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73 Tage Wagner nonstop
Jugendliche jobben im Festspielhaus – Christoph (20) ist Orchesterwart und jüngster Mitarbeiter
Von Marielies Stegbauer
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 26. August 2008

Er sorgt dafür, dass jeder Musiker im Festspielorchester die richtigen Noten vor sich liegen und der Dirigent seinen Taktstock zur Hand hat: Abiturient Christoph (20) arbeitet als Orchesterwart auf dem Grünen Hügel.

„Wir kümmern uns ums Festspielorchester und um die Bühnenmusik, also wenn innerhalb der Opernhandlung auf der Bühne Musik gemacht wird“, sagt Christoph. „Dann räumen wir Notenpulte auf die Bühne und wieder weg.“ Und schleppen kistenweise Noten umher. Zwei Mitarbeiter hat die Orchesterwarte: Christophs Kollege arbeitet schon das zehnte Jahr im Festspielhaus und kennt sich gut aus.

Anzug bringen
„Während der Oper im Orchestergraben ist der Dirigent leger gekleidet“, sagt Christoph. „Erst bevor er nach der Oper auf die Bühne geht, zieht er sich um.“ Dann ist es die Aufgabe des Orchesterwarts, dem Dirigenten seinen Anzug zu bringen. „Zudem müssen wir ab und zu die Pauken am Schlagwerk austauschen und bei bestimmten Opern die Harfen auf die richtige Position stellen“, sagt Christoph.

In ihrem Zimmer können die beiden Orchesterwarte die Aufführung über Lautsprecher mitverfolgen. „Vor unserem Zimmer steht ein großer Schrank, darin befinden sich alle Noten für dieses Jahr.“ Christoph hat 73 Arbeitstage während der Proben- und Festspielzeit. Nur wenn spielfrei ist, hat auch er frei. „Auch bei Sonderveranstaltungen wie dem Open-Air-Konzert am Geißmarkt sind wir zum Auf- und Abbauen dabei.“ Der Abiturient kam über seinen Musiklehrer an den Job. „Als das Festspielhaus bei ihm anfragte, schlug er mich vor“, erzählt Christoph.
Abgesehen von den Statisten ist Christoph der jüngste Mitarbeiter im Festspielhaus. Er muss 90 Minuten vor Aufführungsbeginn da und während der gesamten Aufführung anwesend sein. Nach Ende der Aufführung bereiten die beiden Orchesterwarte schon den nächsten Tag vor. Die Premiere war für Christoph nichts besonderes: „Für die Musiker ist es ein Arbeitstag wie jeder andere, sie sind auch nicht aufgeregter als sonst“, sagt er. Die einzige Besonderheit war, dass er nach der Aufführung noch mit zum Staatsempfang musste, denn auch dort wurde musiziert. „Ich war in T-Shirt und kurzen Hosen auf dem Staatsempfang“, sagt Christoph und grinst. „Schließlich war ich dort, um zu arbeiten.“ Darum hat er auch von den Promis nicht viel mitbekommen.

Der 20jährige ist Wager-Fan, besuchte schon einige Opernaufführungen im Festspielhaus und schrieb sogar seine Facharbeit im Musik-Leistungskurs über Richard Wagner. „Man muss schon etwas für die Musik übrig haben, wenn man diesen Job macht“, sagt er. „Schließlich höre ich seit 70 Tagen fast nonstop Wagner.“ Am 18. Juni begann sein Job, in der Probenzeit musste er sogar vormittags um 8.30 Uhr beginnen zu arbeiten. „Für einen Abiturienten ist das perfekt, nach dem Abi hat man ja viel Zeit“, sagt er. Er würde gerne im kommenden Jahr wieder im Festspielhaus arbeiten, aber daraus wird wohl nichts: „Dann stecke ich mitten in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr.“ Danach möchte Christoph vielleicht Posaune studieren. Während seiner Zeit im Festspielhaus lebt er nicht mehr nach Wochentagen oder Datum: „Ich habe nur noch den Spielplan im Kopf, was außerhalb des Festspielhauses passiert, bekomme ich nicht mit.“


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Soldat im zweiten Akt
Selmar (18) führt die Statisten in „Parzival“ im 6/8-Takt an
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 26. August 2008
Der 18jährige Selmar ist seit 2003 Statist im Festspielhaus. Durch seinen Job kam er auch auf seinen Berufswunsch: Nach dem Abi möchte er nach München an die Musikhochschule gehen und dort Dirigieren studieren.

Ein großes Interesse für klassische Musik hatte Selmar, Schüler am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth schon immer. Seitdem er bei den Festspielen ist, hat er begonnen, sich intensiver mit dem Dirigieren von Orchestern auseinanderzusetzen. Opernaufführungen hat der 18jährige schon in München, Dresden, Leipzig und natürlich in Bayreuth besucht. „Karten für die Generalproben bekommt man natürlich, aber an Karten für die Aufführungen zu kommen, ist für Statisten genau so schwer wie für Außenstehende.“ Zu den Festspielen kam der Schüler über einen Freund. „Der war Statist, und als jemand ausgefallen ist, hat er mich gefragt, ob ich mitmachen will“, erzählt Selmar. In den Jahren danach wurde er dann immer zum Casting eingeladen. Im Festspielhaus sind Selmar auch schon berühmte Leute begegnet. „Von der Familie Wagner abgesehen, habe ich auch schon andere Prominente gesehen, einmal war ich auch beim Staatsempfang dabei.“ Aber er interessiert sich mehr für die Musik.
Toter Held
In diesem Jahr spielt Selmar in „Parzival“ einen Soldaten und in „Walküre“ zehn Minuten lang einen toten Helden. In „Parzival“ ist er im gesamten zweiten Akt auf der Bühne, also über eine Stunde. Dabei geht Selmar elf weiteren Statisten voran, die alle im Gleichschritt zum 6/8-Takt marschieren müssen. „Das war am Anfang immer ein ziemliches Durcheinander“, sagt er. Vor der Aufführung muss Selmar in die Maske. „In ,Parzival’ sind wir blutverschmiert, weil wir aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrte Soldaten im Lazarett sind“, sagt Selmar. Als toter Held wird er bleich geschminkt.

Eine Panne auf der Bühne ist Selmar auch schon mal passiert: „Das war in meinem zweiten Jahr bei den Festspielen. Als ich auf der Bühne war, ist mir die Schuhsohle abgegangen. Die hing nur noch am Schuh. Das war ziemlich peinlich, und ich bin schnell rausgegangen.“ Allerdings hatte der Statist bereits zwei Minuten später seinen nächsten Auftritt. „Dann wurde mir aus der Kostümabteilung schnell ein neuer Schuh gebracht, der allerdings ziemlich weit hoch zu schnüren war. Das hat dann ewig gedauert und ganz knapp noch geklappt.“ mls


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

„Zeitzeugen sind lebendige Geschichte“
x-bay-Jugendredakteure stellen ihre Lieblingsbücher vor – „Ich war Hitlerjunge Salomon“ von Sally Perel
Von Ann-Charlott Stegbauer
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 14. August 2008

„Ich war Hitlerjunge Salomon“ ist die Biografie des jüdischen Autors Sally Perel. Im Dritten Reich lebte er als Hitlerjunge bei den Nazis. Bei einer Lesung im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium im November 2006 lernte Ann-Charlott Stegbauer Perel persönlich kennen. Seine Geschichte faszinierte sie. Ann-Charlott kaufte sich das Buch und nahm Kontakt zu Perel auf, um ihm für x-bay einige Fragen zu stellen.

x-bay: Herr Perel, wie ging es Ihnen, als Sie Ihre Geschichte aufgeschrieben haben?
Sally Perel: Es benötigte eine Zeitdistanz von über 40 Jahren, um erst mal selbst erkennen und bewerten zu können, wer ich war und was passiert ist. Meine Überlebensgeschichte im dritten Reich, versteckt unter der Uniform der Hitlerjugend, schien mir als Jude nicht nur traumatisch, sondern auch problematisch zu sein. Nach jahrzehntelangem Verdrängen sprengten die Erinnerungen plötzlich aus dem Gedächtnis heraus und die Zeit des Aufschreibens versetzte mich Jahrzehnte zurück. Es ging mir so, als ob ich wieder dort wäre und alles aufs Neue erlebe.

x-bay: Hat sich Ihr Verhältnis zu Ihrer Vergangenheit durch das Buch verändert?
Perel: Ja. Es überzeugte mich noch tiefer, dass meine Entscheidung, immer den tief verwurzelten Instinkten zu folgen, richtig war und dass deshalb das Recht auf Leben gesiegt hat.

x-bay: Lesen Sie Ihr Buch auch selbst?
Perel: Nein, nur einige kurze Passagen während der Lesungen in den Schulen. Sonst habe ich das Buch nie ganz durchgelesen.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
x-bay: Wie oft halten Sie Autorenlesungen an Schulen ab?
Perel: Nach Deutschland komme ich meistens zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst für je drei bis vier Wochen. Der Reiseplan bringt mich kreuz und quer durch die Bundesrepublik.


x-bay: Wie ist es für Sie, Schülern, die den Zweiten Weltkrieg nicht miterlebt haben, Ihre Geschichte zu erzählen?
Perel: Zeitzeugen sind lebendige Geschichte und ein mündlicher Zeitbericht bewirkt manchmal mehr, als es Filme, Bücher oder Geschichtsunterricht selbst bewirken können. Ich möchte aus persönlicher Sicht und Erfahrung auf das Fehlverhalten in der Vergangenheit hinweisen, damit wir dieselben Fehler heutzutage nicht noch einmal machen.

x-bay: Welche Reaktion haben Sie schon auf Ihr Buch erhalten?
Perel: Die begeisterten Reaktionen der Schüler erfüllen mich mit Genugtuung und Zufriedenheit. Sie spornen mich an. Das Buch dient in vielen Schulen als Geschichtsmaterial zum Unterricht. Eine bessere Belohnung könnte ich mir als Autor nicht wünschen. Eine Menge von anerkennenden Briefen von Schülern wurden zu meinem privaten Reichtum.

x-bay: Warum haben Sie sich entschieden, Ihre Geschichte aufzuschreiben?
Perel: Ich wollte diese Geschichte nicht mit ins Grab nehmen. Als Zeitzeuge ist es meine Pflicht, an der kulturellen und politischen Aufklärung der jungen Mitmenschen Anteil zu nehmen. Ich arbeite gegen den aufkommenden Neonazismus und die Versuche, den Holocaust zu leugnen. Ich sehe im Einsatz für die historische Wahrheit ein humanistisches Projekt.


Elternbesuch verboten
GMGlerin Judith Buchta geht als Botschafterin Bayerns für 325 Tag nach Polen
Von Marielies Stegbauer
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 5. August 2008

Ein Jahr lang Mathe-, Chemie- und Biologieunterricht auf Polnisch: Die 16jährige Judith, Schülerin am Bayreuther Graf-Münster-Gymnasium (GMG) tritt kommendes Wochenende ihr Auslandschuljahr in Polen an. Ein bisschen aufgeregt ist sie inzwischen schon. Schließlich wird sie ein ganzes Jahr lang nicht nach Hause kommen.

Für das Auslandsschuljahr in Polen hat Judith ein Teilstipendium bekommen. „Der Bayerische Kulturfond fördert Leute, die nach Osteuropa gehen möchten“, erklärt die 16jährige. Auf die Idee mit dem Auslandsschuljahr kam Judith über eine Freundin, die ein Jahr in Frankreich verbrachte. Nachdem Judith kein passendes Angebot für Frankreich fand, bewarb sie sich für Osteuropa. „Zu meinem Erstaunen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und genommen“, sagt Judith.

Seitdem die Schülerin weiß, dass sie ein Jahr lang in Polen in die Schule gehen wird, paukt sie schon mal ein bisschen Polnisch mit einer Freundin. „Immerhin kann ich mich jetzt schon mal vorstellen“, sagt sie. „Meine Gastfamilie, mit der ich schon E-Mail-Kontakt habe, spricht aber auch Deutsch.“ Für die erste Zeit sei das ganz hilfreich, dann wolle sie aber Polnisch sprechen. Dafür hat sie in Polen erst einmal einen dreiwöchigen Sprachkurs, bevor es in den Schulalltag geht.

Chemie auf Polnisch
Die Schülerin wird die zehnte Klasse an einem polnischen Gymnasium besuchen. „Ein bisschen Angst habe ich schon davor, im Unterricht zu sitzen und überhaupt nichts zu verstehen“, sagt Judith. Vor allem Chemie und Bio werde schwierig werden, weil ihre polnischen Mitschüler diese Fächer schon länger haben als Judith in Deutschland und sie in Polen auch noch alle Fachbegriffe ln der fremden Sprache verstehen muss. „Dafür habe ich schon länger die verschiedenen Sprachen am GMG, das dürfte keine Probleme geben.“

Bisher war Judith schon einmal für eine Städtereise mit der deutsch-polnischen Gesellschaft in Polen. Nun wird sie 325 Tage dort bleiben, denn die Organisation wünscht keine Besuche zu Hause und nach Möglichkeit auch keine Besuche der Familie in Polen. „Ich glaube, vor allem in der Weihnachtszeit werde ich schon mal Heimweh haben“, sagt Judith. Und ihre beiden kleinen Brüder vermissen. „Am Anfang noch nicht so, da beginnt auch am 1. September gleich die Schule und ich werde viele neue Leute kennenlernen.“

Am 16. August geht Judiths Reise los: Zusammen mit fünf anderen Mädchen aus Deutschland fährt sie mit dem Zug nach Polen. „Die anderen Teilnehmerinnen habe ich auf einem Vorbereitungstreffen schon kennengelernt.“ Judith ist ganz froh, dass ein Mädchen aus München in Polen im selben Ort leben wird wie sie.

Möglichst viele Klamotten
Da die Schülerinnen mit dem Zug über die Grenze fahren, gibt es kein Maximalgewicht für ihr Gepäck: „Wir dürfen so viel mitnehmen, wie wir tragen können“, sagt Judith. Tja, was packt man ein, wenn man für ein Jahr nach Polen geht? Da ist sich Judith selbst noch nicht sicher. „Ich nehme so viele Klamotten wie möglich mit und natürlich ein Geschenk für meine Gastfamilie.“

Von ihren Mitschülern bekam Judith einige blöden Kommentare zu hören: „Viele konnten nicht verstehen, warum ich ausgerechnet nach Polen gehen will.“

Aber Judith freut sich auf ihr Auslandsjahr. „Es ist toll, überhaupt die Chance zu haben, ins Ausland zu gehen“, sagt sie. „Warum sollte man nur dorthin fahren, wo alle hinwollen, wie zum Beispiel in die USA? Man muss doch auch mal offen für Neues sein.“ Die Schülerin ist sich sicher, dass sich die meisten Vorurteile, die sie in ihrem Bekanntenkreis zu hören bekam, nicht bewahrheiten werden. „Ich habe gelesen, dass die Kriminalitätsrate in Polen gar nicht viel höher ist als bei uns“, sagt Judith. „Wenn ich dann wiederkomme, kann ich alle meine Mitschüler motivieren.“

Auch ihre Eltern halten das Schuljahr im Ausland für eine gute Erfahrung für ihre Tochter.

Um Bayern als sogenannte Botschafterin zu vertreten, muss man sich auf jeden Fall gut benehmen. „Aber das habe ich sowieso vor“, sagt die GMGlerin. Und sie hat versprochen, x-bay zu schreiben: Post aus Polen.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Doch nicht sitzenbleiben
Nachprüfungen: mit professioneller Hilfe zu schaffen
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 1. August 2008
Mit gezieltem Förderunterricht ist die Versetzung in vielen Fällen auch dann noch zu schaffen, wenn Schüler eigentlich schon durchgefallen sind, erzählt Eduard Stopfer, stellvertretender Schulleiter des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth.

Einige Schüler merken erst zu spät, dass sie während des Schuljahres zu wenig Disziplin aufbringen konnten. Sie wollen nicht ein ganzes Jahr opfern, um die Lücken aufzuarbeiten. Vielen falle es auch schwer, sich von der Klassengemeinde zu trennen. Man müsse zwischen den Schülern differenzieren, die auf einem Gymnasium schlichtweg überfordert seien und sich schon mühsam durch die Unterstufe quälen und denen, die zwar kompetent sind, aber die Schule zu lange schleifen ließen. Bei diesen sei oft noch etwas zu machen, sagt Stopfer.

Haben die Betroffenen die Note „mangelhaft“ nicht öfter als zweimal im Zeugnis, gebe es die Möglichkeit, eine Nachprüfung zu machen. Jene, die sich dafür melden, seien eher Einzelfälle. Die Prüfungen finden in den entsprechend schlechten Fächern statt und es muss eine Note erreicht werden, die zur Versetzung genügt.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers
Zum Lernen muss dann natürlich die Ferienzeit geopfert werden, denn die Prüfungen, die der Fachlehrer entwirft, finden in den letzten Ferienwochen statt. Förderunterricht bieten Oberstufenschüler schon während des Schuljahres zu humanen Preisen an. Sie erkundigen sich regelmäßig bei der Klassenleitung nach dem aktuellen Stoff und richten Nachhilfestunden danach.

Als Mathelehrer habe Stopfer selbst ein Mädchen aus dem Bekanntenkreis vor einer Nachprüfung durch intensives Lernen begleitet. Die Siebtklässlerin habe sich sehr bemüht und bestanden. Den Schülern sollte klar sein, dass die Urlaubspläne dann durchkreuzt seien, denn den Stoff eines Kernfaches wie Mathe oder Englisch könnte man nicht in einer Woche aufholen.

Der Studienkreis Bayreuth bietet dreiwöchige Lernkurse mit 15 Doppelstunden, um versäumten Stoff aufzuarbeiten, erklärt Filialleiterin Cornelia Zaumseil. Die Materie eines Schuljahres könne nicht aufgeholt werden, deshalb sollten sich die Schüler auf das Wesentliche konzentrieren. Oft stehe der Studienkreis dann in Verbindung mit den Fachlehrern. Von jährlich 20 bis 40 Teilnehmern würden meist 50 Prozent bestehen. ls

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