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Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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2014 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
2013 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
 


MWG-Sommerfest
Klasse 9b spendet Erlös aus ihrem Büchsenwerferstand
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 31. Juli 2014
Mit einer Spende in Höhe von 300 Euro unterstützen die Schüler der Klasse 9b des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) die Kinder von Asylbewerbern. Bei der Spende handelt es sich um den Erlös aus ihrem Büchsenwerferstand, den sie beim Sommerfest des MWG betrieben.

Unser Bild zeigt Schulleiterin Elisabeth Götz (links), die Schülerinnen Josephine Hecht und Michaela Andersch (rechts) bei der Übergabe der Spende an Faramarz Akbari.
Klasse 9b spendet 300 EUR Wer's etwas genauer
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Foto: Wittek

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22. Mathematik-Olympiade in Fürth
Elf Preise für Bayreuther Schüler
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 30. Juli 2014
Für das Graf-Münster-Gymnasium holten Patrick Hedler und Patrizia Gluch erste Preise, Katrin Hedler einen zweiten Preis, und Laura Irrgang, Jakob Grießhammer und Robert Gluch dritte Preise. Für das Gymnasium Christian-Ernestinum gewannen Raphael Fischer und Tobias Bauer zweite Preise und Tobias Holfelder einen dritten Preis.
Das Markgräfin Wilhelmine-Gymnasium war mit David Neumann (zweiter Preis) und Florian Drescher (dritter Preis) auf dem Siegertreppchen vertreten.

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Chinaaustausch 2014
MWG-Info  — 29. Junli 2014
In der Woche vom 21. bis 28. Juli waren zehn Schüler und drei Lehrer aus Wuhan (VR China) am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium zu Gast.

Bereits im April war eine Schülergruppe des MWG nach China gereist. Nun, gegen Endes des Schuljahres, statteten uns die Chinesen ihren Gegenbesuch ab. Neben einem interessanten Freizeitprogramm, das u.a. den Besuch der Teufelshöhle in Pottenstein, Stadtführungen durch Bayreuth und Bamberg und viele Aktivitäten in den Gastfamilien beinhaltete, nahmen die Gäste aktiv an unserem Schulleben teil (Bundesjugendspiele, Schulfest) und brachten das gemeinsam bearbeitete Umweltprojekt zu einem Abschluss.

Seit Dezember letzten Jahres arbeiteten die deutschen und chinesischen Schüler gemeinsam an einem Projekt zu "Transport und Mobilität", das von der Stiftung Mercator großzügig gefördert wurde. Die Ergebnisse der hierzu in Bayreuth und Wuhan durchgeführten Umfragen wurden auf dem Schulfest vorgestellt. Prof. Gabriele Cappai (Universität Bayreuth), der das Projekt wissenschaftlich begleitete, erläuterte die Hauptergebnisse der Untersuchung, die er noch im August auf einem wissenschaftlichen Kongress in Kapstadt vorstellen wird.

Vom Sitzenbleiben stirbt man nicht
Nicht jeder Schüler hat am heutigen Zeugnistag Grund zum Jubeln – Lehrerverband schätzt: 30000 Durchfaller
Von Amelie Wollny
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 29. Juli 2014

Sitzenbleiben ist ziemlich unpopulär: Bei Schülern, Eltern, aber auch den Schulen. Der Sinn wird immer wieder bezweifelt. Durchfaller gibt es trotzdem, auch in Bayreuth. Die Leiter der Gymnasien sind aber zufrieden: Nur wenige Schüler müssen wiederholen.

Seit mehr als zehn Jahren ist Günter Beck-Mathieu Beratungslehrer am Gymnasium Christian Ernestinum. Wie viele Schüler in dieser Zeit sitzengeblieben sind, weiß er nicht. Dass sie alle überlebt haben – und ihre Eltern auch – weiß er hingegen schon. „Niemand ist perfekt“, sagt Beck-Mathieu. Manchmal laufe eben alles blöd: Der Schüler ist unmotiviert, von der Pubertät gebeutelt, nichts klappt – Klassenziel nicht erreicht. „Das liegt selten an der Intelligenz“, sagt Beck-Mathieu. Eher an „entwicklungsbedingten Motivationsproblemen“. Oft würden Eltern und Schüler außerdem zu spät reagieren. „Nachhilfe zwei Wochen vor Notenschluss bringt nichts.“ Spätestens ab Weihnachten müssten die Problemfächer gezielt angegangen werden und Hilfe bei den Lehrern gesucht werden.

Obwohl die Zeugnisse heute verteilt werden, kann das Kultusministerium keine endgültigen Wiederholer-Zahlen nennen. Selbst wer zwei Fünfer oder eine Sechs im Zeugnis hat, oder noch schlechter ist, kann das Sitzenbleiben umgehen, sagt Julia Lindner, Sprecherin des Bayerischen Kultusministeriums. Durch eine Nachprüfung in den betroffenen Fächern im September. Oder wenn die Lehrerkonferenz der Meinung ist, der Schüler sei eigentlich doch geeignet für die nächste Stufe und darf auf Probe vorrücken. Passen die Noten bis zum 15. Dezember des Folgeschuljahres, darf er weitermachen – wenn nicht, muss er zurücktreten.
30000 Schüler, schätzt der Bayerische Lehrerverband, sind heuer versetzungsgefährdet – wie genau der Verband das errechnet hat, weiß Lindner vom Kultusministerium nicht. Die Zahl orientiert sich wohl an den Vorjahren.

Die meisten Bayreuther Gymnasien wollen nicht verraten, wie viele ihrer Schüler sitzenbleiben. Zumal einige dieser Schüler ja noch die Möglichkeit haben, vorzurücken.

Aber die Schulleiter sind sehr zufrieden: „Weniger als eine Handvoll“, bleibe am WWG sitzen, sagt Leiter Hans-Dieter Sippel. Am RWG würden es in den meisten Klassen alle schaffen, sagt Hans Sperber aus der Schulleitung. Im GMG waren es heuer wieder weniger Durchfaller als im Jahr davor, keine 20, sagt Schulleiter Kurt Leibold. „Verschwindend wenige“, seien es am MWG, sagt Leiterin Elisabeth Götz. Sie ist sowieso kein großer Fan des Sitzenbleibens: „Wegen zwei schlechten Noten das ganze Schuljahr wiederholen? Klingt das logisch?“

Auch Maria Lampl, Kreisvorsitzende des Bayerischen Elternverband, bezweifelt den Sinn des Wiederholens: „Es bringt wenig und kostet nur sehr viel.“ Viele Schulen sehen das genauso und nutzen daher die Möglichkeit des Probe-Vorrückens, wenn irgendwie möglich.


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Keine Angst!
Zwei Schüler erzählen von ihren Schulen
Nordbayerischer Kurier — Montag, 28. Juli 2014
Alles anders an der neuen Schule! Hilfe! Hier erzählen euch zwei Schüler, was in Realschule und Gymnasium auf euch zukommt.

Wie war der erste Tag an der neuen Schule?

Samuel: Ich wusste nicht, wohin ich gehen sollte. Es war alles so viel größer. Es gab auch viel mehr Klassen. Auf meiner Grundschule gab es nur eine Klasse pro Jahrgangsstufe. Auf der Realschule waren es fünf Klassen alleine in meiner Jahrgangsstufe. Klasse 5a bis 5e!

David: Es war alles neu, und alles war größer. Und ich fand es auch ein bisschen langweilig. Jeder musste sich vorstellen und einen Steckbrief über sich schreiben. Zum Beispiel, welche Hobbys man hat, oder was dein Lieblingsessen ist.

Wie sind die neuen Lehrer?

Samuel: An der Grundschule hatte ich nur Lehrerinnen. Jetzt habe ich fast nur noch Lehrer. Und sie sind echt nett und humorvoll. Es gibt hier auch viel Referendare. Das sind angehende Lehrer.

David: Die Lehrer bei mir sind alle viel jünger als in meiner ehemaligen Grundschule. Und sie sind total locker und verstehen Spaß. An der Grundschule, finde ich, waren sie viel strenger.

Welche neuen Fächer gibt es jetzt für euch?

Samuel: Das Fach HSU ist jetzt bei uns an der Realschule in drei einzelne Fächer aufgeteilt: Geschichte, Erdkunde und Biologie. Ab der siebten Klasse kann man dann zwischen vier Zweigen wählen. Dann kommen noch Mathe und Physik, Französisch, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen oder Kochen dazu.

David: HSU sind bei mir jetzt die Fächer Natur, Technik und Geografie. Da ich auf den musischen Zweig auf meinem Gymnasium gehe, habe ich noch das Fach Instrumentalunterricht. Ich spiele Gitarre als Pflichtinstrument. Auf dem neusprachlichen Zweig kommt eine zweite Fremdsprache dazu.
Wie hat sich der Schulweg verändert?

Samuel: Mein Schulweg ist jetzt viel weiter. Zur Grundschule konnte ich laufen. Jetzt werde ich morgens zur Schule gefahren, und nach Hause fahre ich mit dem Bus.

David: Ich fahre mit dem Bus zum Gymnasium. Zur Grundschule musste ich zwar auch mit dem Bus fahren, aber jetzt fahre ich länger. Und ich muss dann auch noch ein Stück laufen. Aber der Schulweg ist jetzt nicht mehr so langweilig, weil ich jetzt viel mehr Leute kenne, mit denen ich mich auf der Fahrt unterhalten kann.

Was ist der größte Unterschied zur Grundschule?

Samuel: Wir schreiben jetzt Stegreifaufgaben. Das sind unangekündigte, schriftliche Tests. Die Schüler sagen „Ex“ dazu. Und man bekommt jetzt Striche, wenn man seine Hausaufgaben oder sein Schulmaterial vergessen hat. Bei fünf Strichen gibt es eine Mitteilung an die Eltern.

David: In der Grundschule waren wir Viertklässler die Großen. Jetzt sind wir wieder die Kleinen. Und am Gymnasium gibt es viel mehr Größere! In der Pause haben wir in der Grundschule immer Fangen oder Fußball gespielt. Jetzt quatsche ich lieber mit meinen Freunden.

Was gebt ihr den Neuen mit auf den Weg?

Samuel: Bleibt am Ball! Das ganze Schuljahr über. Sonst kommt ihr nicht mehr mit.

David: Habt keine Angst! Wenn ihr von Anfang an gut mitarbeitet und euch mit den Lehrern versteht, wird alles gut.

Das Gespräch führte Renate Stiefl.


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Projekttage 2014
MWG-Info  — 29. Junli 2014
Auch in diesem Jahr fanden am 24. und 25.07. wieder zahlreiche Projekte statt. Die Projekte werden von unseren Lehrkräften, aber auch von Schülern und Eltern angeboten und zeigen das vielfältige Engagement unserer Schulfamilie.
Vom Bogenschießen über ein Basketballcamp hin zu einem Nähkurs war für jeden etwas dabei. In unserer Bildergalerie finden Sie einen Überblick über die Vielfalt der diesjährigen Angebote.

Als Bayreuth das Prachtgewand anlegte
Paläste für Schüler, die Justiz und die Kranken: Das Selbstbewusstsein der Wilhelminischen Epoche drückte sich in prunkvollen Gebäuden aus
Von Herbert Popp
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 24. Juli 2014

Es waren nur zwanzig Jahre. Aber in diesen zwanzig Jahren vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs veränderte Bayreuth sein Gesicht wie wahrscheinlich seit Wilhelmine nicht mehr. Zweckbauten wie Fabriken und Kasernen standen schon. Nun aber wuchsen ausnehmend prachtvolle Gebäude empor. Architektur aus Bayreuth genoss in dieser Zeit Weltruf. Hört sich verwegen an, war aber so. Die Inneneinrichtung einiger Räume aus dem Präsidialgebäude der Regierung wurde vor ihrem Einbau 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis gezeigt. Die Gestaltung des Landrätesaals – heute das große Sitzungszimmer – hatte der Architekt Martin Dülfer entworfen. Für sein Werk erhielt er den Grand Prix.

Bayreuth leistete sich etwas. Eine kurze Auflistung der höchst repräsentativen Bauten muss an dieser Stelle genügen: die Königliche Lehrerbildungsanstalt (heute ist es das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, 1895); das Offizierskasino an der Wilhelminenstraße (1898); der Neubau der Post in der Kanzleistraße (1899); die Luitpoldschule (1902); der Neubau der Versicherungsanstalt für Oberfranken (1903); das neue Justizgebäude an der Heldstaße (heute Wilhelminenstraße, 1904); das Städtische Krankenhaus im Kreuz (heute: Lastenausgleichsarchiv, 1905); die Königliche Filialbank an der Ecke Wölfelstraße und Münzgasse (heute das neue Iwalewahaus, 1907); die Höhere Töchterschule (heute Richard-Wagner-Gymnasium, 1908); die Oberrealschule am Schützenplatz (heute: Graf-Münster-Gymnasium, 1910), die Volksschule in der Altstadt (1914) markieren diese Blüte Bayreuther Bautätigkeit. Drei dieser Bauten sollen hier etwas ausführlicher vorgestellt werden: Luitpoldschule (1902), Justizgebäude (1904) und Städtisches Krankenhaus (1905).

LUITPOLDSCHULE
Bayreuth, das ja in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder kräftig wuchs, benötigte Schulraum. Bereits 1875 war das neue Central-Schulhaus, die heutige Graserschule, gebaut worden. Bei seiner Eröffnung, 27 Jahre vor der der Luitpoldschule, lobten die Festredner dieses neue Schulgebäude. Doch im Vierteljahrhundert danach änderte sich viel. Hier die spartanisch ausgestattete, auch insgesamt sehr nüchterne Graserschule, dort die repräsentative, aufwendig errichtete und überhaupt technisch erstaunlich fortschrittliche Luitpoldschule. Die Notwendigkeit eines weiteren Schulhauses war unbestritten. Schon 1899 wurde ein Neubau von den beiden städtischen Kollegien beschlossen. Er wurde am westlichen Ortsrand Bayreuths an der Sedanstraße (heute Oswald-Merz-Straße) errichtet, umfasste 20 Schulklassen, genügte „allen ästhetischen, pädagogischen und hygienischen Anforderungen“ – so sagte es Oberbürgermeister Leopold von Casselmann – und wurde stolz als „Musterschulhaus“ bezeichnet. Dementsprechend hoch waren die Kosten: damals rund 380 000 Mark, heute wären das gut vier Millionen Euro. Dafür besaß es ein Vestibül, eine Turnhalle, eine Dampfniederdruckheizung und sogar „3 Kinderaborte und Closets mit selbstthätiger Wasserspülung“, wie das „Bayreuther Tagblatt“ stolz vermeldete, dazu ein Warmbrausebad, das einmal pro Woche für alle Schüler obligatorisch war und hygienisch segensreich wirkte. Man dachte vaterländisch und verehrte die Fürsten. Und so erhielt die Schule des Namen des Prinzregenten Luitpold. Das an der Sedanstraße gelegene Schulhaus eröffnete am Vorabend des Sedanstages, des 2. September 1902, dem Gedenktag des Siegs über Frankreich von 1870/71.

JUSTIZGEBÄUDE
Justitia litt unter Raumnot. Nach zähen Verhandlungen mit München, und nachdem die Stadt sich bereit erklärt hatte, das Grundstück gratis zur Verfügung zu stellen, fiel in München die Entscheidung für einen Neubau. Architekt Fröhlich plante, rund 700 000 Mark – heute gut das Zehnfache an Euro – ließ man sich den Bau zwischen 1901 und 1904 kosten.


In seiner neobarocken Grundausrichtung ist das Sandsteingebäude noch dem Historismus verpflichtet. Allerdings, vor allem im Inneren, spürt man den starken Einfluss des Jugendstils. In kunstvoller Weise sind im Gebäudeinnern das zentrale Treppenhaus und vor allem der Schwurgerichtssaal mit einer Holzvertäfelung und einer Glaskuppel gestaltet worden. Im Saal mit seinen stilisierten Pflanzenornamenten spürt man deutlich Jugendstileinfluss. Den repräsentativen und monumentalen Bau nannten die Bayreuther schnell „Justizpalast“. Seit 1906 hieß er dann auch offiziell so.

STÄDTISCHES KRANKENHAUS
Das Städtische Krankenhaus wurde s an der Ecke von Dammallee und Wolfsgasse (heute: Richard-Wagner-Gymnasium) auf einer Fläche von dreieinhalb Hektar errichtet. Ein neues Krankenhaus war in der Tat notwendig geworden; die Bayreuther Stadtväter konzipierten es großzügig. Es kostete die Stadt 630 000 Mark. Von 1903 bis 1905 wurde gebaut. Bereits 191, wurde es um zwei Seitenflügel und eine Kapelle erweitert. Das 100-Betten-Krankenhaus wurde derart auf 150 Betten erweitert. Die Technik konnte sich sehen lassen. Ausschließlich elektrische Beleuchtung mittels einer Dampfmaschine, einschließlich Strom für die medizinischen Apparate; eine aufwäendige Heizungs- und Lüftungsanlage in einem eigenen Kesselhaus als Hochdruckanlage, die auch Warmwasser bereitstellt; Einrichtung mehrerer Bäder, eines Untersuchungszimmers und eines Operationssaals; mehrere Teeküchen; eine Dampfkochküche; eine Wäscherei – Bayreuths neues Krankenhaus war Spitze.

Das sah auch Oberbürgermeister Casselmann so. Man habe danach gestrebt, „ein Krankenhaus zu schaffen, das allen Anforderungen der modernen Krankenpflege und Hygiene entspricht“. Auch was die bauliche und ästhetische Qualität des Krankenhauskomplexes anbetrifft, wurden Superlative bemüht, die zugegebenermaßen bei Festveranstaltungen schnell über die Lippen fließen: Es könne sich dieser Bau mit Stolz unter den deutschen Krankenhäusern sehen lassen, es sei ein stattlicher und in allen Teilen wohlgelungener Bau. Das Krankenhaus besteht aus einer Kombination der wesentlich preiswerteren Klinkerziegel und Ergänzungen aus Sandsteinquadern, meist um die Fenster- und Türstöcke herum, die überdies verziert sind – dies aber sehr dosiert. Das Gebäude wirkt nicht prunkvoll, es entfaltet Harmonie.

Das waren die zwanzig Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Und seitdem? Wenn wir spätere Epochen in Bayreuth damit vergleichen, erkennen wir, dass seitherdem kaum mehr prägende Baudenkmäler hinzugekommen sind. Ausnahmen aus der Phase des Dritten Reiches sind das „Haus der Erziehung“ am Luitpoldplatz (heute: E.on-Verwaltung) und das Winifred-Wagner-Krankenhaus (heute: Krankenhaus Hohe Warte). Die Pläne zum Umbau Bayreuths zur vollendeten Gauhauptstadt mit einem gigantischen Gauforum blieben uns zum Glück erspart. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zwar in Bayreuth zwar gebaut wie nie zuvor. Aber nur sehr wenige Gebäude können für sich in Anspruch nehmen, das Stadtbild zu prägen, etwa das Neue Rathaus am Luitpoldplatz, das Y-Haus an der Bamberger Straße oder das Rotmaincenter am Stadtkernring.

Was war also das Besondere dieser Zeit vor 1914? Die öffentlichen Kassen waren gut gefüllt. Darüber hinaus war Ehrgeiz im Spiel: In einer Zeit des Großmachtstrebens, von Weltausstellungen und Erfolgen des Deutschen Reiches in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik wollte die Obrigkeit die Erhabenheit und Größe ihrer Institutionen in ihrer Architektur ausgedrückt sehen. An Geld sollte es in den Jahrzehnten danach fehlen, und auch das Selbstbewusstsein sollte niemals mehr dasselbe sein wie in jener letzten Blüte vor dem Untergang der alten Welt.


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Staatsekretärin Kramme am MWG
MWG-Info  — 24. Junli 2014
„Ich fand es immer doof, dass Kinder aus wenig betuchten Elternhäusern geringere Bildungsmöglichkeiten wahrnehmen können, als Kinder, deren Eltern Anwälte, Ärzte, Professoren oder Lehrer sind“, veranschaulichte Frau Anette Kramme ihre Gründe, in die Politik einzusteigen. Eine ihrer Triebfedern, sich bereits in sehr jungen Jahren politisch zu engagieren, sei der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit gewesen, der sie im übrigen auch heute noch immer motiviere ihrem Tagwerk als Abgeordnete des Bundestags und Staatsekretärin bei der Ministerin für Arbeit und Soziales nachzugehen.

Dies und noch viel mehr erfuhr die Klasse 10a am Montag, dem 21.07.2014, als Frau Kramme am MWG zu Gast war.

Die Politikerin stellte sich eine Stunde lang den interessierten Fragen der Zehntklässler, die so Einblicke in ihren Alltag als Parlamentarierin als auch Mitglied der Exekutive erhielten.

Dabei wurde schnell klar, dass die Doppelbelastung zwar zu bewältigen ist, aber nur, wenn man sich auf einen guten Mitarbeiterstab verlassen kann und zudem hervorragend organisiert ist.

Darüber hinaus wurden aber auch das Verhältnis von Exekutive und Legislative beleuchtet, über Richtlinienkompetenz und Ressortprinzip gesprochen, der Gesetzgebungsprozess reflektiert und aus erster Hand erfahren, wie die Ausschussarbeit funktioniert. Außerdem erklärte Frau Kramme auch noch, worin der Unterschied zwischen politischen und beamteten Staatssekretären besteht.

Der Besuch war ein schöner Ersatz für das im Mai ausgefallene Treffen und hat deutlich gemacht, dass auch Politiker nur „ganz normale Menschen“ sind.

Maresa Olschner


Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen
Wunderschöne Woche in Gunzenhausen
MWG-Info  — 23. Junli 2014
Vom 14. bis 18. Juli verbrachten die Klassen 5a, 5d und 5e eine wunderschöne Woche in Gunzenhausen. Von unserem "Stützpunkt", der Gunzenhausener Jugendherberge, aus unternahmen wir zahlreiche Ausflüge. Diese führten uns zum Beispiel nach Weißenburg, wo wir auf den Spuren der römischen Grenztuppen am Limes wandelten, oder nach Ansbach, wo wir viel über das "Kind Europas", Kaspar Hauser, erfuhren. An einem Tag bauten wir Floße auf der Altmühl, auf denen wir flußauf und flußab fuhren, und dabei jede Menge Spaß hatten. Ein von allen Schülern gestalteter Bunter Abend am Strande der Altmühl rundete die Woche ab. Sehr zu loben war das vorbildliche Verhalten unserer Schülerinnen und Schüler. Der ganze Schullandheimaufentalt verlief sehr harmonisch.  

Schullandheim 5. Klassen Wer's etwas genauer
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Das Höhlenbär-Lied durfte nicht fehlen
Konzertchor Musica Vocalis aus Bayreuth in der Teufelshöhle
Nordbayerischer Kurier — Montag, 21. Juli 2014
„Tanzen und springen, singen und klingen“, unter diesem Motto stand das Konzert des Konzertchors Musica Vocalis aus Bayreuth in der Teufelshöhle, das mit 110 Zuhörern ausgesprochen gut besucht war.

Gekommen war auch Gottfried Rossner, der Textdichter des Liedes „Der Höhlenbär zu Pottenstein“, das Hans Schmidt-Mannheim vertont hat und das der krönende Abschluss des Höhlenkonzerts war. „Was wünscht er sich, der greise Bär? Er wünschte sich das eine sehr, dass unsere Erde sich noch dreht, die Teufelshöhle fortbesteht, gar viele tausend Jahre lang, viel Blumen blühn, Kinder springen und Chöre ihm mit vollem Klang auch nach uns Madrigale singen“, so die letzte Strophe dieses Liedes. Mit „Nun fanget an ein guts Liedlein singen“ war der Konzertauftakt des Liedes von Hans Leo Hassler (1564 bis 1612). Weiter waren Werke von Johannes Brahms, Georg Friedrich Händel, Gabriel Fauré, Daniel Friderici und John Dowland zu hören.

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Gegründet wurde der Konzertchor Musica Vocalis Bayreuth 1999 durch den Musikpädagogen Manfred Hegen, Musiklehrer am Musischen Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth. Unter Hegens Leitung wurde der Chor nicht nur in Oberfranken, sondern auch im Ausland wie Frankreich oder Italien bekannt. Momentan wird der Chor von Anna Baturina-Ringlein, Stefanie Naser und Wolfgang Schoppek wechselweise dirigiert. Durch das Programm in Pottenstein führte Axel Schramm und musikalisch wirken an der Violine Irene Münch, an der Gitarre Günter Münch und mit dem Violoncello Wolfgang Schoppek mit. tw

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Der Konzertchor Musica Vocalis aus Bayreuth gab in der Pottensteiner Teufelshöhle ein Konzert. Foto: Weichert

Musikalischer Schüleraustausch vor 25 Jahren
So war’s früher
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 17. Juli 2014
Bislang hatte das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium nur den Schülern des neusprachlichen Zweigs die Möglichkeit zu einem Schüleraustausch gegeben. Das hatte sich nun geändert, wie der Nordbayerische Kurier am 17. Juli 1989 berichtete.

Es war eine Partnerschaft mit dem Kodály-Zoltán-Gimnázium in Pécs in Ungarn entstanden. Das dortige Gymnasium war vor allem der ungarischen Chortradition verpflichtet, weshalb sich ein Schüleraustausch mit dem musischen Zweig des Bayreuther Gymnasiums anbot. Eine solche Partnerschaft war bislang einmalig in Bayreuth.
Im April des Jahres hatten 32 Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums zwei Wochen in Pécs verbracht und dort am Leben und Unterricht der Schüler teilgenommen. Im Juni war dann eine Delegation ungarischer Schüler nach Bayreuth gekommen. Zum Abschluss ihres Aufenthaltes gab es ein Sommerkonzert. Dabei wirkten die Gäste aus Pécs maßgeblich mit und trugen ihre Chorlieder in ungarischer Tracht vor. Während ihres Aufenthaltes in Bayreuth waren auch einige Werke gemeinsam mit den hiesigen Schülern entstanden.

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Anmeldung für Einführungsklasse
noch bis zum 23. Juli 2014,16 Uhr
  PM-MWG — Donnerstag, 17. Juli 2014
Der Anmeldezeitraum zur endgültigen Anmeldung, unabhängig von der Voranmeldung, für die Einführungsklasse läuft derzeit bis 23. Juli 2014,16 Uhr.

Die Anmeldung in eine Einführungsklasse erfolgt unter Vorlage:
  • des Abschlusszeugnisses über den mittleren Schulabschluss
  • des Gutachtens zur pädagogischen Eignung
  • einer Kopie der Geburtsurkunde
  • ggf. Antrag zur Erstattung der Fahrtkosten (bei Schülern aus dem Landkreis Bayreuth)
Das Landratsamt Bayreuth benötigt einen digital ausgefüllten Fahrtkostenantrag. Man kann diesen Antrag zu Hause bearbeiten, ausdrucken und dann unterschrieben mitbringen. Dies beschleunigt das Anmeldeverfahren.
In der Einführungsklasse treffen motivierte Lehrkräfte auf besonders motivierte Schülerinnen und Schüler, die sich schnell an der Schule einleben.

Die inhaltlichen Vorgaben für die Einführungsklasse lassen Raum, um Lücken zu schließen, individuell zu fördern, außergewöhnliche Unterrichtsmethoden anzuwenden und schnell den Anschluss an das gymnasiale Niveau zu finden.

Über ein breites Angebot im Wahlunterricht bestehen viele Möglichkeiten, sich mit den Mitschülerinnen und Mitschülern des Gymnasiums zu vernetzen, in die Schulfamilie hineinzuwachsen und den besonderen Teamgeist, der am MWG herrscht, zu erleben.


Abschluß-Hauptversammlung und Auflösung von MWGlam
Schülerfirma rechnet ab
Donnerstag, 17. Juli 2014
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JUNIOR-Unternehmens MWGlam laden alle Anteilseigner ein zur Abschluss-Hauptversammlung. Sie findet am 17.07.2014 um 18:30 Uhr im Raum E31 des Markgräfin-Wilhelmine Gymnasiums statt.

Im Rahmen der Hauptversammlung stellen die Schüler die Ergebnisse des Projektjahres vor, und die Rechnungsrevisoren legen den Bericht über die Prüfung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz vor.

Die Anteilseigner erhalten – falls sie das möchten – entweder ihr Grundkapital und einen möglichen Gewinn in bar ausgezahlt, oder ihr Anteil wird teilweise einer gemeinnützigen Organisation zugeführt und teilweise für die Team-Abschlußparty verwendet.

MWGlam bedankt sich bei allen für die Unterstützung.

Link:
Radiobeitrag über MWGlam bei Bayern1 ...


Von Drachen und Socken
Die Bayreuther Schultheatertage starten mit „Schneewittchen“, einem Ding vom Mars, Drachen und Schildkröten
Von Andreas Dittmann
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 16. Juli 2014

Aufgeregte Stimmung im Zentrum. Es geht zu wie in der Schulpause. Kinder und Jugendliche plappern, brüllen, rennen, jagen, lümmeln, tippen, schubsen und lesen. Eine normale Schulpause ist das aber eigentlich nicht, sondern Umbaupause. Während die eine Theatergruppe unter Applaus die Bühne verlässt, steht schon die nächste Truppe bereit.

Es sind die neunten Schultheatertage, die im Zentrum stattfinden. Theatergruppen aus zwölf Schulen zeigen an drei Tagen Klassiker und Eigenproduktionen in jeweils knapp 30 Minuten. Für den ersten Tag hat die Mittelschule Bayreuth-Altstadt das Märchen „Schneewittchen“ umgeschrieben, die Schülerinnen und Schüler von der Dr.-Kurt-Blaser-Schule haben gleich ein eigenes Stück produziert: „Das Ding vom Mars“.

„Der Drache“ von Jewgeni Schwarz ist eine scharfe Politsatire auf totalitäre Systeme. Die Umsetzung der Gruppe vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium gelingt sehr gut: von den stimmigen Kostümen über die Livemusik bis hin zum tollen Zusammenspiel der Truppe.

Das Drama erzählt von einem Dorf, das schon seit Jahren von einem Drachen bedroht und beherrscht wird. Aber Rettung naht: Der strahlende Held Lanzelot kommt, um das Dorf und vor allem die Jungfrau Elsa von dem Drachen zu befreien. Denn jedes Jahr wird dem Biest eine Jungfrau geopfert. Die Bewohner sind aber gar nicht so erpicht darauf, von Lanzelot gerettet zu werden, zu sehr haben sie sich schon an das Untier und das System der Schreckensherrschaft gewöhnt. Als der Held den Drachen tatsächlich tötet, nutzt der fiese Bürgermeister die Gunst der Stunde und übernimmt selber die Macht über Volk und Dorf. Klar, auf eine halbe Stunde kann man diese Parabel nicht runterbrechen, zumal einige der Darsteller auf Abifahrt sind. Die Gruppe hat sich deshalb zwei Szenen herausgesucht und wird erst Ende Juli das komplette Stück aufführen. Die Darbietung macht jedenfalls Lust auf mehr. Vor allem der herrische und hinterhältige Bürgermeister und die musikalische Begleitung gefallen sehr gut.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Programm:    9. Bayreuther Schultheatertage
Die Grundschule Laineck hat sich „Tranquilla Trampeltreu“ von Michael Ende geschnappt und als Sockentheater mit Kinderchor interpretiert. Die Schildkröte Tranquilla macht sich auf den Weg zur Hochzeit des Löwen. Langsam und bedächtig trampelt sie los, lässt sich von niemandem aufhalten und aus der Ruhe bringen, obwohl sie eigentlich schon viel zu spät dran ist. Tatsächlich kommt sie noch pünktlich zur Feier – zumindest fast.

Die Grundschüler haben aus Socken Tierpuppen gebastelt und erzählen damit die ulkige Geschichte um die beharrliche Schildkröte. Sie trifft drei traurige Raben, eine lahme Schnecke, eine kichernde Spinne und natürlich den Löwen und seine Frau. Dazu singt ein Kinderchor kleine Songs, die die Tiere charakterisieren. Besonders lustig ist die kleine Erzählerin, die vorne auf einem viel zu großen Stuhl sitzt, mit den Füßen baumelt und mit langsamer Erzählerstimme aus einem viel zu großen Buch vorliest. Als Tranquilla endlich die Löwenhöhle erreicht und die Party beginnt, johlt der ganze Saal. Für die putzige Darstellung gibt es sogar vereinzelt Standing Ovations.

Die Schultheatertage in Bayreuth finden noch bis Donnerstag statt. Von früh bis Mittag laufen bis zu fünf Stücke. Unter anderem werden noch eine Interpretation von Goethes „Zauberlehrling“, eine Schweizer Volkssage und einige Eigenproduktionen gespielt.

Info:
Mittwoch, 16. Juli und Donnerstag, 17. Juli jeweils ab 8.30 Uhr im ZENTRUM, Europasaal, Äußere Badstraße 7a. Der Eintritt ist frei.

WilMa, MWG-Theatergruppe Wer's etwas genauer
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Das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium zeigt „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz. Die Dorfbewohner beobachten den Kampf zwischen Held und Bestie. Einen Sieg des strahlenden Recken Lanzelot wünscht sich hier aber keiner so recht.
Foto: Harbach

Ehrung im Landratsamt
Schüler und Schülerinnen vom MWG erhalten Zertifikate für die Teilnahme am Freiwilligen Sozialen Jahr
Quelle: Schulinfo — Montag, 14. Juli 2014
In einem feierlichen Rahmen wurde fast 200 Schülern für ihre Arbeit während des freiwilligen sotialen Jahres beim Freiwilligenzentrum Bayreuth von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Landrat Hermann Hübner und der Vorsitzenden des Kuratoriums des Freiwilligen Sozialen Jahres Susanne Hellbach gedankt.

Vom MWG leisteten Felicia und Jonathan Schwemmer in diesem Schuljahr mehr als 50 freiwillige Stunden in der Hochschule für Kirchenmusik und in der Pfarrei Heilig Kreuz. Susanna Lyssenko war ebenfalls erfolgreich in der Hochschule für Kirchenmusik tätig.
Alle 196 Jugendlichen haben bewiesen, dass ehrenamtliches Engagement nach wie vor eine lohnenswerte Erfahrung ist, die eine Bereicherung für ein Leben neben der Schule darstellt.

Landrat Hübner würdigte dies sehr ausführlich in seiner Rede, und als Geste des Dankes konnten an alle 196 Teilnehmer Kinogutscheine vergeben werden, die die Sparkasse Bayreuth und die Brigitte Merk-Erbe-Stiftung sponserten.
Sozialen Jahr  überreicht.

A Big Hello From The Isle of Man
Bericht unserer Austauschgruppe
Quelle: Schulinfo — Donnerstag, 10. Juli 2014
Die ersten Tage
Die beiden ersten Tage waren von der Anreise und vom Empfang beim Bürgermeister von Douglas und in der Ballakermeen High School geprägt. Der Flug von Frankfurt über London City Airport auf die Isle of Man verlief problemlos. Bei der Ankunft warteten die Austauschpartner und ihre Eltern schon ungeduldig und voller Erwartung auf die Gäste aus Bayreuth.

Der erste Tag war vom Besuch im Rathaus und dem offiziellen Empfang durch den Bürgermesiter bestimmt. Geschenke wurden ausgetauscht und unser Musikensemble gab ein beeindruckendes Konzert. Am späten Vormittag dann versammelten sich alle in der Schule und die MWGler nahmen am regulären Unterricht teil. Die letzte Stunde am Freitag war Theater und Tanz bei Danni Bridson, die schon wieder ein neues Musical mit ihren Schülern einstudiert. Unsere Kinder hatten die Möglichkeit, die ersten Tanzschritte zu „We Will Rock You“, dem Queen Musical, zu lernen.
 
Wie war das Wochenende?
Das Wochende auf der Isle of Man wurde in den Gastfamilien verbracht. Viele unserer Schüler berichteten von Ausflügen mit ihren Gasteltern an die schönsten Stellen der Insel und gemeinsamen Aktivitäten mehrerer Schülerinnen und Schüler von beiden Schulen. Eine Passantin aus Douglas merkte dazu an: „Suddenly I saw a long train of students walking along the promenade talking in at least two different languages.“

Der Montag stand im Zeichen des Nationalfeiertags „Tynwald Day“. Bei wunderschönem Wetter konnten viele unserer Schülerinnen und Schüler Basisdemokratie live erleben und wurden Zeugen der öffentlichung Verlesung und feierlichen Manifestierung aller im Jahr 2013 erlassenen Gesetze auf der Isle of Man. Am frühen Abend dann gaben unsere Musiker in der Royal Chapel ein einstündiges Konzert zum Nationalfeiertag. Eine Ehre, die noch keiner anderen Schule von der Insel zu Teil wurde.

Wir können stolz sein. 

Ein Tag am Meer – Ausflug zum schönsten Strand der Insel nach Peel
Ohne die work-experience Schülerinnen der Q11, die heute ihren Dienst an ihren Praktikumsstellen antraten, brach die Austauschgruppe nach Peel auf. Dort stand der Besuch des mittelalterlichen Peel-Castle und des House of Mannanan an, einem interaktiven Museum über die Geschichte der Insel. Bei diesem Ausflug konnte sich das Lehrerteam noch über eine andere Sache informieren, denn an beiden Orten sind Schülerinnen des P-Seminars von Herrn Pflaum zur „work experience“ eingeteilt, und dieser konnte sich dann gleich vor Ort ein Bild über den Arbeitseinsatz seiner Seminaristinnen machen. Deren Aufgabe bestand heute darin, in einem ersten Check zu überprüfen und zu bewerten, wie gut die Ausstellungsräume und die Verkaufsflächen für Schulgruppen und andere Besucher aufbereitet sind.

Es blieb auch noch genügend Zeit, um am Strand zu verweilen, das leckere Manx-Eis zu probieren, und auch der kurze Regenschauer hielt nicht alle davon ab, im Meer bei 15 Grad zu baden.

Besuch im Parlament und im Manxmuseum
Auch in diesem Jahr wurde unsere Schülergruppe in das Parlament der Insel eingeladen. Die Präsidentin, der Sprecher des Parlaments und viele Minister und Abgeordnete des House of Keys lauschten dem MWG-Musikensemble unter Leitung von Frau Schina. Im Anschluss fand eine Führung durch alle Kammern des hohen Hauses statt. Die Präsidentin selbst nahm sich die Zeit, ausführlich ihre Robe zu erklären und der Abgeordnete Thomas, Gastvater von einem unserer Schüler, weihte uns in die Geheimnisse eines Abgeordnetenschreibtisches ein.

Nach einem Lunch auf der Promenade von Douglas besuchte die Gruppe eine Sonderausstellung zum 1. Weltkrieg im Manxmuseum. Die Bewohner der Isle of Man waren aus den verschiedensten Gründen besonders stark in die Auseinandersetzungen der Jahre 1914 – 1918 verwickelt. Die Austellung war museumspädagogisch sehr anschaulich aufbereitet, und unsere Schülerinnen und Schüler konnten u.a. die Kleidung zu Beginn des letzten Jahrhunderts anprobieren.

Die letzten Tage auf der Isle of Man
Die letzten Tage unseres Aufenthalts waren noch einmal von einer Fülle an Aktivitäten geprägt. Die Lehrer waren zu einem offiziellen Barbecue am Strand von Castle Rushen eingeladen, und vor allem Frau Höcht war an diesem Abend in den interkulturellen Dialog mit der chinesischen Austauschsschule der Ballakermeen High School eingebunden.

Am Donnerstag stand der gemeinsame Besuch des Industriedenkmals Laxey Wheel an. Unsere Musiker gaben ein aufsehenerregendes Stadtkozert in der Fußgängerzone von Ramsey (der zweitgrößten Stadt der Insel). Das Wetter war um die Mittagszeit dann so gut, dass sich diesmal einige unserer Schüler zum Schwimmen ins Meer wagten.

Am Abend fand das von Nicholas Roberts organisierte Sommerkonzert der BHS in der Kirche St. George in Douglas statt. Die Otto-Boys sind inzwischen gewachsen und in den Stimmbruch gekommen, und deshalb sahen wir eine ganze Menge anderer Chöre und Solisten, die mit unseren Musikern zusammen einen wunderbaren Sommerabend für das Publikum in der ausverkauften Kirche zauberten.

Schon um vier Uhr war die Nacht dann beendet, denn wir mussten im Morgengrauen Abschied nehmen und die erste Maschine nach London erreichen. Noch ahnten wir nicht, dass wir wegen eines Unwetters über Frankfurt 9 Stunden am London City Airport warten mussten, aber eine zu Späßen aufgelegte Flugzeugbesatzung brachte uns schließlich gut nach Deutschland zurück.

Fazit
Aus unserer Sicht war der zweite Austausch mit der Isle of Man ein mehr als gelungenes Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich vorbildlich verhalten, ein sehr gutes Bild von Deutschland, Bayreuth und dem MWG auf der Insel abgegeben, so dass der Austausch mit seinen drei Standbeinen (Sprache, Musik, Work Experience) im nächsten Jahr auf jeden Fall fortgesetzt wird. Die Termine 2015 wurden bereits offiziell von beiden Seiten bestätigt.

Zur P-Seminar-„Work Experience“ schrieb eine unserer Q11-Schülerinnen in den von der BHS geforderten Feedbackbogen:

"I would recommend this project, because it gave us an impression of working in a foreign country and the constant need to talk in a foreign language improved our skills. At Peel Castle and in the House of Mannanan it was really great to be able to look behind the props of a huge museum and see which tasks have to be done. Who would think it would take a few days to translate a few minutes of audio guide commentary or how long it takes to develop a children`s spotter trail? Or that it it is necessary to do a survey on the coffee quality in the attached coffee shop? ... The staff there was unbelievably friendly and helpful and I would really like other students in the following years to have a similar experience."




Sommerabend der Kammermusik
Donnerstag, 10. Juli, 19 Uhr, Aula
Schulinfo
Als Ergänzung zu den Sommerkonzerten in der Stadthalle, wo hauptsächlich die großen Chöre, Orchester und Ensembles auftreten, musizieren in unserer Aula am Donnerstag, dem 10. Juli, ab 19 Uhr Solisten und kleine Gruppen.
Programm Kammermusik 2014 Wer's etwas genauer
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Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014
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Kammerkonzert 2014 des Markgräfin Wilhelmine Gymnasiums, Programm
Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014 Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014 Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014
Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014
Kammerkonzert 2014 des Markgräfin Wilhelmine Gymnasiums
Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014 Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014 Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014
Sommerabend der Kammermusik, MWG 2014
Kammerkonzert 2014 des Markgräfin Wilhelmine Gymnasiums

Sonderpreis für Klasse 10a
Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet ehren Sieger im Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“
Quelle: PM Nr. 225 des Kultusministeriums Dienstag, 8. Juli 2014
Das zweite Mal in diesem Jahr – nach einem ersten Preis bei einem bundesweiten Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung ... – wird die Klasse 10a für einen Wettbewerbsbeitrag ausgezeichnet.

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet haben als Schirmherren des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ heute im Bayerischen Landtag die Sieger geehrt. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Rahmenthema „Flussgeschichten“.

Bildungsminister Spaenle zur Bedeutung des Wettbewerbs: „Das Wissen um die Vergangenheit ist wichtig, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Zu den besonderen Merkmalen dieses Geschichtswettbewerbs gehört, dass er zu einer individuellen historischen Spurensuche auffordert und an Originalschauplätzen Erinnerungen an vergangene Ereignisse und Entwicklungen in der Heimat ans Licht bringt.“

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet sieht das Rahmenthema „Flussgeschichten“ als besonders interessant an: „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Beim Wettbewerb ‚Erinnerungszeichen‘ haben sie nach Spuren der Vergangenheit gesucht – in diesem Jahr insbesondere an Flüssen und Bächen. Sie haben erfahren, dass Flüsse die Menschen verbinden und zu allen Zeiten Leben und Wohlstand, aber auch Unheil bringen können.“
Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat

Träger des Wettbewerbs ist das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Partner sind das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung und das Haus der bayerischen Geschichte. Im Jahr 2013/14 haben sich 810 Schülerinnen und Schüler aller Schularten in den Jahrgangsstufen 3-13 an dem Wettbewerb beteiligt. Dabei stand die Beschäftigung mit der Bedeutung der bayerischen Flüsse für den Alltag der Menschen in Bayern (z. B. Handel, Energiegewinnung, Transport, Hochwasser) sowie das Aufspüren von Erinnerungszeichen an Flüssen (z.B. Brücken, Mühlen) im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler gingen diesen Erinnerungszeichen über eine längere Zeit nach und drehten darüber Filme, schrieben Texte oder erstellten Spiele.

Die ausgezeichneten Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise sowie Projekttage und Aufenthalte in Jugendherbergen freuen.
Sonderpreis für die Klasse 10a Wer's etwas genauer
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Sonderpreis, dotiert mit 500 EUR,  in der Kategorie „Gymnasium 9‐12“ für die Klasse 10a aus dem MWG. Thema: „Gedanken vor Flusslandschaft: eine künstlerisch‐poetische Auseinandersetzung mit dem Roten Main“  Foto: Steffen Leiprecht

Keine Schulaufgaben nach dem Halbfinale?
Die Bayreuther Schulen reagieren unterschiedlich auf den späten Zeitpunkt des Brasilien-Spiels
Von Lucas Knorr
Nordbayerischer Kurier —
Dienstag, 8. Juli 2014
An einigen Bayreuther Schulen werden am Mittwoch keine Schulaufgaben geschrieben.

Der Grund ist das heutige WM-Halbfinale gegen Brasilien. Da erst um 22 Uhr angepfiffen wird, könnte das Spiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen bis 0:30 Uhr oder sogar länger dauern. Es gibt jedoch auch Schulen, die auf das spätabendliche Fußballschauen ihrer Schüler keine Rücksicht nehmen können.

„Wir haben die Empfehlung an unser Lehrerkollegium herausgegeben, am Mittwoch keine Schulaufgaben zu schreiben. Wir gehen davon aus, dass die Kollegen sich daran halten werden“, sagt Michael Maier, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums Christian-Ernestinum. Eine ähnliche Regelung gibt es an der Mittelschule Bayreuth-St.Georgen. Für Manfred Dütsch, Schulleiter der Mittelschule, ist es wichtig, auf die Schüler Rücksicht zu nehmen: „Zumindest während der ersten und zweiten Stunde wird es bei uns keine Leistungserhebungen geben. Ich habe außerdem darauf gehofft, dass es eine Empfehlung des Kultusministeriums geben werde, den Unterricht später beginnen zu lassen. Leider war das nicht der Fall.“


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium hat es den Lehrern ebenfalls anheimgestellt, an dem Tag nach dem Halbfinalspiel auf Schularbeiten zu verzichten. „Wir wollen das flexibel handhaben. Unsere Kollegen wurden früh auf das Spiel hingewiesen und entscheiden selbst, wie sie die Situation handhaben. Wir haben festgestellt, dass in manchen Klassen die Fußballbegeisterung gar nicht so stark ist, in anderen schon“, sagt der stellvertretende Schulleiter Eduard Stopfer.

Viele Bayreuther Schüler können von einer solchen Rücksichtnahme nur träumen. Oft verhindert der nahe Notenschluss das eintägige Aussetzen von Leistungserhebungen. „Die terminlichen Zwänge sind gerade so stark, dass wir auch am Mittwoch Schulaufgaben schreiben müssen“, teilte Kurt Leibold, Direktor des Graf-Münster-Gymnasiums, mit. Ähnlich stellt sich die Situation bei der Beruflichen Oberschule Bayreuth dar. Dazu der Schulleiter Klaus Vietze: „Uns ist selbstverständlich klar, dass sich viele unserer Schüler das Spiel anschauen werden, egal wie lange es dauert. Wir können darauf aber leider wenig Rücksicht nehmen, da der Notenschluss kurz bevorsteht.“ Die Johannes-Kepler-Realschule, die Alexander-von-Humboldt-Realschule und das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium teilten auf Anfrage ebenfalls mit, dass bei ihnen keine Rücksicht auf das heutige Spiel genommen werden könne.

Chinesisch trifft Schnick, Schnack, Schnuck
Tag der Begabtenförderung: Über 400 Schüler aus ganz Oberfranken – Bayreuth mit Ausnahmestellung
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 8. Juli 2014

Sie bauen Wasserdruckraketen und experimentieren mit Quadrocoptern. Sie gehen der Verschlüsselung von Nachrichten auf die Spur, machen Mathe-Knobeleien. Sie machen sich an Chinesisch heran, um die Sprache der Wirtschaftsmacht verstehen zu können. Und sie tüfteln – mit Mathe natürlich – an der besten Strategie, wie man das Spiel Schnick, Schnack, Schnuck souverän gewinnen kann: Hochbegabte aus ganz Oberfranken. 410 Schüler der Klassen sieben bis zehn.

Am Montag trafen sich die Schüler aus den 42 Hochbegabtenkursen an 33 staatlichen Gymnasien im Best Western-Hotel in Bindlach zum fünften Tag der Begabtenförderung – mit Vorträgen, Workshops, Buffet. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Schüler den Tag der Begabtenförderung als Motivation empfinden. Hier können sie sich treffen, können sich austauschen, können ihre Arbeiten vorstellen“, sagt Edmund Neubauer, der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken.

Die Begabtenförderung wird zweigleisig geführt, sagt Neubauer im Kurier-Gespräch: „Im Jahr 2009 wurde das Begabtenförderungsprogramm für Oberfranken ins Leben gerufen, gefördert von der Karin-Schöpf-Stiftung in Altenkunstadt und der Oberfrankenstiftung.“ Inzwischen gibt es an allen 33 staatlichen Gymnasien in Oberfranken Hochbegabtenkurse. 42 Kurse sind es derzeit, zum Start 2009 gab es 27 Kurse. „Die Schüler, die daran teilnehmen können, müssen im Halbjahreszeugnis mindestens einen Schnitt von 1,5 in den Kernfächern haben und werden von der Klassenkonferenz den Schulleitern vorgeschlagen“, sagt Neubauer.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Schüler, die eine spezielle Begabung haben, beispielsweise in Naturwissenschaften, können auch vorgeschlagen werden, „müssen aber auch in anderen Vorrückungsfächern überdurchschnittliche Leistungen haben“, sagt Neubauer. Etwa alle sechs Wochen treffen sich die Kurse für einen kompletten Schultag, sonst arbeiten sie frei an einem Thema.

Bayreuth hat bei der Begabtenförderung in Oberfranken durch die Hochbegabtenklassen am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium mit 80 Schülern – „die beim Tag der Begabtenförderung nicht mit eingerechnet sind“, wie Neubauer sagt – eine Sonderstellung. Der Anteil der Hochbegabten in oberfränkischen Gymnasien liege bei 1,4 Prozent.

Im kommenden Jahr wolle man auch für die Begabten aus den elften und zwölften Klassen entsprechende Kurse anbieten, ebenso wie es für „die Sechstklässler einen kleinen Tag der Begabtenförderung gibt“. Die Überlegung, die hinter dem Projekt steckt: „Es gibt viele Förderprogramme für schwächere Schüler. Wir wollten auch etwas für die Begabten anbieten, damit uns die nicht hinten runterfallen.“ Eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe der kommenden Jahre“ nennt Neubauer die Förderung von begabten Migrantenkindern. „Wir müssen uns als Pädagogen verstärkt darum kümmern, dieses Potenzial zu heben.“

Potenzial steckt nach den Worten Neubauers auch im achtjährigen Gymnasium (G8). Auf Nachfrage sagt der Ministerialbeauftragte, er wolle sich nicht an den politischen Diskussionen beteiligen, aber man habe noch nie so gute Förderelemente im Gymnasium gehabt wie jetzt – und noch nie so wenige Wiederholer, noch nie so gute Abiturschnitte.


„Botschafter Bayerns“
15 bayerische Stipendiaten ins Ausland
Quelle: PM Nr. 222 des Kultusministeriums
  Freitag, 4. Juli 2014
Auch eine MWGlerin ist in das Stipendienprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst aufgenommen.

Die 15 Stipendiaten aus Bayern erhalten eine finanzielle Unterstützung für ihren Auslandsaufenthalt und treten bald ein spannendes Gastschuljahr im Ausland an. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich betonte bei der Übertreichung der Urkunden „Botschafter Bayerns“ die Bedeutung von Auslandsaufenthalten für junge Menschen: „Ein Jahr im Ausland zu verbringen und dabei Menschen einer anderen Kultur kennenzulernen, erweitert den Horizont und fördert den kulturellen Austausch. Ich bin sicher, dass die künftigen ‚Botschafter Bayerns‘ viele bereichernde Erfahrungen machen und im Gastland ein positives Bild von Bayern hinterlassen werden.“

Im Rahmen seines Stipendienprogramms „Botschafter Bayerns“ fördert das Bayerische Bildungsministerium mit 15 Teilstipendien den Aufenthalt bayerischer Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren für die Dauer eines Schuljahres in folgenden 13 Gastländern:  Brasilien, Bulgarien, China, Indien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Südafrika, Tschechien  und Ungarn. Die Türkei wurde als neues Gastland erstmals in diesem Programmjahr (2014/2015) in das Länderportfolio aufgenommen.

Die Stipendiaten leben bei einer Gastfamilie und gehen im Gastland zur Schule. Mit der Organisation und Durchführung des Stipendienprogramms wurde das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) als Kooperationspartner des Ministeriums bereits zum siebten Mal beauftragt.
Nachfolgende Schülerinnen und Schüler erhalten ein Teilstipendium:

• Sophia Dietrich, Gymnasium Oberhaching (Indien)
• Lorenz Dietz, Reuchlin-Gymnasium Ingolstadt (Bulgarien)
• Johannes Dollinger, Gymnasium Kirchseeon (China)
• Anna Gründl, Städtisches Labenwolf-Gymnasium Nürnberg (Indien)
• Jakob Kainhuber, Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg (Südafrika)
• Yasmin Limmer, Städtische Ludwig-Thoma-Realschule München (Brasilien)
• Johanna Maier, St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich (Ungarn)
• Hannah Obster, Aventinus Mittelschule Abensberg (Brasilien)
• Konstantin Pelz, Gymnasium Kirchseeon (Indien)
• Isabella Salemi, Marien-Gymnasium Kaufbeuren (Brasilien)
• Fred Schilling, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg (Brasilien)
• Judith Suffa, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth (Indien)
• Smilla Todt, Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen (Ungarn)
• Franziska Weber, Gymnasium Raubling (Brasilien)
• Magdalena Würfl, Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim (Brasilien)

Weitere Infors:
www.km.bayern.de/botschafter.
Fotos der Veranstaltung können kostenfrei unter www.steffen-leiprecht.de/download (Kennwort: kumpr) heruntergeladen werden.

Klimawandel
EIn Experte klärt auf
Quelle: MWG-Seiten
  Donnerstag, 3. Juli  2014

Das sehr gute Echo der 8. und 10. Klassen sowie einiger Lehrkräfte auf sein Referat im Februar bewog unsere Schule dazu, Prof. Dr. Thomas Foken erneut zu einem Vortrag über den Klimawandel einzuladen.

Das Reizwort taucht u.a. im Zusammenhang mit Wetterkatastrophen immer wieder auf. Handelt es sich bei dieser Bedrohung um ein Szenario einiger Weltuntergangspropheten oder um eine wissenschaftlich fundierte Erkenntnis?
Was es mit dem Klimawandel auf sich hat, erfahren Sie mittels einer Power-Point-Präsentation am 3. Juli 2014, 18 Uhr, in der Aula des MWG.

Die Fachschaften Geographie und Religion haben den Bayreuther Klimatologen Prof. Foken gewinnen können, die klimatischen und empirischen Grundlagen für die Theorie des Klimawandels sowie dessen Folgen und einen Lösungsvorschlag darzulegen. Alle Lehrkräfte und Eltern sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.


Qualität statt Qual
Kommentar zum G9-Volksbegehren
Eric Waha
Nordbayerischer Kurier —
Mittwoch, 2. Juli 2014
Macht endlich den Deckel drauf auf dieses achtjährige Gymnasium (G8). Das Volksbegehren der Freien Wähler schmiedet – egal, wie es ausgeht – den letzten Sargnagel für ein Bildungsprojekt, das auch in zehn Jahren kein Erfolgsmodell werden wird. Auch wenn das vor zehn Jahren Knall auf Fall durchgepeitschte G8 längst nicht so schlecht ist wie sein Ruf, sprechen viele gute Gründe dafür, diesen Schulversuch auf Kosten der Kinder zu beenden.

Einer der wichtigsten Gründe: Die Kinder und Jugendlichen brauchen Zeit. Zeit zu lernen, Zeit zu verstehen. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, Kontakte zu knüpfen. Nur wer Zeit hat, neben der Schule Hobbys nachzugehen oder einfach einmal ungestraft auf der faulen Haut zu liegen, wenn es gerade passt, kann zu einer Persönlichkeit heranreifen, die guten von schlechtem Druck unterscheiden kann. Eines der Hauptargumente, die Jugendlichen stünden durch das G8 ein Jahr früher fürs Studium oder für die Wirtschaft zur Verfügung, ist pulverisiert: Die meisten brauchen erst einmal ein Jahr lang nach dem G8 Zeit für sich, um aufzuholen, was sie durch den vielen Nachmittagsunterricht in Mittel- und Oberstufe verpasst haben. Da es keinen Zivil- oder Pflichtwehrdienst mehr gibt, können sie ohnehin ein Jahr früher studieren – wenn sie das denn überhaupt noch wollen.
So positiv es ist, dass nach den Freien Wählern, die das G8 als eine der Bastionen des Ministerpräsidenten und seines Kultusministers durch ihr Volksbegehren sturmreif geschossen haben, auch SPD und Grüne mit unterschiedlichen Werkzeugen in die gleiche Kerbe hacken: das neue Gymnasium darf keine Spielwiese der Flickschuster werden. Klar ist: eine einfache Rückkehr zum G9 geht nicht. Genauso wenig funktioniert eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Wer, bitteschön, soll das angesichts sinkender Schülerzahlen organisieren? Nur Qualität und vor allem Bedacht bei der Planung eines neuen neunjährigen Gymnasiums beenden die Qual der vergangenen zehn Jahre. Sinnvolle Elemente wie die Intensivierungsstunden aus dem G8 soll man übernehmen, dafür die zweite Fremdsprache wieder ein Jahr später starten lassen.

Das eine Jahr länger Schule bringt den Schülern wesentlich mehr als die vielen Stunden, die sie im G8 zusätzlich in der Schule verbracht haben: die Zeit, ohne Druck erwachsen zu werden.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Einheitliche Schulzeit ist überholt
Spaenle will G9-Volksbegehren ausbremsen – Lehrerverband ruft zur Teilnahme auf
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 2. Juli 2014
Acht oder neun Jahre Zeit bis zum Abitur – das ist die große Frage: Kurz vor Beginn der Eintragungsfrist für das Volksbegehren zur Zukunft des Gymnasiums, beharken sich Befürworter und Gegner noch einmal heftig.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will dem von den Freien Wählern angestoßenen Volksbegehren zur Zukunft des Gymnasiums den Wind aus den Segeln nehmen. Die Staatsregierung werde „unabhängig vom Ausgang“ des Begehrens den Dialogprozess zur Weiterentwicklung des Gymnasiums fortsetzen, kündigte Spaenle am Dienstag in München an. Spaenle sagte, die Staatsregierung wolle so der immer heterogeneren Schülerschaft gerecht werden. Eine einheitliche Schulzeit von acht oder neun Jahren für alle habe sich „als überholt erwiesen“.

Kritiker sagen, dass Schüler in der Stadt voraussichtlich die Wahl zwischen einem acht- oder neunjährigen Gymnasium hätten, auf dem Land sei dies eher unwahrscheinlich. Spaenle sagte zudem, der Gesetzentwurf der Freien Wähler reduziere die individuelle Förderung drastisch, etwa bei den Intensivierungsstunden. Der Vorschlag der Freien Wähler sei deshalb ein „denkbar schlechter“.
Die Initiatoren des Volksbegehrens sehen das freilich anders. Michael Piazolo, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, sagt, bei dem von ihm initiierten Begehren gehe es „nicht um konkrete Modelle oder gar die Inhalte von künftigen Lehrplänen“, sondern um einen Gesetzentwurf, der zusätzlich zum G8 eine neunjährige Gymnasialzeit vorsehe. Er wirft der Staatsregierung „völlige Ideen- und Tatenlosigkeit“ vor. Um die nun angestoßene Diskussion fortzusetzen, sollten sich möglichst viele an dem Volksbegehren beteiligen, sagte er.

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) ruft ebenfalls zur Teilnahme am Volksbegehren auf – auch die Kritiker. BLLV-Präsident Klaus Wenzel sagte, je größer die Beteiligung sei, desto größer sei auch die Wahrscheinlichkeit, „dass sich die Staatsregierung mit den dringend nötigen pädagogischen und didaktischen Reformen auseinandersetzt“. Allein schon die Teilnahme sei ein „wichtiges politisches Signal“. Die meisten sind sich laut Wenzel darin einig, dass die derzeitige Form des achtjährigen Gymnasiums von vielen als Zumutung empfunden wird. epd


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Volksbegehren zur Wahlfreiheit G8/G9
Für Bayreuther: Eintragungsraum im Rathaus
Quelle: www-bayreuth.de — Mittwoch, 2. Juli 2014
Vom 3. bis 16. Juli läuft die Eintragungsfrist für das Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G9 und G8 in Bayern“.

Die Stadt Bayreuth bildet hierbei einen Eintragungsbezirk. Der allgemeine Eintragungsraum wird im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, in der ehemaligen Kantine der Stadtverwaltung, Zimmer 0015, eingerichtet. Der Zugang erfolgt über den Rathaus-Parkplatz.

Zu folgenden Zeiten können sich die stimmberechtigten Bayreuther Bürgerinnen und Bürger eintragen:

montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr,
mittwochs von 8 bis 20 Uhr,
samstags von 9 bis 13 Uhr und
sonntags von 10 bis 12 Uhr.
Für stimmberechtigte Personen, die sich in Bayreuther Seniorenheimen oder Krankenhäusern befinden, werden dort gesonderte Eintragungsorte eingerichtet. Ihre Öffnungszeiten können auf bayreuth.de abgerufen werden.

Jeder Stimmberechtigte kann sein Stimmrecht nur einmal und nur persönlich ausüben. Zur Eintragung muss ein Personalausweis oder Reisepass mitgebracht werden, sie kann nicht zurückgenommen werden. 


Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bayreuth

„Hallo Auto“
Verkehrserziehung für die 5. Klassen
3. und 4. Juli 2014
Der ADAC bietet für Schüler der fünften und sechsten Klassen eine Unterrichtseinheit an, in der die Kinder erfahren und lernen, was Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg sind und welch überragende Bedeutung dabei der Reaktionszeit zukommt.

Am Schluß des Projekts darf jeder, der will, mit dem Moderator eine Vollbremsung aus moderater Geschwindigkeit erleben: So erfahren die Schüler auch, wie wichtig es ist, sich grundsätzlich immer korrekt anzuschnallen.
Wir bedanken uns beim ADAC und dessen Sponsoren sowie den Moderatoren für das Verkehrstraining, bei der BMTG, daß wir den Volksfestplatz nutzen können und daß wir auch für das Wasser nichts zu bezahlen brauchen, bei Herrn Ermer für die Geduld bei den Terminabsprachen und nicht zuletzt bei allen Fahrschulen, die während unserer Schulungszeiten in ihrer Nutzung des Volksfestplatzes etwas eingeschränkt sind.

Zehn Prozent weniger Fünftklässler
Bayreuther Gymnasien verlieren vergleichsweise deutlich – Realschulen profitieren nicht
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier —
Dienstag, 1. Juli 2014
Der demografische Wandel, das theoretische Schreckgespenst, kommt im Schuljahr 2014/15 sehr praktisch in den Bayreuther Gymnasien an: 10,2 Prozent weniger Kinder wurden an den fünf Gymnasien angemeldet. Und auch die Realschulen haben nicht den Zuwachs, der den Schwund an den Gymnasien auffangen würde.

Diesmal sind es nicht das achtjährige Gymnasium (G8) an sich oder die Diskussionen um das am Donnerstag startende Volksbegehren der Freien Wähler (FW) zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9, die möglicherweise verantwortlich für das geringere Interesse am Gymnasium gemacht werden können. „Der demografische Wandel schlägt jetzt voll durch“, sagt Edmund Neubauer, Ministerialbeauftragter (MB) für die Gymnasien in Oberfranken. Bayreuth toppt mit 471 statt 525 Fünftklässlern den Oberfranken-Verlust allerdings: „In ganz Oberfranken haben wir einen Verlust von 7,2 Prozent oder 241 Schülern. Es werden 3094 Schüler im September an den Gymnasien anfangen.“ Wie Neubauer sagt, sei „Oberfranken nun mal am stärksten betroffen vom Bevölkerungsrückgang“.

Neubauer sagt auf Nachfrage, er wolle die Zahlen „nicht dramatisieren“. Er gehe auch nicht davon aus, dass die Realschulen einen starken Zuwachs hätten. Das bestätigt Peter Thumann, der Rektor der Johannes-Kepler-Realschule: „Wir haben 93 Anmeldungen, im vergangenen Jahr waren es 130. Das klingt dramatisch, aber wir hatten in den Jahren davor immer rund 110 Anmeldungen.“ Bei Heike Gürtler in der Alexander-von-Humboldt-Realschule sieht es derzeit anders aus: „Wir haben einen Zuwachs von zehn Prozent – liegen bei 77 Anmeldungen.“ Bei beiden Realschulen ändert sich die Zahl erfahrungsgemäß nach den Abschlusszeugnissen noch einmal, wenn aus den Mittelschulen die Fünftklässler auf die Realschulen wechseln. Beide Schulen bekamen im Laufe der Sommerferien je noch einmal zehn bis 15 Schüler in den fünften Klassen dazu.
Die Verluste bei den Anmeldezahlen verteilen sich auf die fünf Bayreuther Gymnasien, wobei es das Richard-Wagner-Gymnasium (RWG) am härtesten getroffen hat. Nach dem massiven Ausreißer nach oben im Vorjahr, als 156 Kinder angemeldet wurden, schwang das Pendel jetzt (wie berichtet) in die andere Richtung: 86 Anmeldungen. „Sonst lagen wir im Schnitt immer um die 100 Fünftklässler pro Jahr“, sagt Ursula Graf. Also wäre die jetzige Anmeldezahl ziemlich genau im Schnitt dessen, was die Bayreuther Gymnasien laut Statistik verloren haben: etwas mehr als zehn Prozent. „Wir haben auch in dem Jahr eine Info-Veranstaltung gemacht, die der des Jahres davor sehr ähnlich war“, sagt Graf. Das Thema G8 will sie nicht überbewerten, denn: „Der Großteil der Kinder durchläuft das G8 problemlos, das geht in der Diskussion immer unter.“

Während das Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE) ebenso wie das Graf-Münster-Gymnasium (GMG) Fünftklässler eingebüßt hat (13 auf 56 im GCE, fünf auf 75 im GMG), haben logischerweise das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) und das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium (WWG) gewonnen. Am WWG wurden mit 140 Kindern 21 Fünftklässler mehr angemeldet als 2013. „Ein sehr gutes Ergebnis mit Blick auf die Gesamtübertrittsrate“, sagt Direktor Hans-Dieter Sippel. 125 neue Fünftklässler meldet das MWG, zehn mehr als im vergangenen Jahr. „Das könnte“, sagt Konrektor Eduard Stopfer, „daran liegen, dass wir auf Wunsch auch das Fach ,personale und soziale Kompetenz’, kurz Peso, nicht nur in der Hochbegabtenklasse anbieten. Das will die Hälfte der Eltern für ihre Kinder haben“.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers


Nachhaltige Schreibwaren und Hefte am MWG
Umweltmanagerinnen bieten umweltfreundliche Schreibutensilien in den Pausen in der Steinhalle an
Quelle: MWG-Seiten — Dienstag, 1. Juli 2014
Wenn man davon ausgeht, dass jeder Schüler im Jahr zwanzig Hefte braucht, würde, wenn man die Hefte aufeinander stapelt, nach einem Jahr ein Turm von 60 Metern entstehen. Rechnet man diesen Turm in die Bäume um, die wir dafür fällen müssen, sind das etwa fünf hohe Bäume im Jahr. Rechnet man diese Bilanz auf alle Schulen in Bayreuth hoch, erkennt man, dass jedes Jahr in nur einer Stadt ein kleiner Wald dem Papierkonsum nur an den Schulen zum Opfer fällt. Nicht gerechnet sind dabei die Kopien, die über das Jahr gerechnet eine unüberschaubare Menge an Papier verschlingen.

Eine ähnliche Rechnung könnte mit den Stiften und anderen Schreibmaterialien gemacht werden, die über das Schuljahr benutzt und oft achtlos behandelt werden. Wir wissen, dass weggeworfenes Plastik inzwischen weite Regionen in den Ozeanen verseucht.
Es gibt aber inzwischen viele umweltfreundliche Alternativen für Schreibwaren. Deshalb werden die Umweltmanagerinnen der 9. Klassen am Dienstag und Mittwoch, 1. und 2. Juli, in den Pausen in der Steinhalle einen alternative Schreibmaterialienmarkt  eröffnen, bei dem fast alle Schreibmaterialien, die wir in der Schule benutzen, in alternativer Form angeboten werden.

Die Buchhandlung Hofmann in Kulmbach gibt uns die Waren in Kommission, die Preise sind die handelsüblichen. Es gibt fast alle Artikel, die wir in der Schule benutzen und brauchen. Ein Gewinn für die Schule wird nicht erzielt.

Ein DinA4-Heft kostet zum Beispiel 70 Cent, ein Schnellhefter 60 Cent, Stabilo Buntstifte 4,50 Euro und Spitzer 60 Cent. Zu kaufen gibt es aber auch Tesa-Film, Radiergummi, Ordner und vieles andere.


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