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Der entspannte Übertritt
Gymnasien versuchen, den Schülern einen sanften Übergang von der Grundschule zu gestalten
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 30. April 2014

Die Würfel scheinen bei den meisten schon gefallen zu sein, was den Übertritt von der Grundschule ans Gymnasium angeht. Die Resonanz der Telefonaktion am späten Dienstagnachmittag war überschaubar, was die Direktoren der fünf Bayreuther Gymnasien durchaus positiv werteten: Die Eltern und Schüler in Bayreuth müssen gut informiert sein.

„Die Bayreuther sehen dem Übertritt offensichtlich entspannt entgegen“, sagt Kurt Leibold, der Direktor des Graf-Münster-Gymnasiums (GMG). „Wir Direktoren sind jedoch alle bereit, auch in der Schlussphase, bevor die Kinder angemeldet werden, Fragen zu beantworten.“ Am Freitag werden von den 478 Viertklässlern in Bayreuth rund 80 Prozent ihr Übertrittszeugnis bekommen. Die Übertrittsquote ans Gymnasium liegt, sagt Elisabeth Götz, Direktorin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG), „in Bayreuth konstant hoch bei rund 50 Prozent“. Die Tipps der Direktoren für Eltern, die nach wie vor unschlüssig sind, auf welche Schulart ihr Kind gehen soll:

Auf die Empfehlung hören: „Die Empfehlung der Grundschullehrer ist sehr wichtig. Sie haben das Kind lange beobachten können. Ihre Empfehlung ist sehr ernst zu nehmen“, sagt Leibold. Jedoch sollten sich die Eltern „auch zutrauen, die Fähigkeiten ihres Kindes selbst einzuschätzen – auf Basis der Empfehlung der Grundschule“.

Herausforderung zulassen: Den Wechsel der Schulart – Grundschule aufs Gymnasium, beispielsweise – empfänden die Kinder als „große Herausforderung, die man als Eltern zulassen sollte“, sagt Franz Eisentraut, der Chef des Gymnasiums Christian-Ernestinum (GCE). „Neue Freunde finden, einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Es ist schön zu sehen, wie hungrig die Kinder in der fünften Klasse sind. Sie scheinen auch froh zu sein, dass der Übertrittsstress vorbei ist.“

Voraussetzungen erkennen: Kinder, die aufs Gymnasium gehen möchten, sollten nicht nur entsprechende Noten haben – im Regelfall ist das ein Schnitt von 2,33 oder besser im Übertrittszeugnis –, sondern auch „Voraussetzungen wie Offenheit und Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber mitbringen“, sagt Götz.
Überspitzt: „Am besten, es interessiert ihn der Dreck auf der Straße“ – und weckt den Forscherdrang. „Wenn einer eine Batterie in der Hand hat, sollte es ihn in den Fingern jucken, weil er wissen will, wie die innen ausschaut. Solche Typen brauchen wir“, sagt Leibold. Dazu passt auch einer der Anrufe, ob die Gymnasien auch handwerkliche Begabungen förderten. Antwort: Jede für sich in speziellen, unterschiedlichen Angeboten.

Übertritt gestalten: Den Gymnasien, sagt Ursula Graf vom Richard-Wagner-Gymnasium (RWG), sei es ein Anliegen, „einen sanften Übergang für die Kinder zu gestalten. Wir haben Kennenlerntage, Tutorensysteme, spezielle Projekte, wie etwa zum Thema, wie man Lernen lernt.“

Mobilität möglich machen: Schüler, die gewisse Zeit im Ausland sind oder aus dem Ausland (zurück) an die Schule kommen, sollen bei ihrem Weg begleitet werden. „Wir wollen das abfedern“, sagt Leibold, „um die Schüler gut integrieren zu können.“

Keine Angst vor Probezeit: die gibt es nämlich nicht mehr. „Viele Eltern haben das noch im Kopf, dass es die Probezeit bis Weihnachten gibt“, sagt Graf. „Auch die Durchfallerquoten in der fünften Klasse sind extrem gering geworden“, sagt Eisentraut.

Quereinstieg möglich: Ein Wechsel ist immer möglich, „unter gewissen Voraussetzungen“, wie Hans-Dieter Sippel vom Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium (WWG) sagt: Wer von der Mittelschule in der fünften Klasse in die fünfte Klasse Gymnasium wechselt, braucht in Deutsch und Mathe 2,0 im Schnitt. „Von der fünften Klasse Realschule in die sechste Klasse Gymnasium bräuchte der Schüler in Deutsch, Mathe und Englisch jeweils mindestens 2,0.“

Ganztagsklasse: Hier ist Bayreuth in Oberfranken „ein weißer Fleck“, sagt Sippel. Das WWG bietet eine gebundene Ganztagsklasse wieder an – „wenn wir genug Leute haben, die sich anmelden“.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

„Eine Lebensentscheidung“
Premiere: Die fünf Direktoren der Bayreuther Gymnasien geben in Telefonaktion Hilfestellung zum Übertritt
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Montag, 28. April 2014
Das gab es noch nie: Die fünf Direktoren der Bayreuther Gymnasien bei einer gemeinsamen Telefonaktion. Das Ziel der Aktion am morgigen Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr: Unschlüssigen Eltern Hilfestellung bei der Frage zu geben, ob ihr Kind aufs Gymnasium soll oder nicht. Und zwar erst einmal unabhängig von der einzelnen Schule. Deshalb werden sich die Direktoren an den Telefonen auch abwechseln.

Es gebe viel Unsicherheit unter den Eltern. „Viele fragen sich, ob das Gymnasium etwas für ihr Kind ist, weil sie das traditionelle Bild des Gymnasiums im Kopf haben“, sagt Franz Eisentraut, der Direktor des Gymnasiums Christian-Ernestinum (GCE). Ein Bild, das von „großen Voraussetzungen und einem selbständig arbeitenden Kind ausgeht“, sagt Elisabeth Götz, die Direktorin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG). Und: „Nicht zuletzt hat die Diskussion und die Kritik am G8 schlicht überlagert, dass das Gymnasium eine erfolgreiche und gute Schulart ist, die viele Kinder erfolgreich und ohne größere Probleme durchlaufen“, ergänzt die Direktorin des Richard-Wagner-Gymnasiums (RWG), Ursula Graf. Das Gymnasium, sagt Graf, sei „der ideale Weg zum Abitur“ – das sei zwar über die Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems auch über Mittelschule, Realschule, über Einführungsklasse am Gymnasium oder über die Beruflichen Oberschulen ebenso machbar, was aber eben ein Umweg sei.

Weil es gerade jetzt nach den Osterferien, wenn die Entscheidung des Übertritts unmittelbar bevorsteht, noch offene Fragen geben kann, wollen die Direktoren der fünf Bayreuther Gymnasien – neben den Chefs von GCE, MWG und RWG werden Hans-Dieter Sippel vom Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium (WWG) und Kurt Leibold vom Graf-Münster-Gymnasium (GMG) am Kurier-Telefon erreichbar sein – erstmals in einer gemeinsamen Aktion konkrete Ratschläge geben oder Sorgen von Eltern ausräumen. Denn die Direktoren sind sich der Schwere der Entscheidung bewusst. Eisentraut nennt diese Weichenstellung zur Schulart nach der vierten Klasse gar „eine Lebensentscheidung“.

Die Argumentation, dass sich die Kinder in der Schule leichter täten, wenn sie nur eine Fremdsprache lernen müssten, möchte Hans-Dieter Sippel nicht gelten lassen. „Man muss die zweite Sprache ja nachlernen, wenn man einen anderen Weg zum Abitur wählt.“ Ursula Graf ergänzt, dass man „die zweite Fremdsprache nie wieder so leicht lernt wie in diesem Alter – und das geht auch nicht mehr so einfach wie an der Schule“.

Es gehe am Gymnasium aber um mehr als nur die Vermittlung des Unterrichtsstoffs. „Wir bringen den Kindern ja auch Kompetenzen jenseits des Lehrplans bei“, sagt Eisentraut. „Durchhaltevermögen, Arbeitseinstellung“ – der Wille zur Teamarbeit. All das seien Grundlagen für später, sagt Eisentraut und vergleicht die Schule mit dem Sport: Auch Bundesligaspieler könnten nicht nur Technikeinheiten machen, die bräuchten auch die Waldläufe – für die Kondition.


Telefonaktion am Dienstag, 29. April

Die Direktoren sind am Dienstag zwischen 16 und 17:30 Uhr unter den Telefonnummern 0921/294185, 294186 und 294187 erreichbar.

Sie wechseln sich bei der Annahme der Gespräche ab. „Für konkrete, auf die jeweilige Schule bezogene Fragen sind wir in unseren Schulen jederzeit erreichbar“, sagt Elisabeth Götz.


Telefonaktion der Bayreuther Gymnasiumsdirektoren Wer's etwas genauer
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Telefonaktion der Bayreuther Gymnasiumsdirektoren
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Wollen Hilfestellung für Unschlüssige geben und sitzen am Dienstag eineinhalb Stunden für die Kurier-Leser am Telefon: Franz Eisentraut (GCE, von links), Ursula Graf (RWG), Elisabeth Götz (MWG) und Hans-Dieter Sippel (WWG). Kurt Leibold (GMG) fehlte beim Fototermin. Fotos: Wittek/Lammel

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Rainer W. Markgraf neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth
Untertitel
Quelle: Universität Bayreuth, Pressemitteilung  — Mittwoch, 16. April 2014
Seit März 2014 ist Rainer W. Markgraf neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth. Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible freut sich sehr, dass der Bayreuther Bauunternehmer Rainer W. Markgraf der Bitte der Hochschulleitung gefolgt ist und fortan als Mitglied des Kuratoriums die Universität unterstützen wird. „Herr Markgraf ist ein sowohl regional als auch national und international sehr gut vernetzter Unternehmer, genauso die Universität Bayreuth. Deshalb glaube ich an eine gute Zusammenarbeit“, stellt Prof. Leible fest.

Rainer W. Markgraf ist geschäftsführender Gesellschafter der Bauunternehmung „W. Markgraf GmbH & Co KG‘ in Bayreuth. Die Bauunternehmung mit Firmensitz in Bayreuth ist mit ihren über 700 Beschäftigten jährlich auf 200 Baustellen in nahezu ganz Europa tätig.

Die Universität Bayreuth hatte sich Mitte 2013 ein Kuratorium an die Seite geholt mit dem Ziel, die Universität noch stärker mit der Region und vor allem der regionalen Wirtschaft zu vernetzen. Namhafte mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer und auch ‚Oberfrankenaktivisten‘ aus Politik, Verwaltung, Medien und Kunst sind darin vertreten. Vorsitzender des Kuratoriums ist der Bamberger Unternehmer und Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, Heribert Trunk. Seine Stellvertreterin ist Elisabeth Götz, Schulleiterin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums.
Die Universität Bayreuth und die Region Oberfranken haben ein gemeinsames Problem zu bewältigen: In den nächsten Jahrzehnten wird es hier viel weniger junge Leute geben als bisher. Was die Unternehmen in den Landkreisen Hof und Wunsiedel bereits heute schon beklagen, nämlich Mangel an beruflichem Nachwuchs, wird schon ab 2015 auch die Universität betreffen; denn dann werden auch die Studierendenzahlen sinken. Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible holte sich deshalb Verstärkung: „Solche Probleme kann man nur gemeinsam angehen. Die Universität ist keine eigene Insel der Wissenschaft, sondern eng verbunden mit der Region und vor allem der Wirtschaft. Nur wenn alles zusammen attraktiv ist, werden wir Menschen hierher bekommen. Studierende und auch Fachkräfte wollen in einem attraktiven Lebensraum zuhause sein.“

Rainer W. Markgraf, 1956 in Mönchengladbach geboren, in der Oberpfalz aufgewachsen und ganz in der Nähe von Bayreuth zu Hause, ergänzt: „Oberfranken gehört zur geografischen Mitte Europas, hier haben 24 Unternehmen ihren Firmensitz, die auf ihrem Gebiet Weltmarktführer sind. Hier gibt es sehr gute Hochschulen und Universitäten und unser Kulturangebot muss sich keinesfalls hinter dem Münchner verstecken. Vor allem aber leben hier hochmotivierte und leistungsbereite Menschen. Diese hier in der Region zu halten und gute junge Leute anzuziehen, dafür engagiere ich mich gern!“

Link: Universität Bayreuth


„Jugend musiziert“ 2014
Landeswettbewerb in Gersthofen vom 11. bis 15. April
Dienstag, 15. April 2014
WIr gratulieren allen Teilnehmern und ganz besonders „unseren“ Preisträgern:

Annemarie Trost, Klavier (2. Preis)
Annika Landgraf, Klavier (3. Preis)
Sven Yang, Klavier (3. Preis)
Kendra-Sophie Kollmer, Gesang (2. Preis)
Shunichiro und Shiori Katsura, Duo Streichinstrumente (1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb)
Holzbläserquintett mit Marlene Rose, Horn, und Antonia Zeitlmann, Querflöte (2. Preis)
Holzbläsertrio mit Franziska Baier, Hanna Kreibig, Luca Hirsekorn, alle Oboe (2. Preis)
Blechbläsertrio mit Tim Rüschen, Trompete (2. Preis)
Die 1. Preisträger (z.B. die Katsura-Geschwister) kann man u.a. am Freitag, dem 23. Mai, im Spielgelsaal der Harmonie in Bamberg hören.

Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ Wer's etwas genauer
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Link: „Jugend musiziert“ in Gersthofen
Link: Konzert der musikalischen Spitzenklasse


Höllentrip zum Dance World Cup
Camille Lange und Laura Oertel sind dabei: Bayreuther Ballettgruppe qualifiziert sich für Turnier an der Algarve
Von Katharina Tontsch
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 15. April 2014

Eigentlich sollte der Deutsche Ballettwettbewerb der Höhepunkt des Jahres sein. Doch dort qualifizierte sich die Bayreuther Ballettgruppe von Andrea Hilger für den Dance World Cup in Portugal. Und zwei Pegnitzerinnen sind mittendrin.

Für Camille Lange und Laura Oertel ist Ballett eine Sache für beste Freundinnen. Nichts machen die Elfjährigen ohneeinander. Vor allem nicht Ballett tanzen. „Das hat schon im Kindergarten angefangen“, sagt Camille, die ihrer Freundin zum fünften Geburtstag einen Schnupperkurs schenkte. In der Evangelischen Familien-Bildungsstätte plus Mehrgenerationenhaus Bayreuth fand sich eine passende Gruppe. Also sind die Mädchen jeden Montagfrüh zum Tanzen gefahren. „Das war ein Höllentrip“, erinnert sich Mama Claudine Lange.

Während der Termin für die Familien aus Bayreuth ideal war, mussten die Pegnitzer schon morgens viel Strecke zurücklegen, um ins Training zu kommen. Daran änderte sich bis heute nichts. Nur, dass Camille und Laura mittlerweile auch in Bayreuth die sechste Klasse des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums besuchen. Montag und Dienstag haben die Mädchen ihre langen Tage. „Morgens um sieben Uhr aus dem Haus, abends um sieben Uhr zurück“, sagt Laura. Das ist schon eine enorme Belastung. „Wir müssen dann immer alles mitnehmen, auch die Trainingssachen.“ Seit ein paar Jahren sind die Freundinnen auch in der Leistungsgruppe der Ballettschule. „Dass wir da eingeladen wurden, hat uns stolz gemacht.“

In Pegnitz selbst wollten sie aber nie Ballett tanzen. „Hier haben Jüngere keinen Auftritt“, sagt Camille. Und dabei ist es doch schade, wenn man anfangs nicht für einen Saisonhöhepunkt trainiert. In der Ballettschule von Andrea Hilger ist das anders. Da dürfen alle ab sechs Jahren bei der Aufführung mitmachen. „Wir waren das erste Mal die kleinen Mäuse in ,Der Nussknacker‘“, sagt Laura.

Jeweils im Frühsommer gibt es ein Tanzstück der gesamten Ballettabteilung. Um die Bühnenbilder und Kostüme kümmern sich die Lehrer, Schüler und Eltern selbst. „Bei den Kostümen bekommen wir die Stoffe und Schnittmuster“, sagt Claudine Lange. „Da hat Frau Hilger genaue Vorstellungen.“ Einfache Ausbesserungen übernimmt die Mutter selbst, „ansonsten geben wir alles einer Schneiderin.“ Auch für den Regionalwettbewerb gab es neue Kleider. Dieses Jahr fand er Anfang März in Selb statt. Die Gruppe von Camille und Laura führte das „Wellenspiel“ auf und qualifizierte sich für den Deutschen Ballettwettbewerb. Organisiert vom gemeinnützigen Verein Ballettförderkreis München richtet sich diese Veranstaltung an Breitensport-Gruppen. Ob die Kinder später einmal professionelle Tänzerinnen werden, spielt keine Rolle.
„Das war ein großer Erfolg“, sagt Camille. „Wir sind eine kleine Ballettschule aus Bayreuth und haben einen öffentlichen Träger.“ Viele Ballettschulen hingegen sind privat organisiert, profitieren von Sponsoren, fördern ihre Talente gezielt und lassen teilweise auch jeden Tag trainieren. In Hilgers Ballettschule müssen meist die Eltern einspringen.

Am vergangenen Freitag beim Deutschen Ballettwettbewerb in Fürstenfeldbruck waren die Eltern ebenfalls dabei. „Auch wenn unsere Kinder langsam alles selbst regeln wollen“, sagt Claudine Lange. Früher haben die Mütter noch ihre Mädchen geschminkt, angezogen und vor dem Auftritt aufgebaut. „Camille macht den besten Kajalstrich“, sagt Laura.

Make-Up, rote Lippen, der klassische Dutt und ein Tutu gehören zum Ballett einfach dazu, damit am Ende viele kleine Prinzessinnen auf der Bühne stehen. „Aber auf den Wettbewerben sehen alle gleich aus“, sagt Camille. Ansonsten könnten die Freundinnen auch gut darauf verzichten.

Am vergangenen Freitag durfte das Kostüm natürlich nicht fehlen. Wieder führten Camille und Laura zur „Barcarole“ von Jacques Offenbach das „Wellenspiel“ auf.

In ihrem Klassement waren zwei weitere Gruppen angetreten. „Wir haben uns schon gedacht, dass wir Dritter werden“, sagt Laura. So kam es dann auch. Eine Überraschung gab es trotzdem: Dank der erreichten Punktzahl reicht es trotzdem für den Dance World Cup. „Wir fahren nach Portugal“, freuen sich die Mädchen.

Für die Eltern bedeutet das zuerst wieder Organisationsstress. „Die Flüge sind aber schon gebucht.“ Camille und Laura haben 2012 schon einmal an dem internationalen Wettbewerb teilgenommen, damals in Österreich. Diesmal geht es in der ersten Juliwoche an die Algarve.


MWGlerinnen in Bayreuther Ballettgruppe Wer's etwas genauer
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Camille Lange (Mitte) und Laura Oertel (links) aus Pegnitz haben sich mit der Bayreuther Ballettgruppe des evangelischen Familienzentrums für den Dance World Cup in Portugal qualifiziert.
Foto: red

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Mädchen dominieren naturwissenschaftlichen Wettbewerb
Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verliehen
Quelle: www.natfak.uni-erlangen.de — Samstag, 12. April 2014
Die Naturwissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat am Samstag, 12. April 2014 die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende W-Seminararbeiten verliehen. In Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung wurden in den Unterrichtsfächern Chemie, Geographie, Mathematik und Physik die jeweils besten drei eingesandten Arbeiten ausgezeichnet. Rund 160 Schülerinnen und Schüler aus Franken und der Oberpfalz hatten sich um die Fachpreise beworben.

Mit der Etablierung der Dr. Hans-Riegel-Fachpreise an der Universität Erlangen-Nürnberg möchten die Veranstalter insbesondere die Begeisterung für die Naturwissenschaften stärken und mit attraktiven Preisgeldern einen zusätzlichen Anreiz setzen. Schließlich werden die Grundlagen für eine naturwissenschaftliche Orientierung bereits in der Schule gelegt.

Prof. Dr. Frank Duzaar hob vor allem die Qualität der Arbeiten hervor: „Bemerkenswert ist nach wie vor die Qualität der eingesandten Arbeiten; hier gilt auch der Dank den Schulen, den Lehrern und Lehrerinnen für ihr Engagement. [...]

Im Rahmen des Lehrplans gibt es  wissenschaftspropädeutische Seminare, sogenannte W-Seminare, in denen das wissenschaftliche Arbeiten erlernt werden soll. Mit ihren Seminararbeiten konnten sich die Schüler an der FAU für die Dr. Hans Riegel-Fachpreise bewerben. Eine Fachjury, bestehend aus Professoren und Dozenten der FAU, begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien.

Maßstäbe für die Prämierung waren dabei in den naturwissenschaftlichen Arbeiten nicht nur das Ansammeln und Wiedergeben von Wissen aus den Lehrbüchern, sondern vor allem das eigene Experimentieren und die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Versuchen.

Die Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen und Gymnasien der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung der Betreuung der Arbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.

Neben den Preisträgern in Chemie, Geographie,
Physik waren die diesjährigen Preisträger in Mathematik:

1. Platz:
Lena Gerhardt vom Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt mit dem Thema „Lösen algebraischer Gleichungen dritten und vierten Grades über den Körper der komplexen Zahlen“

2. Platz:
Anna-Katharina Hirmer vom Gregor-Mendel-Gymnasium in Amberg mit dem Thema „Der Satz von Euler und seine Bedeutung für die RSA-Verschlüsselung“

3. Platz: Phillip Otto vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth mit dem Thema „Fibonaccissimo - ein Concertino für Bratsche und Klavier“

Den Sachpreis für die Schülerförderung erhielt das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt.

Preisträger W-Seminararbeiten Mathematik Wer's etwas genauer
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Preisträger 2014 Mathematik (von links: Dr. Karel Tschacher, Prof. Dr. Frank Duzaar, Anna-Katharina Hirmer, Phillip Otto, Lena Gerhardt, Dr. Reinhard Schneider)
Foto: Gerd Gaetzschmann / FAU

Mozarts Vermächtnis
Überzeugend: Requiem in der Bearbeitung von Franz Bayer in der evangelischen Kreuzkirche
Von Sönke Remmert
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 12. April 2014

Nach dem großen Erfolg 2012 wurde am Donnerstag in der evangelischen Kreuzkirche erneut Mozarts Requiem aufgeführt. Wie damals entschied sich Günter Leykam auch diesmal nicht für die bekannte Version Franz Xaver Süßmayrs, sondern für deren Bearbeitung durch den Musikwissenschaftler Franz Bayer.

Dieser revidierte vor allem die Orchesterstimmen und stellte somit insbesondere in den Bläserpartien ein Klangbild her, das sich an Spätwerken Mozarts wie der „Zauberflöte“, dem „Titus“ oder den letzten drei Sinfonien orientiert.

Das Resultat in der Aufführung mit der Kantorei der Kreuzkirche, dem MWG-Kammerchor sowie den Karlsbader Symphonikern war hochüberzeugend. Man hatte regelrecht den Eindruck, der Wiederentdeckung einer von Mozart selbst vollendeten Version des Requiems beizuwohnen und nicht, wie bei so manchen anderen Ergänzungen, einer Art Mozart-Parodie. Sehr deutlich wurde der Zusammenhang aller Sätze dieses Meisterwerks. Man konnte erkennen: Die Melodien sämtlicher Teile, also auch derjenigen, die von F. X. Süßmayr ergänzt wurden, hängen musikalisch so eng zusammen wie etwa die vier Sätze der drei Jahre zuvor entstandenen „Jupiter-Sinfonie“.

Günter Leykam befreite das Werk von so mancher Süßlichkeit einerseits und Wagner-Nähe andererseits, die man bei vielen traditionellen Ensembles als störend empfinden kann. Die relativ zügigen Tempi orientierten sich durchaus an der historisch informierten Aufführungspraxis eines Harnoncourt oder Weil.

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Siehe auch: Konzert am 10. April ...

Für den sehr homogenen Eindruck sorgten nicht zuletzt auch die vier Solisten Jana Daubner (Sopran), Mirjam Künstnet (Alt), Philipp Nicklaus (Tenor) sowie Alexander Kiechle (Bass). Sie wirkten niemals auftrumpfend, sondern stets den Texten angemessen lyrisch. Besonders hervorzuheben war die Brillanz Alexander Kiechles im „Tuba mirum“ und Jana Daubners meisterhafte Tonsauberkeit im „Benedictus“.

Bemerkenswert ist die auch im Vergleich mit der Aufführung von 2012 noch einmal gesteigerte Textverständlichkeit im Chor.

Sehr überzeugend war Leykams Entscheidung, vor dem Requiem das berühmte „Ave verum corpus“ aufzuführen – neben dem Requiem das einzige geistliche Werk, das Mozart in seinen letzten Monaten komponierte. Ja: Man hatte gar den Eindruck, dass das „Hostias“ im Requiem wie eine Variante des „Ave verum“ wirkt.

Allen Beteiligten ist mit dieser Veranstaltung ein bemerkenswertes, eindringliches Passionskonzert gelungen. Auf das Vorhaben Leykams, 2016 – im Jahr des 250. Geburtstags Süßmayrs – auch das eine oder andere Werk des viel geschmähten Requiem-Vollenders aufzuführen, kann man sehr gespannt sein.

2014-04-12_d-Moll_Requiem Wer's etwas genauer
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Unter der Leitung von Günter Leykam führten die Kantorei der Kreuzkirche, der MWG-Kammerchor und die Karlsbader Symphoniker in überzeugender Manier Mozarts Requiem in der Kreuzkirche auf.
Foto: Wittek

Bücher sind die Zukunft
Neue Schülerbücherei des Graf-Münster-Gymnasiums eröffnet als Zweigstelle der Stadtbibliothek
Von Sigrid Kranepuhl-Goeritz
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 12. April 2014

Bücher katalogisieren, Bereichen zuordnen und ins Regal stellen – das war über viele Wochen ihre Hauptbeschäftigung. Doch nun haben sie es geschafft, die Schüler, die am Graf-Münster-Gymnasium (GMG) eine neue Bibliothek eingerichtet haben. Anna Klein ist eine von ihnen. Sie formuliert es bei der Eröffnung der „LeihBar“ am Donnerstag so: „Die Bibliothek ist nicht einfach nur fertig geworden. Sie ist richtig gut. Darauf kann man schon stolz sein.“

Mit elf Schülern startete letztes Jahr im Februar das Projekt zum Aufbau einer Schulbibliothek, das von Oliver Kieltsch, Lehrer für Deutsch und Geschichte am GMG, angeleitet wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es an der Schule eine mit Fachbüchern ausgestattete Oberstufenbibliothek, die weiterhin Bestand haben soll, und eine veraltete Lesebücherei in der Aula. „Die LeihBar soll eine Lese- und Spaßbibliothek sein.“ Das Engagement dafür ist Kieltsch am Gesicht abzulesen.

Ein geeigneter Raum musste gefunden werden. Geld musste beschafft werden. Die Schüler organisierten zu diesem Zweck eine Promi-Lesung. Dazu kamen Geld- und Buchspenden vom Elternbeirat, von Hugendubel und der Markgrafen-Buchhandlung, Raiffeisenbank, Sparkasse und der Textilfirma Langendorf. Bücher aus alten Beständen wurden gesichtet. Neue Bücher wurden ausgewählt und bestellt. Zu einem wichtigen Baustein für ihr Vorhaben wurde auch der Kooperationsvertrag mit der Stadtbibliothek, der nicht nur die Beantragung von Fördergeld ermöglichte.

Die LeihBar hat sich mit der Software der Stadtbibliothek ausgestattet. Für die Erfassung und die Ausleihvorgänge der Bücher stehen ihr nun das moderne Programm und die Systematik desselben zur Verfügung. Die Ausleihkarten sind die der Stadtbibliothek. Sie werden aber hier ausgestellt. „Wir sind direkt vernetzt mit der Stadtbibliothek“, erklärt die Schülerin Katharina Deubzer. Die Bibliotheksausweise berechtigen zu Ausleihen in allen Zweigstellen der Stadtbibliothek.
Einen weiteren Vorteil bietet der Vertrag: Die Projektschüler haben eine Einführung bekommen, wie der Bestand zu erfassen ist. Die Profis bieten auch weiterhin Beratung und technische Hilfe an.

 Der Bibliotheksraum ist inzwischen eingerichtet. Eine moderne Holztheke beherbergt den Computer, die Technik ist installiert, die Regale sind aufgestellt und eingeräumt. Über den Regalen sind Schilder für die sieben Bereiche angebracht, denen die Bücher inhaltlich zugeordnet wurden. Der Schüler Andreas Ehresmann hat sie am Computer gestaltet. Es sind auch Plakate gedruckt und verteilt worden, die auf die neue Schülerbibliothek mit dem Spruch „Bücher sind die Zukunft“ hinweisen.

Der Tag der Eröffnung ist gut vorbereitet. Für die weitere Entwicklung der Bücherei ist ebenfalls gesorgt. Die Projektschüler machen demnächst Abitur und übergeben Schülern der siebten Klasse ihr Werk. Die Siebtklässler werden die Ausleihe organisieren und sich um den Buchbestand kümmern, zunächst unterstützt von Oliver Kieltsch, später in Eigenregie. An den Schultagen öffnen sie die Bibliothek zunächst in der ersten Pause. Nach Möglichkeit soll das erweitert werden.

Perspektiven zeichnen sich ab, im Kleinen wie im Großen. Die Schülerbibliothek des GMG ist ein Bestandteil einer neuen Entwicklung. Ein „internes Netzwerk“ zwischen Schulen und der Stadtbibliothek soll aufgebaut werden. Kieltsch ist daran beteiligt. Zum gegenseitigen Austausch treffen sich ihre Vertreter ein- bis zweimal jährlich. Bisher haben das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium, die Gesamtschule Hollfeld, das GMG und das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium einen Kooperationsvertrag unterschrieben und sind Zweigstellen der Stadtbibliothek. Weitere Kooperationen sind geplant. Bücher sind die Zukunft – so war es schon auf den Plakaten zu lesen.


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Positiver Drogentest an Pegnitzer Gymnasium
Heimschüler muss gehen
Von Stefan Brand
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 4. April 2014

Es kommt nicht oft vor. Aber immer wieder. Was so verwunderlich nicht ist, sagt Hermann Dembowski: „Es gibt wohl keine Schule in Deutschland, die völlig drogenfrei ist.“ Der Leiter des Pegnitzer Gymnasiums hatte in diesen Tagen eine unangenehme Aufgabe zu erledigen – er musste einen Schüler des Schülerheims und damit auch der Schule verweisen. Weil ihm Drogenkonsum nachgewiesen wurde.

Das sei tabu, so Dembowski, da gebe es auch keinen Toleranzspielraum. Denn am Gymnasium achte man sehr genau darauf, so ein Problem gar nicht erst aufkommen zu lassen. Und vor allem im Internat gelten strenge Spielregeln. Eltern, die ihre Sprösslinge hier unterbringen, müssen einen Vertrag unterschreiben. Dieser enthält einen Passus, der unmissverständlich besagt: Bei begründetem Verdacht hat die Schule das Recht, einen Schüler für einen Drogentest zu einem ortsansässigen Arzt zu schicken.

„Hier gab es diesen begründeten Verdacht“, sagt Dembowski. Der Drogentest verlief positiv, die Konsequenz war der sofortige Rauswurf. Nein, das sei nicht der erste Vorfall dieser Art, so der Schulleiter: So einmal im Jahr passiere das schon. Die Schule müsse dann sofort reagieren, um ihren guten Ruf zu wahren. Und der sei richtig gut, wenn es um Drogenfragen geht: „Mir sind da wirklich weiter keine Probleme bekannt.“

Um so wichtiger sei es, Flagge zu zeigen, schon allein mit Blick auf die abschreckende Wirkung. Denn schließlich habe das Gymnasium ja auch einen Erziehungsauftrag, ersetze bei den Heimschülern quasi die Eltern – „auch nachts haben wir da eine Aufsichtspflicht zu wahren“. Und daher noch einmal: „Da gibt es keine Toleranz.“

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Link dazu: Elternabend der Kriminalpolizei ...

W. A. Mozart, Requiem d-Moll
Konzert am 10. April in der evangelischen Kreuzkirche
Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse sowie im Pfarramt der Kreuzkirche.

In der Musikgeschichte ist wohl nie eine Komposition, die auf Bestellung und gegen Barzahlung „angefertigt“ werden sollte, spontaner und unbewusst persönlicher geraten als das mit vielen Unterbrechungen entstandene letzte Werk Mozarts, sein „Requiem d-Moll“.

Er schrieb diese Musik unter Krankheit und Schmerzen und ließ sich noch am Vorabend
seines Todes die Partitur ans Bett bringen, um mit Freunden, wobei er selbst die Altstimme sang, das Werk zu probieren. Bei den ersten Takten des „Lacrymosa“ fing er zu weinen an und legte die Partitur zur Seite.
Mozarts letztes Werk wird in dieser Aufführung jedoch nicht in der „üblichen“, das heißt der „Süßmayrschen“ Version, sondern in der des Franz Beyer, einem Musikwissenschaftler unserer Tage, zu hören sein. Er hat anhand uns vorliegender musikwissenschaftlicher Erkenntnisse das gesamte Requiem neu er- und überarbeitet.

Die Ausführenden sind Jana Daubner, Sopran, Mirjam Künstnet, Alt, Philipp Nicklaus, Tenor, Alexander Kiechle, Bass, die Kantorei der Kreuzkirche, der Kammerchor des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums sowie die Karlsbader Symphoniker unter der Leitung von Günter Leykam.

Siehe auch: Überzeugend ...

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