10 "goldene" Regeln für Eltern-Lehrer-Gespräche:
1. Lassen Sie die Emotionen zu Hause.
2. Verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen: Es gilt ein Problem zu lösen.
3. Kämpfen Sie nicht gegen den Lehrer.
4. Suchen Sie mit ihm gemeinsam nach Lösungen.
5. Gehen Sie nicht in die Sprechstunde, um es dem Lehrer "mal zu zeigen".
6. Vermeiden Sie den Eindruck, dass Sie nichts von ihm halten.
7. Geben Sie dem Lehrer die Möglichkeit zu Erklärungen.
8. Verlieren Sie sich nicht in Nebensächlichkeiten.
9. Erwarten Sie keine "fertigen" Lösungen.
10. Versuchen Sie, sich in die Rolle des Lehrers zu versetzen.
Quelle: ElternZeitschrift 2/2002 S. 6 f.;
 
Sprechen Sie mit dem Elternbeirat!
Er kann Hilfestellung für Gespräche bieten.
 
Pflichten der Schule
Die Schule ist verpflichtet, engen Kontakt zu den Erziehungsberechtigten zu halten und sie z.B. über absinkende Leistungen oder sonstige wesentliche Schwierigkeiten ihres Kindes möglichst frühzeitig zu unterrichten. Die Unterrichtung muss schriftlich erfolgen.
 
Pflichten der Eltern
Sie sind verpflichtet, die Erziehungsarbeit der Schule zu unterstützen. So sollen sie z.B. dafür sorgen, dass ihr Kind regelmäßig die Hausaufgaben erledigt, sich hinreichend auf den Unterricht vorbereitet und die für den jeweiligen Tag notwendigen Unterrichtsmaterialien mit in die Schule bringt
 
Leitfaden für Konfliktfälle
Eltern und Lehrer sehen ein Kind jeweils aus ihrer Perspektive.
Naturgemäß kommt es deshalb immer wieder zu Konflikten zwischen beiden Parteien. Diese sollten in der Sprechstunde angesprochen und gelöst werden.
Ansprechpartner ist immer zuerst die jeweilige Lehrkraft.
Erst dann ist der Verbindungslehrer oder der Schulleiter hinzuzuziehen.
Welche Lehrkräfte am MWG Verbindungslehrer sind, ist in der wo finden wir das???? zu finden.
Bei fachlichen Fragen (z.B. Waren die Anforderungen für die Jahrgangsstufe angemessen?) stehen die Fachbereichslehrer für ein Gespräch zur Verfügung. Wer im jeweiligen Fach Fachbetreuer ist, kann dem Jahresbericht entnommen oder im Sekretariat erfragt werden.
Kann auch hier und im Gespräch mit der Schulleitung keine Lösung gefunden werden, steht den Eltern der Weg zum Ministerialbeauftragten frei (Adresse ist beim Elternbeirat oder der Schulleitung zu erfragen).
Der Ministerialbeauftragte handelt im Auftrag des Kultusministeriums und hat die unmittelbare Aufsicht über die Gymnasien in seinem Aufsichtsbezirk.
Er ist z.B. zuständig für vergleichbare Leistungsanforderungen, für die Zuweisung oder Entlassung von Schülern oder die Entscheidung bei Beschwerden gegen die Notengebung. Auch Eltern können sich direkt an ihn wenden
Quelle: Karl, Winfried: Hilfen für die Arbeit des Elternbeirates am Gymnasium, in: Grundlagen für die Mitwirkung der Eltern an bayerischen Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder, Hrsg.: Hanns-Seidel-Stiftung e.V., München 2002, S. 135 ff.