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Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Nordbayerischer Kurier — tag, 20.Juli 2015
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Tennis-Mädchen des MWG verpassen Bayerisches Finale knapp
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 20. Juli 2016
Die Tennis-Mädchen des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth haben äußerst knapp das Finale der Bayerischen Meisterschaften verpasst.

Lilly Pirner, Luise Glatfeld, Nina Schinke, Jule Schinke, Oliwia Kempinski und Isabella Hones (von links) schafften gegen das favorisierte Friedrich-Dessauer-Gymnasium aus Aschaffenburg zwar ein 3:3-Unentschieden, hatten aber letztlich aufgrund der schlechteren Spielbilanz das Nachsehen und mussten sich mit dem dritten Platz in Bayern begnügen. In toller Form präsentierten sich dabei die beiden Spitzenspielerinnen Oliwia Kempinski und Luise Glatfeld, die ihre besser eingestuften Gegnerinnen bezwangen.
Ins Nordbayerischen Finale waren die MWG-Mädchen durch einen souveränen 5:1-Sieg über die mittelfränkische Senefelder Schule aus Treuchtlingen eingezogen.

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Moderne Klammer für die Geschichte
Der Sieger im Architektenwettbewerb für den Neubau am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium steht fest – 24 Architekten reichten Entwürfe ein
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 13. Juli 2016

Das ist der Schritt, auf den sie am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) seit sechs Jahren gewartet haben. Denn seit sechs Jahren kämpft die Schule darum, dass es mit dem Neubau und der Sanierung endlich losgeht. Jetzt steht fest, wie die Schule der Zukunft aussehen soll. Der Preisträger des europaweiten Architektenwettbewerbs steht fest: das Büro Code Unique aus Dresden. Werden Martin Boden-Peroche und sein Team auch bauen?

Am MWG ist einiges in Bewegung an diesem Dienstagnachmittag. Vor dem Haus werden die Container vorbereitet für das nächste Schuljahr. Container, die hinter dem Haus standen. Dort, wo in einem ersten Bauabschnitt der Neubau hin soll. "Das ist ja jetzt raus, dass er da hin soll", sagt Elisabeth Götz, die Direktorin der Schule. Oben im Foyer vor der Aula probt ein Teil der Schulband. Architekten laufen auf und ab. Nervosität. Denn in der vergangenen Woche hat das Preisgericht getagt. Unter Vorsitz des Münchner Architekten Bernhard Peck hat die Jury 23 von 24 eingesandten Entwürfen bewertet. „Das waren zwei harte Tage", sagt Elisabeth Götz, die dem Preisgericht angehört.

Alles wird neu
Chor und Band singen und spielen „Alles wird neu". Christof Präg, der Leiter der Hochbauabteilung des Staatlichen Bauamts, und der Jury-Vorsitzende Bernhard Peck spannen die Architekten noch ein paar Minuten auf die Folter. Sprechen davon, dass "das keine leichte Aufgabe war, weil wir hier sehr begrenzte Platzverhältnisse haben". Kaum Platz, trotzdem sollen eine Dreifachturnhalle und Fachklassenräume untergebracht werden. Im Umfeld eines neoklassizistischen Altbaus, dem nicht die Wirkung genommen dürfe. "Trotzdem soll der Entwurf eine angemessene Eigenständigkeit haben", sagt Präg.

Überraschend viele Teilnehmer
Peck sagt, er hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Architekten sich bewerben. "Normalerweise haben wir 20 Prozent Verlust. Hier haben 25 von 24 eingesandt. Eine Arbeit kam leider zu spät. Aber es scheint: Architekten lieben schwierige Aufgaben. Auf der grünen Wiese kann jeder bauen." In einer Negativauswahl, bei der die Arbeiten nach ihren Schwachpunkten aussortiert werden, hätte sich die Jury vorgearbeitet. Neun von 23 blieben übrig. Keiner davon aus Bayreuth. Vier von neun bekommen eine Anerkennung. Die übrigen fünf sind die Preisträger:  Schoener und Panzer (Leipzig), MPRDO Mauz Pektor (München), Herbert Hussmann Architekten (Berlin), die Arbeitsgemeinschaft E. Voigt - Leckert Architekten (Frankfurt). Und der Träger des ersten Preises: Code Unique aus Dresden.
Alle bauen hinters Haus – im Entwurf
Alles Preisträger haben eines gemein: Sie haben den Neubau hinter die Schule geplant. In die nach hinten zum Volksfestplatz abfallende Fläche. dort, wo jetzt schon die Turnhalle steht, die weichen muss. Code Unique haben das Problem des geringen Platzes mit ihrem Vorschlag nach Aussagen Pecks am besten gelöst. Optisch wie funktionell. "Mit der Klarheit und Schlichtheit des Gebäudes lassen sie dem Baudenkmal die notwendige Luft zum Atmen", sagt Peck. Martin Boden-Peroche und sein Team docken mit ihrem Anbau an die beiden Treppenhäuser der Schule an. In den beiden Flügeln links und rechts bringen sie Fachräume unter. Im Kopfbau zum Volksfestplatz hin findet die tiefergelegte Dreifachturnhalle ihren Platz. Was Peck und der Jury besonders gut gefällt: Es gibt eine neue Innenhof-Situation im ersten Stock mit einem "fast klösterlichen Rundgang". Zudem gibt es über der Turnhalle eine Bibliothek und zwei Aufenthaltsräume für die Schüler. Mit Zugang zu dem Innenhof, der „eine Alternative, keine Konkurrenz, zum bestehenden Pausenhof ist", wie Peck sagt.

20 Millionen Euro für den Neubau, noch einmal 20 Millionen für die Sanierung
20 Millionen Euro sind für den Neubau veranschlagt. Jetzt muss in einem VOF-Verfahren (nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) geklärt werden, ob das Büro Code Unique die entsprechende Leistungsfähigkeit besitzt, das Projekt zu stemmen. Alle fünf Preisträger durchlaufen das Verfahren. "Wir hoffen natürlich ganz stark, dass wir es bauen dürfen", sagt Martin Boden-Peroche im Gespräch mit unserer Zeitung. "Aber wir haben gerade in Bayern gute Erfahrungen gemacht mit Staatlichen Vorhaben. Das ist alles solide vorbereitet." Das Büro gibt es seit 1998. "Klein angefangen, über viele Ausschreibungen nach oben gearbeitet", sagt Boden-Peroche. Eines der Spezialgebiete des Büros. Knifflige Aufgaben für Bildungseinrichtungen lösen.


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Peter Weber und Martin Boden-Peroche vom Dresdner Architekturbüro Code Unique haben sich beim Wettbewerb um den Neubau am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) mit ihrem Entwurf gegen eine harte Konkurrenz durchgesetzt. Christof Präg (Staatliches Bauamt), Elisabeth Götz (MWG) und der Regensburger Architekt Bernhard Peck gehörten dem Preisgericht an (von links).
Foto: Eric Waha

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Schülerstipendium für ein Jahr im Ausland
Als Botschafter Bayerns fremde Kulturen kennenlernen
www.km.bayern.de — Montag, 11.Juni 2016
Für 15 Stipendiaten des Programms „Botschafter Bayerns“ startet demnächst ein aufregendes Schuljahr im Ausland. Gastländer wie Brasilien, China oder Tschechien werden die bayerischen Schüler willkommen heißen.

Für 15 bayerische Schülerinnen und Schüler beginnt in Kürze ein spannendes Schuljahr in einem Gastland wie Brasilien, Indien oder Südafrika: Von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich haben sie im Rahmen eines Festakts in München ihre Urkunden als „Botschafter Bayerns“ erhalten. Damit sind sie in das Stipendienprogramm des Bayerischen Kultusministeriums aufgenommen, das in Kooperation mit dem Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) durchgeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler erhalten für das Auslandsjahr Teilstipendien, die zum aktuellen Programmjahr weiter angehoben wurden.

Für Staatssekretär Eisenreich ist das Programm „Botschafter Bayerns“, das in diesem Jahr zum dreizehnten Mal einen internationalen Austausch ermöglicht, ein wichtiger Beitrag zur gelebten Völkerverständigung: „Die fünfzehn Schülerinnen und Schüler tragen als ‚Botschafter Bayerns’ ihre eigene Kultur in die Welt hinaus. Gleichzeitig bietet ihnen das Auslandsschuljahr die Chance, den Alltag und die Kultur der Menschen im Gastland auf besondere Art und Weise kennenzulernen. Und ganz nebenbei erweitern die jungen Menschen natürlich ihre Sprachkenntnisse.“
Der Staatssekretär betonte: „Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erwerben als ,Botschafter Bayerns‘ sprachliche, interkulturelle und soziale Kompetenzen, die ihnen in unserer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt von großem Nutzen sein können.“

Die Teilstipendien werden grundsätzlich für Aufenthalte in Brasilien, Bulgarien, China, Indien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Südafrika, Tschechien, Türkei und Ungarn vergeben. Für musikalisch begabte Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit eines Teilstipendiums mit speziellem Musikschwerpunkt (Musikprogramm), das für Ungarn angeboten wird.

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Die 15 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten
Foto: Kultusministerium (Photograph: Steffen Leiprecht)

Marlene Rose vom MWG geht nach Ungarn. Herzlichen Gückwunsch!

Messen für die Zukunft
Garten- und Landschaftsbauer suchen Nachwuchs auf der Landesgartenschau – Schüler haben Spaß
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 8. Juli 2016
Spätestens in der neunten Klasse kommt sie, die Frage aller Fragen: was soll ich später machen? Rund 80 Schüler aus Schulen in der Stadt und im Landkreis haben seit dieser Woche eine Option mehr zum Nachdenken, denn die Garten- und Landschaftsbauer, die dringend Nachwuchs suchen, haben mit ihrer Schule im Grünen auf der Landesgartenschau versucht, den Schülern den Beruf schmackhaft zu machen.

Stefan Weiß stellt Rechenaufgaben. Der Chef des Bayreuther Gartenbauunternehmens Feustel, der gleichzeitig Bezirksvorsitzender der Garten- und Landschaftsbauer ist, ist mit Anneke Kresse, Moira Schulz, Rebecca Burkhardt und Antonia Zeitlmann aus dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) gerade dabei, in der Nähe der Blumenhalle der Landesgartenschau eine Treppe zu planen. Die Zahl der Stufen haben die vier Neuntklässlerinnen bereits herausgemessen. Jetzt geht es um die Zahl der Platten, die sie brauchen. Als die feststeht, will Weiß das Gefälle wissen, das der Weg haben wird. „Das machen unsere Landschaftsgärtner im Kopf. Draußen auf der Baustelle greift da keiner zum Taschenrechner“, sagt Weiß. Schnell kommen die vier Gymnasiastinnen auf das richtige Ergebnis. Sechs Prozent Gefälle. Auf knapp drei Meter Weglänge.

„Auf jeden Fall besser als Schule“, sagt Anneke Kresse und lacht. Ihr und ihren drei Mitschülerinnen, die alle 14 und 15 Jahre alt sind, macht es Spaß, einen Beruf praktisch ausprobieren zu können, „von dem wir gar nicht wussten, was ein Landschaftsgärtner eigentlich alles macht“, sagt Anneke Kresse. „Wir dachten, die kümmern sich nur um Pflanzen und Blumen.“ Pflanzen und Blumen machen allerdings den kleinsten Teil der Arbeit aus, sagt Laura Gaworek, die Referentin für Nachwuchswerbung beim Landesverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. „Der Bau und die Gestaltung von Hausgärten ist eigentlich der Klassiker in unserem Beruf. Ebenso die Gestaltung von Schulhöfen“, sagt sie im Gespräch mit den Schülerinnen.
„Prima, dass man praktisch reinschnuppern kann in den Beruf“, sagen die Schülerinnen. Handwerklich zu arbeiten, können sie sich durchaus vorstellen. „Eher als einen Bürojob.“ Was sie aber alle drückt: „Es ist anstrengend, dass dieses Jahr so wichtig ist. Dass man sich praktisch jetzt schon entscheiden muss, was man später einmal machen will“, sagen die Neuntklässlerinnen.

Dennoch haben sie Spaß daran zu messen, zu planen, mit einem Nivelliergerät die Geländehöhen zu ermitteln. Mit Fachbegriffen zu arbeiten. Auch Stefan Weiß hat seinen Spaß. Denn er sieht, dass einige der rund 80 Schüler aus Mittel-, Berufsschulen und Gymnasien sich durchaus vorstellen können, in Zukunft Landschaftsgärtner zu werden.

„Besonders gut hat es, das war mein Eindruck, den Jungs aus der Flüchtlingsklasse aus der Berufsschule Pegnitz gefallen. Die waren mit Feuereifer bei der Sache“, sagt Weiß. Und diese Schüler haben nicht nur Geometrie auf der Wiese ausprobiert, sondern auch „einen Einzeiler gesetzt“, wie Laura Gaworek sagt, und damit eine Baumeinfassung gepflastert, die bleiben wird. Als Erstlingswerk. Und möglicherweise als Grundstein für die berufliche Zukunft.


2016-07-08_Messen_fuer_die_Zukunft Wer's etwas genauer
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Die Garten- und Landschaftsbauer brauchen Nachwuchs. Auf der Landesgartenschau haben mehrere Schulklassen die Gelegenheit genutzt, sich in dem Beruf umzusehen. Hier probieren Schülerinnen aus der neunten Klasse des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums das Nivellieren im Gelände aus. Foto: Eric Waha

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Sieh auch hier: Schule im Grünen …

Erst hinter den Kulissen, jetzt auf der Leinwand
Bayeuther spielen im Kinofilm „Smaragdgrün“ mit – Am Samstag sind die Hauptdarsteller im Cineplex
Von Andrea Pauly
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 8. Juli 2016

Als das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium und der Schlosspark Fantaisie in Eckersdorf vor einem Jahr zu Filmkulissen wurden, verwandelten sich vier Bayreuther für ein paar Stunden in Mitglieder des Hofstaats. Sie haben als Komparsen im Film „Smaragdgrün“ mitgespielt, der nun im Kino läuft.

Jörg Ordnung aus Mistelbach (26): Er hat es für seine Freundin getan. „Ich dachte, ich mache ich ihr eine Freude, wenn ich da mitspiele“, sagt er. „Sie konnte es gar nicht glauben.“

Jana Starnets aus Bayreuth (19): Sie war Schülerin am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) und wollte schon mitspielen, als für „Rubinrot“ aus der „Edelstein“-Trilogie von Kerstin Gier in Bayreuth gefilmt wurde. Damals war sie noch nicht alt genug. Die zweite Chance nutzte sie: „Wenn an der eigenen Schule gedreht wird, will man natürlich beteiligt sein.“

Roland Huppmann aus Bayreuth (54): Der Diakon an der Schlosskirche wollte seine Tochter anmelden. Doch sie war zu jung, und so machte er einfach selbst mit. „Da hatten sich über hundert Frauen beworben, aber fast keine Männer“, erinnert sich Huppmann. „Die wollten halt keine Strumpfhosen und alte Kostüme anziehen.“

Jan Zahradka aus Bayreuth (26): Er ist Jahrespraktikant an der Schlosskirche. Diakon Huppmann hat ihn auf die Idee gebracht. Dann sah er auch im Kurier die Meldung, dass Statisten gesucht werden, und bewarb sich. „Das war eine ganz neue Erfahrung.“

Die vier Darsteller sind heute noch beeindruckt von ihren Erlebnissen – besonders von dem Aufwand, der hinter den Filmaufnahmen steckt. Drei Kameras, 40 Techniker, Kameraleute, Kabelträger, Mitarbeiter in der Maske: „Das war schon verrückt“, sagt Jan Zahradka.

Die Statisten verbrachten mehr als zwölf Stunden am Set. Gedreht wurde bis nachts um zwei – deshalb durften Minderjährige nicht mitmachen. „Wir waren zeitversetzt in der Maske“, erinnert sich Huppmann. „Während die einen geschminkt wurden, warteten die anderen stundenlang in Klassenzimmern.“ In derselben Zeit drehten die Hauptdarsteller bereits in den anderen Räumen. Schon am Tag vor dem Dreh fand eine Kleiderprobe statt. „Man kam rein und dann hieß es gleich: ,Na, dann ziehen Sie sich mal bis auf die Unterhose aus‘“, erinnert sich Huppmann lachend. Bequem waren die Kostüme nicht: harte, enge Schuhe mit Absatz, in denen gerade den Männern schnell die Füße weh taten, enge Korsagen und breite Kissen unter den Röcken bei den Frauen.
Wer mitspielen wollte, musste zuvor einen Vertrag unterschreiben. „Da stand unter anderem drin, dass man uns auch die Haare schneiden oder Bärte abrasieren darf“, sagt Huppmann. Essen durften sie nur, nachdem sie Jacken über die historischen Kostüme gezogen hatten –„falsch herum, damit es keine offenen Stellen gibt“, sagt Jana Starnets.

„Der Aufwand war wirklich massiv“, sagt Jörg Ordnung. „In einer Szene fällt ein Tablett mit Lachsschnittchen herunter. Das wurde ungefähr 20-mal neu bestückt, immer mit echten Lachsschnittchen. Danach wurde jedes Mal sauber gemacht und der Boden gereinigt.“  Die Komparsen mussten genau darauf achten, wo sie stehen und gehen – und auch darauf, was sie in ihren leisen Hintergrundgesprächen sagen, die aufgezeichnet wurden: „Wir durften zum Bespiel nichts Technisches erwähnen“, sagt Jana Starnets. „Das war gar nicht so einfach.“

Nachdem sie selbst Teil der Filmproduktion waren, sehen die vier Kinofilme heute mit anderen Augen. Jana Starnets ist sich jetzt bei Filmen bewusst, dass diese nicht chronologisch gedreht werden, sondern „zerstückelt“ erst im Nachhinein in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Und Jörg Ordnung weiß jetzt: „Einen Film zu drehen, hat viel mehr mit Arbeit als mit Glanz zu tun.“

Mitmachen und gewinnen: Wir verlosen fünfmal zwei Karten für die Vorstellung am Samstag ab 14.30 Uhr mit anschließendem Gespräch und Autogrammstunde mit den Hauptdarstellern Maria Ehrich und Jannis Niewöhner. So einfach geht’s: Rufen Sie heute bis 14 Uhr die Kurier-Hotline 0137/808401273 an oder schicken Sie eine SMS mit dem Inhalt kurier win smaragdgruen an die Kurzwahl 5 20 20 (50 Cent pro SMS oder Anruf). Die Gewinner werden umgehend informiert.


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Jörg Ordnung, Roland Huppmann, Jana Starnets und Jan Zahradka (von links) sehen sich am Samstag selbst auf der Kinoleinwand.
Foto: Andrea Pauly

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

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