Link zum Projekt Millenniumsziele

Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Jazz-Frühschoppen mit MWG-Big-Band
TERMIN: Sonntag, 19. Oktober 2008

Am Sonntag, dem 19. Oktober 2008, gibt es wieder einen Frühschpppen im Autohaus Hensel, Bayreuth, Himmelkronstr. 12, 95445 Bayreuth (an der B85, Richtung Kulmbach).

Veranstalter ist der Lions Club Bayreuth-Thiergarten. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem MWG für die Anschaffung von Instrumenten zugute.
Plakat MWG-Big-Band am 19. Oktober 2008 Wer's etwas genauer
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Ein Saal zum Genießen, der sich auch hören lassen kann
Wilhelminegymnasium bekommt neuen Speiseraum
Nordbayerischer Kurier — Diestag, 23. September 2008
Genuss soll im Vordergrund stehen bei dem Gebäude, das gestern offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Schließlich handelt es sich bei der rund eine Million Euro teuren Erweiterung des Internatstrakts des MWG um die Erweiterung des Speisesaals der Schule. Doch geht es nicht nur um den Genuss beim Essen – auch seine musikalische Feuertaufe hat der Saal gestern schon einmal bestanden.

Als einen „weiteren wichtigen Baustein für das Leben und Lernen am MWG“ bezeichnete Dieter Funk, der Direktor des MWG, den erweiterten Speisesaal, in den 1,04 Millionen Euro und viel Hirnschmalz der Planer des Staatlichen Bauamts geflossen sind. Für die Schüler – und natürlich auch die Lehrer – sei die Schule „der wichtigste außerhäusliche Lebensraum, in dem ein Schüler bis zum Abitur mindestens 150 000 Stunden seines Lebens zubringt. In Zeiten des achtstufigen Gymnasiums (G 8) ist diese Zahl sicher nach oben offen“, rechnete Funk vor. Deswegen seien Refugien, wie sie das MWG in der Aula, dem Schülercafé, der Bibliothek, die neu gestaltet wird, oder eben jetzt mit dem neuen Speisesaal biete, wichtig, um sich „eine Auszeit nehmen zu können“ – nicht zuletzt, um dazu beizutragen, dass man „sich in der Schule auch wohlfühlt“, so Funk.

Die neue Mensa Gelungener Kontrast: Der Anbau des Speisesaals des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) setzt sich deutlich von der historischen Fassade der Schule ab. Rund eine Million Euro flossen in den vergangenen zwei Jahren in das Gebäude. Foto: Lammel
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Johann Hanfstingl, der Leiter des Staatlichen Bauamts, verglich das Werden des neuen Speisesaals mit dem Anrichten eines umfangreichen Menüs – und überreichte Funk auch einen großen Schöpflöffel statt des sonst bei Einweihungen obligatorischen Schlüssels. Wohl auch als kleinen, versteckten Hinweis darauf, dass Funk und die Planer des Bauamts noch so manche Suppe gemeinsam ansetzen und später auch auslöffeln müssen, denn neben dem jetzt eingeweihten Speisesaal stehen noch umfangreiche weitere Arbeiten, wie etwa die Dämmung von Hauptbau und Turnhalle, mit einem Gesamtvolumen von rund 4,5 Millionen Euro auf dem Programm, so Hanfstingl gestern.

Trotz des für ein Projekt des Bauamts recht überschaubaren finanziellen Rahmens waren nach Hanfstingls Worten rund 30 Projektbeteiligte in den vergangenen zwei Jahren seit Baubeginn unter einen Hut zu bringen, was auch zu so manchen Problemen geführt habe, die man aber habe meistern können.

Der Pfarrer Martin Kleineidam und der Religionslehrer Rolf Herrmann, die dem Gebäude den geistlichen Segen spendeten, stellten den hohen Wert des gemeinsamen Mahls und des Genusses in den Mittelpunkt ihrer Ansprachen. Genuss, so Kleineidam, sei durch die vielen Fensterflächen – man habe sich viele Gedanken beim Bau des Hauses gemacht, so Kleineidam – beim Blick nach draußen möglich. Zum Genießen „braucht es aber auch eine besondere Art von Schulfamilie, zu der ein Stück Vertrauen ebenso gehört wie Anerkenntnis aller ohne Leistung“, so der Pfarrer. wah


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Für den Schulweg gibt es Geld
Das muss beim Landratsamt beantragt werden – Frist bis 31. Oktober
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 18. September 2008
Anträge auf Erstattung von Schulwegkosten müssen bis spätestens 31. Oktober beim Landratsamt Bayreuth eingegangen sein.

Vollzeitschüler ab der Jahrgangsstufe 11 und Berufsschüler mit Teilzeitunterricht aus dem Landkreis Bayreuth, denen zusätzlich Kosten für die Fahrt zur Berufsschule entstehen, aber nicht Berufsgrundschüler, erhalten auf Antrag nachträglich die Fahrtkosten erstattet, die eine Familienbelastungsgrenze von 370 Euro im Schuljahr 2007/2008 übersteigen. Für das Schuljahr 2008/2009 gilt eine Familienbelastungsgrenze von 395 Euro. Die Erstattungsanträge für das Schuljahr 2007/2008 müssen spätestens bis zum 31. Oktober beim Landratsamt Bayreuth eingegangen sein. Dabei handelt es sich um eine Ausschlussfrist. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Erstattungsanspruch mehr.

Bei Fahrtkostenerstattung werden nur die kostengünstigsten Fahrkarten, zum Beispiel Bahncards, berücksichtigt. Beim Kauf einer Schüler-Abo-Karte der Bahn ist der Nachweis über die bezahlten Kosten beizufügen.

Die vollen Fahrtkosten ohne Abzug der Familienbelastung werden für die Vollzeitschüler ab Jahrgangsstufe 11 und Berufsschüler mit Teilzeitunterricht, aber nicht Berufsgrundschüler, ersetzt, wenn ein Unterhaltsleistender für drei oder mehr Kinder Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz bezieht oder der Unterhaltsleistende beziehungsweise der Schüler Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem zwölften Sozialgesetzbuch oder auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem zweiten Sozialgesetzbuch hat.
Aktuelle Nachweise vom Juli oder August 2007 für Fahrausweise ab Beginn des Schuljahres beziehungsweise im laufenden Schuljahr vom Monat vor Inanspruchnahme der Fahrkarte sind mit dem Antrag beim Landratsamt vorzulegen.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Anträge auf Anerkennung der Benutzung eines privaten Fahrzeugs auf dem Schulweg grundsätzlich am Beginn des Schuljahrs beim Landratsamt zu stellen sind, damit rechtzeitig geprüft werden kann, ob ein Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten besteht. Bei einer Anerkennung können die Erstattungsanträge nachträglich zum Schuljahresende eingereicht werden.

Die gebräuchlichen Formulare sind auch über das Internet unter www.landkreis-bayreuth.de, Rubrik „Bürgerservice, Stichwörter, Suchbegriff: Schülerbeförderung (Landkreis)“ abrufbar.

Wertmarken nötig
Schüler aus dem südlichen Landkreis Bayreuth im Bereich des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg müssen einen Verbundpass und die dazugehörigen Wertmarken besitzen. Bei Verlust der Wertmarken leisten weder der Verkehrsverbund noch das Landratsamt Bayreuth Ersatz.

Vorsorglich, so das Landratsamt, wird darauf hingewiesen, dass Schüler, die ihre Schülerjahreskarte erst in der Schule ausgehändigt bekommen, in der ersten Schulwoche die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Fahrausweis benutzen können. nk


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Was bleibt, sind seine Lieder
Benefizkonzert der Bayreuther Musikszene für die Familie Gunter Fröhlichs
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 12. September 2008
Im Oktober vergangenen Jahres starb völlig unerwartet der Liedermacher, Poet und Musiker Gunter Fröhlich. Aus dem Wunsch, seine Songs und Lieder weiterzuverbreiten, entstand die Idee zu einem bunt gemischten Konzertabend, der ausschließlich mit Fröhlichs Songs und Texten gestaltet wird. Das Benefizkonzert für Fröhlichs Familie findet am 31. Oktober im Zentrum statt, Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse zu kaufen.

Die ungewöhnliche Vielfalt seines Lebenswerkes wird durch dieses besondere Konzert unterstrichen – und das Konzert führt auf bislang einmalige Weise einen großen Teil der Bayreuther Musikszene zusammen.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Freunde, Mitmusiker, alte Weggefährten, aber auch Gäste und Neuinterpreten werden in unterschiedlichen Besetzungen zahlreiche Facetten von Gunter Fröhlichs Schaffen auf die Bühne des Zentrums bringen, gekleidet in Rock- und Jazzklänge, interpretiert in zum Teil ungewöhnlichen Neufassungen – druckvoll oder feierlich, folkig oder frech, sarkastisch oder heiter, besinnlich, klassisch, rotzig.

Mitwirkende sind: Gunter-Fröhlich-Band, Mellow Mark, Huebnose, Altstadt-Blues-Band, das Orchester des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums, Die Transpiraten, Leclaire und Freunde, Rainer Hartmann sowie zahlreiche weitere Einzelinterpreten, Musiker und Mitwirkende und auch ein paar Überraschungsgäste. Musikalische Leitung: Hans-Martin Gräbner. Gesamtkonzeption: Georg Hofmann. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. nk

Konzert mit Liedern und Texten von Gunter Fröhlich

Redakteure als Karikaturen
MWGexpress ist der Sieger im KURIER-Schülerzeitungswettbewerb
Nordbayerischer Kurier — Samstag, 06. September 2008
Die Preise des Schülerzeitungswettbewerbs 2007/08 des KURIERS sind vergeben. x-bay stellt euch die Sieger in Form der Jurybewertung vor. Heute die Schülerzeitung MWGexpress vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth, die den ersten Platz in der Kategorie Gymnasium gewonnen hat.

„Die Schülerzeitung des MWG ist eine intelligente, informative und unterhaltsame Schülerzeitung. Als Thema hat sich die Redaktion in diesem Jahr „Die Welt um uns“ gesetzt. In einem layouterisch schön und sinnvoll gestalteten Inhaltsverzeichnis stehen sich die zwei thematischen Gliederungspunkte des Heftes gegenüber: MWG-Internes und Externes. Humorvoll und kreativ setzen sich die Schreiber mit Vorgängen in der Schule auseinander: mit dem Horrorklassenzimmer Werkraum und dem Trolleywahn als Schultaschenersatz. Aber auch Diebstähle an der Schule, Energiesparen und der Nachwuchsmangel in der Schülerzeitung werden thematisiert.

Politisch brisant
Herausragend ist die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlich und politisch brisanten Thema von Diskriminierung, Integration und Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Betroffene Schülerinnen berichten von ihren Erlebnissen, offen, ehrlich und mitunter tatsächlich hinreißend komisch. Und vor allem: ohne die Moralkeule auszupacken oder künstlich auf die Tränendrüse zu drücken.

Insgesamt ist der Themenmix des MWGexpress beispielgebend: Hier finden sich neben schulischen in großer Zahl umweltpolitische, gesellschaftliche, historische, medizinische und technische Themen. Lifestyle und Unterhaltung kommen auch nicht zu kurz. Viele unterschiedliche journalistische Darstellungsformen sind ebenfalls abgebildet, neben Interviews mit Lehrern, Künstlern, Autoren und Berichten, finden sich Reportagen und Erlebnisberichte aus der Jugendpsychiatrie und einer Wanderung von West nach Ost – von Hollfeld 100 Kilometer in den Norden nach Thüringen.

Layout und grafische Gestaltung sind sinnstiftend gewählt, hervorzuheben ist die grandiose und schön umgesetzte Idee, die Redaktion durch gezeichnete Karikaturen vorzustellen. Darüber hinaus bewegen sich alle Texte auf einem durchgehend hohen Niveau. Eine mehr als runde Sache.“


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Trauer um Manfred Hegen
BAYREUTH
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 2. September 2008

Der Musikpädagoge, Chorleiter und Gesangslehrer Manfred Hegen (Foto) ist tot. Er wirkte Jahrzehnte am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, unterrichtete an der Musikhochschule in Würzburg, gestaltete Kurse im Haus Marteau, war Dozent beim Festival junger Künstler und gründete den Konzertchor „Musica Vocalis“.

Manfred Hegen
In Oberbayern aufgewachsen und in München zum Sänger und Musikpädagogen ausgebildet, kam er durch die Bayreuther Festspiele in die Stadt. Einige Jahre sang er im Hauptchor und erlebte die Chorleiter Wilhelm Pitz und Norbert Balatsch.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Seit Anfang der siebziger Jahre unterrichtete er Musik und Gesang im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG). Hier widmete er sich verstärkt der Chorarbeit. Ab Ende der 70er Jahre gab er Gesangsunterricht, bereitete Talente auf die Hochschulen oder die Bühne vor. Anfang der 90er Jahre gründete Hegen den Konzertchor „Musica Vocalis“, der sowohl ehemalige Schüler des MWG als auch private Gesangsschüler aufwies. Nach dem Ausscheiden aus dem offiziellen Schuldienst verstärkte Hegen seine private Pädagogentätigkeit.

Mit dem Tod von Manfred Hegen verliert Oberfranken einen engagierten und einen um die Qualität der Musikausbildung bemühten und besorgten Künstler. Für Hegen war Singen ein Lebensmittel. „Er kümmerte sich, war eine der selten gewordenen Vaterfiguren, manchmal streng, manchmal kompromisslos, aber immer hilfsbereit und anspruchsvoll“, so der Regisseur und Dramaturg Claus J. Frankl.


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