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Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Ran an die Professoren!
Anna, Eva, Tizian und Simon sind die Kinderreporter der Kinderuni
Nordbayerischer Kurier — Montag, 31. März 2014
Anna ist kein Mädchen, das gleich losstürmt. Sie sagt von sich selbst, dass sie eigentlich recht schüchtern ist. Und trotzdem: Sie hat den Mut, als Kinderreporterin bei der Kinderuni mitzumachen. Anna Kannowski ist elf Jahre alt. Sie geht ins Markgräfin Wilhelmine Gymnasium. Ihre Schwester Eva, neun Jahre alt, und Schülerin der Pavillionschule, ist wie Anna ebenfalls neu im Team der Kinderreporter.

Zusammen mit zwei alten Hasen in diesem Job sind sie in diesem Sommer im Einsatz bei der Kinderuni. Die Jungen im Team, Simon Schilling, elf Jahre alt und Schüler am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, und Tizian Küffner, zehn Jahre alt, Schüler am Richard-Wagner-Gymnasium, sind Wiederholungstäter. Sie waren schon einmal als Kinderreporter bei der Kinderuni dabei.

Und deshalb können sie natürlich auch einiges darüber erzählen, was man als Reporter der Kinderuni arbeiten muss. Ganz einfach erklärt: Kinderuni-Reporter müssen Fragen stellen und Fragen beantworten. Wenn die Themen für die Kinderuni feststehen (siehe Artikel links), müssen die Kinderreporter den Professoren Fragen zu diesen Themen stellen. So wird die jeweilige Thematik auch den anderen Kindern bekannter gemacht. Das ist manchmal gar nicht so einfach, sagt Tizian. Schließlich interessiert er sich nicht für jedes Thema gleich stark. Doch irgendetwas fällt ihm immer ein, was er den Professor fragen kann, ist er sicher. Man kann auf jeden Fall fragen, wo der Professor wohnt. Und warum er gerade über dieses Thema sprechen will, ergänzt Simon.

Wenn dann die Vorlesungen laufen, müssen die Kinderreporter erwachsenen Reportern Rede und Antwort stehen. Sie sind dann Ansprechpartner, wenn ein Journalist etwas über die Kinderuni wissen will oder einfach nur hören will, wie die Kinderuni denn so gefällt.

Vor diesen Auftritten als Kinderreporter sind die vier Kinder ganz schön aufgeregt, geben sie zu. Vor allem Anna hat richtig viel Lampenfieber. Was sie dagegen unternimmt? „Nichts“, sagt sie und lächelt. Denn Lampenfieber gehört ja auch irgendwie dazu, oder?us

Info:
Die Kinderuni findet zwischen den Pfingst- und Sommerferien statt. Die Termine: 25. Juni, 2., 9. und 16. Juli, jeweils von 17.15 bis 18 Uhr im Audimax der Universität Bayreuth.

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Als Kinderreporter müssen Tizian, Simon, Anna und Eva (von links) Professoren der Kinderuni löchern und werden selbst interviewt.
Foto: Sommerer

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Welche Themen wollt ihr hören?

Normalerweise sprechen Professoren vor Studenten, also vor Erwachsenen. Eine Vorlesung (so nennt man das, wenn die Professoren so eine Art Unterricht an der Universität halten) für Kinder ist für sie also sicher nicht leicht. Manchmal wissen Erwachsene ja auch gar nicht, was euch eigentlich interessiert. Und deshalb dürft ihr wieder selbst entscheiden, welche Themen bei der Kinderuni auf am Plan stehen sollen. Abstimmen könnt ihr im Internet, in der Kinderkurier-Beilage im April ist außerdem ein Coupon enthalten. Auch damit könnt ihr abstimmen. Folgende Themen stehen zur Wahl:

Bei anderen Eltern aufwachsen. Erdmute Alber erzählt euch von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen.

Flossen weg! Von Fischen, die neue Superfähigkeiten für ihre Flossen erfunden haben. Davon will Gerrit Begemann erzählen. Manche Fische gebrauchen ihre Flossen als Flügel, Beine oder Feuerstacheln.

Sprache – na und? Kann doch jeder? Dieses Thema bietet Karin Birkner an. Sie will erklären, wie wir eigentlich sprechen lernen und warum ein Tisch Tisch heißt und nicht Sprompft.

Spinat, Spaghetti, Sojasprossen – Essen ist entweder lecker oder gesund? Das ist das Thema von Stephan Clemens. Er geht der Frage nach, warum eure Eltern wollen, dass ihr ganz viel Paprika und wenig Pommes esst.

Faszination Kristallwachstum – von Diamanten bis Schneeflocken. Darüber will Heike Emmerich sprechen und zeigen, wie Kristalle entstehen und wachsen.

Wie kommt der Schaum aufs Wasser – und warum geht er wieder weg? Dieser Frage geht Stephan Förster nach. Er will mit euch der Frage nachgehen, was Schaum ist, wie er entsteht und warum er wieder verschwindet.

Woher kommt das Geld? Das fragt sich Sebastian Schanz und will es euch erklären.

Drachen und Einhörner, Dschinnen und Werwölfe – was hat das mit der Wirklichkeit zu tun? Diese Frage will euch Paula Schrode beantworten.

Mathematik in Bildern verstecken und entdecken will Volker Ulm mit euch. Ihr erlebt zum Beispiel, wie die Vermehrung von Kaninchen mit Sonnenblumen zusammenhängt.

Warum bekommen wir Schnupfen, Grippe und Windpocken? Das erklärt euch Birgitta Wöhrl. Sie spricht über das Immunsystem.

Jetzt habt ihr die Qual der Wahl, welche Themen bei der Kinderuni zwischen den Pfingst- und Sommerferien dran sind. us


Schule einmal anders
Über 170 Sechstklässler aus ganz Oberfranken beim Begabtentag im MWG
Von Magdalena Hass
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 29. März 2014

„Ich möchte rausfinden, ob ich das auch im realen Leben nutzen kann, was ich in diesem Kurs lerne“, sagt Taira Meyer-Siebert. Die Elfjährige, die in die sechste Klasse des Gymnasium Christian-Ernestinum geht, nahm an dem Workshop Philosophie für Kinder teil. „Ich mache da heute mit, um auch andere Leute kennenzulernen, die dieses Thema ebenfalls interessiert“, fügt sie noch hinzu. Auch Marlene Jungwirth vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) nahm an dem Schnuppertag teil. „Ich weiß noch nicht, was mich erwartet aber wenn es mir gefällt, werde ich das Programm sicher ausprobieren“, sagt die Zwölfjährige auf dem Weg in den Workshop Geräusche-Geschichten.

Mit dem „Kleinen Tag der Begabtenförderung“ will man über 170 Sechstklässler aus ganz Oberfranken für das Programm zur regionalen Begabtenförderung gewinnen.

Das MWG war nicht zuletzt wegen seiner Hochbegabten-Klassen zum zweiten Mal Gastgeber für diesen Tag. „Das Projekt ist eine Win-Win-Situation für beide. Wegen unserer Hochbegabten-Klassen haben wir Lehrer, die geschult sind, begabte Kinder individuell zu fördern“, sagt, Schulleiterin des MWG, Elisabeth Götz. Deswegen veranstalte ihre Schule einen Großteil der insgesamt 14 Workshops, an denen die Schüler teilnehmen konnten. An der Universität Bayreuth konnten die Schüler in vier Stunden lernen, wie man ein Computerspiel programmiert, oder Geschichten vertont. Aber auch verschiedene Themen der Physik und der Robotik. In der Studiobühne spielte eine Gruppe englisches Theater. Am MWG standen Kurse wie mythologische Figuren im Neuen Schloss, Texte lesen und produzieren oder personale und soziale Kompetenzen zur Auswahl.


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Am Nachmittag haben die einzelnen Gruppen im Plenum vorgestellt, was sie in den Workshops gelernt haben. Voraussetzung, um an diesem Tag und später an dem Programm zur regionalen Begabtenförderung teilzunehmen, ist ein Notendurchschnitt von mindestens 1,5.

Wenn es den Kindern am Mittwoch gefallen hat, können sie von der siebten Klasse bis einschließlich der Zehnten über das ganze Schuljahr verteilt an verschiedenen Seminaren teilnehmen. Egal ob Persönlichkeitstraining, Rhetorik, Körpersprache oder spezielle Hochschultage, die Kurse und Veranstaltungen sind alle ein Plusprogramm, das auch mal tiefer als der Lehrplan geht.

„Ziel ist es, junge Begabte frühzeitig zu fördern“, so der Ministerialbeauftragte, Edmund Neubauer. Das Programm, das es seit fünf Jahren gibt, ist in seiner Form und dem Umfang in Bayern einmalig. Die Karin-Schöpf-Stiftung und die Oberfranken-Stiftung unterstützen es finanziell. Diese Gelder ermöglichen Veranstaltungen wie am Mittwoch, die Kurse selber und auch Anschaffungen, die für die Seminare benötigt werden. „Wir wollen eine möglichst vielseitige Förderung der gesamten Kompetenz junger Begabter erreichen“, sagt Neubauer.


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Achim Beetz, Lehrer am MWG, führt in einem der Workshops mit den Sechstklässlern physikalische Experimente durch. Foto: Harbach

Mozarts letztes Werk in der Kreuzkirche
Untertitel
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 29. März 2014
Am Donnerstag, 10. April, wird um 20 Uhr Wolfgang Amadeus Mozarts „Requiem d-Moll“ in der evangelischen Kreuzkirche aufgeführt.

Mozarts letztes Werk wird jedoch nicht in der üblichen, das heißt der Süßmayrschen Version, sondern in der des Franz Beyer, einem Musikwissenschaftler unserer Tage, zu hören sein. Er hat anhand vorliegender musikwissenschaftlicher Erkenntnisse das gesamte Requiem neu er- und überarbeitet.


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Ausführende sind Jana Daubner, Sopran, Mirjam Künstnet, Alt, Philipp Nicklaus Tenor, Alexander Kiechle, Bass, die Kantorei der Kreuzkirche, der Kammerchor des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums sowie die Karlsbader Symphoniker unter Leitung von Günter Leykam. red

Info:
Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse sowie im Pfarramt der Kreuzkirche. Pro Karte geht ein Euro an „Menschen in Not“.

Siehe auch hier ...

Schüler fordern mehr Busse
Die Schülersprecher der oberfränkischen Gymnasien wünschen sich bessere Verkehrsanbindungen auf dem Land
Von Martina Bay
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 29. März 2014

Auf einer zweitägigen Tagung in Wunsiedel haben sich 38 Schülersprecher aus oberfränkischen Gymnasien getroffen, um unter anderem über die Schulwegsituation auf dem Land und eine bessere Drogenprävention an Schulen zu sprechen. Sie beklagten auch den Stress durch das G8, was nach ihrer Meinung teilweise auch an den Lehrern liegt.

Can Özalp hat insgesamt zehn Minuten weniger Unterricht am Tag. Fünf Minuten hat man dem 17jährigen und seinen Mitschülern des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums in Bamberg von der Pause weggenommen. Und die fünfte Unterrichtsstunde dauert statt 45 nur noch 40 Minuten. Und das nur, damit die Schüler aus dem Umland noch rechtzeitig die Busse erreichen. „Die zehn Minuten machen schon was aus“, sagte Özalp. Seiner Meinung nach sollten sich die Schuldirektoren mit den Busunternehmern absprechen, um die Buszeiten an die Schulzeiten anzupassen.

Die Schulwegsituation auf dem Land war auch ein Thema auf der Tagung der Schülersprecher der oberfränkischen Gymnasien in der Jugendherberge in Wunsiedel. Organisiert wurde die Tagung von der Schülermitverantwortung (SMV) und Edmund Neubauer, dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberfranken.

Luis Arturo Vasquez Perez ist Schülersprecher, Oberstufensprecher, Bezirksschülersprecher und Landesschülersprecher. „Das geht schon, man muss den Stoff nur nachholen“, sagte der 17jährige, der die elfte Klasse des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) in Bayreuth besucht. Seit drei Jahren engagiert sich Vasquez Perez in der SMV. „Ich brauche den Kontakt zu Menschen und durch meine Arbeit bei der SMV lerne ich immer wieder neue Leute kennen“, sagte er.

Bei der Podiumsdiskussion mit den Landtagsabgeordneten Christoph Rabenstein (SPD), Ulrike Gote (Grüne) und Peter Meyer (Freie Wähler) hatten die Schüler die Möglichkeit, ihre Forderungen loszuwerden. Gudrun Brendel-Fischer (CSU) konnte nicht kommen. In der Gesprächsrunde ging es auch um die Buskosten, die in der Oberstufe erst ab 400 Euro erstattet werden. Die Grünen möchten Schüler bis 18 Jahren von den Kosten ganz befreien. Auch die SPD möchte die Schüler komplett entlasten. „Die Schüler sollen nicht im ländlichen Raum benachteiligt werden“, sagte Rabenstein. Meyer wies allerdings darauf hin, dass der Staat die Schüler von der Zahlung nicht befreien müsse, wenn die Schulpflicht nicht mehr bestehe.

Ein weiterer Diskussionspunkt drehte sich um die Drogenprävention an Schulen. Ein Schülersprecher fand, dass es besser sei, wenn ein Betroffener die Schüler aufkläre und nicht die Polizei. Denn die Polizei rede nur von Statistiken. Das interessiere vielleicht die jüngeren Schüler, die älteren aber weniger.

Viele Schüler sehen auch die Lehrer in der Verantwortung. Maxim Picugin vom Hochfranken-Gymnasium in Naila findet, dass die älteren Lehrer besser geschult werden sollen, gerade im Hinblick auf das G8. „Die Lehrer haben durch die Umstellung auf das G8 den Stress an die Schüler weitergegeben“, sagte er. Wenn er um fünf nach Hause komme, dann müsse er immer noch für den nächsten Tag lernen. Er habe gar keine Freizeit mehr. Außerdem gebe es zu viele Schulfächer.


Die Schülersprechertagung der SMV

Zweimal im Jahr – im Herbst und im Frühjahr – treffen sich die Schülersprecher aller oberfränkischen Gymnasien. Im Herbst geht es hauptsächlich um organisatorische Fragen: Die Rolle und die Aufgaben der SMV werden besprochen, und die Wahl der Bezirksschülersprecher steht an.

Dieses Jahr beschäftigten sich die Schülersprecher in Arbeitsgruppen unter anderem mit der Schulwegsituation auf dem Land, der Drogenprävention an Schulen in Oberfranken, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Gymnasien in Tschechien, der Zuwanderung als Chance für Oberfranken und der Bindung der Abiturienten an die Region.
Seit über 40 Jahren gibt es die Veranstaltungen der Schülersprecher der oberfränkischen Gymnasien schon. Auf der Tagung im Frühjahr werden auch Anträge verabschiedet. Diese stellt der Bezirksschülersprecher auf der Landesschülerkonferenz (LSK) in München vor. Die in München beschlossenen Anträge gehen an das bayerische Kultusministerium. mby

Aleksandra Andrianova, Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz: „G8 ist eigentlich nur ein anderes Wort für Stress. Früher habe ich Tennis gespielt, jetzt habe ich keine Freizeit mehr. Ich habe dreimal die Woche nachmittags Schule. Am Montag komme ich um fünf nach Hause, weil ich noch eine Stunde auf den Zug warten muss. In der Zeit könnte ich wirklich schon was anderes machen. Man hat einen wahnsinnigen Druck.“

Akim Schödel, Jean-Paul-Gymnasium Hof: „Das Flexibilisierungsjahr, also die freiwillige Wiederholung, sollte überdacht werden. Allein die Gruppe, die dafür in Frage kommt, ist wahnsinnig klein. Bei uns an der Schule hat das nur ein Schüler gemacht. Auch der Substanzerhalt der Gebäude könnte besser sein. Wir haben ein Klassenzimmer, das hat seit vier Jahren ein Loch in der Wand und da wurde einfach noch nichts gemacht.“

Seyda Akkirec, Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach: „Ich finde es wichtig, dass die Schüler nach dem Abitur in der Region bleiben. Deswegen sollten Veranstaltungen für Schüler aller Schularten angeboten werden, bei denen sich alle treffen können. Ich fühle mich in Kulmbach wohl und will da erst einmal bleiben. Das Zusammenlegen passt und die Menschen sind echt freundlich. Aber man sollte noch mehr Attraktionen für die Schüler anbieten.“

Luis Arturo Vasquez Perez, Markgräfin- Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth: „Von der Unterstufe bis zur Mittelstufe haben wir Einzelstunden, in der Oberstufe dann Doppelstunden. Ich hatte mal in der zehnten Klasse an einem Tag zwölf Einzelstunden. Wir haben dann schon einmal drei unangekündigte Tests an einem Tag gehabt. Man kann nicht auf alles vorbereitet sein, man hat auch noch ein Leben nach dem Unterricht.“

Tizian Zahn, Johann-Christian-Reinhart Gymnasium Hof: „Bei uns ist die Kantine ziemlich schlecht. Meistens gibt es nur ein kleines Angebot und dann auch nur Schnitzel und Pommes. Das ist einfach zu wenig. Da müsste man von oben ein bisschen mehr kontrollieren, vor allem was das Angebot und die Preise betrifft. Auch sollten die Fahrtkosten in der elften und zwölften Klasse erstattet werden. Die Busverbindungen müssen für die Landkreise besser gemacht werden.“

Sophia Schwabe, Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth: „400 Euro Verkehrskosten pro Jahr sind auf keinen Fall tragbar. Ich würde mir wünschen, dass man das Geld komplett erstatten würde. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die 400 Euro auf 200 Euro runtergesetzt würden. Meine Eltern sind Normalverdiener und ich habe auch noch einen kleinen Bruder, der auf das Gymnasium geht. Wenn man das zusammenrechnet, kommt ganz schön was zusammen.“

Cosmas Tanzer, Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth: „Wir kämpften schon seit langer Zeit für einen Anbau. Wir mussten teilweise die Kellerräume reaktivieren, weil es in den Klassenzimmern geschimmelt hat. Jetzt haben wir den Anbau bewilligt bekommen, aber es war mindestens eine Schülergeneration von den schlechteren Umständen betroffen. Deswegen wünsche ich mir, dass die Kommunen mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden.“

Carina Sell, Hochfranken-Gymnasium Naila: „Mir gefallen die Verkehrsanbindungen in der Region überhaupt nicht. Der Bus ist am Morgen so überfüllt, dass die Leute teilweise stehen müssen. Ich brauche zwar nur zehn Minuten, aber manche stehen teilweise 25 Minuten. Der Bus nach Hause fährt nur um halb eins, halb vier und um halb sieben. Dann sitzt man in der Schule rum und dort gibt es auch nicht wirklich ein Angebot. Das ist verschwendete Zeit.“

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Die CSU in Zugzwang
Mit seinem Vorstoß für die Rückkehr zum G9 bringt der Philologenverband die Partei in Turbulenzen
Von Christoph Trost und Carsten Hoefer, dpa
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 27. März 2014

Horst Seehofer will sich nicht festlegen, noch nicht. Er weiß, dass er einigermaßen behutsam vorgehen muss, wenn er die CSU nicht völlig vor den Kopf stoßen will. Und doch scheint für den Ministerpräsidenten völlig klar, dass das achtjährige Gymnasium in seiner jetzigen Form Geschichte ist. „Ich bin jetzt fast 40 Jahre in der Politik“, sagt er, „und jedes anspruchsvolle Thema beginnt mit einer Diskussion: Muss das sein? Beginnt mit einer gewissen Dosis Skepsis.“ Früher sei er oft auf der Seite der Skeptiker gewesen, sagt er – bis er in Positionen gekommen sei, in denen es ums Gestalten, ums Reformieren, ums Erneuern ging. „Dann habe ich gemerkt, dass man mit Skepsis Politik nicht machen kann. Dann muss man führen.“

An diesem Mittwoch wird offensichtlich, dass der bundesweite Trend zurück zum neunjährigen Gymnasium auch vor Bayern nicht haltmacht. Der Bayerische Philologenverband (bpv) legt seine mit Spannung erwarteten Reformvorschläge vor – und kommt zu einem klaren Urteil: dass das vor zehn Jahren im Hauruckverfahren eingeführte G8 keine Zukunft mehr habe. Das bayerische Gymnasium sei einst ein Flaggschiff des deutschen Bildungswesens gewesen – jetzt gebe es seit Jahren „nicht enden wollende Kritik“. Damit müsse endlich Schluss sein.

Kern des bpv-Konzepts ist: Grundsätzlich soll die Gymnasialzeit wieder auf neun Jahre verlängert werden. Besonders leistungsfähige Schüler sollen aber auch weiterhin eine achtjährige Turbovariante absolvieren können – indem sie die zehnte Klasse überspringen. In der neunten und elften Klasse soll es für sie zusätzliche Förderangebote geben. Überhaupt soll die individuelle Förderung ausgebaut werden. Ziel ist, dass die Schüler wieder mehr Zeit haben: zum Lernen, aber auch zum „Leben“, wie es der bpv-Vorsitzende Max Schmidt ausdrückt, für Sport, Musik, Vereine. Und für die Persönlichkeitsentwicklung. „Die Zeit zum Erwachsenwerden kann nicht qua Verordnung verkürzt werden, sondern die Zeit zum Erwachsenwerden braucht man“, sagt er.
Das bpv-Konzept bringt kräftig Bewegung in die Gymnasiumsdebatte. Und das nicht nur, weil Seehofer diesem schon vorab eine hohe Bedeutung zugemessen hatte. Sondern auch, weil sich darin sowohl die Staatsregierung als auch die Opposition irgendwie wiederfinden. Gute Anknüpfungspunkte gebe es da, sagt Kultusminister Ludwig Spaenle auf der einen Seite. Ein G8 für alle und ein G9 für alle – beides sei überholt. Auf der anderen Seite sehen sich die SPD und die Freien Wähler, aber auch die Grünen, durch den bpv grundsätzlich bestätigt.

Die CSU ist nun in Zugzwang: Das Volksbegehren der Freien Wähler für eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 steht bevor, dem könnte dann ein Volksentscheid folgen. Dann hätten Seehofer, CSU und Staatsregierung zwei Möglichkeiten: Entweder sie verteidigen das G8-Konzept – oder sie setzen dem Volksbegehren ein Alternativkonzept entgegen. Beides werde nur „in einem Bildungswahlkampf durchzusetzen sein“, sagte Seehofer.

Einerseits will sich Seehofer nicht allzu sehr unter Druck setzen lassen. Andererseits machte er intern bislang keinen Hehl daraus, dass er es für nötig hält, dem Konzept der Freien Wähler etwas entgegenzusetzen. Nur: Seehofer kann das nicht allein entscheiden. Dazu braucht er seine Partei, dazu braucht er seine Fraktion. Und die müsste, würde man grundsätzlich zum G9 zurückkehren, schon die nächste Kehrtwende mitmachen – nach dem Atomausstieg, der Abschaffung der Wehrpflicht, dem Beerdigen des Donauausbaus und dem Aus für die Studiengebühren.


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Lehrer wollen modernes G9
Philologenverband stellt heute Konzept vor – Eltern-Vertreter sehen Bewegung im Ministerium
Von unserem Korrespondenten Henry Stern
Nordbayerischer Kurier — tag, 20.Juni 2014

Die Diskussion über eine Reform des achtstufigen Gymnasiums (G8) in Bayern nimmt Fahrt auf: Heute will der Bayerische Philologenverband (bpv), der Berufsverband der Gymnasiallehrer, ein eigenes Konzept vorstellen. Danach sollen künftig wieder neun Jahre Gymnasium die Regel sein. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), hatte bereits vor Wochen angekündigt, den Philologen-Vorschlag zur Grundlage weiterer Diskussionen über die Zukunft der Gymnasien zu machen.

Einige Details des Eckpunktepapiers sind schon durchgesickert. So sollen die Schüler mehr Zeit bekommen für vertieftes Lernen und Üben, für individuelle Förderung und außerschulische Aktivitäten. Zumindest in den unteren Klassen sollen nicht mehr als 30 bis 32 Wochenstunden unterrichtet werden. In der neunten Klasse müssen die Schüler dann entscheiden, ob sie die Oberstufe bis zum Abitur in drei oder vier Jahren absolvieren wollen. Ein Zurück zum alten G9 mit der Kollegstufe wollen die Philologen nicht.

Wichtig ist dem Verband auch, dass ein neues Konzept sowohl für städtische als auch für ländliche Gymnasien praktikabel ist. Ein Hinweis, den man als Kritik am G9-Volksbegehren der Freien Wähler verstehen darf. Dieses fordert nämlich eine Wahlfreiheit zwischen acht und neun Jahren Gymnasium. „Wir können keinen Parallelbetrieb anbieten, und es kann auch nicht so sein, dass sich eine Schule für das G8 entscheidet und die benachbarte Schule für das G9“, erklärte auf Nachfrage bpv-Präsident Max Schmidt: „Wir wollen gleiche Bedingungen in ganz Bayern und dafür werden wir ein paar Vorschläge machen.“
Die Freien Wähler (FW) im Landtag reagierten positiv auf die Ankündigungen: „Wir begrüßen sehr, dass der Philologenverband in diese Richtung geht“, sagte der FW-Bildungsexperte Günther Felbinger. Richtig sei allerdings auch, dass „wir diesem Prozess durch unser Volksbegehren erst Beine gemacht haben“. Diesen Druck werde man aufrechterhalten, sei aber gesprächsbereit, so der FW-Politiker. Falls in den nächsten Monaten gemeinsam zwischen allen Parteien ein konsensfähiger Kompromiss erarbeitet werde, könnte man auf die Weiterverfolgung des Volksbegehrens womöglich verzichten. Die Landtags-Grünen forderten einen Gymnasialkonvent, der auch Schüler, Eltern und Lehrer in die Diskussion einbezieht. Die Fehler der überstürzten Einführung des achtjährigen Gymnasiums dürften nicht wiederholt werden.

Ein Aspekt, der auch Daniel Osthoff, Sprecher des Bündnisses Bildung für Bayern (BiBa), wichtig ist. Als Elternvertreter kämpft er seit Jahren gegen das G8, weil es den Kindern einen Großteil der Freizeit nehme. Die aktuelle Diskussion stimme ihn sehr positiv. Den Philologen-Vorschlag werde man sich in aller Ruhe ansehen. Derweil hat der BiBa-Sprecher selbst im Kultusministerium Bewegung ausgemacht. Minister Spaenle hatte dieser Tage gesagt, eine starre Lernzeit für alle Schüler sei überholt. Vor einem halben Jahr hätte er diesen Satz, da ist Osthoff sicher, so nicht gesagt.



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Rückkehr zum G 9 scheint möglich
Philologenverband will heute Konzept vorlegen – Bayreuther Gymnasialdirektoren fordern Zeit zur Entwicklung
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 26. März 2014

Zehn Jahre nach der Einführung des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern scheint eine bislang vom Kultusministerium immer abgelehnte Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium plötzlich möglich. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) signalisierte Gesprächsbereitschaft für eine „qualitätsorientierte Weiterentwicklung“. Der Philologenverband geht einen Schritt weiter: Heute soll in München ein Konzept für ein neues G9 vorgelegt werden.

Niedersachsen plant eine Rückkehr zum G9 zum Schuljahr 2015/16, in Nordrhein-Westfalen denkt man ebenfalls darüber nach. Und jetzt scheint auch Bayern seine Ablehnung aufzugeben, nachdem der Philologenverband einen Vorschlag angekündigt hatte, der eine Reduzierung der Stundenzahl, weniger Druck auf die Mittel- und Oberstufe und mehr Zeit fürs Lernen vorsieht. Eine „starre Lernzeit für alle Schüler“ sei „überholt“ schreibt Spaenle in einer Mitteilung. Eine Festlegung auf acht oder neun Jahre am Gymnasium sei „überholt“. Und: Sowohl er als auch Ministerpräsident Horst Seehofer seien „gesprächsbereit“, was eine „qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Gymnasiums, die auch die wachsende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler berücksichtige“ angeht. Allerdings erteilt Spaenle auch „bisher bekannten Vorstößen“ von SPD, Grünen und den Freien Wählern eine klare Absage: Sie würden „den Anforderungen nicht gerecht beziehungsweise würden die Anerkennung des Abiturs gefährden.

An den Bayreuther Gymnasien wird die Möglichkeit, aus einem G8 wieder ein G9 zu machen, positiv aufgenommen. Allerdings verbunden mit deutlichen Forderungen: Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium dürfe nicht überstürzt geschehen, man müsse die positiven Seiten des G8 übernehmen. Und man müsse vor allem „endlich wieder Ruhe ins Gymnasium bringen“, wie es Ursula Graf, die Direktorin des Richard-Wagner-Gymnasiums (RWG) im Gespräch mit unserer Zeitung formuliert.

Elisabeth Götz, die Direktorin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG), sagt, sie halte „nichts von einer einfachen Rückkehr zum G9, sondern viel von einer Weiterentwicklung des Gymnasiums“. Die Kinder „brauchen Zeit, sich entwickeln zu können. Dazu gehört ganz einfach ein Leben außerhalb der Schule“, sagt Götz. Das G8 durchliefen die Kinder auch – aber eben mit dem Problem, „sehr viele Fächer und sehr viele Stunden zu haben“. Strebe man eine Neuorganisation des Gymnasiums an, müsse man auch genau da ansetzen und die Frage stellen, „ob die Kinder denn wirklich 13 oder 14 Fächer brauchen“. Und: „Ich hoffe, dass der Philologenverband nicht nur von den Fächern her denkt“ – und das Fächer-Pensum beibehalten wolle. Denn Götz fordert eine Öffnung, fächerübergreifendes Arbeiten: „Da ist noch sehr viel Luft nach oben.“

Mehr Zeit sollten die Gymnasiasten auch nach Ansicht von Ursula Graf bekommen. „In der Oberstufe haben die Schüler zum Teil vier Mal nachmittags Unterricht. Für Schüler, die von außerhalb kommen, bedeutet das oft: Sie gehen früh um 6:30 Uhr aus dem Haus und kommen nachmittags um 17:30 Uhr heim, um dann die Arbeit für den nächsten Tag zu erledigen.“ Wenn man in dem Punkt „Entspannung reinbekommen würde“, wäre das für Graf begrüßenswert.

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Nicht aufgeben sollte man aus ihrer Sicht die Möglichkeit, die mit dem G8 eingeführt worden sei, den Schülern individuelle Förderung zukommen zu lassen. Zeit lassen sollte man sich auch mit der Rückkehr zum G9: „Man muss gut überlegen, was man ändern will, muss da in Ruhe rangehen“ – anders als bei der überstürzten Einführung des G8, an dem die Kritik nicht abreißt.

Kurt Leibold, der Direktor des Graf-Münster-Gymnasiums (GMG), sieht es ähnlich wie seine Kolleginnen von MWG und RWG. Man habe, sagt Leibold, „es hoffnungslos unterschätzt, dass den Kindern dieses eine Jahr fehlt“. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die Schüler die elfte Klasse, die aus dem Gymnasium herausgeschnitten wurde, zur Entwicklung dringend bräuchten. Die Stoffballung auf der einen Seite und die fehlende Zeit, die Persönlichkeit zu entwickeln, könne man den Schülern nicht weiter zumuten. Zumal einer der zentralen Beweggründe für die Einführung des G8 nicht in Erfüllung gegangen sei: „Die Wirtschaft konnte nicht früher von den Absolventen profitieren, weil sie nach der Schule erst einmal ein Jahr Auszeit brauchten.“ Die Einführung eines modifizierten G9, sagt Leibold, würde er in jedem Fall begrüßen. „Allerdings nicht eine Rückkehr zum G9, wie wir es damals hatten.“


Jetzt rollt der Zug
Kommentar von Eric Waha

Gymnasium

Zehn Jahre Zoff. Zehn Jahre Stress für die Kinder. Für die Lehrer. Spannungen in den Schulen. Alles wegen dieses einen geklauten Jahres, das bei vielen zu einer der meistgehassten Abkürzungen wurde: G 8. Das achtjährige Gymnasium, das weder an den Schulen noch bei den Schülern so richtig Tritt gefasst hat, scheint zum Auslaufmodell zu werden. Der Druck ist groß auf die Politik – auf den Kultusminister und den Ministerpräsidenten –, jetzt eine Entscheidung zu treffen, die nicht anders lauten kann als: Schluss mit dem achtjährigen Gymnasium in absehbarer Zeit, wir denken neu. Wenn der Philologenverband heute sein Konzept vorlegt, das Vorschläge für ein neues neunjähriges Gymnasium machen wird, dürfte der Zug nicht mehr aufzuhalten sein.

In seiner Pressemitteilung hat Kultusminister Ludwig Spaenle die Tür für die wichtige Veränderung bereits weit aufgestoßen. Das ist neu, denn bislang hörte man aus dem Kultusministerium stets: Es bleibt beim G 8. Der missglückte Versuch, ein Flexibilisierungsjahr einzuführen, war allerdings schon ein Rückzugsgefecht. Ein wohl letztes, um Kritiker – und das sind nicht wenige – von der Notwendigkeit des G8 zu überzeugen.

Was jetzt allerdings nicht passieren darf, ist die Einführung eines neuen G9 unter Zeitdruck: Man muss die Erfahrungen der vergangenen Jahre nutzen, sinnvolle Veränderungen anzupacken, Fächer und Fächerkombinationen neu denken. Und anerkennen, dass die Kinder keine Lernmaschinen sind. Sie müssen die Zeit bekommen, die sie brauchen. Zum Entwickeln, zum Lernen, zum Verstehen. Nur so kommt Ruhe ins Gymnasium.

Endlich wieder Ruhe.


Infos für Eltern und Schüler zur Sprachenwahl am MWG
Quelle:Schulinfo — Donnerstag, 27. März 2014
27. März, 18 Uhr für Jahrgangsstufe 5

Im sprachlichen Zweig steht in der 6. Jahrgangsstufe die 2. Fremdsprache an.

Unsere Schüler haben die Wahl zwischen Französisch und Latein. Später, in Jahrgangsstufe 8, ist Spanisch als 3. Fremdsprache gesetzt.

Für unsere Kinder, die den musischen Zweig gewählt haben, besteht jetzt keine Wahlmöglichkeit: Sie werden, wie bereits seit der Anmeldung zum Gymnasium bekannt, mit Latein als 2. Fremdsprache weitermachen.
27. März, 19 Uhr für Jahrgangsstufe 9

Für viele Schüler steht die Entscheidung an, ob Latein als 2. Fremsprache auch im nächsten Schuljahr beibehalten werden oder durch eine spätbeginnende Fremdsprache ersetzt werden soll. Dabei können die „Musen“ zwischen Französisch und Spanisch wählen. Im sprachlichen Zweig ist Französisch als spätbeginnende Fremdsprache möglich. Schüler mit der Fremdsprachenfolge Englisch - Französisch - Spanisch haben jetzt keine weitere Wahloption. Natürlich können unsere „Lateiner“ mit dieser Sprache auch in der 10. Klasse weitermachen.


Tag der offenen Tür
Informationen zum 22. März und Links zur Anmeldung
Quelle:Schulinfo  — Samstag, 22. März 2014
Anfahrt und Parkmöglichkeiten:
Von der Innenstadt kommend, erreichen Sie das MWG, Königsallee 17, über den Hohenzollernring und die Wieland-Wagner-Straße, ehe Sie dann in der Königsallee links in die Friedrich-Ebert-Straße abbiegen, dann sofort wieder links in das Schulgelände einfahren (hier ist neben dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium auch die Jean-Paul-Grundschule beheimatet).

Parkgelegenheiten in großer Zahl finden Sie an diesem Tag auch auf dem benachbarten Volksfestgelände; Parkplatzeinweisung ist gewährleistet.


Beginn:
Sie gehen durch den Park zur Freitreppe vor dem Haupteingang. Dort werden Ihre Kinder durch Schüler und Lehrer in Empfang genommen, sie dürfen in Gruppen die Schule erkunden. Auch für Ihre kleineren Kinder ist eine Betreuungsmöglichkeit gegeben.

Für die Eltern beginnt pünktlich um 10:00 Uhr in der Aula (1. OG) und zeitgleich im großen Musiksaal (EG) eine Informationsveranstaltung zum Gymnasium im allgemeinen und zu den besonderen Angeboten des MWG.
Weiterer Verlauf:
Ab ca. 11:00 Uhr stehen Eltern und Kindern alle Türen zur gemeinsamen Erkundung offen: Fachräume, Schulcafe, Mensa, Angebote im Bereich der Sprachen und der Musik sowie der Naturwissenschaften, Internat und Ganztagsbetreuung und vieles andere mehr.

Mitglieder der Schulfamilie stehen für Auskünfte aller Art zur Verfügung.


Und wie geht es weiter?
Natürlich stehen Ihnen Frau OStDin Elisabeth Götz, die weiteren Mitglieder der Schulleitung und unsere Kolleginnen im Sekretariat auch in den kommenden Wochen für alle Fragen gerne zur Verfügung.

Die Fülle der Informationen können Sie auch hinterher zu Hause nochmals in Ruhe verarbeiten, z.B. durch die Lektüre der Beiträge auf den Schulseiten unter der Rubrik „Übertritt“. Dort finden Sie auch diverse Formulare, die Sie für die Anmeldung benötigen.


Kubanischer Abend
Quelle: Schulinfo — Donnerstag, 20. März.2014
In diesem Jahr werden wir, eine Gruppe von neun Schülern der Q11 des MWG, im Rahmen eines Austausches in den Sommerferien drei Wochen auf Kuba verbringen. Wir möchten einen etwas tieferen Einblick in die kubanische Kultur und das Leben auf der Karibikinsel bekommen.

Zur Einstimmung auf unsere Reise möchten wir Sie ganz herzlich zu unserem "Kubanischen Abend" am Donnerstag, 20.03. um 18:00 Uhr einladen!
Es erwarten Sie sechs, von uns Schülern selbst gestaltete Kurzvorträge zu verschiedenen interessanten Bereichen des Landes sowie dessen Kultur. Anschließend möchten wir Sie zu einigen karibischen Köstlichkeiten verführen, die Sie zu den Klängen von kubanischer Musik genießen können.

Wir freuen uns auf Sie! ¡ Nos vemos !


Begabtenförderungstag des Ministerialbeauftragten
Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium am 26. März 2014 ab 9.30 Uhr
Quelle: MWG-Pressemitteilung — Mittwoch, 19. März 2014
Schule einmal ganz anders – mit neuen Mitschülerinnen und Mitschülern, mit Workshops, mit Erfahrungsaustausch, mit gemeinsamer Freizeit und vor allem mit viel Neugierde, Erkenntnisgewinn und Freude.

Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken, Ltd. OStD Dr. Neubauer begrüßt am 26. März über 170 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen aus den Gymnasien in Oberfranken zu einem Tag der Begabtenförderung. Sehr gute Schülerinnen und Schüler wurden ausgewählt, um sich für Workshops anzumelden, die sich Zeit nehmen, Lehrplaninhalte einmal anders zu erarbeiten, zu vertiefen oder selbst zu erforschen.

Folgende interessante Themengebiete werden angeboten: Philosophie, Englisches Theater, Antike Mythologie, Robotik, Computerspiele programmieren, Experimentelle Physik, Texte inszenieren, Geräusche-Geschichten entwickeln, ein Hörbuch aufnehmen.
Das Anfangsplenum, das gemeinsame Mittagspause und die Präsentation der Abschlussergebnisse am Nachmittag bieten viel Gelegenheit, sich auch zwischen den einzelnen Workshops kennenzulernen und auszutauschen.

Einige Kurse finden an der Universität Bayreuth statt, die damit einmal mehr ihre Bereitschaft zur Kooperation mit den Schulen unterstreicht.

Dies ist eine Gelegenheit für vielseitig begabte Kinder aus ganz Oberfranken, sich innerhalb des Begabungsförderungsprogramms des Ministerialbeauftragten zu orientieren und ab der 7. Jahrgangsstufe dann in einzelnen Kursen über ein Schuljahr hinweg eine besondere Zusatzförderung zu erhalten.

Das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium ist nicht nur Austragungsort, sondern bietet mit seinen engagierten und in der Begabungsförderung speziell aus- und fortgebildeten Lehrkräften, teilweise zusammen mit Kollegen der Universität, die Workshops an.


Bremsendes Bobby-Car
Regionalwettbewerb von Jugend forscht
Nordbayerischer Kurier — vom Samstag, 15. März 2014
Beim oberfränkischen Regionalentscheid von Jugend forscht war er zu sehen: ein erster Prototyp eines selbstbremsenden Bobby-Cars. Insgesamt präsentierten am Freitag in der Freiheitshalle Hof 117 Teilnehmer 72 Projekte. „Das ist eben Physik.“ So brachte ein Teilnehmer des Nachwuchsforscherwettbewerbs seine Ergebnisse auf den Punkt.

Bayerns Staatsministerin Melanie Huml und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, die den Regionalentscheid begleitete, wertete die vorgestellten Arbeiten laut einer Pressemitteilung als starkes Zeichen der Akzeptanz. Und als starkes Zeichen der Neugierde junger Menschen an den Naturwissenschaften. Die in Hof präsentierten Projekte zeigten, dass bei dem Wettbewerb durchaus auf Qualität geachtet werde.

Regionalsieger wurden: im Fachbereich Biologie Freia-Raphaella Lorenz vom Graf-Münster-Gymnasium (GMG) Bayreuth, im Fachbereich Mathematik/Informatik Robin Stoll (GMG). 
Zweite Preise gingen im Fachbereich Biologie an Janina Buck vom Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt und im Fachbereich Physik an Timo Wirth vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth sowie Moritz Brütting vom Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt.

Sonderpreise: Moritz Brütting, Fabian Neuner, Antonia Depardon, Ramona Riedel, Lena-Marie Thiem, Luisa Heckmann (Ebermannstadt); Laura Backer, Verena Backer, Janina Leithner und Kristina Klerner (Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach); Robin Stoll (GMG); Daniel Sandro Stielke, Paul Schoberth und Patrick Weber (Alexander-von-Humboldt-Realschule Staatliche Realschule Bayreuth I). red


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Bundesweites Bündnis für Rückkehr zum G9
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 14. März 2014
Ein breites Bündnis von Eltern, Schülern, Lehrern, Ärzten und Psychotherapeuten macht sich bundesweit für die Rückkehr zu einer 13jährigen Schulzeit bis zum Abitur stark.

Es gebe „kein einziges pädagogisches Argument“ für das „Turbo-Abi“ nach nur acht Jahren am Gymnasium (G8), sagte die Sprecherin der Initiative, die Psychologin Anja Nostadt, in Berlin. Die verkürzte Schulzeit führe zu mehr Stress, mache mehr Schüler krank. Zugleich litten sportliche und kulturelle Aktivitäten.

Es war das erste Treffen der Initiativen, die es inzwischen in allen westlichen Bundesländern und in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gibt.
Nordbayerischer Kurier vom
Als erstes Bundesland wird Niedersachsen voraussichtlich kommende Woche die vollständige Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren verkünden. In Bayern soll es ein Volksbegehren dazu geben. dpa

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers


Ergänzung dazu:

Für das aktuelle Schuljahr hatten sich in Baden-Württemberg an 44 Modellschulen mit G8 und G9 (wobei einige wohl komplett auf G9 umstellen) von 5937 Schülern 5334 (90,2 %) für das G9 angemeldet.

Quelle:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg


Aus Freude am Forschen
Bayreuther Schulen schicken neben Bamberg die meisten Schüler bei Regionalwettbewerb in Hof ins Rennen
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 13. März 2014

Dass Schüler nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen, ist eine uralte Weisheit – die jedes Jahr neue Nahrung bekommt, wenn die Arbeiten in den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ vorgestellt werden. Der oberfränkische Regionalwettbewerb findet in diesem Jahr in der Freiheitshalle Hof statt. Mit über 200 Projekten, von denen 34 aus Bayreuth kommen.

Bayreuth und Bamberg haben bei den Projekten gleichauf die Nase vorne: 34 Projekte, 34 zum Teil verrückte Ideen, die alle einen interessanten Ansatz haben. Wie der Verein Oberfranken offensiv, der den Regionalwettbewerb am Donnerstag und Freitag in Hof ausrichtet, dem Kurier auf Anfrage mitteilt, treten in diesem Jahr 72 Arbeiten mit 117 teilnehmenden Schülern beim Wettbewerb Jugend forscht gegeneinander an. Wer diesen Wettbewerb gewinnt, wird am Freitag feststehen. 89 Projekte, an denen 158 Schüler gearbeitet haben, sind es bei Schüler experimentieren. Hier werden am Donnerstag die Regionalsieger ermittelt.

Aus Bayreuth sind das Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE) mit acht und die Alexander-von-Humboldt-Realschule mit sieben Projekten besonders aktiv. Es folgen das Graf-Münster-Gymnasium (GMG) mit sechs, das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) ebenfalls mit sechs und das Richard-Wagner-Gymnasium (RWG) mit vier Beiträgen.

Die Ideen der Schüler, die sie von allen Seiten beleuchtet und in Präsentationen gegossen haben, sind nicht einfach aus der Luft gegriffen – sie haben durchaus Bezug zur Lebenswirklichkeit: Andreas Kraus vom MWG beispielsweise hat untersucht, ob Holz- oder Kohlebriketts besser brennen. Alexander Kraus (GCE) arbeitete an einem Sicherheitssystem mit Infrarotüberwachung für Bahnsteige. Lena Bitterwolf und Hannah Stadter fragten: „Lebt mein Joghurt noch?“ und Freia-Raphaella Lorenz begab sich auf die Suche nach dem „Geruch des Todes – Nekromone bei Insekten und weiteren Gliedertieren“. Ebenfalls spannend: Die Untersuchung „Schule – Krankheitserreger Nr. 1?“ von Maria Otter, Anna Badewitz und Isabella Judas aus der Humboldt-Realschule. Das Team aus Oliver Sauer, Samuel Reichstein und Berke Sari aus der Humboldt-Realschule hat sich den Roten Main vorgenommen, an dessen Ufer 2016 die Landesgartenschau stattfindet und die Frage gestellt: „Ein Gewässer im guten Zustand?“

GCE-Direktor Franz Eisentraut nennt die Teilnahme an den Regionalwettbewerben im Gespräch mit dem Kurier wichtig: „Wir waren in den vergangenen zehn Jahren recht zahlreich dabei und auch erfolgreich. Zwei Mal hat es zum Landessieger gereicht. Unsere Forschergruppe, die seit Jahren von Markus Lenk betreut wird, kann man durchaus einen Selbstläufer nennen.“
Ganz einfach sei es nicht, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Sie brauchen eine gute Idee, müssen sie umsetzen. Das passiert zum Teil mit sehr großem Aufwand – und dann muss das Ganze natürlich noch präsentiert werden. Auch das wird technisch immer aufwendiger“, sagt Eisentraut. Aber genau das – das Reden vor der Schulleitung als Generalprobe und vor fremden Juroren als Premiere – bringe den jungen Forschern viel für ihr späteres Leben. „Man darf natürlich nicht unterschätzen, dass gerade das, was man mit Leidenschaft macht, auch richtig viel Spaß macht.“

Die vielen – und erfolgreichen – Teilnehmer aus ihrer Schule führt Heike Gürtler, Rektorin der Alexander-von-Humboldt-Realschule, auf die Aufgeschlossenheit der Schule für die MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – zurück. „Wir haben in allen fünften Klassen MINT-Stunden eingeführt“, sagt Gürtler. „Und wir haben natürlich auch mit Gaitano Franke einen Kollegen, der sich sehr intensiv um die Wettbewerbsteilnehmer kümmert und der auch in der Jury des Regionalwettbewerb ist.“ Das Forschen, sagt Gürtler, fördere nicht nur das Interesse an Naturwissenschaften. Es schärfe auch den Blick für die Teamarbeit bei den Schülern.

Gaitano Franke, der seit elf Jahren Schüler in den Wettbewerben betreut, sagt, dass die Teilnahme aus mehreren Gründen wichtig sei: „Wenn die Schüler die Urkunde ihrer Bewerbung beilegen können, hat das einen positiven Effekt, weil es belegt, dass sie Aktivität außerhalb des Unterrichts zeigen.“ Zudem sei das Forschen gut für das Verhältnis von Schülern und Lehrern. „Wir können hier gezielt fördern. Das ist keine Massenabfertigung wie im Unterricht mit 33 Mann.“ Oft entdeckten Schüler neben interessanten Aspekten über Jugend forscht auch ihre eigene Leistungsbereitschaft neu.

Als „relativ gelassen“ beschreibt Markus Lenk, der die jungen Forscher am GCE betreut, aktuell die Stimmung unter den elf Teilnehmern der Schule. „Einige arbeiten noch an den Präsentationen, obwohl sie eigentlich schon fertig sein sollten. Die Aufregung, die kommt dann am Donnerstag oder am Freitag.“ Lenk, seit 2004 dabei, sagt: „Der Wettbewerb ist für die Schüler sehr wichtig. Sie haben hier die Chance, in ihrem eigenen Tempo ihre eigenen Projekte umzusetzen – ohne Vorgaben, in experimenteller Fragestellung.“ Favoriten, sagt Lenk, habe er keine – „alle sind spannend. Besonders originell finde ich aber die Idee des flüssigen Bioparketts“, die Valentin Kübrich präsentieren wird.



Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Silber bei der Europameisterschaft
Nina-Laura Kreutzer im deutschen Juniorinnen-Team mit der Schweiz gleichauf, aber dennoch geschlagen
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 5. März 2014
Soll sie sich ärgern oder freuen? Nina-Laura Kreutzer erzielte mit der deutschen Luftgewehr-Juniorinnen-Mannschaft bei der EM in Moskau einen Weltrekord und wurde trotzdem „nur“ Zweite, weil die Schweiz bei gleicher Ringzahl (1239,1) dank der besseren Unterwertung („Innenzehnerverhältnis“) siegte.

Mit Tina Grünwedel (Petersaurach) und Charleen Bänisch (Gölzau) ließ die 19jährige Bad Berneckerin Kreutzer 16 Mannschaften hinter sich. Doch selbst die Verbesserung des bisherigen Welt- und des Europarekords (1234,7), den Kreutzer vor einem Jahr beim EM-Sieg in Odense (Dänemark) mit zwei anderen Mitstreiterinnen aufgestellt hatte, brachte nicht das erhoffte Gold. Die Schweizerinnen waren etwas glücklicher und stellten dann auch im Einzel-Finale mit Vanessa Hofstetter und Sarah Hornung die neue Europameisterin und die Dritte. Dazwischen: Tina Grünwedel, die mit 0,5 Punkten Rückstand in die letzte Runde gegen Hofstetter ging, dann aber mit 9,3 und 9,7 gegenüber zwei Mal 10,2 klar den kürzeren zog.
Im Feld der 74 Starterinnen hatte Kreutzer das Finale der acht Besten um 0,3 Ringpunkte hauchdünn verpasst. Ausschlaggebend war die erste Serie (101,3) der Schülerin des MWG in Bayreuth, bei der sie schon viel an Boden einbüßte. Serien von 102,3, 104,4 und 103,9 brachten die EM-Sechste des Vorjahrs noch auf den elften Platz. Damit lag sie drei Plätze vor ihrer Teamkollegin Bänisch, die ihre Finalchance mit einer abschließenden Serie von 101,3 (nach 103,9, 103,4 und 103,0) vergeben hatte. red

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Nervenstark: Von einem wenig verheißungsvollen Start ließ sich Nina-Laura Kreutzer in Moskau nicht irritieren. Ihre Steigerung brachte dem Team dann fast noch die Goldmedaille. Foto: Waha

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