Link zum Projekt Millenniumsziele

Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Spendenaufruf Klavier, Küchenrenovierung Café Blu
Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth, Elternbeirat
Juni 2015
Liebe MWG-Eltern,

nur noch knapp 2 Monate trennen unsere Kinder von den wohlverdienten Ferien. Gerade in dieser Zeit gibt es die Ergebnisse vieler „Zusatzarbeit“ zu sehen und zu hören. Die Schulleitung hat mit einem Elternbrief zum „MWG-Kultursommer“ auf einige solcher Veranstaltungen hingewiesen, ergänzt sei das durch den Hinweis auf den „Rock im Schulpark“ der SMV am Freitag, dem 19. Juni.

Herzlichen Dank an alle Helfer (Lehrer, Schüler und Eltern), die diese AGs und Neigungsgruppen leiten und unterstützen. Heuer seien exemplarisch die Umwelt-AG und die Umweltmanager hervorgehoben, die über ein Tutoren- und Multiplikatorensystem die ganze Schulgemeinschaft einbinden. Allen diesen Gruppen ist mit ein bißchen finanzieller Unterstützung viel geholfen.

Mit Ihren Spenden hilft der Elternbeirat aber nicht nur solche Gruppen, sondern er kann auch Familien, die finanziell schlecht gestellt sind, bei den teilweise erheblichen Unkosten (Schulfahrten) unterstützen.

Konkret bitten wir Sie diesmal um einen Beitrag zur Finanzierung des „neuen“ Vorspielflügels, den die Schule günstig gebraucht erwerben konnte. Auch wenn das Café Blu bei dem „online“-Wettbewerb der Sparda-Bank mit einem 2. Platz einen ordentlichen Grundstock erhalten hat, so fehlt auch hier noch viel Geld für die Renovierung der Küchenausstattung.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Für Anregungen oder Kritik sind wir sehr dankbar und stehen Ihnen jederzeit persönlich oder über unsere Homepage zur Verfügung. Sie können auch gerne über die Klassenelternsprecher mit uns in Verbindung treten. Nutzen Sie die Netzseiten der Schule (http://www.mwg-bayreuth.de) und des Elternbeirats (http://www.eltern-mwg.de).

Überlegen Sie sich auch den Beitritt zu einem der beiden Fördervereine, die es am MWG gibt: „Verein der Freunde und Förderer des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth e.V.“ (http://tinyurl.com/FuFMWG) und „Begabungsförderung am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth e.V.“ (http://tinyurl.com/BFamMWG).

Wir – und Ihre Kinder – zählen auf Ihre Spendenbereitschaft. Dem Schreiben sind Überweisungsträger beigefügt, und gerne stellen wir für jede Spende eine zur Vorlage beim Finanzamt geeignete Spendenquittung aus.

Für den Elternbeirat
Jürgen Redi Redetzky, Elternbeiratsvorsitzender



Überweisungsformulare für die Elternspende können Sie auf Anforderung erhalten.


Hehre Ziele, knappe Mittel
Wie viele Vereine, die sich der klassischen Musik widmen, hat auch die Mozartgemeinde Bayreuth mit Desinteresse und Mitgliederschwund zu kämpfen
Von Gordian Beck
Nordbayerischer Kurier — Montag, 22. Juni 2015

Klassische Musik hat es schwer. Halbleere Konzertsäle stehen gegen ein Überangebot an hochqualifizierten Musikern, derweil beständig Subventionen gestrichen werden. Und der Jugend fehlt zunehmend der Zugang. Denn das Erlernen eines Instruments ist nach wie vor Kärrnerarbeit. Und eben nicht, wie die smarte vernetzte Welt es so gerne vorgaukelt, von gleich auf jetzt zu haben. 10000 Stunden Training bis zum Alter von 20 Jahren, so formulierte es in den 1990er Jahren eine Studie der Berliner Hochschule für Künste, das sei Voraussetzung, um im klassischen Musikgeschäft zu reüssieren.

Heute weiß man, dass dies zu kurz gegriffen ist. Nicht nur wegen des Verhältnisses von Quantität zu Qualität, sondern vor allem wegen des globalen Faktors. „Die Konkurrenz ist erdrückend“, sagt Lisa Wellisch, Pianistin und Vorstandsmitglied in der Mozartgemeinde Bayreuth. Was dazu führe, dass nur der erfolgreich sei, der sich auch entsprechend vermarkten könne: „Die Hochschulen bieten zwar inzwischen derartige Kurse an, doch wirklich Zuspruch finden sie nicht.“ Wie auch die Möglichkeiten eines Vereins, wie sie etwa die Mozartgemeinde bietet, kaum genutzt werden. „Wenn ich Musikern von der Mozartgemeinde erzähle, interessiert vor allem, ob man da ein Konzert spielen kann“, erzählt Wellisch. Doch das sei eben viel zu kurz gesprungen. Denn die Mozartgemeinde sei nicht nur Konzertveranstalter und Podium, sondern auch Netzwerk. In das man sich allerdings auch einbringen müsse, um daraus Nutzen zu ziehen.

Für dieses offensichtliche Streben nach Profit hat auch Prof. Michael Wessel, Dozent an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik Bayreuth und Vorsitzender der hiesigen Mozartgemeinde, wenig Verständnis: „Wenn ich Menschen auf eine Mitgliedschaft in der Mozartgemeinde anspreche, ist man sehr schnell bei der Frage nach dem persönlichen Nutzen.“ Dass man stattdessen auch geben könnte, ja, sollte, sei heute leider eine „Position von gestern“. Zumal die Mozartgemeinde Bayreuth, wie Vereine generell, auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sei. Denn die Ziele des Vereins sind ambitioniert: „Wir wollen Kinder und Jugendliche an die klassische Musik heranführen, jungen, noch unbekannten Musikern ein Podium für Konzerte bieten und natürlich auch der Mozartforschung ein Forum sein.“ Das Konzept, das die Mozartgemeinde Bayreuth konsequent in die Tat umzusetzen sucht, ist klug durchdacht, fordert jedoch Mittel, finanzielle vor allem.

Die Konzertreihe „Aufs Podium!“, etwa, die im November 2011 mit einem Konzert des damals 15-jährigen Pianisten Rafael Lipsteins in der Aula des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums ihren Anfang nahm, würde man gerne seitens des Vereins öfters anbieten. Gerne auch in Kooperation mit anderen Schulen. „Dann würde sich das auch für die Künstler lohnen, die dann eben nicht schnell mal auf Durchreise in Bayreuth Station machen“, sagt Wessel.

Eine Art Konzerttournee innerhalb Bayreuths also. Die Idee hat Charme. Kann aber leider nicht realisiert werden, weil der Verein nicht über den dafür nötigen finanziellen Rückhalt verfügt. Dabei funktioniere gerade diese Art von Konzertveranstaltung richtig gut, sagt Eckhard Bosch, Musiklehrer am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium und stellvertretender Vorsitzender der Mozartgemeinde Bayreuth. Auch, weil es zwischen Publikum und Künstler keine echte Barriere gebe. „Die sind in einem ähnlichen Alter, sprechen die gleiche Sprache, da sitzen im Prinzip Jugendliche Jugendlichen gegenüber.“

Entsprechend kurios gestaltet sich dann oft auch die das Konzert beschließende Fragerunde. So sei etwa Olena Tokar – sie gewann 2012 im ARD-Musikwettbewerb in der Sparte Gesang den ersten Preis – nach ihrem Konzert im Juli 2013 gefragt worden, ob sie auch rappen könne, erzählt Wellisch, die die Sängerin damals am Flügel begleitete.
Auf der anderen Seite offenbaren diese Gespräche aber auch die Defizite, was das Verständnis um klassische Musik betreffe. „Wir müssten eigentlich viel mehr in diese Richtung machen“, sagt Bosch. Auch, weil das Bewusstsein dafür in der Öffentlichkeit fehle. Denn diese erreicht man heute nur noch bedingt mit kleinen Events. Und ein „Mozart-Marathon“, wie er beispielsweise im April 2008 in Zusammenarbeit mit Musikschulen aus Bayreuth, Dresden, Chemnitz sowie der Musikhochschule Detmold stattfand, eben nicht so einfach zu stemmen ist. Gleichwohl die Chance der Mozartgemeinde Bayreuth gerade in der Kooperation liegt. Kurz, das Engagement der Mitglieder ist gefragt. Zumal der Verein erst vor zwei Wochen mit dem Tod Friederich Schmidts einen herben Verlust zu verzeichnen hatte. War doch Schmidt einer der Macher der Mozartgemeinde, einer der unermüdlich getrommelt und vor allem auch organisiert hat. Und auch mal eine Veranstaltung selbst gesponsert hat. „Einer der wirklichen großen Mäzene Bayreuths“, sagt Wessel, „einer, dem die Mozartgemeinde Bayreuth unendlich viel verdankt“. Nämlich große Konzerte, Reisen und Veranstaltungen im Namen Mozarts.

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Bosch
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Die Konzertreihe „Aufs Podium!“ der Mozartgemeinde ist Lisa Wellisch eine Herzensangelegenheit: „Die Jugendlichen haben keine Vorstellung von dem, was es heißt, Berufsmusiker zu werden und zu sein.“
Fotos: Harbach
Kinder und Jugendliche an klassische Musik heranzuführen, das ist für Eckhard Bosch eine große Herausforderung. Die Mozartgemeinde „könnte da viel bewirken, hätte sie entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung.“


Infos zum Verein


Mozartgemeinde Bayreuth e. V.

  • ist ein eingetragener Verein und als solcher Mitglied der Deutschen Mozartgesellschaft e.V. mit Sitz in Augsburg,
  • ist als gemeinnützig anerkannt,
  • wurde im Jahr 1967 gegründet,
  • Mitgliedsbeitrag: 36 Euro im Jahr, 18 Euro im Jahr für Schüler und Studenten,
  • Vereinsstruktur: 3 Vorstände sowie 4 Beisitzer, rund 50 Mitglieder,
  • explizite Förderung junger Berufsmusiker durch eigene Konzerte,
  • spezielle Konzertveranstaltungen für junges Publikum, mit dem Ziel, dieses an klassische Musik heranzuführen,
  • regelmäßige Vortragsveranstaltungen mit dem Themenschwerpunkt „Mozart“,
  • Förderung Stadt Bayreuth mit 1500 Euro im Jahr.

Kontakt:
Professor Michael Wessel
0921/81255
wessel.michael@t-online.de
www.michaelwessel-pianist.de


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Rock in Socks
Rock im Schulpark der SMV in der Turnhalle
Montag, 22..Juni 2015
Am Freitag veranstaltete die SMV wieder „Rock im (Schul-)Park“.

Da das Wetter wechselhaft war – und es hatte auch am Abend kurz und heftig geschauert – fand die Veranstaltung in der Turnhalle statt. Da Straßenschuhe dort nicht erlaubt sind, feierten Schüler, Lehrer und Eltern die 5 Bands auf „leisen Sohlen“ – „strumpfsockert“. Es ist schon toll, daß die Schule ein 5stündiges Programm in einer so hohen Qualität bieten kann.
Obwohl einige befürchtet hatten, die Turnhallen-Atmosphäre sei ein Stimmungskiller (und es auf der Freitreppe schon schöner gewesen wäre), so hat sich doch die Turnhalle als gute Alternative bei schlechtem Wetter erwiesen – vor allem wenn die Besucher so dizipliniert auf Sauberkeit achten. Beim abschließenden Auskehren der Halle stellte man das mit Freude fest.

Fotos gibt es (demnächst) auf wetransfer.com

Sieh auch: Rock im (Schul)Park …

GMG-Abiturienten so gut wie noch nie
Am Freitag haben die Gymnasiasten in der Region die Abi-Ergebnisse erfahren – Einige müssen noch in die Nachprüfung
Von Katharina Wojczenko
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 13. Juni 2015

Darauf haben die Zwölftklässler seit Wochen gewartet: die Abiturergebnisse sind da. Am Freitag konnten die meisten aufatmen. Sie haben glatt bestanden. Einige haben noch die Chance, es nächste Woche mit Hilfe der mündlichen Nachprüfung zu schaffen. Damit können auch die Ehrgeizigen freiwillig noch ihren Notenschnitt um bis zu einem Zehntel verbessern. Ein erster Überblick.

Freude am Graf-Münster-Gymnasium: Die diesjährigen Abiturienten sind die besten, die es dort je gab. 50 der 145 Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma. Davon haben 30 ein echtes Einser-Abi – also mit einem Schnitt bis 1,5 – und davon wiederum fünf sogar eine 1,0. Erste Prognose für den Gesamtschnitt: 2,1. Wie viele noch in die mündliche Zusatzprüfung müssen, will Oberstufenkoordinator Jürgen Graf nicht sagen. „Dadurch wird auf Schüler, die nicht wollen, dass das bekannt wird, Druck ausgeübt“, glaubt er.

Am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium haben „erfreulich viele einen Einser vor dem Komma“, sagt Schulleiterin Elisabeth Götz. Und manche der 86 Schüler müssen in die Nachprüfung. „Das ist ganz normal und eine gute Möglichkeit, die Hürde noch zu schaffen“, sagt Götz. „Wir bangen mit.“

Ihre Kollegin Ursula Graf vom Richard-Wagner-Gymnasium geht davon aus, dass einige, die knapp am besseren Schnitt vorbeigeschrammt sind, ihn noch in der Nachprüfung verbessern wollen. Eine „geringe Zahl im einstelligen Bereich“ von ihren 70 Prüflingen muss das in jedem Fall, um noch zu bestehen. Mit dem Jahrgang ist Graf hochzufrieden: „20 Prozent der Schüler werden eine Note bis 1,5 erreichen.“ Keine Überraschung, sie waren die ganze Oberstufe über sehr fleißig, sagt Graf.

Über die Ergebnisse am Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium kursierten am frühen Nachmittag schon Gerüchte. Ein Viertel der Schüler müsse in die Nachprüfung. „So ein Schmarrn“, sagt Schulleiter Hans-Dieter Sippel. Von den 161 Schülern haben 140 schon bestanden. „21 müssen nachsitzen“, sagt Sippel. Die Aussichten seien gut, dass alle bestünden. „Wer in Mathe null Punkte geschrieben hat, muss mündlich drei schaffen.“ Das ergibt den rettenden einen Punkt. Momentan liege der Schnitt des Abijahrgangs bei 2,3.
Nur Franz Eisentraut, Schulleiter am Gymnasium Christian-Ernestinum, will gar nichts über seine 94 Prüflinge sagen.


Hollfeld

Von den 52 Abiturienten der Gesamtschule haben 49 die Prüfung schon geschafft. Zwei müssen in die Nachprüfung. Fehlt da nicht jemand? Eine Schülerin war bei der schriftlichen Deutschprüfung krank und muss sie noch nachholen. Bis dies alles geklärt ist, liegt der Notendurchschnitt bei 2,4. In einem Fall sogar bei 1,0.

Kulmbach

Das Caspar-Vischer-Gymnasium will keine Ergebnisse herausgeben, lässt Schulleiterin Ulrike Endres ausrichten. Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele der 98 Schüler seit Freitag auf der sicheren Seite wissen.

Beim Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium muss jeder achte Schüler noch in die mündliche Nachprüfung. 77 der 88 Abiturienten haben es auf Anhieb geschafft, der beste von ihnen mit 1,1. Daraus könnte theoretisch noch ein Schnitt von 1,0 werden. Wenn er sich in der freiwilligen Nachprüfung verbessert.

Pegnitz

102 Schüler haben sich am Gymnasium Pegnitz den Prüfungen gestellt. Die Schulleitung hat beschlossen, Zahlen erst nach Abschluss der Nachprüfung herauszugeben. „Diese machen ja nicht nur Abiturienten mit, die Gefahr laufen, nicht zu bestehen, sondern auch solche, die sich verbessern wollen“, sagt der stellvertretender Schulleiter Rudi Mense. Die meisten sind wohl zuversichtlich, dem fröhlichen Treiben gestern am Pegnitzer Marktplatz nach zu urteilen. Die Abiturienten sprangen vor lauter Freude in den Brunnen vor dem Alten Rathaus.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Einladung zum MWG-Kultursommer
Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Direktorat
Schulinfo — Schulinfo vom 3. Juni 2015
Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium wird in den kommenden Sommerwochen ein umfangreiches kulturelles Programm präsentieren und damit dem musischen Profil alle Ehre erweisen.

Mit diesem Schreiben laden wir Sie zu unserem MWG-Kultursommer herzlich ein!
  • Es ist erstaunlich, was unsere jungen Leute leisten – zusätzlich zu den schulischen Pflichten.
  • Es ist ein Kür-Programm, das sich sehen und hören lassen kann.
  • Es ist eine Freude, diese Leistung wahrzunehmen und mit unserem Interesse, unserem Besuch der Veranstaltungen wertzuschätzen!
MWG-Sommerkonzerte
Mittwoch, 24. Juni 2015, 19 Uhr und
Donnerstag, 25. Juni 2015, 19 Uhr
im großen Haus der Stadthalle

Unsere Ensembles – erstmalig auch in Kooperation mit dem Vororchester der Musikschule – bieten ein vielfältiges Programm! Inzwischen ist es schon Tradition, unser Sommerkonzert zweimal zu präsentieren, damit alle sicher einen Platz finden und nach Möglichkeit auch die aktiven Schülerinnen und Schüler live im großen Haus der Stadthalle auf dem zweiten Rang das Konzert mitverfolgen können. Um einen Überblick über die Verteilung des Publikums auf beide Abende zu erhalten, bitten wir Sie herzlich um Ihre Kartenbestellung (Eintritt und Platzwahl sind frei).


Vernissage des MWG-Kunstclubs
Mittwoch, 8. Juli 2015, 18 Uhr
Ausstellungsräume in der Maximilianstraße 6, Bayreuth-Stadtmitte
Ausstellung dann bis 19. Juli 2015

Der Kunstclub des MWG zeigt in seiner ersten Jahresausstellung eine breite Auswahl von Bildern und Skulpturen unserer Schülerinnen und Schüler, die seit September 2014 entstanden sind. Das Angebot von Herrn Dr. Mayer fand großes Echo. Mehrere Male haben sich die
Schülerinnen und Schüler an Samstagen zu sogenannten „Maltagen“ getroffen, sich ausgetauscht und an ihren Werken gearbeitet. Die Ausstellung findet in der Maximilianstraße 6 statt. Sie wird am Mittwoch, dem 8. 7., um 18:00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet und bleibt bis zum 19. 7 zu sehen.
Festliches Kammerkonzert des MWGs
Dienstag, 14. Juli 2015, 19 Uhr
Aula der Schule

Kammermusikensembles präsentieren Werke aus verschiedenen Epochen. Auch dieses Konzert wird in unserer Aula auf musikalisch hohem Niveau – mit Preisträgern von „Jugend musiziert“ – ein wunderbarer musikalischer Sommerkonzertabend! Eine Anmeldung oder Kartenbestellung hierfür ist nicht erforderlich.


Musical-Express der 6. Jahrgangsstufe
Mittwoch, 15. Juli 2015, 19 Uhr und
Donnerstag, 16. Juli 2015, 19 Uhr
Europasaal des Jugendkulturzentrums

Die Chöre der 6. Jahrgangsstufe haben sich zusammen mit Moderatoren der 6. Jahrgangsstufe und der Combo ein Programm erarbeitet, das die Zuschauer durch verschiedene Musicals führt. Von „Yakari“ bis „Cats“, von „Dschungelbuch“ bis „Saddle Club“ sind mit viel Bewegung und Schwung bekannte und unbekannte Songs von den Schülerinnen und Schülern zu hören. Lassen Sie sich von dieser Musizier- und Spielfreude anstecken und besuchen Sie das einstündige Feuerwerk an bekannten Melodien. Der Eintritt ist frei, Einlasskarten (freie Platzwahl) sind ab 1. Juli 2015 in der Schule zu erhalten.


Der Schatten – Märchenspiel für Erwachsene
von Jewgeni Schwarz

Premiere am Samstag, 18. Juli 2015, 19 Uhr
Studiobühne Bayreuth

Unsere Theatergruppe WILMA mit 34 Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen incl. Abiturjahrgang präsentiert das Theaterstück an insgesamt vier Abenden:

18.7., 19.7., 21.7 und, 22.7., jeweils 19 Uhr in der Studiobühne Bayreuth.

Der Eintritt ist frei, Einlasskarten erhalten Sie ab 1. Juli im Sekretariat. Die hohe Qualität unserer Theatergruppe unter Leitung von Frau Sturm ist über die Schule hinaus bekannt. Jedes Jahr aufs neue wird das Publikum Zeuge großer (Schul-)Theaterkunst. Lassen Sie sich auch dies nicht entgehen!

Und natürlich „Rock im MWG-Schulpöark“ ...

Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Götz


Rock im (Schul)Park
Freitag, 19. Juni, ab 17 Uhr
Schulinfo vom 11. Juni 2015
Die SMV veranstaltet wieder ihr Rockfestifal auf der Freitreppe.

ACHTUNG:

Da vor allem gegen Abend Niederschläge drohen, findet die Veranstaltung in der Turnhalle statt.

Kommen und bestaunen Sie Schüler- und Lehrer-Rock vom Feinsten! Es treten auf: Blue - Puzzles - Twins and 4 - Hyppocrist - Die Original Götztaler.
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Siehe auch: Rock in Socks …


Sonderpreis des Elitennetzwerks Bayern für Timo Wirth
Geo- und Raumwissenschaft: „Bahnbestimmung und Berechnung einer Ephemeride von Komet C/2014 E2 (Jacques)“
Pressemitteilung — http://www.jugend-forscht-bayern.de
Die Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern ging mit Ehrung der Preisträger zu Ende. Timo Wirth aus Neudrossenfeld wurde beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher mit einem Sonderpreis des Elitenetzwerks Bayern ausgezeichnet.

Die Sieger des 50. Wettbewerbs „Jugend forscht“ Bayern stehen fest. Am Freitag, dem 27. März 2015, fand die feierliche Preisverleihung im Vielberth-Gebäude an der Universität Regensburg statt. Organisator und Ausrichter war das „Jugend forscht“-Patenunternehmen Bayernwerk. In den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wurden die jungen Tüftler und Wissenschaftler ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 89 Teilnehmer mit 56 Projekten qualifiziert.

Der 20jährige Timo Wirth aus Neudrossenfeld hat mit seinem Projekt „Bahnbestimmung und Berechnung einer Ephemeride von Komet C/2014 E2 (Jacques)“ an der diesjährigen Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern teilgenommen. Beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher wurde der Schüler des Markgräfin-Wilhelmine- Gymnasiums Bayreuth mit dem Sonderpreis des Elitennetzwerks Bayern ausgezeichnet. Außerdem belohnte ihn die Jury mit einem Jahresabonnement der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“.

In seiner im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaft angesiedelten Arbeit bestimmte der Jungforscher mittels verschiedener mathematischer Verfahren die Flugbahn eines Kometen. Mit seinem Teleskop führte der oberfränkische Gymnasiast Koordinatenmessungen an dem Himmelskörper durch. Ausgehend von diesen Ergebnissen berechnete er durch verschiedene Mechanismen der Himmelsmechanik schließlich eine Ephemeride des Kometen C/2014 E2 (Jacques). Als Ephemeride bezeichnet man Positionsangaben eines astronomischen Objekts für einen Zeitraum. Anschließend verglich er seine Ergebnisse mit einer im Internet veröffentlichten Ephemeride.
Mit seinen Mitteln konnte er den Verlauf des Kometen recht gut berechnen, auch wenn seine Berechnungen nicht exakt mit der Kontrollgröße im Netz übereinstimmten. Durch systematisches Absuchen des Gebiets um den berechneten Kometenort ist es möglich, den Kometen wiederzufinden.

Die komplette Organisation des bayerischen Landesentscheids übernahm das langjährige Patenunternehmen des Wettbewerbs, das Bayernwerk. Der Vorstandsvorsitzende des Bayernwerks, Reimund Gotzel, sagte bei der Preisverleihung: „Forschung und Entwicklung sind maßgebliche Faktoren für unsere Zukunft. Deshalb sollten wir schon bei jungen Menschen das Interesse und die Lust am Forschen wecken. ‚Jugend forscht‘ ist da eine beispielhafte Erfolgsstory.“ Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Georg Eisenreich, meinte: „Die Teilnehmer haben mit Begeisterung ihre eigenen Ideen verwirklicht. Sie haben dadurch auch für ihr späteres Leben entscheidende Kompetenzen gestärkt: Leistungsbereitschaft, Kreativität und Durchhaltevermögen.“

In Bayern haben an den zuvor veranstalteten Regionalwettbewerben 825 Schüler, Studenten und Auszubildende an „Jugend forscht“ teilgenommen. Dazu kommen noch 1124 Teilnehmer bei „Schüler experimentieren“, dem Wettbewerb für Jugendliche unter 15 Jahren.

Deutschlandweit haben sich zur Jubiläumsrunde insgesamt 11502 Teilnehmer für beide Wettbewerbe angemeldet. Elf Projekte überzeugten die Jury derart, dass sie einen ersten Preis erhielten und sich für den Bundeswettbewerb qualifizierten. Dieser findet im Jubiläumsjahr vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen statt.


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Foto: Jufo-Bayern, Presssemitteilung

In der Schublade ist’s ihm zu eng
Weg von Bayreuth und zurück: Jazzforum holt Philipp Harnisch mit seinem Quartett zu Steingraeber
Von Heike Hampl
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 2. Juni 2015

Philipp Harnisch Quartett. Im Namen schwingt die Rampensau doch schon mit, oder? Philipp Harnisch (29) lacht. „Im Gegenteil“, sagt er. „Ich spiele gerne damit, einerseits als Frontman aufzutreten, mich auf der Bühne mit dem Saxofon dann aber zurückzunehmen.“

Harnisch lebt mittlerweile in Wien. Das hört man, wenn er das A in „instrumental“ ein bisschen zu lang dehnt. Harnisch versteht sich als freischaffender Künstler, ist Musiker, Komponist und Instrumentallehrer. Und bis zum Abitur lebte er in Bayreuth. Die musische Ausbildung am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium ist das Fundament seiner Laufbahn, hier verinnerlichte er das Klavierspiel, kam zum Alt-Saxofon, bevor er im österreichischen Linz Jazz-Saxofon studierte. „Mir war schon vor dem Abitur klar, dass ich Musiker werden will“, sagt Harnisch.

Eine ungewöhnliche Berufswahl, die seine Eltern aber unterstützen. Nicht zuletzt, weil das Musizieren in der Familie liegt. „Mit 18 lebst du natürlich in einer Traumwelt. Du denkst, es ist total lässig, Musiker zu sein“, sagt Harnisch und erinnert sich an die Mahnung seines Vaters, keine rein künstlerische Ausbildung zu machen. Er befolgte diesen Rat und wurde Instrumentallehrer.

Das Lehren gehört für Harnisch zum Musiker-Leben dazu. „Ich bezeichne es nicht als zweites Standbein. Das Unterrichten ist total viel wert. Musik immer wieder aufs Neue zu erklären, über Musik nachdenken, das bringt mir unheimlich viel.“ Seine jüngsten Schüler sind acht, die Älteste ist 78 Jahre alt.

Wenn Harnisch im Juni in Bayreuth spielt, dann kommt er in mehrfacher Hinsicht nach Hause: Hier ist er geboren, hier machte er das Abitur, hier hat er Freunde. Und auch wenn seine Eltern mittlerweile in Passau leben, ist Bayreuth eine besondere Spielstätte für ihn. Außerdem spielt Harnisch im Steingraeber-Haus, wo sein Band-Kollege Elias Stemeseder auf einem Steingraeber-Klavier spielt. Auf einem solchen spielte schon Harnischs Großmutter. „Ich freue mich wirklich besonders auf diesen Auftritt.“
Das Jazzforum Bayreuth holt Harnisch in die Stadt. Welchen Sound dürfen die Zuhörer von seinem Quartett erwarten? Harmonischer Jazz, experimentierfreudiger Gruppenklang. Seit 2010 spielen die vier Männer miteinander. In diesem Quartett agieren mit Harnisch die Gebrüder Paul (Kontrabass) und Maximilian Santner (Schlagzeug) und Elias Stemeseder (Piano). Alle drei stammen aus der Nähe von Salzburg und studierten am Jazzinstitut der Universität der Künste in Berlin. Stemeseder wird im Herbst dieses Jahres nach New York ziehen. „Er ist ein unglaublich toller Pianist. Es macht mich stolz, dass ich schon mit ihm gespielt habe, als ihn noch niemand kannte.“

Sein Quartett ist das derzeit wichtigste Projekt für Harnisch. Erzählt er darüber, dann spricht er von „Traumbesetzung“, von „Stolz“ und von „Wahnsinn“. Doch Harnisch spielt noch in zwei weiteren Bands. Sein neuestes Projekt in Wien ist die Band Month of Sundays. Eine Musik in Richtung ins-trumentalem Post-Rock. Auch hier geht es Harnisch um eine in sich ruhende Musik. In der Band Arktis/Air geht es um Riffs, Noise und Core.

Nicht nur damit beweist Harnisch, dass er sich aus jeder Schublade herauswindet. Er will individuelle Musik machen, die in sich ruht. Jazz, Klassik, Rock, diese Begriffe interessieren ihn nicht. „Ich will in jede Richtung extrem offen bleiben. Ich finde, als Musiker hat man die Verantwortung, neue Musik zu erschaffen. Dafür muss man sich auch mit Jetzt-Musik auseinandersetzen.“

INFO:
Man wächst in Bayreuth heran und geht dann weg, um woanders groß zu werden: gar nicht mal ungewöhnlich für Künstler. Wir möchten Ihnen Künstler vorstellen, die irgendwann Bayreuth den Rücken gekehrt haben, um dann doch wieder zurückzukehren. „Bye, bye, Bayreuth“ nennen wir unsere kleine Serie. Und sagen: Willkommen zurück, und sei’s nur für eine Stippvisite. Am Dienstag, 9. Juni, 20 Uhr, spielt das Philipp Harnisch Quartett im Kammermusiksaal im Steingraeber-Haus.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

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