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2018











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Rückkehr zum G9: Eine gute Idee?
Umfrage
Nordbayerischer Kurier —Samstag, 8. April 2017
Die CSU-Landtagsfraktion und die Staatsregierung beschlossen am Mittwoch, das G 9 zurückzubringen. In Zukunft haben Gymnasialschüler wieder neun statt acht Jahre Zeit bis zum Abitur. Wie sehen die Bayreuther diese Wende?

Phil Funfak, 19, Schauspieler aus Bayreuth:
„Generell finde ich es gut, dass der Druck weg ist, das Gymnasium in acht Jahren schaffen zu müssen. Die Schüler sollten die Möglichkeit haben, zwischen G8 und G9 zu wählen. Dann können diejenigen, die mehr Intensivierung brauchen, besser betreut werden und gute Schüler können in acht Jahren ihr Abi machen.“

Werner Fuchs, 60, Lehrer aus Ramsenthal:
„Ich bin geteilter Meinung. Anfangs war ich gegen das G8 und habe sogar dagegen demonstriert. Heute denke ich, dass es durchaus machbar ist.  Manchen Schülern tut das zusätzliche Jahr jedoch gut, um eine persönliche Reife zu erlangen.“

Eva Ulshöfer, 22, Studentin aus Bayreuth:
„Ich finde die Rückkehr gut und hätte mir gewünscht, dass ich bei meinem Abi auch ein Jahr länger gehabt hätte. Das eine Jahr mehr Schule hilft den Schülern vielleicht, danach eher zu entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen. Mit 17 oder 18 sind viele noch unsicher.“
Meik Semmelmann, 19, Schüler aus Creußen:
„Es ist gut, dass das G9 zurückkommt. Ich selbst bin in der 11. Klasse im G8 gescheitert. Ich bin mir sicher, dass ich mit einem Jahr mehr Zeit das Abitur geschafft hätte. Manche brauchen einfach mehr Zeit zum Lernen und können nicht so gut mit dem Stress umgehen.“

Markus Bauer, 34, Lehrer aus Weidenberg:
„Ich glaube, man hätte auch das G8 sinnvoll gestalten können, wenn man sich mehr Gedanken über die Umsetzung und Inhalte gemacht hätte. Ich hoffe, dass nicht wieder das Gleiche passiert und alles von einem Tag auf den anderen undurchdacht verändert wird. Es fehlen mir bis jetzt die konkreten Verbesserungsvorschläge.“

Sarah Antonio, 23, Studentin aus Bochum:
„Ich finde die Entscheidung sehr gut. Ich selber habe das Abitur in neun Jahren gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie viel Stress Schüler im G8 haben müssen. Es bleibt zu wenig Zeit, sich auf wichtige Dinge, wie zum Beispiel die Studienorientierung, zu konzentrieren.“


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Handreichung des Bayerischen Kultusministeriums zum neuen G9
Zusammenfassung
LEV-Rundschreiben 3/2017 — 07.04.2017
Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat in ihrer Eigenschaft als mehrheitliche politische Kraft des Parlaments am 5. April 2017 die Einführung eines neuen neunjährigen Gymnasiums im Freistaat beschlossen. Am 6. April 2017 informierte das Kultusministerium die Gymnasialdirektorinnen und Gymnasialdirektoren mit einer 12-seitigen Handreichung über die geplanten Details zur Ausgestaltung des künftigen gymnasialen Bildungswegs.

Vorbehaltlich der Abstimmung im Bayerischen Landtag über die dazu notwendige Gesetzesänderung (sie soll am 01.08.2018 in Kraft treten) können Eltern und Lehrer sich jetzt darauf einstellen, dass das bayerische Gymnasium wesentlich reformiert wird.


Wichtig

Die Umstellung auf das G9 erfolgt ab den Jahrgangsstufen 5 und 6 im Schuljahr 2018/19, d.h. sie beginnt mit den Kindern, die jetzt noch die vierten Klassen der Grundschulen besuchen und nach den kommenden Sommerferien im September 2017 in die Gymnasien eintreten. Das bedeutet, nunmehr haben Eltern und Kinder, die den Einschreibungstermin im Mai 2017 wahrnehmen wollen, Planungssicherheit sowie detailliertere Kenntnis über die Form der gymnasialen Laufbahn, der sie sich anvertrauen wollen.

Das neue neunjährige Gymnasium entspricht nicht dem G9 traditioneller Prägung. In die Gestaltung sollen pädagogische Erfahrungen aus dem G8 einfließen – u. a. die Kompetenzorientierung, die auch in dem zum kommenden Schuljahr geltenden LehrplanPLUS zum Ausdruck kommt. Das Kultusministerium wird diesen Lehrplan an die neunjährige Laufzeit anpassen, um eine Vertiefung und Reflexion des Lernstoffs zu ermöglichen. Es wird auch neue Inhalte geben. So soll Informatik ein Pflichtfach werden und die politische Bildung (Demokratiebewusstsein) der Schülerinnen und Schüler soll in den Fokus rücken. Weitere zusätzliche Schwerpunkte sind Persönlichkeitsbildung, Studien- und Berufsorientierung, MINT (Ausrichtung auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und außerschulische Lernorte.

Schülerinnen und Schüler, die sich bereits (spätestens seit dem Schuljahr 2016/17) am Gymnasium befinden, durchlaufen das G8 nach dem für diese Schulform gültigen Lehrplan.


Konzept des neuen G9

Das neue bayerische Gymnasium ist ein grundständiges G9 (grundständig = mit der fünften Jahrgangsstufe beginnend). Es bietet die Möglichkeit zur individuellen Verkürzung der Lernzeit („Abitur nach acht Jahren mit einer Überholspur ab Jahrgangsstufe 9“).

Es wird deshalb eine neue Jahrgangsstufe 11 als Einführungsphase der Oberstufe (Jahrgangsstufen 12/13) konzipiert. Die Schülerinnen und Schüler erreichen den mittleren Schulabschluss (prüfungsfrei) mit dem Bestehen der Jahrgangsstufe 10.

Besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler können ihre Lernzeit um ein Jahr verkürzen, indem sie in den Jahrgangsstufen 9 und 10 Zusatzmodule am Nachmittag belegen (bis zu vier Stunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremdsprache).
Diese Schüler können am Schulstandort bis zur Jahrgangsstufe 10 in ihren Klassen bleiben. Sie erhalten einen speziellen Mentor (Lehrerin oder Lehrer als Ansprechpartner), der sie bis zum Eintritt in die Qualifikationsphase berät. Diese Schülerinnen und Schüler überspringen die Jahrgangsstufe 11. Jedes bayerische Gymnasium wird diese Möglichkeit zur Verkürzung der Schulzeit anbieten.

Auch die Vorbereitung eines Auslandsjahres, das in Jahrgangsstufe 11 stattfinden könnte, lässt sich durch die Module in den Jahrgangsstufen 9 und 10 erleichtern. Schülerinnen und Schüler, die diese Option wählen, treten nach dem Auslandsjahr in die Jahrgangsstufe 12 ein.

Das P-Seminar wird aus der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13) in die Jahrgangsstufe 11 vorgezogen.



Neue Stundentafel
  • Der Pflichtunterricht wird um 17 – 19 Wochenstunden erweitert (im Vergleich zum G8).
    Anmerkung:
    Die Angabe der Wochenstunden bezieht sich auf die Zahl der Unterrichtsstunden, die die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 – 11 besuchen. Diese Zahl ist in den Jahrgangsstufen unterschiedlich bemessen, beträgt aber mindestens 30. Die Wochenstunden der verschiedenen Jahrgangsstufen sind zu addieren. Eine Erhöhung ihrer Zahl um 17 – 19 bedeutet also, dass die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 – 11 im neuen G9 pro Woche jeweils durchschnittlich bis zu drei Stunden weniger Unterricht haben. Die genaue Verteilung der Stunden auf die Jahrgangsstufen sowie ihre Zuordnung zu den Fächern ist Gegenstand der kommenden Lehrplangestaltung durch das Kultusministerium und steht deshalb noch nicht fest.
  • In der Unter- und Mittelstufe wird der Nachmittagsunterricht reduziert.
  • Die 2. Fremdsprache beginnt weiterhin in der Jahrgangsstufe 6.
  • Die Grundstruktur der bisherigen Oberstufe bleibt erhalten.
  • Die Stundenausstattung eines jeden Fachs entspricht mindestens der im G8 („kein Fach wird
  • schlechter gestellt“), die Intensivierungsstunden bleiben erhalten – nach den Worten des Kultusministeriums jedoch nur „in bestimmtem Umfang“.

Lehrplan

Das neue bayerische Gymnasium beruht auf der Ausrichtung des LehrplanPLUS. Er wird zu diesem Zweck angepasst und ergänzt.

Die Jahrgangsstufe 5 bleibt (im Vergleich zum G8) unverändert, die Jahrgangsstufe 6 benötigt nur wenige Änderungen (im Vergleich zum G8).

Das Kultusministerium legt die neuen Lehrpläne für alle anderen Jahrgangsstufen bis zum September 2018 (Jahrgangsstufen 7 bis 9) bzw. bis zum September 2019 (Jahrgangsstufen 11 bis 13) vor.

Redaktion: Bernd Hein, LEV-Gesamtvorstand

Das neue bayerische Gymnasium wird grundständig auf neun Schuljahre angelegt
Kultusminister Spaenle: „Bayerisches Bildungspaket: Wir investieren kraftvoll in Bayerns Schulen – Grundsatzentscheidung für ein neues bayerisches Gymnasium“
Kultusministerium, PM 130/2017 — 6. April 2017
„Durch das Bildungspaket ,Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen' mit unserem Konzept zum bayerischen Gymnasium stellen wir die Weichen für die Zukunft der bayerischen Schulen. Wir bieten hervorragende Bildungschancen und eine sehr gute Förderung für unsere jungen Menschen. Wir stärken unser differenziertes Bildungswesen mit seiner hohen Qualität und seiner großen Durchlässigkeit. Wir investieren mit dem Bildungspaket rund 2.000 Stellen zusätzlich in Bayerns Schulen. Das neue bayerische Gymnasium werden wir grundständig auf neun Schuljahre anlegen, aber auch den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, es pädagogisch begleitet in acht Jahren zu durchlaufen. Diese Entscheidung trägt für das nächste Vierteljahrhundert", so Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zu dem gestern von der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag angenommenen Bildungspaket. Minister Spaenle wird nun das Bildungspaket und das Konzept zum neuen bayerischen Gymnasium in den Ministerrat
und den Bayerischen Landtag einbringen.

Kernpunkte des Bildungspakets sind:
  • die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung,
  • der Ausbau von Inklusion und die Stärkung der Förderschulen,
  • die Stärkung der Grund-, Mittel- und Realschulen,
  • eine Zukunftsinitiative „Berufliche Bildung“,
  • die Begabtenförderung „Fit für die Zukunft: Fördern und Forschen“,
  • die stärkere Unterstützung der Schulleitungen und Schulverwaltung,
  • sowie das neue bayerische Gymnasium.
Das Bildungspaket stärkt Bayerns Schulen durch:
  • die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung mit einem bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Ausbau der Betreuungsangebote.
  • die Stärkung der Förderschulen und den Ausbau der Inklusion. Die hervorragende Arbeit der Förderschulen wird durch zusätzliche Stellen unterstützt (2018 mit 50 Stellen und in den darauf folgenden beiden Jahren mit jeweils 100 weiteren Lehrerstellen). Der damit begonnene Weg wird auch danach auf diesem Niveau fortgesetzt. Die Inklusion wird weiter ausgebaut - mit jeweils 100 Lehrerstellen zusätzlich in den Jahren 2019 und 2020. Die Kapazitäten der bayerischen Universitäten zur Ausbildung von Lehrkräften für Sonderpädagogik werden durch fünf neue Lehrstühle erhöht: Drei davon bilden den Kern eines neuen Ausbildungsstandortes in Regensburg, München und Würzburg werden ausgebaut.
  • die Stärkung der Beruflichen Bildung mit der Zukunftsinitiative „Berufliche Bildung" mit 100 zusätzlichen Stellen in den Jahren 2018 und 2019 für Berufsschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen. Der Meisterbonus wird auf durchschnittlich 1.500 Euro (Gesamtkosten jährlich rund 17 Millionen Euro) erhöht. Zusätzlich eingesetzt werden 10 Millionen Euro 2018 zur Förderung von Investitionen in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und 5 Millionen Euro für Exzellenzzentren der beruflichen Bildung im Bereich „Industrie 4.0".
  • den Ausbau der Lehrerreserve für die Schulen: In den nächsten beiden Jahren werden 100 Stellen für die integrierte Lehrerreserve an den Realschulen sowie 50 Stellen für Mobile Reserven an Grund- und Mittelschulen zusätzlich bereitgestellt.
  • eine stärkere Unterstützung von Schulleitungen an Grund- und Mittelschulen, Realschulen und beruflichen Schulen. 150 Stellen werden 2018 bereitgestellt, um den Schulleitungen mehr Leitungszeit zu ermöglichen. Ferner wird 2018 die Anzahl der Stellen für Verwaltungsangestellte um 150 erhöht.
  • eine Stärkung der Begabtenförderung unter dem Motto „Fit für die Zukunft: Fördern und Forschen".
  • ein neues bayerisches Gymnasium - mit mehr Lernzeit für die Schüler.
Das neue bayerische Gymnasium: Mehr Qualität, mehr Zeit, mehr Individualität

„Das neue bayerische Gymnasium legen wir zum Schuljahr 2018/2019 auf neun Jahre an mit der Möglichkeit, die Lernzeit individuell auf acht Jahre zu verkürzen", sagte Minister Spaenle. „Damit können wir der gewachsenen Heterogenität der Schülerinnen und Schüler und dem Bedarf an zusätzlicher Lernzeit für neue inhaltliche Anforderungen Rechnung tragen."

Zu den Eckpunkten des neuen bayerischen Gymnasiums zählen:
  • Das neue bayerische Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 13 und wird einem hohen Qualitätsanspruch gerecht.

    • Wir investieren zusätzlich rund 18 Pflichtstunden.
    • Wir stärken die Kernfächer und wichtige Themen wie Digitalisierung und politische Bildung.
    • Die zweite Fremdsprache setzt weiter in Jahrgangsstufe 6 ein.
    • Nach Jahrgangsstufe 10 wird der mittlere Bildungsabschluss erreicht.
    • Die neue Jahrgangsstufe 11 bildet künftig die Einführungsphase der Oberstufe.
    • Das Fünf-Fächer-Abitur wird beibehalten.
    • Der LehrplanPLUS wird auf die neunjährige Lernzeit angepasst.

  • Das neue  bayerische Gymnasium bietet die Möglichkeit, die Lernzeit individuell um ein Jahr zu verkürzen. Die Schüler werden in der 8. Jahrgangsstufe informiert und beraten. In einem strukturierten zweijährigen Förderangebot werden sie auf das Auslassen der Jahrgangsstufe 11 oder ein Auslandsjahr vorbereitet.
  • Die neue Jahrgangsstufe 11 bietet neue pädagogische Möglichkeiten: das P-Seminar, vorwissenschaftliche Arbeitstechniken, Studien- und Berufsorientierung, Stärkung der digitalen und politischen Bildung sowie Begabtenförderung.
  • Reduzierung des verpflichtenden Nachmittagsunterrichts vor allem in der Unter- und Mittelstufe. Damit entstehen Freiräume für inner- und außerschulisches Engagement. Der Ausbau des Ganztags wird wie bisher an den Gymnasien bedarfsgerecht fortgesetzt.

Umsetzung des neuen bayerischen Gymnasiums

Das neue bayerische Gymnasium soll zum Schuljahr 2018/2019 starten – mit den Jahrgangsstufen 5 und 6. Das bedeutet: Die Kinder, die zum Schuljahr 2017/2018 ins Gymnasium übertreten, werden der erste Jahrgang des neuen bayerischen Gymnasiums sein. Lehrplan und Schulbücher liegen rechtzeitig vor.




Die Eckpunkte der G9-Reform und des Bildungspakets
Die G9-Reform ist nur ein Teil eines großen Bildungspakets für verschiedene Schularten
Von Christoph Trost, dpa
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 6. April 2017
Nach jahrelangen Debatten und Diskussionen will die CSU-Fraktion am Mittwoch die Eckpunkte für eine umfassende Gymnasialreform verabschieden: Bayern kehrt damit zum neunjährigen Gymnasium zurück. Ein Überblick:

LEHRER/STELLEN: Durch die gesamte Reform werden nach jüngsten Angaben aus der CSU gut 1800 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen – ungefähr 1000 an den Gymnasien und etwa 800 an den anderen Schularten, etwa für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Ein weiterer Schwerpunkt sollen dabei auch die Förderschulen sein.

SCHULLEITUNGEN: Mehr Anrechnungsstunden für Schulleiter und zusätzliche Stellen für Sekretärinnen sollen die Schulverwaltungen und Schulleiter entlasten – hier hatte es zuletzt Klagen gegeben.

INVESTITIONEN: Es soll nicht nur in zusätzliche Stellen investiert werden, sondern auch Geld etwa für das Thema Digitalisierung fließen

ZURÜCK ZUM G9: Das Kultusministerium hatte zuletzt argumentiert, die „Spielräume“ zur Weiterentwicklung des G8 seien „in den entscheidenden Punkten erschöpft“. Man wolle aber nicht das alte G9, sondern ein „zeitgemäßes, auf neun Jahre ausgerichtetes Gymnasium“.

FÄCHER: Über die Jahre gerechnet soll die Zahl der Wochenstunden im Vergleich zum derzeitigen G8 um etwa 18 Stunden steigen - und nicht einfach die aktuelle Stundenzahl von acht auf neun Jahre gedehnt werden. Unter anderem sollen die Kernfächer gestärkt werden. Kein Fach wird schlechtergestellt. Und: Informatik soll in Zukunft Pflichtfach in allen Ausbildungsrichtungen werden. Die Profilbildung (beispielsweise sprachliches/naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium) soll auch weiterhin zur 8. Klasse erfolgen.

NACHMITTAGSUNTERRICHT: Der Pflichtunterricht am Nachmittag wird deutlich reduziert: In der Unter- und Mittelstufe etwa soll es kaum mehr Nachmittagsunterricht geben. Die Kinder sollen damit mehr Zeit für andere schulische Angebote, Musik, Sport und Ehrenamt haben.
FREMDSPRACHEN: Es bleibt bei der Mindestvorgabe von zwei Pflicht-Fremdsprachen. Und es soll auch dabei bleiben, dass die erste Fremdsprache in der 5. und die zweite in der 6. Klasse startet.

NEUE ELFTE KLASSE: Der elften Klasse soll künftig eine ganz besondere Bedeutung zukommen: Hier soll stärker als bisher vorwissenschaftliches Arbeiten geübt werden. Das Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung soll in die neue 11. Klasse vorgezogen werden. Auch Auslandsaufenthalte bieten sich dann besonders an. Und: Die elfte Klasse soll „ausgelassen“ werden können.

„ÜBERHOLSPUR“: Schüler, die das Abitur auch weiterhin nach acht Jahren ablegen wollen, sollen die elfte Klasse auslassen dürfen. Die betreffenden Schüler sollen zwei Jahre lang auf das „Überspringen“ vorbereitet werden, und zwar mit Zusatzkursen am Nachmittag.

OBERSTUFE: Das Konzept der Oberstufe bleibt, und es bleibt auch beim Fünf-Fächer-Abitur. Es sollen aber „Möglichkeiten zur vertieften Profilbildung“ geprüft werden, heißt es im Konzept des Ministeriums.

START DER REFORM: Das neue G9 soll zum Schuljahr 2018/19 eingeführt werden - und zwar dann gleich für die Jahrgangsstufen fünf und sechs.

MITTELSTUFE PLUS: Derzeit erproben 47 Pilot-Gymnasien in Bayern das Modell der „Mittelstufe plus“. Dort haben Schüler schon jetzt die Möglichkeit, das Abitur erst nach neun Jahren abzulegen. Damit es dort keine „Lücke“ zwischen den beiden neunjährigen Varianten (Mittelstufe plus und neues G9) gibt, sollen die 47 Schulen drei Jahre länger als geplant die jetzige Wahlmöglichkeit bieten können.

KOSTEN: Bei der Aufteilung der Kosten zwischen Freistaat und Kommunen etwa für neue Schulbauten zeichnet sich ein Lösungsvorschlag ab: Die Kommunen sollen dem Vernehmen nach die Kosten vom Freistaat erstattet bekommen, die nachweislich auf die G9-Reform zurückzuführen sind.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Bayerns gymnasiale Kehrtwende
Es war ein langer, schleichender, quälender Prozess, doch nach knapp 15 Jahren kehrt Bayern zum G9 zurück
Von Christoph Trost, dpa
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 5. April 2017

Horst Seehofers Worte über die Zukunft des bayerischen Gymnasiums waren an Eindeutigkeit kaum zu überbieten. „Es wird kein G9 geben“, sagte der bayerische Ministerpräsident zu Beginn der laufenden Legislaturperiode im Landtag. Das war im Dezember 2013, im politischen Geschäft also vor einer halben Ewigkeit.

Nun haben sich die Zeiten geändert – und die Zeiten haben die CSU verändert: An diesem Mittwoch will die CSU nach einem langen, schleichenden, oft quälenden Prozess das Zurück zum neunjährigen Gymnasium beschließen. Die CSU unter Horst Seehofer macht damit eine Hauruck-Entscheidung des früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber rückgängig: Zum Schuljahr 2004/05 war das um ein Jahr verkürzte Gymnasium (G8) in Bayern an den Start gegangen – ein Schnellschuss. Anlass für die Reform war der damalige späte Berufseinstieg deutscher Akademiker, etwa wegen der Wehrpflicht und vergleichsweise langer Studienzeiten.

Doch die Reform war unausgegoren – mit der Folge, dass das Gymnasium über all die Jahre eine große Baustelle blieb. Immer wieder wurde daran herumgedoktert, es wurde hin- und herreformiert – alles vergeblich. Der Ärger und die Kritik blieben: Die Schüler würden überfordert, hätten keine Zeit mehr für Sport, Musik und Ehrenamt.

Im Herbst 2014 begann der langsame Abschied vom G8: Die CSU beschloss die Einführung einer „Mittelstufe plus“ zum Schuljahr 2015/16 - wenn auch nur an 47 Pilot-Gymnasien. Doch dort haben Schüler die Möglichkeit, zwischen acht- und neunjährigen Zügen zu wählen. Was viele in der CSU-Fraktion lange nicht wahrhaben wollten: Damit war praktisch das Tor Richtung G9 aufgestoßen – und es war nicht mehr zu schließen. An den 47 Modellschulen entschieden sich rund zwei Drittel der Schüler für die längere Variante. Umfragen bestätigten das Bild.

Die quasi zwangsläufige Folge: Im vergangenen Sommer entschied das Kabinett, dass es überall in Bayern wieder neunjährige Züge geben soll – parallel zu G8-Zügen. Eine „neue Epoche“, schwärmte Seehofer.
Doch die Idee der Parallelführung beider Varianten wurde in den vergangenen Monaten verworfen: zu kompliziert, nicht praktikabel. Stattdessen steuerten Seehofer, Kultusminister Ludwig Spaenle und dessen Ministerium immer klarer auf eine Komplett-Rückkehr zum G9 zu. Ebenso klar blieb aber der Widerspruch der G8-Anhänger in der CSU.

Die Lösung brachte ein teurer Kompromiss: Nun soll es nicht nur eine Gymnasialreform geben, sondern gleich ein ganzes Bildungspaket. Es gibt nicht nur 1000 neue Lehrer fürs Gymnasium, die dort im Endausbau des neuen G9 benötigt werden, sondern auch 800 Stellen für alle anderen Schularten, etwa für berufliche und Förderschulen. Seit dieses Paket auf dem Tisch liegt, ist CSU-intern der Weg zum G9 frei. Und Bayern ist ja damit nicht allein: Nachdem sich in der Vergangenheit fast alle Bundesländer dem internationalen G8-Standard angeschlossen hatten, gab es zuletzt in einigen Ländern eine teilweise oder vollständige Rückkehr zum G9. Niedersachsen ist wieder komplett beim G9 – leistungsstarke Schüler haben aber weiter die Möglichkeit, ein Jahr früher Abi zu machen. Hessen und Schleswig-Holstein haben Wahlfreiheit eingeführt. Nordrhein-Westfalen bietet beide Optionen: G8 an Gymnasien und G9 an weiteren Schulen. In Baden-Württemberg wird in 44 Schulen G9 erprobt. In den ostdeutschen Ländern wird das Abitur in der Regel nach zwölf Schuljahren abgelegt.

Am neuen G9 in Bayern soll es – das war der CSU wichtig – eine sogenannte Überholspur für Schüler geben, die das Abitur auch weiterhin nach acht Jahren ablegen wollen. Diese sollen zwei Jahre lang Zusatzkurse besuchen und dann die elfte Klasse auslassen dürfen. Ansonsten wird es weniger Nachmittagsunterricht geben, aber über die Jahre etwas mehr Stunden als bisher. Dass das Paket am diesem Mittwoch beschlossen wird, daran gibt es keinerlei Zweifel mehr. Startdatum ist das Schuljahr 2018/19, für die Klassen fünf und sechs. Und dann hoffen Seehofer & Co. auf eines: Ruhe an der Schulfront. Es stehen ja Bundestags- und Landtagswahl vor der Tür.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Physik-Nationalteam steht fest
Ein MWGler ist dabei
Pressemitteilung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. Nr. 11/2017 04.04.2017
Nach Auswahl-Workshop steht nun die Mannschaft für die Physik-Weltmeisterschaft IYPT in Singapur fest. Eine Schülerin aus Langenau sowie Schüler aus München, Kassel, Bayreuth und Schwelm wettstreiten für Deutschland.

Die elf Jugendlichen, die beim German Young Physicists´ Tournament (GYPT), der deutschen Physikmeisterschaft für Schülerinnen und Schüler, im März in Bad Honnef für die diesjährige Nationalauswahl nominiert worden waren, haben sich vergangenes Wochenende an der Universität Ulm zu einem dreitägigen Workshop getroffen.

Als Ergebnis des Wochenendes steht nun das Team fest, das Deutschland vom 5. bis 12. Juli 2017 auf der Physik-Weltmeisterschaft, dem International Young Physicists´ Tournament (IYPT) in Singapur vertreten wird. Dem Team gehören an: Waleed El-Kishawi vom Märkischen Gymnasium, Schwelm, Sebastian Friedl vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Bayreuth, Birk Magnussen vom Wilhelmsgymnasium, Kassel, Raymond Mason von der Europäischen Schule, München sowie Auguste Medert vom Robert-Bosch Gymnasium, Langenau (Baden-Württemberg).

Theorietest und Präsentationsgeschick entscheiden mit über WM-Teilnahme

Auf dem Programm standen experimentelle Arbeiten sowie die Präsentation eines Physik-Projekts, das einen Monat lang an verschiedenen regionalen GYPT-Zentren bearbeitet wurde. Zusätzlich wurde ein Test geschrieben, der sich unter anderem mit dem Phänomen „Zirpen von El Castillo“ befasste, wobei das Geräusch eines Quetzal-Vogels durch das Klatschen vor einer Pyramide imitiert werden kann.

Die fünf aussichtsreichsten Schülerinnen und Schüler bilden nun das Nationalteam, das Deutschland beim Physik-Weltcup (IYPT) im Sommer vertreten wird. „So dicht wie dieses Jahr war das Leistungsfeld im Auswahl-Workshop zur Nationalmannschaft noch nie“, zeigt sich GYPT-Wettbewerbsleiter Florian Ostermaier beeindruckt. Auch der Organisator des Workshops, Felix Wechsler, freut sich über das hohe Niveau der Schülerinnen und Schüler.

Damit tritt auch in diesem Jahr wieder eine vielversprechende Mannschaft für Deutschland an. Beim vergangenen IYPT in Jekaterinburg, Russland, musste sich die deutsche Mannschaft nur dem Team aus Singapur geschlagen geben.
IYPT-Team in komplett neuer Besetzung

Mit 16 respektive 17 Jahren sind alle noch sehr jung und nehmen zum ersten Mal am IYPT teil. Lediglich Auguste Medert (17) aus Langenau und Waleed El-Kishawi (17) aus Schwelm haben bereits Erfahrungen bei internationalen Physik-Turnieren sammeln können – hatten sie sich doch bereits 2016 bzw. 2015 für die Teilnahme am österreichischen Pendant des Turniers (AYPT) qualifiziert und sind von dort mit ihrem jeweiligen „Team Deutschland“ mit je einer Goldmedaille nach Hause gekommen.

Sebastian Friedl (16) aus Bayreuth, Birk Magnussen (16) aus Kassel und Team-Kapitän Raymond Mason (16) aus München schnuppern dieses Jahr das erste Mal Wettkampf-Luft auf internationalem Parkett.

Den vier Nachwuchs-Physikern und der Nachwuchs-Physikerin stehen nun anstrengende Turniervorbereitungen bevor. In den nächsten Wochen werden sie sich mehrfach ins Trainingslager nach Ulm begeben, um sich bestmöglich für den physikalischen Wettkampf in Singapur zu wappnen.

Zum IYPT

Beim International Young Physicists´ Tournament (IYPT) tragen die einzelnen Teams die zu Hause erarbeiteten Lösungsvorschläge zu 17 physikalischen Aufgaben in sogenannten „Fights“ vor, wobei eine gegnerische Mannschaft bestimmt, welches Problem vorgetragen wird. Während die Gegner in einer anschließenden wissenschaftlichen Diskussion versuchen, Schwachstellen in der Argumentation der vortragenden Mannschaft aufzudecken, beurteilt ein drittes Team sowohl den Vortragenden als auch den Opponenten. Eine Jury aus Lehrerkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertet schließlich alle drei Teams. Dabei kommt es nicht nur auf physikalisches Fachwissen an, sondern ebenso auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren.



Quelle: https://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2017/dpg-pm-2017-11.html


Herzlichen Glückwunsch!


IYPT-Team ausgewählt
Raymond, Birk, Auguste, Waleed und Sebastian vertreten Deutschland
Schülerforschungszentrum Südwürttemberg — 1. April 2017
Vom 31. März - 2. April fand der diesjährige Auswahlworkshop für das 30. IYPT in Singapur statt. Die 11 Teilnehmer, die beim GYPT in Bad Honnef ausgewählt wurden, mussten bereits Freitags ihre neuen Ergebnisse zu einem weiteren Problem präsentieren. Anstatt den Fragen von Juroren standzuhalten, diskutierten die Teilnehmer diesmal untereinander und schlugen sich in konstruktiven Diskussion Verbesserungen vor und gaben sich wichtige Anregungen.

Der Samstag wurde mit einem zweistündigem Theorietest begonnen in dem die Teilnehmer unter anderem das "Zirpen von El Castillo" untersuchten. Das Geräusch des Quetzal Vogels kann durch Klatschen vor einer Pyramide imitiert werden. Eine Hörprobe findet sich hier. Im Anschluss an den theoretischen Teil führten die Schüler Experimente im Anfängerpraktikum der Universität Ulm durch. Abends wurde die Ergebnisse erneut der Gruppe präsentiert.

Der spannende Sonntag wurde mit einem Taktik- und Regeltraining über die YPT Wettbewerb begonnen und mündete schließlich in die Teamnominierung.
Folgende Schüler konnten letztendlich den Sprung ins Team schaffen:

Sebastian Friedl, 16, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth
Waleed El-Kishawi, 17, Märkisches Gymnasium Schwelm
Birk Magnussen, 16, Wilhelmsgymnasium Kassel
Raymond Mason (Captain), 16, Europäische Schule München
Auguste Medert, 17, Robert-Bosch Gymnasium Langenau

Höchsterfreulich ist auch die Verteilung der 5 Teilnehmer auf 5 verschiedene Zentren. Dies spricht für ein ausgeglichenes und hohes Niveau der verschiedenen Standorte. Mit Auguste und Waleed sind zudem Teilnehmer der AYPT Gewinnermannschaft von 2015 und 2016 nun auch beim IYPT vertreten. Und auch Birk ist ein alter Bekannter des GYPTs, bereits im Jahr 2014, beim 1. GYPT, war er Teilnehmer des Auswahlworkshops.

Das 30. IYPT findet vom 5. bis 12. Juli in Singapur statt. Deutschland geht als Gold-Medaillen-Gewinner in das diesjährige Turnier und muss sich gegen 31 andere Teams beweisen.


https://www.gypt.org/neuigkeiten/iypt-team-ausgewahlt.html

Let‘s dance again!
2. MWG-Schulball am 7. April 2017 ab 20 Uhr
Schulinfo — 11.03.2017
Die SMV lädt alle Eltern, Lehrer und Schüler herzlich ein zum Schulball im Evangelischen Gemeindehaus in der Richard-Wagner-Straße 24, Bayreuth.

Sehr geehrte Eltern, Lehrer und Schüler,

unter dem Motto „Magical Woodland“ dekorieren wir – die Schüler-Mit-Verantwortung (SMV) des MWGs – das Evangelische Gemeindehaus.

Dabei wird die ballerfahrene Band „Barfly“ den Takt sowohl für Standard- als auch für lateinamerikanische Tänze angeben. Um in den Pausen der Band für Unterhaltung zu sorgen, treten verschiedene Tanzgruppen des „DanceComplex“ von Claudia Schmidt auf. Alle Durstigen werden durch die SMV mit Getränken versorgt und alle Hungrigen können sich an den kulinarischen Werken des Blus erfreuen.

Dies ist die ideale Gelegenheit, das Abschlussballkleid oder den Festtagsanzug wieder aus dem Schrank zu holen und erneut oder zum ersten Mal in einer lockeren, gemeinschaftlichen Atmosphäre das Tanzbein zu schwingen. Dabei sind Schüler, Lehrer und Eltern alle sehr willkommen, Freunde (von Schülern. Lehrern oder Eltern) dürfen natürlich auch gerne mitgebracht werden. Wir empfehlen eine Teilnahme für Schüler ab der 9. Klassen, aber auch jüngere Schüler sind willkommen.
Ab Mittwoch, den 15.03.2017, können Sie, liebe Eltern, Lehrer und Schüler, jeden Mittwoch und Donnerstag in den Pausen vor den Musiksälen Karten für nur 11€ erwerben. Es gibt dieses Jahr zwar keine Differenzierung zwischen Sitz- und Laufkarten, doch für genügend Sitzplätze zum zwischenzeitlichen Hinsetzen zum Entspannen oder zum Essen und zum Trinken ist gesorgt.

Wir hoffen, einige von Ihnen/euch wiederzusehen und gemeinsam einen wunderbaren Abend zu verbringen!

Mit freundlichen Grüßen

Die Schülersprecher

Silke Höher
Johannes Muff
Gloria Griebel
Chiara Badewitz
Alena Glöckler


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