, erklärt Ruprecht Beickert von der Unfallklinik Murnau. Die Zahlen würden kontinuierlich zunehmen.

Das gilt auch für Rodelunfälle in den Wintersportgebieten. „Die Schlitten sind inzwischen schnelle Geschosse, mit denen auch Erwachsene auf steilen, schnellen Rodelpisten zu Tal rasen“, sagte der Marktoberdorfer Sportarzt Claus Huyer. Zu allem Überfluss werde auf den Rodelhütten vor der Abfahrt am späten Nachmittag oft nochmal kräftig Alkohol getrunken, dann komme es zu vielen Unfällen mit zum Teil schweren Wirbelsäulen- oder Knieverletzungen.


Sind Skikurse in den Schulen heute eigentlich noch zeitgemäß?
Leserbrief (Thema: Skikurse)
Ein Denkanstoß: Skifahren sollte Privatsache sein
Leserbrief im Nordbayerischern Kurier — Dienstag, 8. Januar 2008
Sind Skikurse in den Schulen heute eigentlich noch zeitgemäß?, fragt sich eine Leserin und möchte damit eine Diskussion über dieses Thema anstoßen.

Warum ist es eigentlich ein Muss für Schüler, an einem Skikurs teilzunehmen? Ich kenne genügend Schüler, die eigentlich am Skifahren keinerlei Interesse haben. Warum müssen diese ihre Zeit damit vergeuden an Aktivitäten teilzunehmen, die ihnen keinen Spaß machen?

Manche würden vielleicht, wenn sie die Wahl hätten, lieber eine Woche damit verbringen ihr Hobby auszuüben. Was bringt es einem Kind, das nach dieser Woche wirklich Gefallen am Skifahren hat, wenn dessen Eltern es sich sowieso nicht leisten können, ihm diese Freizeitaktivität zu finanzieren? Ist es dann nicht erst richtig frustriert?

Wäre es nicht besser, die Schüler in verschiedene Sparten einzuteilen und danach für jede dieser Gruppen eine Aktivwoche zu organisieren?
Wie zudem noch bekannt ist, kann ein großer Anteil der Schüler mit 15 Jahren noch nicht schwimmen. Wenn diese Kinder eine Woche an einem Schwimmkurs teilnehmen könnten, hätten sie eine Aktivität, die sie sich jederzeit leisten und ausüben können.

Skifahren sollte Privatsache sein.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Skiwochen unseren Jungs nicht viel gebracht haben. Sie sind kein einziges Mal die Piste abgefahren, da sie sich vorher schon verletzt haben. Es fährt auch bis heute keiner von ihnen Ski.

Vielleicht ein Denkanstoß.

Edda Brix, Hummeltal


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Zu Schulskikursen nachgefragt
(Thema: Skikurse)
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 8. Januar 2008
In den Bayreuther Schulen wird die Tradition der Skikurse hochgehalten. Sie sind auch Bestandteil des Lehrplanes. Im Ermessen der Schulleitung liegt es allerdings, was sie aus der sportlichen Woche macht.

Der KURIER fragte nach bei Gerhard Kraus, dem Schulleiter des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums (WWG). Hier werden lehrplanmäßig die Skifreizeiten in der 7. und 8. Klasse angeboten, wobei man sich auch Alternativen nicht verschließe, wie Kraus betont: „Das wäre für uns kein Dogma, wenn das Interesse an den Skikursen rückläufig wäre.“ Das ist es aber nicht. Kraus: „Die Akzeptanz ist sehr hoch.“ Vor allem in den achten Klassen sei es in den Vorjahren so gewesen, dass einige Schüler, wohl wegen negativer Erfahrungen aus dem Vorjahr, nicht mehr mitfahren wollten. Heuer dagegen sei das Interesse größer denn je. „Der Trend geht zum alpinen Skilauf und zum Snowboardfahren.“

Abruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Die Interessenlage werde im Vorfeld in erster Linie bei Elternabenden abgeklärt, sagt Kraus. „Das ist ein vielfältiger Prozess.“ Wobei neben dem Umweltaspekt auch die finanzielle Seite diskutiert werde. Um die Belastung für die Eltern so gering wie möglich zu halten, gebe es die Möglichkeit, die Ausrüstung bei der Schule auszuleihen. Darüber hinaus biete das WWG bei einem Skibasar günstige Einkaufsmöglichkeiten.

Tolles Gemeinschaftserlebnis
Ganz ähnlich sieht man die Situation im Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE). Schulleiter Rainhard Kreutzer sagt, dass erstmals in diesem Schuljahr der Skikurs nur in den siebten Klassen angeboten werden könne. Nicht, weil es an Interesse mangele, sondern weil es personell nicht leistbar wäre. Kreutzer: „Es müssten zu viele Unterrichtsstunden ausfallen.“ Kreutzer bedauert das sehr, „weil das Gemeinschaftserlebnis gerade bei einem Skikurs spürbar ist. Das ist etwas ganz anderes als ein Schullandheimaufenthalt im Sommer.“ gs


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