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Donnerstag, 17. Juli 2014
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Radiobeitrag über MWGlam bei Bayern1 ...


Von Drachen und Socken
Die Bayreuther Schultheatertage starten mit „Schneewittchen“, einem Ding vom Mars, Drachen und Schildkröten
Von Andreas Dittmann
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 16. Juli 2014

Aufgeregte Stimmung im Zentrum. Es geht zu wie in der Schulpause. Kinder und Jugendliche plappern, brüllen, rennen, jagen, lümmeln, tippen, schubsen und lesen. Eine normale Schulpause ist das aber eigentlich nicht, sondern Umbaupause. Während die eine Theatergruppe unter Applaus die Bühne verlässt, steht schon die nächste Truppe bereit.

Es sind die neunten Schultheatertage, die im Zentrum stattfinden. Theatergruppen aus zwölf Schulen zeigen an drei Tagen Klassiker und Eigenproduktionen in jeweils knapp 30 Minuten. Für den ersten Tag hat die Mittelschule Bayreuth-Altstadt das Märchen „Schneewittchen“ umgeschrieben, die Schülerinnen und Schüler von der Dr.-Kurt-Blaser-Schule haben gleich ein eigenes Stück produziert: „Das Ding vom Mars“.

„Der Drache“ von Jewgeni Schwarz ist eine scharfe Politsatire auf totalitäre Systeme. Die Umsetzung der Gruppe vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium gelingt sehr gut: von den stimmigen Kostümen über die Livemusik bis hin zum tollen Zusammenspiel der Truppe.

Das Drama erzählt von einem Dorf, das schon seit Jahren von einem Drachen bedroht und beherrscht wird. Aber Rettung naht: Der strahlende Held Lanzelot kommt, um das Dorf und vor allem die Jungfrau Elsa von dem Drachen zu befreien. Denn jedes Jahr wird dem Biest eine Jungfrau geopfert. Die Bewohner sind aber gar nicht so erpicht darauf, von Lanzelot gerettet zu werden, zu sehr haben sie sich schon an das Untier und das System der Schreckensherrschaft gewöhnt. Als der Held den Drachen tatsächlich tötet, nutzt der fiese Bürgermeister die Gunst der Stunde und übernimmt selber die Macht über Volk und Dorf. Klar, auf eine halbe Stunde kann man diese Parabel nicht runterbrechen, zumal einige der Darsteller auf Abifahrt sind. Die Gruppe hat sich deshalb zwei Szenen herausgesucht und wird erst Ende Juli das komplette Stück aufführen. Die Darbietung macht jedenfalls Lust auf mehr. Vor allem der herrische und hinterhältige Bürgermeister und die musikalische Begleitung gefallen sehr gut.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Programm:    9. Bayreuther Schultheatertage
Die Grundschule Laineck hat sich „Tranquilla Trampeltreu“ von Michael Ende geschnappt und als Sockentheater mit Kinderchor interpretiert. Die Schildkröte Tranquilla macht sich auf den Weg zur Hochzeit des Löwen. Langsam und bedächtig trampelt sie los, lässt sich von niemandem aufhalten und aus der Ruhe bringen, obwohl sie eigentlich schon viel zu spät dran ist. Tatsächlich kommt sie noch pünktlich zur Feier – zumindest fast.

Die Grundschüler haben aus Socken Tierpuppen gebastelt und erzählen damit die ulkige Geschichte um die beharrliche Schildkröte. Sie trifft drei traurige Raben, eine lahme Schnecke, eine kichernde Spinne und natürlich den Löwen und seine Frau. Dazu singt ein Kinderchor kleine Songs, die die Tiere charakterisieren. Besonders lustig ist die kleine Erzählerin, die vorne auf einem viel zu großen Stuhl sitzt, mit den Füßen baumelt und mit langsamer Erzählerstimme aus einem viel zu großen Buch vorliest. Als Tranquilla endlich die Löwenhöhle erreicht und die Party beginnt, johlt der ganze Saal. Für die putzige Darstellung gibt es sogar vereinzelt Standing Ovations.

Die Schultheatertage in Bayreuth finden noch bis Donnerstag statt. Von früh bis Mittag laufen bis zu fünf Stücke. Unter anderem werden noch eine Interpretation von Goethes „Zauberlehrling“, eine Schweizer Volkssage und einige Eigenproduktionen gespielt.

Info:
Mittwoch, 16. Juli und Donnerstag, 17. Juli jeweils ab 8.30 Uhr im ZENTRUM, Europasaal, Äußere Badstraße 7a. Der Eintritt ist frei.

WilMa, MWG-Theatergruppe Wer's etwas genauer
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Das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium zeigt „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz. Die Dorfbewohner beobachten den Kampf zwischen Held und Bestie. Einen Sieg des strahlenden Recken Lanzelot wünscht sich hier aber keiner so recht.
Foto: Harbach

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