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Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Grün-Offensive für den Volksfestplatz
Fremdenverkehrsverein Bayreuth präsentiert Überlegungen für Bayreuths wichtigste Veranstaltungsfläche
Von Gert-Dieter Meier
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 28. Oktober 2008

Der Bayreuther Volksfestplatz ist die größte innerstädtische Freifläche für Messen, (Volks-)Feste, Märkte und Public Viewings. Aber in seinem jetzigen Zustand ist der Platz vor allem eines: öde! Diese Tristesse freilich ist nicht gottgegeben. Und es gibt durchaus pfiffige Ideen, um den Platz zu verschönern, wie der Fremdenverkehrsverein Bayreuth nun in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro aus Bad Alexandersbad nachgewiesen hat.

Der Fremdenverkehrsverein ist Pächter des 32 Hektar großen Areals, das der Stadt und der Hospitalstiftung gehört. Er richtet dort das Volks-, das Frühlingsfest und den Flohmarkt aus. Und vermietet die Fläche an Zirkusunternehmen, die Oberfrankenausstellung und sonstige Veranstalter.

Weil man selbst mit dem Zustand des Platzes unzufrieden gewesen sei, so Georg Schmitt, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins gestern Abend vor der Presse, habe man nach dem Volksfest 2007 das Büro Raimund Böhringer in Bad Alexandersbad gebeten, Ideen für diese Fläche zu entwickeln. Und diese Ideen liegen nunmehr vor. Schmitt, Fremdenverkehrsdirektor Jan Kempgens und Böhringer haben sie zunächst Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, dann Vertretern der Stadtratsfraktionen präsentiert. Deren Reaktion auf die Planungsentwürfe? „Gefühlt positiv“, bilanziert Schmitt.

Wasser für die Mitte
Und das sind die Kernstücke des Konzeptes: Zunächst soll der Innenbereich des bisher streng triangelförmigen Platzes neu gefasst, die Mitte betont werden. Geht es nach Böhringer, soll in der Platzmitte eine Vertiefung entstehen, die eine kleine, nur wenige Zentimeter tiefe Wasserfläche zuließe. Um im Sommer dort spielen, im Winter womöglich eislaufen zu können.

Um den plektrumförmigen Platz herum, der auch durch den Einsatz neuer Materialien attraktiver werden soll, sollen Baumgruppen gepflanzt werden, die sich zu den angrenzenden Wohnhäusern auf der Westseite zu einem Quartiersgarten weiten. Planer Böhringer ist überzeugt: „Das bringt den Bewohnern dort mehr Lebensqualität.“

Um den Platz besser als in der Vergangenheit für Veranstaltungen nutzen zu können, sollen drei Veranstaltungsbereiche vorgesehen werden: eine Hauptbühnenfläche in Richtung Markgräfin Wilhelmine-Gymnasium (dort stand auch beim „Meistersinger“-Public-Viewing die Großleinwand), eine Konzertbühne nahe dran beim angedachten Quartiersgarten und eine Kleinkunstfläche im nördlichen Bereich.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Die bestehende Hecke entlang der Friedrich-Ebert-Straße wollen die Planer unbedingt erhalten – und neu erlebbar machen.

Alles in allem werde keine der bisherigen Nutzungen durch die nun vorliegenden Pläne verhindert, betonte Böhringer: „Auch die Oberfrankenausstellung als intensivste Nutzung passt, ein paar Prozent hin oder her, auch nach der Umgestaltung auf den Platz.“ Genauso wie ein Public Viewing in der „Meistersinger“-Dimension.

Das MWG, die städtebauliche Dominante an diesem Platz, sollte ebenso wie die Einfassung des Platzes durch Lichttechnik betont und aufgewertet werden. Für die historische Architektur des heutigen Gymnasiums schwebt den Planern eine besonders markante Beleuchtung vor.

Auch für den Bereich nördlich der Äußeren Badstraße bis zum Roten Main haben sich die Planer Gedanken gemacht. Ihnen schwebt dort – gut vernetzbar mit den Plänen für eine Gartenschau – ein Grünbereich mit Erholungscharakter vor.

Nach einer ersten Kostenschätzung befragt, antwortete Böhringer, dass eine komplette Neugestaltung wohl zwei bis drei Millionen Euro kosten könnte. Wobei konkrete Summen seriös erst nach Kenntnis der konkreten Anforderungen genannt werden könnten. Er könne sich vorstellen, dass es für ein solches Vorhaben, das ideal zu den Entwicklungszielen der Stadt passe und die Bereiche Hammerstatt und Neue Heimat nicht nur verbinde, sondern auch städtebaulich aufwerte, verschiedene Zuschussmöglichkeiten gebe.

Georg Schmitt sagte, dass der Fremdenverkehrsverein mit diesen ersten Plänen, die der Verein selbst finanziert hat, eine Initialzündung für eine Platzverschönerung geben wollte: „Wir haben als Pächter des Platzes einen Anstoß gegeben. Nun liegt es an der Stadt, ob sie die Pläne aufgreifen will oder nicht.“ Verdient hätte es der Platz, dass über ihn nachgedacht wird.

Grünplan Volksfestplatz Wer's etwas genauer
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So könnte der Volksfestplatz einmal aussehen. Der  Fremdenverkehrsverein Bayreuth, Pächter des Volksfestplatzes, hat die Ideenstudie aus eigenem Antrieb in Auftrag gegeben.

Damit soll die Diskussion um die  Verschönerung von Bayreuths wichtigster Veranstaltungsfläche vorangetrieben werden. Nun ist es an der Stadt, das Thema aufzugreifen und die Planungen gegebenenfalls zu konkretisieren.
Plan: Böhringer iF GmbH

Die Liebe zur Liebe
„Die Zauberflöte“ des Opernstudios Oberfranken
Von Frank Piontek
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 24. Oktober 2008
Zwei Kinder schauen neugierig das Klavier an. Gleich wird die Pianistin Anna Baturina-Ringlein hier Platz nehmen, um, mit nie nachlassender Kraft und geübtesten Fingern, mit dem Gefühl für Lyrik und Drama, ein Orchester zu ersetzen. In der schönen, neobarocken Aula des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums haben sich alle versammelt: junge und ältere Menschen, Kinder und Rentner. Man sieht: „Die Zauberflöte“ blieb das, was man früher als „Volksoper“ bezeichnet hat. Sie wirkt, wie der Dichter des bezaubernden Zauberstücks, Emanuel Schikaneder, gesagt hätte, nach 200 Jahren mit unverminderter Strahlkraft „im Kreise der Natur“ – und der Kultur, die nicht nur an Staatstheatern und -opern zu Hause ist.

Wenn Ramona Friedrich die Königin der Nacht singt, also eine bekanntlich heikle Partie, dann fühlt man sich nämlich merkwürdigerweise an jene (freilich eher seltenen) Aufführungen erinnert, in denen es mit der Königin stimmlich bergab ging – und dies nicht, weil Frau Friedrich gleichermaßen abschmiert, sondern weil sie erstaunlich gut ist (und dabei wie eine spanische Duenna gut aussieht). Dabei ist „nur“ das Opernstudio Oberfranken am Werk, das nach mehreren Aufführungen in Oberfranken und in Ingolstadt nun zum zweiten Mal mit Mozarts Oper nach Bayreuth gekommen ist.

Man spielt hier gleichsam vom Blatt, aber man vermisst keine Experimente. Man buchstabiert die Handlung – mit Hilfe des Opernführers, des wohltönenden Papagenos Michael Wolfrum – in großen Zügen durch, ohne die großen Chöre und die einzigartige Sprecherszene zu vermissen. Man hat gute Solisten bei der Hand, die den Hauptrollen Profil und Stimmschönheit verleihen: der Tamino des Michael Braun muss sich ebenso wenig vor einem kritischen Publikum verstecken wie die Pamina der Evi Haberberger.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Keno Brandt, den man sonst eher als ausgezeichneten Klavier- und Orgelspieler kennt, singt die Hallenarie mit ihrem wahnwitzigen Ausschreiten der Höhen und Tiefen durchaus souverän, und unter den drei Damen fallen Monika Sack und Irmgard Seemann auf. Sie haben sie vielleicht kürzlich auf der Festspielbühne gesehen: einen hohen und einen nicht ganz so hohen Sopran, zwischen denen sich eine nimmermüde Waltraud Boltz tummelt. Auch Monostatos (grundsympathisch: der mohrenbraun lackierte Christian Arleth) darf sich im lieto fine, dem Happy End, zum Ensemble gesellen, das – in allseitiger, dramaturgisch unsinniger, doch paradoxerweise berührender Verbundenheit – den Schlusschor anstimmt.

Solide Regie

Vor den halbabstrakten, mit Rot- und Blautönen kräftig durchzogenen Landschaftspaneelen Ulrich Hüstebecks, die glücklicherweise nicht so tun, als könne man Mozarts Landschaften „realistisch“ in Bühnenbild bringen, ersingt man sich Mozarts Humanitätsdrama, ohne, unter der solide zurückhaltenden Regie Gerhard Pohls, die Widersprüche von Sarastros Tugenddiktatur auszuleuchten.

Es wäre zu viel verlangt – und überflüssig, denn die Menschendarstellung Mozarts wird hier mit Liebe zur Liebe liebevoll realisiert. Es war Ernst Bloch, der Philosoph des „Prinzips Hoffnung“, der das „Grenzideal von ganzem Theater“ eine „Zauberflöte“ nannte. Dass das Titelbild des Programmhefts nicht Taminos, sondern Papagenos Zauberpanflöte zeigt, hat schon – in Sachen Liebe, auch in Sachen Liebe zur Musik und zur Oper, was viel miteinander zu tun hat – seinen tieferen Sinn. Warum wohl sollten sonst die Kinder – die jungen und die älteren – in eine Aufführung der „Zauberflöte“ gehen? Man hat’s begriffen: dank des Einsatzes eines guten Ensembles, das nicht „groß“ ist, aber so viel an technischen Fertigkeiten mitbringt, dass auch eine Teilaufführung des bisweilen schwierigen Stücks kein Fragment, also ganzes Theater ist.


Erlös aus Jazz-Frühschoppen kommt Schulband zugute
Nordbayerischer Kurier — Montag, 20. Oktober 2008
Bereits zum fünften Mal hat der Lions Club Bayreuth-Thiergarten im Autohaus Hensel einen Jazz-Frühschoppen veranstaltet. Mit von der Partie war die Big Band des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums, die auch den Erlös der Veranstaltung erhält. Angeschafft werden soll damit ein neues Musikinstrument.

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MWG Big-Band Wer's etwas genauer sehen will:
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Foto: Harbach

Jazz-Frühschoppen mit MWG-Big-Band
Sonntag, 19. Oktober 2008

Am Sonntag, dem 19. Oktober 2008, gibt es wieder einen Frühschpppen im Autohaus Hensel, Bayreuth, Himmelkronstr. 12, 95445 Bayreuth (an der B85, Richtung Kulmbach).

Veranstalter ist der Lions Club Bayreuth-Thiergarten. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem MWG für die Anschaffung von Instrumenten zugute.
Plakat MWG-Big-Band am 19. Oktober 2008 Wer's etwas genauer
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Die Markgräfin in der Tüte
Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums beschäftigten sich mit Wilhelmine
Von Eric Waha
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 02. Oktober 2008

Die reichlich vorhandene Kunst im Neuen Schloss ist um 18 Werke erweitert worden – zumindest auf Zeit, während der Bayreuther Residenztage und noch ein bisschen darüber hinaus. Denn die Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) haben sich im Kunstunterricht intensiv mit der Namensgeberin ihrer Schule auseinandergesetzt. Und sie haben Wilhelmine dabei auch schon mal ziemlich respektlos eingetütet oder in einen völlig neuen Kontext gestellt.

Anlässlich der beiden Jubiläumsjahre in diesem und im nächsten Jahr sei es sein Ziel gewesen, sagt der Kunstlehrer Erich Löw, dass sich die „Jugendlichen und jungen Erwachsenen an das Thema herantasten. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute vor Ort nicht unbedingt die Kultur vor Ort kennen“.

Deshalb war Löw mit einigen Schülern im Schloss, hat sich vor Ort umgesehen, andere haben Wilhelmine und das höfische Leben über Bücher und Bilder kennengelernt. „Dabei gab es einige Themen: Wir haben Wilhelmine älter werden lassen, als man sie von den Porträts her kennt. Wir haben eine Serie mit Verpackungen wie bei Christo gemacht, und wir haben unter dem Motto ,Wilhelmine unter anderem‘ die Markgräfin mit Schlagzeilen aus der heutigen Zeit überlagert, haben sie praktisch im Schrott untergehen lassen“, sagt Löw.

Julius Semmelmann und Erich Löw Wer's etwas genauer
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Original (oben, Mitte) und originelle Auseinandersetzung: Schüler des MWG und ihr Lehrer Erich Löw (rechts) packten Wilhelmine an. Foto: Ritter
Bilder im neutralen Raum
Aus den vielen Arbeiten, die in den vergangenen eineinhalb Jahren entstanden sind, wurden für die jetzige Ausstellung während der Residenztage, die offiziell am kommenden Sonntag, 5. Oktober, zu Ende gehen, 18 ausgewählt. „Wir haben die Bilder bewusst in neutralen Räumen ausgestellt, damit sie für sich wirken können – aber sie sind in Räumen, durch die die Besucher auf jeden Fall durch müssen: Auf dem Weg von der Galli-Bibiena-Ausstellung hinüber ins Palmenzimmer und auf der Verbindung zwischen Damen- und Herrenflügel“, sagt die Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth und Eremitage, Christine Maget, im Gespräch mit dem KURIER.

Trotz der Tatsache – oder vielleicht gerade deswegen? –, dass die Bilder auf den Stellwänden nicht in den herrschaftlichen Räumen hängen, bleiben nach Magets Angaben „viele Leute stehen und setzen sich mit den Bildern auseinander“. Es sei durchaus geplant, die Ausstellung auch nach dem 15. Oktober fortzusetzen: „Im kommenden Jahr können Bilder, die sich mit dem Thema Wilhelmine und Theater befassen, im Opernhaus ausgestellt werden“, sagt Maget.

Besonders stolz ist Löw, ebenso wie der Schüler Julius Semmelmann, der sich in seiner anstehenden Facharbeit mit dem Opernhaus beschäftigen wird, auf die Tatsache, dass „die Bilder, die wie Collagen aussehen, auch komplett gezeichnet sind. Das ist sogar so manchem Kollegen, der an den Bilder schon ein halbes Jahr lang vorbei gegangen ist, nicht aufgefallen“, sagt Löw.

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Orgel statt Schlagzeug
Ein Gymnasiast über seine Liebe zur Orgelmusik und wie er dazu kam
Von Sandra Blaß
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 01. Oktober 2008

Zweifelsohne ein ungewöhnliches Hobby: Maximilian spielt Orgel. Seit mehreren Jahren interessiert er sich für Kirchenmusik und ist Organist. Jetzt hat er die D-Prüfung bestanden. Eine Orgelprüfung, die normalerweise nur viel ältere und erfahrenere Organisten absolvieren.

Pop- und Rockmusik, dazu E-Gitarre und Schlagzeug: Musik, die im Alltag vieler Jugendlicher eine große Rolle spielt. Klassik oder gar die Kirchenmusik fristen da eher ein Schattendasein und werden oft sogar belächelt.

Bei dem 17jährigen Gymnasiasten Maximilian Hacker ist das anders. Seine Liebe gilt bereits seit drei Jahren der Kirchenorgel, ein Instrument, das ihn seither immer wieder neu begeistert. „Es fasziniert mich einfach, wenn sich der Klang der Orgel in der ganzen Kirche ausbreitet“, sagt Maximilian, der in seiner Freizeit auch mal zur E-Gitarre greift.

Einfach an die Orgel gesetzt
Ebenso ungewöhnlich wie die Liebe zur Kirchenmusik ist der Weg, wie der Schüler das Orgelspielen für sich entdeckt hat. „Angefangen hat das Ganze im Konfirmandenunterricht in Heinersreuth, erzählt Maximilian und lächelt. „Da hat uns unser Pfarrer die Kirche gezeigt, mit dem Altar und dem Taufstein und eben auch mit der Orgel“, sagt er. Und nachdem er bereits ein guter Pianist war, setzte er sich einfach an die Orgel und spielte.

Dann ging alles ganz schnell: Der Pfarrer vermittelte ihn zu Günter Leykam, Musiklehrer am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, das Maximilian besucht. Sowohl beim Lehrer als auch bei seinem Schüler ist das Engagement zu spüren. Und Günter Leykam ist stolz auf Maximilian, der innerhalb von drei Jahren vieles erreicht hat. „Er ist bereits auf einem Niveau, das weit über das Abitur hinausreicht, das ist schon eine Ausnahmeerscheinung“, erzählt er begeistert.

Theorie und Praxis
Kein Wunder, dass Maximilian bereits in diesem Jahr die kirchenmusikalische D-Prüfung absolvierte. Der Weg dorthin war lang und arbeitsintensiv, aber das nahm der Schüler gerne auf sich. „Ostern 2007 habe ich nach einem Intensivkurs in Pappenheim schon die theoretischen Fächer abgelegt“, erzählt er und wird nicht müde, die vielen Inhalte aufzuzählen: Gehörbildung und Harmonielehre, Hymnologie und Kirchenmusikgeschichte, um nur einige davon zu nennen. Vor kurzem konnte er schließlich vor dem Kirchenkreisbeauftragten für Kirchenmusik, Ingo Hahn aus Kulmbach, dem stellvertretenden Dekan Stefan Schmidt sowie der Bezirkskantorin aus Selb, Constanze Schweizer-Elser, die praktische Prüfung ablegen.
Günter Leykam ist hoch zufrieden mit der Leistung seines Schützlings und bewundert sein Engagement. „Es ist einfach toll, dass es noch so junge Nachwuchstalente gibt“, sagt er. Maximilian selbst fühlt sich an der Orgel wohl, aber gleichzeitig will er auch das Klavier nicht vernachlässigen. Auf die Frage, was er denn später einmal machen wolle, antwortet er lächelnd: „Auf alle Fälle etwas mit Musik. Was, weiß ich noch nicht genau. Im Moment widme ich mich noch beiden Instrumenten, Klavier und Orgel, aber in den nächsten Jahren werde ich mich dann wohl auf eines konzentrieren.“

Das Zeugnis für die Prüfung bekommt Maximilan in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 12. Oktober, um 9.30 Uhr in der evangelischen Kreuzkirche überreicht.

Maximilian Hacker an der Orgel Wer's etwas genauer
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Maximilian in seinem Element: an der Orgel. Foto: Blaß

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