Link zum Projekt Millenniumsziele

Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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2014 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
2013 Dez. Nov. Okt. Sept. Aug. Juli Juni Mai April März Feb. Jan.
 

USA-Austausch
Partnerschüler in Deutschland
Quelle: Schulinfo — Samstag, 28. Juni 2014
Vom 29. Juni bis zum 16. Juli sind 17 Autauschschüler von unseren Partnerschulen Onalaska High School und Toledo High School zu Besuch in Deutschland.

Im September fliegen 20 MWGler für 3 Wochen in die USA, erst nach Seattle, dann zu ihren Gastfamilien, und zum Schluß geht's noch ein paar Tage nach New York.

Siehe auch: GAPP Students Off To Germany ...
Programm der USA-Austauschschüler PDF-Datei:
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Unsere Schule hat ein umfangreiches "deutsches" Programm organisiert, das Mrs. Roden, unsere amerikanische Kollegin ins Englische übersetzt hat.

Am Donnerstag startet das G8/G9-Volksbegehren
Eintragungsfrist vom 3. bis 16. Juli
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 28. Juni 2014
Wenige Tage vor dem Start ihres Gymnasiums-Volksbegehrens erhöhen die Freien Wähler den Druck. „Es ist wichtig, dass die Menschen unterschreiben, um die Debatte im Fluss zu halten“, sagte Hauptinitiator Michael Piazolo am Freitag in München. „Die Zukunft des Gymnasiums hängt deshalb auch von dem Volksbegehren ab.“

Die Freien Wähler kämpfen für eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Damit das Volksbegehren Erfolg hat und es zum Volksentscheid kommt, müssen sich zwischen dem 3. und 16. Juli mindestens zehn Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern in Unterschriftenlisten in den Rathäusern eintragen – also mindestens rund 950 000 Menschen. Es gehe jetzt allein darum, einen Volksentscheid zu erzwingen, sagte Piazolo. Erst dann werde sich entscheiden, wie das Gymnasium in Bayern künftig aussehe. Bis dahin habe die CSU im Landtag die Möglichkeit, einen eigenen Alternativvorschlag vorzulegen.
Piazolo gab sich zuversichtlich, dass die Hürde übersprungen wird: „Ich persönlich glaube, dass wir es schaffen.“ Eine Prognose sei aber schwierig. „Zehn Prozent, das klingt wenig, ist aber enorm viel.“ Die Initiative habe sich in jedem Fall schon jetzt gelohnt, denn: „Seit zehn Jahren hat es in der bayerischen Bildungslandschaft noch nie so viele gedankliche Bewegungen gegeben.“

Der Philologenverband und die SPD plädieren für eine grundsätzliche Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. Gute Schüler sollen aber weiterhin die Möglichkeit haben, das Gymnasium in nur acht Jahren hinter sich zu bringen. Staatsregierung und CSU wollen ihre Position nach einem breit angelegten Dialogprozess mit allen Beteiligten festlegen. Erste Eckpunkte will Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) noch vor der Sommerpause vorlegen. dpa


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Ein besonderer Jahrgang
Gute Durchschnitte an den fünf Bayreuther Gymnasien, engagierte Schüler: Gestern wurde Abitur gefeiert
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 28. Juni 2014

Großer Tag für die Abiturienten: Am Freitag wurden sie feierlich entlassen. In Bayreuth verabschiedeten die fünf Gymnasien 512 Schüler – und es war, wenn man den Worten der Direktoren folgt, ein besonderer Jahrgang, den man da ins Leben entließ.

Es ist nicht mehr die Feier in der Aula oder in der Turnhalle, in deren Rahmen der Direktor die Abiturienten aufruft, ihnen die Zeugnisse in die Hand drückt und sie kurz und korrekt verabschiedet. Heute organisieren die Abiturienten ihre Verabschiedungen selbst. Es sind Feiern, große Feste, Bälle. Veranstaltungen, die natürlich nicht mehr im Muff der Turnhalle stattfinden.

Das Graf-Münster-Gymnasium (GMG) feierte am Freitagabend in der Stadthalle, das Richard-Wagner-Gymnasium (RWG) hatte wieder das Best-Western-Hotel in Bindlach gebucht. Das Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE) feierte gleich nebenan in der Bindlacher Bärenhalle. Am weitesten in den Landkreis zog es das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG): Die Abiturienten feierten in der Sportarena in Speichersdorf. Nur das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium (WWG) blieb in unmittelbarer Nähe der Schule: „Wir feiern in der Oberfrankenhalle“, sagte Direktor Hans-Dieter Sippel.

Die Schnitte, die die Abiturienten in diesem Jahr erreicht haben, waren besser als in den Jahren zuvor. Kurt Leibold, der Direktor des GMG, gerät fast ins Schwärmen. Leibold, der sein letztes volles Schuljahr absolviert und im Februar in Ruhestand gehen wird, sagte am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung, er habe „noch nie einen so guten Abiturjahrgang erlebt“. Man sei „sehr zufrieden mit den Leistungen der Schüler“. 20 der 137 Abiturienten hätten einen Schnitt von 1,5 oder besser erreicht, insgesamt hätten 44 Schüler eine Eins vor dem Komma im Abiturzeugnis stehen.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Was ihn am meisten freue, sagte Leibold, sei die Tatsache, dass fünf besonders begabte Abiturienten zur MB-Prüfung, der Hochbegabtenprüfung des Ministerialbeauftragten, eingeladen wurden. „Drei von ihnen werden die Aufnahmeprüfung fürs Maximilianeum machen. Eine so große Zahl in einem Jahr habe ich noch nicht erlebt“, sagte Leibold.

Doch es sei nicht nur die schulische Leistung gewesen, die ihn beeindruckt habe – damit decken sich Leibolds Erfahrungen mit denen seinen Kollegen Franz Eisentraut (GCE), der den Jahrgang „einen wirklich besonderen“ nennt. „Es war nicht nur so, dass sie besonders gute Leistungen gebracht haben. Wir haben einen sehr positiv eingestellten Jahrgang erlebt, der unheimlich viel Energie hatte. Man hat ein besonderes Verhältnis gespürt.“ Nicht nur, dass im GCE kein Schüler durchgefallen sei, „wir haben über 80 Prozent von der fünften Klasse bis zum Abitur gebracht. das ist ein exorbitant hoher Wert“ – der bayernweite Schnitt liege bei etwas mehr als 50 Prozent.

Wie Leibold sagte, habe sich auch der Abi-Jahrgang 2014 am GMG durch besondere Verbundenheit zur Schule ausgezeichnet. Egal, ob im künstlerischen Bereich über die English-Drama-Group oder über die Organisation von Festen für jüngere Mitschüler: „Erst vor kurzem haben sie eine Halloween-Party für die Unterstufe gemacht. Und zwar einfach so, ohne an die Aufbesserung der eigenen Kasse zu denken.“


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In Speichersdorf feierte das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium das von den Abiturienten organisierte Fest in der Sportarena – ein fröhlicher Abschied von der Schule. Foto: Götze  (NK vom 1. Juli 2014)

Nachruf auf Josef Ertl
Ein ungewöhnlicher Mann und Musiker
Von Frank Piontek
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 26. Juni 2014

Wer ihn kannte und bei einer Chorprobe erleben durfte, wusste, dass er äußerst diszipliniert, ja unnachgiebig war: auch, soweit es die Kunst betraf. Als Mensch aber war er – nicht zuletzt aufgrund seines besonderen Humors – sehr beliebt: Josef Ertl. Zudem hatte er ein Handicap, das nicht vermuten ließ, dass er es in seiner Kunst einmal so weit bringen würde.

Jahrzehntelang hat er das Musikleben Bayreuths und Oberfrankens mitgestaltet. Er hatte ja auch die besten Lehrmeister: 1941 geboren in Pressath, führte ihn sein Weg 1952 nach München, wo er das Internat der Blindenschule besuchte, Blindenschrift lernte und das Theresiengymnasium bis zum Abitur durchlief. Während seiner Gymnasialzeit prägten ihn zwei Lehrer besonders: Der Organist der Ludwigskirche, Ludwig Thomas, und Prof. Karl Richter, bei dem er in den letzten beiden Schuljahren Orgelunterricht nehmen durfte. Nach einem „Ausflug“ in das Studium der Theologie studierte er Kirchenmusik in Regensburg, ging aber anschließend nicht in den Beruf, sondern begann ein Schulmusikstudium mit Orgel-Hauptfach bei seinem hochverehrten Lehrer Franz Lehrndorfer, bei dem er die Kunst der Improvisation, deren Grundlagen ihm Karl Richter beigebracht hatte, weiter perfektionieren konnte. Dazu trug auch der Unterricht bei dem Komponisten Prof. Harald Genzmer bei. Während des Schulmusikstudiums war er bereits als Organist und Chorleiter im Kloster Scheyern tätig.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Mit 27 Jahren kam er nach Bayreuth, wo der junge Musiker, nach einem Referendariat im MWG, nun zehn Jahre lang als Organist an der Schlosskirche tätig war. Hier schuf er aus dem deutlich überalterten Kirchenchor nach und nach ein wettbewerbsfähiges Ensemble, das er seinem Nachfolger Christoph Krückl mit gutem Gewissen übergeben konnte. Dass Krückl, der auch den Trauergottesdienst in Pressath gestaltete, ihn außerordentlich schätzte, verwundert nicht.

Ertl war Kirchenmusiker mit Leib und Seele, er fasste seinen Beruf als geistliche Berufung auf. In diesem Ethos lehrte er ein Vierteljahrhundert lang bis 2004 an der Kronacher Berufsfachschule auch Orgelspiel, Improvisation und Tonsatz. Im „Nebenamt“ – das ihm Herzenssache war – diente er seit 1980 an der Kirche Heilig Kreuz als Organist und Chorleiter. Wer ihn auf einer der vier römischen Chorfahrten begleitet hat, weiß, dass er dem Chor nichts schenkte – und dass die Arbeit nicht vergeblich war. Dabei hätte sein Lebensweg auch anders verlaufen können: ein Maschinenbaustudium war ihm verwehrt, der Prüfung als Landtagsstenograph folgte keine Praxis (letzten Endes war dem Musiker das doch zu trocken). Man könnte sich Josef Ertl am ehesten als Manager eines Rennstalls mit kostbaren Oldtimern vorstellen, die er liebte und pflegte.

Letzte Woche ist Josef Ertl im Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Nicht nur in der Gemeinde von Heilig Kreuz wird man sich noch lange an den ungewöhnlichen und liebenswürdigen Mann und Musiker erinnern.


Sommerkonzert 2014

Sommerfest 2014 MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014

MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014

MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014 MWG-Sommerkozert 2014

Programm für Mittwoch (19 Uhr)  und Donnerstag (15 Uhr)
Quelle: Schulinfo — 25. und 26. Juni 2014

Mnozil Brass

„Fuchsgrabenpolka“

Blechbläserensemble

C. Hazel

„Kraken“

 


 

 

B. Graham/R. Lovland

„You Raise Me Up“

Chor der 5. Klassen

J. Bettis

„Top Of The World“

 

 

 

 

Arr. M. Detterbeck

„Banuva“ aus Liberia

Boy's Choir

Arr. M. Detterbeck

„Thula“ aus Südafrika

 




M. Makeba

Pata Pata

Chor der 6.Klassen, 

Trad. Ghana

Si Ma Ma Ka

Jazz Combo

Trad. South Africa

Freedom is coming

 

Shakira, J. Hill u. a.

Waka Waka

 

 

 

 

Arr. M. Detterbeck

„Jambo Bwana“

Kammerchor

 

(Swahili)

 

 

 

 

Arr. S. Poorman

“Friends Forever”

Oberstufenchor

 

 

 

Ballakermeen Highschool

Oliver-Musical

Gästechor

   Isle of Man

 

 

 

 

 

 

 P A U S E

 


 

 

 

 

 

R. Sheldon

„Celebration and Song“

Symphonisches

 

 

Blasorchester

 

 

 

J. Williams,

aus „Harry Potter“:

Unterstufenorchester

   Arr. M. Göbel

   „Hedwig's Theme“

 

S. Joplin,

„Entertainer“

 

   Arr. M. Göbel

 

 

 

 

 

E. Lalo

„Symphonie espagnole“,

Symphonieorchester,

 

   1. Satz

Felix Hochbaum (Q11)

F. Schubert

5. Symphonie,

 

 

   1. Satz und 3. Satz

 

 

 

 

L. Prima

„Sing Sing Sing“

Jazz-Combo

 

 

 

J. Ellis

„The Chicken“

Big Band

E. Harris

„Cold Duck Time“

 


Das klingende Klassenzimmer
Bayreuther Gymnasiasten präsentieren ihre Schulkonzerte – Monatelang geübt
Von Robin Rüther
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 25. Juni 2014

Brahms, Shakira und Harry Potter haben etwas gemeinsam: Ihre Musik wird in diesem Jahr von Schülern verschiedener Bayreuther Gymnasien gespielt. Für die Sommerkonzerte haben die jungen Musiker lange geprobt.

Sie sind jung, zurückhalten müssen sie sich aber nicht. Gestern Abend spielten die Schüler des Richard-Wagner-Gymnasiums ihr Sommerkonzert in der Stadthalle. Auch andere Gymnasien in Bayreuth haben in diesem Jahr Schülerkonzerte.

Die Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums ziehen heute nach. Um 19 Uhr beginnt ihr Sommerkonzert, für das sie das gesamte Schulhalbjahr geprobt haben. Neben einem Symphonischen Blasorchester mit 70 Musikern treten beispielsweise auch eine Big Band und eine Jazz-Combo auf. Im ersten Teil des Konzerts stehen jedoch die Chöre im Vordergrund, die mit Songs wie „Pata Pata“ und „Jambo Bwana“ ein Stückchen Afrika nach Bayreuth holen. Im zweiten Teil spielt unter anderem das Unterstufenorchester „Hedwigs Theme“ aus Harry Potter. Zum Finale spielt die Big Band „Cold Duck Time“ und beendet damit das rund 150minütige Konzert. Morgen um 15 Uhr wiederholen sie ihren Auftritt erneut in der Stadthalle. „Es ist toll, die gesamte musikalische Arbeit des Halbjahres in einem Konzert zu erleben“, sagt Eckhard Bosch. Der Fachschaftsleiter für Musik hat mit sieben weiteren Kollegen beim Organisieren mitgeholfen.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Siehe auch: Sommerkonzerte ...
Längst gespielt haben ihr Konzert die Schüler des Graf-Münster-Gymnasiums. Ihr Auftritt war bereits am 6. April. Eine swingende Big Band durfte genauso wenig fehlen wie diverse Solisten und Chöre. „Trotz des Lampenfiebers und der knappen Zeit ist am Ende ein großartiges Ergebnis herausgekommen“, sagt Wolfgang Lösel. Der Musiklehrer hat seit September vergangenen Jahres mit seinen Schülern für das Konzert geprobt. Am Ende spielten und sangen sie ebenfalls in rund 150 Minuten Stücke wie „My Sunny Valentine“ oder „Daydream Lullaby“.

Am 30. Juni haben dann auch die Schüler des Gymnasiums Christian Ernestinum ihren Auftritt. Die Lehrer Reinhard Maier und Mathias Pitsch haben das rund zweistündige Konzert organisiert, das um 19 Uhr in der Stadthalle beginnt. „Das Besondere ist die Buntheit“, sagt Maier. „Für jeden Geschmack ist etwas dabei.“ Denn Chöre, Orchester, Big Band und Solisten spielen Stücke aus verschiedenen Musikrichtungen. Der „Ungarische Tanz“ von Brahms soll die Freunde der Klassik erfreuen, während der Chor der fünften Klassen passend zur WM Fußballstücke singt.

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Eckhard Bosch zeigt sich mit einem Horn unterm Arm. Der Fachschaftsleiter für Musik hat mit sieben Kollegen das Konzert des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums organisiert. Foto: Harbach

Abizeugnisse in Bayreuth
Nordbayerischer Kurier — Montag, 23. Juni 2014
Am Freitag werden in Bayreuth 512 Abiturienten ihre Zeugnisse bekommen.

Am GCE (Schnitt: 2,08) haben 40 Prozent der 86 Abiturienten eine Eins vor dem Komma. Am Richard-Wagner-Gymnasium (RWG/2,37) hatten 25 Prozent der 76 Abiturienten ein Eins-Komma-Abi. Am Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium (WWG/2,40) hatte ebenfalls ein Viertel eine Eins im Abi.
Am Graf-Münster-Gymnasium (GMG/2,25) schafften 31 Prozent der 137 Abiturinten ein Einser-Abi.

Elisabeth Götz, die Direktorin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) hält die Zahl der Einser-Kandidaten unter Verschluss. „Ich freue mich über das gute Abschneiden meiner 96 Schüler“, sagt sie. wah


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

GAPP Students Off To Germany
Quelle: Onalaska High School Loggers
Madison Girt, Amanda Bottoms, Brooke Ritzman, Matthew Richardson, and Frau Susan Roden will spend 3 weeks in Germany this summer along with 9 students from Toledo HS and their German teacher, Herr Horst Malunat.

The group will leave June 25 and return July 16. They will attend classes at our partner school in Bayreuth, living with host families, as well as make sightseeing trips to Berlin and other attractions. Gordon and Sandi Spanski will be going as chaperones. The German partners will attend OHS and THS in September. This marks the tenth year of this exchange.
Susan Roden stellt sich auf den Schulseiten u.a. so vor:

„In 2005 I was able to start a German American Partnership Program (GAPP) between Onalaska High School and Markgraefin-Wilhelmine Gymnasium in Bayreuth, Bavaria, Germany. We partnered with Napavine High School until this year. Our exchange has enabled dozens of German and American students to experience family life, school, and travel abroad and make practical use of the language they have learned in the classroom. The next trip to Germany is being planned for summer, 2014.“

Siehe auch: USA-Austausch ...

Isle of Man, Ballakermeen High School Douglas, goes MWG
Schüleraustausch auf „drei Beinen“
MWG-Pressemitteilung — Freitag, 20.Juni 2014
In der kommenden Woche (23.06-27.06) werden am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium zum zweiten Mal Gäste von der Isle of Man erwartet.

Der Austausch der Ballakermeen High School aus Douglas mit dem MWG steht inzwischen auf drei Standbeinen. Neben der üblichen Komponente des Sprachaustausches wird es im Rahmen des MWG-Sommerkonzertes am Mittwoch und Donnerstag zur Aufführung eines Potpourris aus dem Musical Oliver durch die Gäste kommen. Ferner werden 12 Schülerinnen und Schüler im Austausch mit dem P-Seminar Englisch am MWG in Bayreuther Betrieben Praktika ableisten.
Vom 03. bis 11. Juli 2014 findet der Gegenbesuch auf der Isle of Man statt.

Musik-Ensembles des MWG erhalten dabei die große Ehre, am Nationalfeiertag der Insel (Tynwald Day) im offiziellen Rahmenprogramm aufzutreten. Die Teilnehmer des P-Seminars werden in Betrieben auf der Insel arbeiten und die Sprachaustauschschüler den normalen Unterricht der Ballakermeen High School besuchen.


Wichtiger Reformprozess für das G8
Leserbrief zum Artikel „Nicht an allem ist das G8 schuld“
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 13. Juni 2014
Das G8 in seiner jetzigen Form hat wenig Akzeptanz bei Schülern, Eltern und Lehrern gefunden.

Eine inhaltliche Reform ist dringend notwendig. Für eine Vertiefung und Verknüpfung der stofflichen Inhalte fehlt am Gymnasium heute die Zeit, genauso wie die Zeit für außerschulische Aktivitäten fehlt.

Die meisten Elternbeiräte der bayerischen Gymnasien sind übrigens in der LEV organisiert und nicht in der BEV. 250 der 402 Gymnasien sind Mitglied in der LEV, 40 weitere Gymnasien sind kooperativ angeschlossen. Deren Vorsitzende ist Frau Arndt und nicht, wie im Bericht angegeben, Frau Lampl. „Die Rückkehr zum G9 gefährdet die Bildung“ ist eine Pressemitteilung der BEV.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Zum Artikel: „Nicht an allem ist das G8 schuld“ ...
Die Hochschulreife bedeutet nicht nur eine fachliche Qualifikation zum Studium. Minderjährige Studenten und die Zahl der Abiturienten, die nach dem Abitur ein Orientierungsjahr benötigen oder ihr Erststudium abbrechen, sprechen für sich. Nach Wegfall der Wehrpflicht, Einführung von Beachelor- und Masterstudiengängen fragen sich viele Eltern: „Kommt es auf den Wegfall dieses einen Schuljahres an?“.

Die Möglichkeiten für herausragende Schüler, zu einem schnelleren Abitur zu kommen, hat es immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Durch die Unzufriedenheit mit dem G8 ist ein wichtiger Reformprozess angestoßen worden. Alle beteiligten Parteien, Verbände, Vereine und Institutionen sollten diese Reform sorgsam ausarbeiten und sich nicht vom politischen Tagesgeschäft jagen lassen. Sie könnte endlich wieder Ruhe in den bayrischen Gymnasien einkehren lassen.

Jürgen Färber, Bayreuth

Wichtige Etappe auf dem Weg zur Bildungsregion
Zweites Dialogforum zeigt Nutzen und Fortschritte auf
  www.bayreuth.de — Dienstag, 10.Juni 2014
Mit dem zweiten Dialogforum, an dem an die 100 Experten aus den Bereichen Bildung, Soziales und Wirtschaft in der Aula des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums mitgewirkt haben, hat die Region einen weiteren großen Schritt hin zur Bildungsregion genommen. Unter ihnen weilte auch der Hauptverantwortliche für die Bildungsregionen in Bayern, Ministerialdirigent Stefan Graf vom Kultusministerium. Nach einer Podiumsdiskussion über den weitreichenden Nutzen dieses Kooperationsnetzwerks für die Entwicklung von Stadt und Land wurden in sogenannten World Cafés Ziele und Projekte der Arbeitsgruppen intensiv diskutiert.

Übergänge auf den Bildungswegen, Vernetzung von Bildungsträgern, Integration und Inklusion, Betreuungsangebote und demographischer Wandel sind die Säulen, auf denen die Bildungsregion aufgebaut wird. Besondere Akzente für die Region Bayreuth setzen dabei die Zusammenarbeit von Stadt und Land, die überdurchschnittliche Ausprägung des demographischen Wandels, die soziale Kompetenz, die starke Ausstrahlung und Mitwirkung der Universität Bayreuth und nicht zuletzt die mittelständische Wirtschaft mit ihrem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und technischen Innovationen.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bayreuth
Beim Dialogforum wurden für die Region passgenaue Angebote und Projekte vorgestellt sowie aus kritischer Expertensicht erörtert. „Mit diesen beeindruckenden Zwischenergebnissen können wir wirklich optimistisch der Bewerbung um das bayerische Qualitätssiegel für Bildungsregionen entgegen sehen“, zeigt sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zuversichtlich. Folglich haben sich die Teilnehmer des Dialogforums einmütig dafür ausgesprochen, den Weg fortzusetzen und die Bewerbung im Sommer einzureichen. Für Landrat Hermann Hübner ist es schon jetzt erkennbar, dass diese neue Dimension der Zusammenarbeit zur Erhöhung der Bildungsqualität so viel Nutzen für die Regionalentwicklung bringt, dass eine Weiterführung nicht an den Kosten scheitern darf.

2014-06-10_Bildungsregion Bayreuth Wer's etwas genauer
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Elisabeth Götz, Direktorin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums und Sprecherin der Säule II "Vernetzung", begrüßt die Teilnehmer des 2. Dialogforums.

Nicht an allem ist das G8 schuld
Geteilte Meinung vor dem Volksbegehren – Personaler und Uni beklagen mangelnde Selbstständigkeit der Schüler
Von Tobias Köpplinger
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 5. Juni 2014

Die Bürger sollen entscheiden: G8 oder G9. Im Juli beginnt dazu ein bayernweites Volksbegehren. Ist es erfolgreich, könnte jedes Gymnasium selbst entscheiden, wie viele Schuljahre es anbietet. Ist das sinnvoll? Was wollen eigentlich Lehrer, Eltern, Personaler und die Uni?

Das Ministerium: Es tut sich etwas hinter den Kulissen. Ludwig Unger, der Sprecher des bayerischen Kultusministeriums, sagt: „Wir haben einen umfangreichen, ergebnisoffenen Gesprächsprozess gestartet.“ Am 12. Mai war das. Die Teilnehmer: Minister, Schüler, Eltern, Lehrer, Kommunen, Hochschulen. Es ist der Versuch, alle, die mit dem Gymnasium zu tun haben, an einen Tisch zu holen. Sprecher Unger sagt: „Es geht nicht darum, einen Schnellschuss zu machen.“ Gesprächsrunden und Werkstattgespräche finden statt, es geht um Lehrpläne und Schulorganisation. Anfang August will das Ministerium Eckpunkte für das neue Gymnasium vorlegen. Dem Sprecher geht es um die Frage: „Wie kann das Gymnasium organisiert werden, um einer immer heterogeneren Schülerschaft ein brauchbares Bildungsangebot zu setzen?“ 40 Prozent eines Jahrgangs treten über, 347600 Schüler besuchen bayerische Gymnasien.

Die Gymnasien: Franz Eisentraut ist Schulleiter des Gymnasiums Christian-Ernestinum. Er sagt: „Die Parallelität von G8 und G9 halte ich für ambitioniert.“ Doch noch sei es zu früh, irgendetwas über die Zukunft des Gymnasiums zu sagen. Sein Eindruck: „Jetzt wird Hirnschmalz investiert.“ Denkbar für ihn: Grundsätzlich neun Jahre, für schnelle Schüler acht, der Turbo. „Die Möglichkeit zum Überspringen gab es immer schon.“ Wichtig für ihn: die positiven Eigenschaften des G8 behalten. Stunden für die individuelle Förderung. Und die Lehre aus dem G8-Umbau 2003. „Bitte nicht wieder über Nacht.“ So ähnlich sieht das auch Kurt Leibold, Schulleiter des Graf-Münster-Gymnasiums. Er sagt: „Dieses Nebeneinander von G8 und G9 halte ich auch bei größeren Schulen nicht für praktikabel.“ Besser wäre ein System für alle Gymnasien. „Aber das darf nicht das alte G9 sein, nicht ohne evolutionäre Veränderung.“ Zum Beispiel die Wissenschafts- und Projektseminare. „Von der Seite des Praktikers halte ich es nicht für sinnvoll, so etwas im kommenden Schuljahr schon einzuführen“, sagt Leibold.

Der Verlag: Käme eine Änderung im September, hätte Thomas Appel viel Arbeit. Er ist der Geschäftsführer des Bange Verlags in Hollfeld. Appel sagt: „Dann könnte genau das passieren, was damals bei der Einführung von G8 passiert ist.“ Die Schulbuchverlage mussten Bücher anpassen oder neu drucken. Zwei bis drei Jahre dauert dieses Prozedere: Lehrplanentwurf abwarten, Redaktionsteam zusammentrommeln, Prototypen erstellen, einreichen, Rückmeldung abwarten und Veränderungen einarbeiten. Appel sagt: „ Ich glaube nicht, dass alles umgeworfen wird.“ Der Bange Verlag erstellt in der Mehrzahl schulbegleitende Bücher. Mit Übungen, Lösungen, vertiefenden Inhalten. „Ich glaube, dass das Volksbegehren stattfindet, und ich glaube, das G9 hätte gute Chancen.“

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

*) Maria Lampel ist Vorsitzende der Bayerischen Elternverbandes (BEV)
Die Lehrer: Neun Jahre fände auch Max Schmidt gut. Er ist der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, der die Gymnasiallehrer vertritt. Und die haben ein eigenes Konzept entwickelt. Schmidt sagt, die Lehrer beklagen den hohen Zeitdruck. Die Schüler beklagen, dass sie zu viel Zeit in der Schule verbringen, Zeit für Vertiefung fehle. „Ein Jahr länger wäre als Zeit zum Reifen gut.“ Also G9? Nein, als Zwischending: Neun Jahre, um zu entschleunigen. Wer das Gymnasium in acht Jahren schaffen will – auch möglich. „Unsere Vorstellung: die Kinder gehen nach der vierten Klasse in ein Gymnasium, niemand muss sich entscheiden.“ Die Klassen 5, 6, 7 und 8 wären entlastet, dann entscheiden die Schüler, wie schnell sie ihr Abitur machen wollen.

Die Personaler: Claudia Poser leitet den Unternehmensbereich Personal bei der Sparkasse Bayreuth. Sie sagt: „Abiturienten mit wirtschaftlichem Interesse und guten Noten sind jederzeit als Bewerber willkommen.“ Die Frage nach G8 oder G9 ist zweitrangig. „Die Ausprägung der sozialen und persönlichen Kompetenzen ist ein sehr entscheidender Faktor.“ Ähnlich klingt das bei Ulrike Forster. Sie ist die Ausbildungsleiterin und leitende Referentin für Aus- und Weiterbildung bei der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern. „Wir suchen motivierte und engagierte junge Leute.“ Für ihre dualen Studiengänge braucht die Rentenversicherung Bewerber mit Abitur oder Fachabitur. Und bei denen sei eine Tendenz zu erkennen: „Schulabgänger sind unselbstständiger geworden, was die Organisation ihres Alltags angeht. Vielleicht liegt es an der Verdichtung im G8. Es liegt aber sicher auch an der Erziehung der Helikopter-Eltern.“ Die halten alles weg von ihren Kindern, behüten, organisieren, erziehen zur Unselbstständigkeit.

Die Eltern: Die Landes-Eltern-Vereinigung hat eine klare Meinung zu G8 und G9: „Rückkehr zum G9 gefährdet die Bildung“, schreibt Maria Lampl *), die Vorsitzende des Vereins, der nach eigenen Angaben 500000 Eltern bayerischer Gymnasiasten vertritt. Das Problem des Gymnasiums sei ein grundsätzliches und habe nichts mit der Zahl der Schuljahre zu tun. So ähnlich sieht das auch Ruth Fichtner. Sie ist die Elternbeiratsvorsitzende am WWG. „Es muss etwas geändert werden“, sagt sie. Und deswegen sei das Volksbegehren nicht so schlecht, der Diskussionsprozess angestoßen. „Kinder brauchen mehr Zeit.“ Fichtner ist Mutter von zwei Kindern. Einer der Söhne spielte Basketball im Leistungssport. Neben dem G8 bleibt da für Freizeit kaum Zeit mehr.

Die Universität: Martin Huber beginnt allgemein. „Die Studenten, die wir uns wünschen sind, offen, kritisch, selbstbewusst und wollen in ihrem Studium das selbstständige Denken lernen.“ Huber ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Uni Bayreuth. Dann kommt er zum G8. Das müsse man modifizieren. Zum Beispiel die bayerische Abi-Eigenheit: Abi-pflicht in Deutsch, Mathe und einer Fremdsprache. Dazu eine Gesellschaftswissenschaft und wahlweise eine zweite Sprache oder Naturwissenschaft. In Physik und Chemie finden deutlich weniger Abi-Prüfungen statt. „Die Zahl der Studienanfänger ging um ein Viertel zurück im Vergleich zu G9“, sagt Huber. Und ja, das Phänomen der Unselbstständigkeit beobachten sie an der Uni auch. „Aber das liegt nicht an G8, dieser Hang hat schon früher begonnen.“


Zug um Zug zum Seepferdchen
Studenten wollen helfen, dass jedes Kind spätestens nach der Grundschule sicher im Wasser zurecht kommt
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 4. Juni 2014

Wer nicht schwimmen kann, hat ein Problem. Nicht schwimmen zu können, grenzt aus. Nicht schwimmen zu können, kann gefährlich sein. Tödlich enden im schlimmsten Fall. Studenten des Instituts für Sportwissenschaft der Bayreuther Uni helfen mit, dass Kinder schwimmen lernen. Heute startet ein erster Kurs – einer mit einer längeren Vorgeschichte.

Freischwimmen heißt das Projekt, das Prof. Peter Kuhn aus der Taufe gehoben hat. Kuhn ist gut vernetzt in Bayreuth. Er ist zusammen mit dem Bundespolizisten Peter Müller einer der Köpfe des Forums Bayreuth ohne Gewalt. Und er ist einer, der empfänglich ist für Ideen. Wie die von Wolfgang Gruber, dem Chef des Med-Centers. „Wolfgang Gruber unterstützt Bayreuth ohne Gewalt.Und zusammen mit dem Forum wollte er Kurse für Kinder anbieten. Da sagte ich, ich hätte was Besseres“, sagt Peter Kuhn im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich habe ein Projekt-Seminar auf das Thema angesetzt.“ Als Ergänzung zu weiteren Seminar-Segmenten, die Titel tragen wie Durchboxen, Gewaltprävention durch Selbstwertförderung mit der Herzoghöheschule. Oder Mitspielen: Hier wird die sportliche Handlungsfähigkeit am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium gefördert.

Zehn Sportstudenten – alles angehende Lehrer oder Sportökonomen – tüfteln ein Semester lang über dem Projekt Freischwimmen. Das Ziel: „In fünf Jahren soll kein Kind in Bayreuth mehr die Grundschule verlassen, das nicht schwimmen kann“, sagt Kuhn. „Werden wir vielleicht nicht ganz schaffen. Aber wichtig ist, dass es läuft.“ Man wolle alle, die mit dem Thema Schwimmen und Schwimmunterricht in Bayreuth zu tun haben, miteinander vernetzen. Schwimmverein (SVB), Wasserwacht, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), die Bäder. „Uns ist wichtig, dass man uns nicht als Konkurrenz wahrnimmt“, sagt Kuhn. „Sondern als Ergänzung. Für die Kinder, die ewig warten müssten, um einen Schwimmkurs zu bekommen. Oder deren Eltern kein Geld oder keinen Zugang zum Schwimmen haben. Denen wollen wir mit unseren Studenten helfen.“ Gruber habe zugesagt, dort finanziell zu helfen, wo es Geld koste.

Nach einem halben Jahr theoretischer Phase startet jetzt die Umsetzungsphase. Und zwar ganz praktisch: Am heutigen Mittwoch startet der erste Kurs. Unkonventionell im ungeheizten Becken des Altstadtbades. Niederschwellig soll das Angebot sein. „Wir waren am Wochenende beim Kinderfest am Menzelplatz, haben Flyer verteilt und Kinder und ihre Eltern angesprochen. Die waren recht angetan“, sagt Viktoria Richter, Mitarbeiterin Wolfgang Grubers.
„Wir“ – das waren natürlich auch die Studenten: Katja Messingschlager, Maximilian Reif und Joana Fuchs. Drei von sechs Studenten, die sich neben dem Studium zu Rettungsschwimmern ausbilden ließen. Die drei werden auch heute im Becken stehen und den ersten Kindern das Element Wasser näherbringen. „Am Menzelplatz war Premiere, erster Feindkontakt“, sagt Maximilian Reif lachend. Der erste Kurs sei blitzschnell belegt gewesen: „Die Kinder, die wir angesprochen haben, waren echt aufgeweckt. Einer sagte, er könne schon schwimmen. Aber sein Bruder nicht, den hat er uns gleich gezeigt“, sagt Katja Messingschlager. Und Joana Fuchs sagt, sie hätten „ganz viele positive Rückmeldungen bekommen“. Wahrscheinlich, mutmaßen die drei Studenten, kommen zum ersten Termin ohnehin gleich mehr Nichtschwimmer als geplant. Neun Unterrichtstermine sind angesetzt, genau durchgetaktet bis zu den Sommerferien Ende Juli.

Bei anderen Anbietern rennen die Sportstudenten und Kuhn mit ihrem Freischwimmen offene Türen ein. Manuel Friedrich etwa, Vorsitzender der DLRG in Bayreuth, kennt die Zahlen der DLRG nur zu gut, nach denen jedes dritte Kind nicht schwimmen könne. Friedrich sagt zwar, in „der Stadt Bayreuth ist die Lage nicht ganz so dramatisch wie auf dem Land“. Nicht zuletzt deshalb, weil das Sportamt der Stadt seit 40 Jahren Kindergärten, die Interesse haben, Schwimmkurse anbietet, wie Sportamtsleiter Christian Möckel sagt.

Aber: „Es gibt tatsächlich ein großes Problem an den Schulen. Die Lehrer sind überfordert, wenn sie mit 30 Schülern zum Schwimmen gehen und zehn von ihnen können nicht richtig schwimmen. Das ist eigentlich ein untragbarer Zustand“, sagt Friedrich. Die Schwimmkurse der DLRG sind ausgebucht. „Meist ein halbes Jahr im Voraus.“ Rund 300 Kinder lernen in den Kursen der DLRG Schwimmen. Der Bedarf nach Schwimmkursen sei groß – größer als das Angebot.

Das bestätigt Jürgen Bayer, der Geschäftsführer der Bayreuther Verkehrs- und Bäder-GmbH (BVB): „Wir bieten seit einiger Zeit wieder selber Kurse an. Die sind auch Monate vorher ausgebucht.“ Schwimmen, sagt Bayer, gehört „zur Lebensgrundausstattung. Es ist extrem wichtig, dass Kinder schwimmen lernen“. Deshalb begrüße er die Initiative Freischwimmen – und könne sich vorstellen, Zeiten in für Schwimmkurse in den BVB-Bädern anzubieten, in denen schon viele Schwimmkurse stattfinden.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Chinaabend
Bericht vom Chinaaustausch im Mai
Quelle: MWG-Seiten
 Dienstag, 3. Juni  2014

Am Dienstag, dem 3. Juni, findet um 19:00 Uhr in der Aula ein China-Abend statt. Alle Teilnehmer des China-Austauschs 2014 werden über die zwei Wochen, die sie in Beijing, Wuhan und Chengdu verbracht haben, berichten.

Themen werden hierbei u.a. sein: Das Umweltprojekt "Transport und Mobilität", Leben in einer chinesischen Gastfamilie, Schule und Unterricht in China, Beijing - Stadt der Kaiser (Ming- und Qing-Dynastie), der große Buddha von Leshan, Besonderheiten der chinesischen Küche, Abenteuer Zugfahrt, Pandas.
Zudem gibt es eine besondere kulinarische Spezialität (Baozi). Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

MWGler in Peking Wer's etwas genauer
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