Link zum Projekt Millenniumsziele

Damit die Ladezeiten nicht zu groß werden, sind die Meldungen und Nachrichten rund um's MWG und die MWGler zu Monatsdateien zusammengefaßt. Die Links sind chronologisch absteigend von links nach rechts sortiert. Es gibt auch eine komplette Link-Liste zu allen Beiträgen, die nicht mehr über die Eingangsseite erreichbar sind.
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Preise rund ums Wasser
Sie sind Lohn für Teilnehmer an der Kinder-Uni
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 31. Juli 2008
Schlusspunkt und für viele der beteiligten Kinder auch Höhepunkt der Kinder-Universität zum Thema Wasser war gestern Nachmittag die Preisverleihung im Bayreuther Rathaus.

Der Schirmherr der Kinder-Uni, Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, händigte 13 Preise aus. Die Glücksfee der Kinder-Universität hatte die Namen der Preisträger aus 151 eingesandten Studienbüchern gezogen. Natürlich haben alle Preise etwas mit dem Generalthema Wasser der Kinder-Universität zu tun: Sei es als Freikarten für das Kreuzsteinbad oder auch bei reich bebilderten und großformatigen Büchern.

Die Gewinner Wer's etwas genauer
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Buben und Mädchen, die bei der Kinder-Universität mitgemacht und Studienbücher geführt haben, erhielten jetzt Preise. Mit im Bild Professor Franz Bosbach, der Vizepräsident der Universität, und Oberbürgermeister Hohl. Foto: Lammel
Die Preisträger sind:

Lisa Weisner vom Graf-Münster-Gymnasium, Klasse 6, Pauline Rösch aus der Birkenschule, Klasse 3, Johannes Stöhr aus der Johannes-Kepler-Realschule, Klasse 5, Kevin Schoberth aus der Grundschule Trebgast, Klasse 3, Luisa Opel aus der Friedrich-von-Ellrod-Grundschule, Klasse 3, Nico Handschuch aus der Luitpoldschule, Klasse 3, Daniela Hilpert aus der Theodor-Heublein-Grundschule, Klasse 3, Tom Kirchner aus der Graserschule, Klasse 3, Meike Papesch aus dem Christian-Ernestinum-Gymnasium, Klasse 5, Sebastian Franz aus der Grundschule St. Georgen, Klasse 4, Felix Bergemann aus dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Klasse 5, Laura Bräunling aus der Grundschule Heinersreuth, Klasse 4, und Julian Schüll aus der Grundschule Herzoghöhe, Klasse 4.

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Spiel um zwei Pokale
Zum dritten Mal Bayreuther Hockey-Stadtmeisterschaften
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 31. Juli 2008
An die 100 Hockeyspieler trafen sich für die dritte Bayreuther Hockey-Stadtmeisterschaft der Schulen auf dem Gelände der Bayreuther Turnerschaft. Die Pokale gingen an das Graf-Münster-Gymnasium (GMG) und die Grundschule Meyernberg.

Ausgetragen wurden die Hockey-Stadtmeisterschaften der Bayreuther Grundschulen und Gymnasien. Nach 16 Vorrundenspielen standen die Teilnehmer der Finalbegegnungen fest. Bei den Volksschulen gewann die Schule Herzoghöhe mit einem 1:0 über Lerchenbühl den 3. Platz. Im Finale konnte sich die Schule aus Meyernberg gegen St. Johannis mit 3:0 durchsetzen.

Bei den Gymnasien hatte das Richard-Wagner-Gymnasium im kleinen Finale mit einem 5:0 gegen das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium die Nase vorn. Im Finale standen fast schon traditionell die Schüler des GMGs und des Gymnasiums Christian Ernestinum. In der Vorrunde gewann das GMG nur knapp mit 3:2. Im Finale aber war es eine klare Angelegenheit: Nach einem 3:0 konnte das Schulteam von Trainerin Andrea Vitek den Wanderpokal mit an den Schützenplatz nehmen. nk

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Das MWG räumt ab
Siegerehrung im Adebar: Der KURIER belohnt die Teilnehmer des Schülerzeitungswettbewerbs
Von Susanne Lindner
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 31. Juli 2008

Die Sieger stehen fest: Gestern trafen sich die Schülerzeitungsredaktionen und die Veranstalter des Schülerzeitungswettbewerbs vom Nordbayerischen Kurier zur Preisverleihung im Schülercafé Adebar in Bayreuth.

Aus Marktredwitz, Auerbach, Kulmbach, Bindlach und Bayreuth kamen sie trotz bestem Badeseewetter angereist: Schülerzeitungsmacher der unterschiedlichsten Schularten und ihre Lehrer. Das Ziel ihrer Reise: das Schülercafé Adebar. Denn dort warteten der stellvertretende Redaktionsleiter des KURIERS, Andreas Rietschel, und KURIER-Volontärin Christina Knorz mit Urkunden und Geldpreisen auf die Teilnehmer.

13 Schulen hatten sich in diesem Jahr am Schülerzeitungswettbewerb beteiligt und ihre fertigen Werke an die Redaktion des KURIERS geschickt. Mit großer Freude und Spannung machte sich die Jury über die kreativen, interessanten und witzigen Zeitungen her und kürte die Sieger. „Es ist toll, dass sich so viele Schulen am Wettbewerb beteiligt haben“, sagte Rietschel. „Seit dem vergangenen Jahr haben die einzelnen Redaktionen unglaublich viel dazugelernt.“

Der KURIER-Preis ging an die Schülerzeitung des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums für den Themenschwerpunkt „Ausländer bei uns – Abschiebung – Diskriminierung“. Das Gymnasium Christian-Ernestinum bekam den Preis für das beste Layout überreicht. Die beiden Preise für das beste Interview bekamen das Richard-Wagner-Gymnasium für ein Gespräch mit dem Schulpsychologen zum Thema „Mädchen am RWG – zu viele?“ und die Hauptschule Auerbach für ein Interview mit einem Trinker.

Auch im kommenden Schuljahr wird der Schülerzeitungswettbewerb des Nordbayerischen Kuriers wieder stattfinden.

Teilnehmer des Schülerzeitungswettbewerbs Wer's etwas genauer
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Das sind sie, die Teilnehmer des KURIER-Schülerzeitungswettbewerbes 2008. 13 Schulen beteiligten sich in diesem Jahr am Wettbewerb. Gestern bekamen die Sieger im Schülercafé Adebar ihre Urkunden und Geldpreise. Foto: Lammel
Sieger des Wettbewerbs
x-bay hat die Schülerzeitungen, die gewonnen haben

Hier erfahrt ihr, welche Schülerzeitung welchen Preis beim Schülerzeitungswettbewerb gewonnen hat.

Kategorie Gymnasien
:
1. Platz MWG-Xpress des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth
2. Platz GSH-Superstar der Staatlichen Gesamtschule Hollfeld
2. Platz Free-X des Richard-Wagner-Gymnasiums Bayreuth
4. Platz Grünschnabel des Gymnasiums Christian Ernestinum Bayreuth
5. Platz Optimist des Caspar-Vischer-Gymnasiums Kulmbach
6. Platz Hahnentritt des Otto-Hahn-Gymnasiums Marktredwitz

Kategorie Realschulen:
1. Platz In-Team der Carl-von-Linde-Realschule Kulmbach
2. Platz Jambalaya der Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz
3. Platz Output der Privaten Wirtschaftsschule Bayreuth

Kategorie Hauptschulen:
1. Platz Very Important News der Hauptschule Auerbach
2. Platz krASS der Albert-Schweitzer-Schule Bayreuth

Anerkennungspreise gab es beim Wettbewerb in diesem Jahr für Zack – die Coole, die Schülerzeitung der Dr.-Dittrich-Schule Pegnitz, und das Crazy Paper der Volksschule Bindlach.

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Von A nach B und zurück
Schüler als Pendler zwischen zwei Bayreuther Gymnasien für ihre Wunschkurse
Von Janina Werner
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 30. Juli 2008

Bis zu dreimal in der Woche sind sie in den Pausen unterwegs. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im eigenen Auto, in der Gruppe oder alleine: einige Schüler in der Kollegstufe am Gymnasium gehen für einen Kurs an eine andere Schule, da er am eigenen Gymnasium nicht angeboten werden kann. Am Ende des Schuljahres ziehen die Pendler für x-bay Bilanz.

Wie jedes Schuljahr standen auch 2007/08 wieder viele Schüler der Oberstufe vor der Wahl ihrer Leistungs- und Grundkurse. Als ob diese Entscheidung nicht schon schwer genug gewesen wäre, gab es für manche von ihnen auch die Frage, ob sie es auf sich nehmen würden, für eines der Fächer in eine andere Klasse an eine fremde Schule zu gehen.

„Mir ist die Entscheidung überhaupt nicht schwergefallen, für meinen Leistungskurs (LK) an eine andere Schule zu gehen“ sagt Sebastian (18). Er geht ans Gymnasium Christian Ernestinum (GCE) und besucht am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) den LK Musik. Ihm war von vornherein klar, dass er für seinen LK-Wunsch nicht an seiner Schule bleiben konnte. Auch Lisa (18) hatte kein Problem damit, für einen Kurs die Schule zu wechseln. „Für mich war eher die Entscheidung schwierig, welchen LK ich letztlich wähle, und nicht wo er sein würde. Die Schule war dabei nicht ausschlaggebend“, sagt sie. Lisa nimmt am Leistungskurs Sport am Graf-Münster-Gymnasium (GMG) teil und ist ebenfalls Schülerin am GCE.

Radeln bei jedem Wetter
Sebastian und Lisa sind bei jedem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs und finden diese Variante am besten. „Wir radeln auch sonst morgens zur Schule“, sagen die beiden. Außerdem sind sie jeweils alleine zu ihrem Leistungskurs unterwegs. Auch für Laura (18) vom GMG bietet das Fahrrad bei schönem Wetter eine gute und schnelle Möglichkeit, das andere Gymnasium zu erreichen. Da sie aber für ihren Kunst-LK am MWG auch noch ein paar Mitstreiter aus der eigenen Schule hat, können auch alle zusammen in einem Auto fahren, um zum Kurs zu kommen. Ob sie alleine oder zusammen unterwegs sind, käme immer auf die Situation und das Wetter an.

Alle drei sind im großen und ganzen zufrieden mit ihrer Wahl. „Ich wurde von meinem Kurs sehr freundlich empfangen“, erzählt Sebastian. Lauras LK hat gleich zu Beginn des Schuljahres eine Exkursion unternommen, damit sich alle Schüler kennenlernen können.

Mit dem Zuspätkommen gäbe es in den Leistungskursen keine größeren Probleme. Bei allen dreien liegen die Stunden nicht genau zwischen zwei anderen Fächern an ihrer eigenen Schule, so dass sie wenigstens nicht in beiden Pausen unterwegs sind. Für Laura gibt es nur bei ihrem Wechsel von Kunst zum GMG zurück ein kleines Zeitproblem, da beide Schulen unterschiedliche Pausen- und Stundenzeiten haben. Wenn sie in die andere Richtung unterwegs ist, hat sie dafür aber etwas länger Zeit, da am GMG schon Pause ist, wenn die Schüler am MWG noch im Unterricht sitzen. Ansonsten verpasst Laura aber meistens nicht viel Unterricht. „Oft fangen wir erst etwas später an, da auch noch Kollegiaten von einer weiteren Schule zum Kurs kommen.“

Mehr Verständnis
Andere Pendler wünschen sich jedoch mehr Verständnis von den Lehrern an ihrer eigenen Schule, da manche das Zuspätkommen der Schüler wegen ihrer Hin-und-her-Fahrerei nicht akzeptieren. Ein weiteres Problem sei es, dass es zwischen den Schulen meistens keinen guten Informationsaustausch gebe. Zum Beispiel, wenn ein Kurs kurzfristig nicht stattfinden kann. Die Schüler der Gymnasien treten dann oft schnell in Kontakt, wenn ihr LK-Lehrer nicht da ist und der Unterricht ausfällt. „Wir haben das schon untereinander ausgemacht, dass mir jemand aus dem Kurs vorher Bescheid sagt, wenn Stunden entfallen“, sagt Lisa.

Dennoch macht den Schülern das Pendeln auch auf längere Sicht nichts aus. Ihnen gefällt es, den Unterricht an einem anderen Gymnasium zu besuchen. „Außerdem ist es auch schön, neue Leute kennenzulernen“, sagt Laura.

Zufrieden mit der LK-Wahl
Am Anfang hatte sie schon einige Bedenken, einen ihrer Leistungskurse an einer anderen Schule zu nehmen. „Da war die Angst, von den anderen nicht aufgenommen zu werden oder durch das Pendeln viel Unterricht zu verpassen. Zuletzt habe ich wirklich überlegt, ob ich noch umwählen soll.“ Letztlich hat sich die Schülerin aber doch für den Kunst-LK entschieden und bedauert ihren Entschluss nicht. Auch Lisa ist mit ihrer Wahl zufrieden: „Unsere Atmosphäre in Sport ist locker und witzig“, sagt sie. „Eigentlich nur zu empfehlen.“

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Kinder führen Kinder
Siebtklässler zeigen Grundschülern Wilhelmines Welt
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 25. Juli 2008
Kinder führen Kinder: Siebtklässler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) haben eine Stadtführung auf den Spuren der Markgräfin für Grundschüler organisiert.

Bereits zum vierten Mal wandelten die Siebtklässler gestern um 10 Uhr in wallenden Kleidern, mit Perücken oder Hauben oder in einer Livree durch Bayreuth – hinter sich eine ganze Schar von Grundschülern.

Los ging die Führung am Alten Schloss. Dort erfuhren die Kinder von den Experten aus der siebten Klasse, wie Wilhelmine gelebt hat und wie ihre Kindheit verlief. Weiter ging es dann zum Opernhaus. Dort wurde die Gruppe schon von anderen jungen Hofdamen erwartet, die sie ins Innere des Theaters führten und über die Besonderheiten der Innenraumgestaltung aufklärten. Weitere Stationen waren der Luitpoldplatz, der zu Wilhelmines Zeiten außerhalb der Stadtmauer lag, und das Neue Schloss.

Rokoko-MWGler Wer's etwas genauer
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Gekleidet wie zu Wilhelmines Zeiten führten Siebtklässler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Grundschüler durch Bayreuth.
Foto: Lammel
Der Weg führte die von den Siebtklässlern geführten Grundschüler danach zur Stadtkirche. Dort sollten sie weniger über Wilhelmine als über das Leben der einfachen Bürger zu Wilhelmines Zeiten erfahren. Denn dort wurden die Almosen für die zahlreichen Armen in Bayreuth abgegeben. Der Rundgang endete schließlich – nach rund 90 Minuten – im Historischen Museum, wo die Kinder ein Stadtmodell bestaunen konnten, das Bayreuth um das Jahr 1763, also kurz nach Wilhelmines Tod, zeigt.

„Wenn man die anderen führt, ist das auch für einen selbst interessant. Man sieht Bayreuth mal von einer ganz anderen Seite“, erklärte Katharina vom MWG. Die Zwölfjährige und 17 andere Siebtklässler des MWG haben mit Unterstützung der beiden Geschichtslehrerinnen Ursula Ghavami und Christa Hammon schon seit den Pfingstferien an dem Projekt gearbeitet. Und die Idee kommt gut an: Alle angebotenen Führungen sind ausgebucht, insgesamt nehmen Kinder aus sieben Grundschulen aus der Stadt oder aus dem Landkreis teil. Und auch die sind begeistert: „Es macht Spaß und ist interessant“, sagt der neunjährige Raban von der Graserschule. Und sein Klassenkamerad Fabio (10) ergänzt: „Das ist schon besser, als sich alles im Unterricht anzuhören.“ av

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Theaterstück verschenkt
Studiobühne spielte für Schüler
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 24. Juli 2008
Zum Schuljahresende schenkte der Wahlkurs Politik und Zeitgeschichte vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG) Bayreuth seiner Partnerschaftsklasse von der Bayreuther Dietrich-Bonhoeffer-Schule eine Theateraufführung der Studiobühne. Die Schüler sahen gemeinsam das mobile Schutzengelstück „Donnerwätter“ in der Aula der Bonhoeffer-Schule.

In der zweiten Hälfte dieses Schuljahres hatten die MWG-Wahlkursler einmal in der Woche ein 90-minütiges Freizeitprogramm für die Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule organisiert. Gemeinsam wurde gebastelt, musiziert oder gespielt.

Zum Abschluss des Projekts finanzierten die MWGler eine Theateraufführung der Studiobühne-Schauspieler Birgit Franz und Nader Rezazadeh für die Schüler der Bonhoeffer-Schule.
Das Kinderstück „Donnerwätter“ ist mobil und kann in Schulen und Kindergärten gezeigt werden.

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Verbindung halten
Auch wenn das Projekt Freizeitgestaltung für Schüler des Wahlkurses Politik und Zeitgeschichte nun zu Ende geht, soll die Verbindung zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule auch im kommenden Schuljahr gehalten werden.

Die MWGler haben die gemeinsame Freizeitgestaltung mit den jüngeren Schülern in Bildern dokumentiert. Die Fotos werden zum Schulfest am Freitag, 25. Juli, im MWG ausgestellt. mls

Szenenfoto Wer's etwas genauer
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Der MWG-Wahlkurs Politik und Zeitgeschichte schenkte seiner Partnerschaftsklasse an der Bonhoefer-Schule eine Aufführung des Kinderstückes „Donnerwätter“ der Studiobühne. Foto: NK

Veranstaltung bei den MWG-Projekttagen
Fotos von der Raupenexkursion
Mittwoch/Donnerstag, 24./25. Juli 2008

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Projekttage am MWG
Mittwoch/Donnerstag, 24./25. Juli 2008

Hier folgt eine Liste aller Projekte, was einen Eindruck über die Vielfalt der Angebote vermitteln soll.

Die orange hinterlegten Veranstaltungen haben Eltern organisiert bzw. gehalten, die gelb
hinterlegten Veranstaltungen haben Schüler angeboten, die grün hinterlegten Veranstaltungen Schüler in Zusammenarbeit mit Lehrern und die blau hinterlegten Veranstaltungen stammen von Lehrern.

Natürlich fand nicht alles in der Schule statt:

 

Kunst statt Sucht — Schulhausverschönerung

Mit Suchtkranken wurden die Holzbretter bemalt, die beim Sommerfest im Park ausgestellt waren.

Führung durch das mittelalterliche Creußen



Raupenexkursion

Suchen, finden, bestimmen, ausstellen

Ringen

inkl. tolle Präsentation beim Sommerfest

Batik

Jeder hat individuelle Teile bemalt, ein größeres Stoffteil wurde als Gemeinschaftsarbeit erstellt und beim Sommerfest ausgestellt.

Rollstuhlbasketball



Bridge — das anspruchsvolle Kartenspiel



Rythmische Sportgymnastik

Schülerin hat gymnastische Übungen, auch mit Bällen und Bändern einstudiert und beim Sommerfest zweimal präsentiert.

CricketRegelwerk und Spielpraxis

Fußballtraining + Turnier

Training und Turnier ==> Siegerehrung beim Sommerfest

Grundkurs Theater

Es wurden kleinere Szenen einstudiert und beim Sommerfest präsentiert.

Wir backen: Hefe- und Nußzopf

Kuchen gebacken und beim Sommerfest verkauft.

Jazz-Dance

Choreographie einstudiert, Jazz-Dance-Sequenzen auf Video analysiert

Wie repariere ich mein eigenes Fahrrad

Jeder konnte sein eigenes Fahrrad mitbringen und in der Werkstatt im Zentrum reparieren.

Karikaturen, Mangas

Schülerin, die super Karikaturen zeichnen kann, hat Mitschüler angeleitet, Ausstellung beim Sommerfest

Theaterprojekt: Schüttelmärchen

Schülerinnen haben ein selbstgeschriebenes Märchen mit Schülern einstudiert und beim Sommerfest aufgeführt.

Didgeridoo spielen — ein Schnellkurs

Didgeridoos wurden selbst gebastelt, das Spielen wurde erlernt und eine musikalische Darbietung für das Sommerfest einstudiert.

Molekulares Kochen — Kaviar aus Melonen

Ein Molekularkoch hat sich in die Töpfe schauen lassen.

Handball

Zwei Mitarbeiter des HaSpo Bayreuth haben Handball in Theorie und Praxis vermittelt.

Taidokan — Jujutsu für Jugendliche

Einführung in japanische Kampfkunst

Lebenswelt Wasser

Seminar beim Landesbund für Vogelschutz

Einrad

Ein ehemaliger Schüler hat eine Einrad-Performance für das Sommerfest einstudiert.

Doku-Film über die Arbeit der Ehrenamtlichen (Rotes Kreuz)

Schülerin dreht eine Dokumentation.

Wir verschönern die Heim-Terrasse

Die Heimterasse wurde zu einem wahren Schmuckstück.

Museumsbesuch in München

Der Besuch wurde zeichnerisch festgehalten.

Golf



Auf dem Jakobsweg durchs Fichtelgebirge

30 km Wanderung auf dem Jakobsweg; Dokumentation auf Video von Schülern gefilmt, geschnitten und vertont.

Jonglieren für Anfänger



Vorbereitung des Abschlussgottesdienstes



Einführung in die Rhetorik

Theorie und erste praktische Versuche

Indiaca

Station zum Mitspielen beim Sommerfest

MWG-Basketball-Camp



Misereor: 2-EURO€-helfen-Aktion

Erarbeitung von Background-Infos zur Sammelaktion beim Sommerfest

Künstlerisches Arbeiten vor der Natur

Mit dem Fahrrad in die Natur und dort zeichnen; kleine Ausstellung beim Sommerfest

Mikroskopieren + Stadtökölogischer Lehrpfad

Umgang mit Mikroskop vertieft erlernt

Orchester-Projekt (Strauß-Walzer)

Schülerin hat mit dem Orchester Walzer einstudiert; Aufführung beim Sommerfest

Klassenzeitung

In zwei Tagen entsteht eine wirklich tolle Zeitung; Ausstellung der Arbeit beim Sommerfest.

Brot backen



Wir bauen den größten Tetraeder der Wellt



Mountain-Bike



Workshop: Improvisationstheater

Einige Impro-Sequenzen wurden einstudiert und beim Sommerfest präsentiert.

Höhlenforscher



Raketen-Workshop

Aus Flaschen wurden Raketen gebaut und beim Sommerfest abgeschossen.

Fußballcamp für Mädchen + 1x gesundes Frühstück



Ausstellung: Mathekalender



Tanz-Workshop

Ein Profi-Tanzlehrer hat mit den Mädchen eine Choreographie fürs Sommerfest einstudiert.

Cello-Workshop

Ein Cello-Ensemble hat mehrere Werke für das Sommerfest einstudiert.

Samba-Workshop

Eine Präsentation fürs Sommerfest wurde vorbereitet.

Theater: Dramatisieren von Geschichten aus dem Englischbuch



"DIE TAFEL" in Bayreuth — leider ein Erfolgsprojekt: Ziele, Organisation, Interviews, Besichtigung, Mithilfe

Ausstellung und Sammelaktion beim Sommerfest

Erstellen eines Literaturrätsels in Stationen

Erstellung eines Märchenrätsels, das beim Sommerfest präsentiert wurde.

Fotodokumentation: Bayreuth als gastfreundliche Stadt mit kurzweiligen Angeboten für junge Menschen aus aller Welt

Material soll später für Stadtführer für die Austauschschüler verwendet werden; Ausstellung am Sommerfest.

1. Hilfe Kurs mit 8a



Spanische Spezialitäten: kochen, essen und aussprechen



Politik und Zeitgeschichte

Abschluß des Bonhoeffer-Projekts; Schüler des MWG haben Schüler der Bonhoeffer-Schule an etlichen Nachmittagen betreut.

Spielfilm zum Thema Western"

Es wurden ein Western gedreht, inkl. Drehbuch, Filmmusik ...

Deko basteln für Speisesaal



Englische Lieder singen

Lieder aus dem Englisch-Buch wurden einstudiert.

Bewerbungstraining mit Schwerpunkt Assessment-Center

Individuelles Training für alle Kollegstufenschüler


Golfen um den Wanderpokal
Die erste Bayreuther Schulgolfmeisterschaft des Golf-Clubs Bayreuth
Nordbayerischer Kurier — Freitag, 18. Juli 2008
Zahlreiche Schüler-Teams tummelten sich bei der ersten Bayreuther Schulgolfmeisterschaft auf dem Gelände des Golf-Clubs Bayreuth. Das Team des Wirtschafts-Gymnasiums sicherte sich den Wanderpokal der Stadt Bayreuth.

Die teilnehmenden Teams vom Wirtschafts-Gymnasium, dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, dem Gymnasium Christian Ernestinum, der privaten Wirtschaftsschule, der Grundschule Pegnitz und der Volksschule Mistelbach durften aus je vier Personen bestehen. Dabei konnten pro Team höchstens zwei erfahrenere Golfspieler antreten. Schließlich sollten laut Jörg Bauer, dem Organisator der Meisterschaft, auch die Nicht-Golfer in den Genuss des Golfspielens kommen.

Gespielt wurde auf dem öffentlichen Neun-Loch Kurzplatz des Golf-Clubs. Dabei galt es, den Ball mit so wenigen Schlägen wie möglich einzulochen. Pro Schlag wurde ein Punkt notiert. Die maximale Punktezahl pro Loch und Spieler waren neun. Das heißt: Gewonnen hat das Team, das am Ende der Meisterschaft die geringste Gesamtpunktzahl vorweisen kann.

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Dass die Teams alle aus unterschiedlichen Altersstufen kamen, war egal. „Auf dem Kurzplatz könnte auch der Großvater mit seinem Enkel spielen. Das würde keinen Unterschied machen“, erklärt Bauer. „Bei den kurzen Distanzen kommt es auf die Genauigkeit an und nicht darauf, wie weit der Ball geschlagen wird.“

Die Schüler hatten trotz des schlechten Wetters ihren Spaß: „Mir gefällt das Turnier sehr gut“, sagt Rebekka (10) aus der vierten Klasse der Volksschule Mistelbach. „Ich spiele schon seit zwei Jahren Golf und war auch schon öfter auf dem Platz.“ Ihre Klassenkameradin Ann-Kathrin (10) hat mit Golf bislang nur wenig Erfahrung gemacht. Sie und ihre Teamkollegin Kathrin (11) vom GCE konnten heute dafür einiges dazulernen. „Ich habe heute gelernt, wie man den Schläger richtig halten muss und wie ich den Ball treffe“, erklärt Kathrin. Für das Team steht fest: Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei.

Den Wanderpokal und 500 Euro Preisgeld für die Sportfachschaft durfte am Ende das Team des WWG mit 55 Schlägen entgegennehmen. Auf den zweiten Platz spielte sich das MWG-Team und gewann so 300 Euro für seine Sportfachschaft. Den dritten Platz belegte die Mannschaft der Grundschule Pegnitz. Sie konnte mit einem Preisgeld von 200 Euro nach Hause gehen. suli


Eine Prinzessin auf der Kartoffel
Vier Kinder gewannen Malwettbewerb, den die Schülerfirma MaWiBa ausgelobt hatte
Nordbayerischer Kurier — Mittwoch, 17. Juli 2008
Die Prinzessin auf der Kartoffel heißt ein Buch – Moment, schlief die Prinzessin nicht auf einer Erbse? Nein, Kartoffel stimmt schon! Bei der Prinzessin auf der Kartoffel handelt es sich um ein Buch über die Markgräfin Wilhelmine. Herausgegeben hat es die Firma MaWiBa (eine Abkürzung für Markgräfin Wilhelmine Bayreuth). Die Firma haben Zehntklässler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) gegründet.

Bei dieser Firma handelt es sich um ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. Schüler ab der neunten Klasse sollen eine Geschäftsidee entwickeln und eine Firma gründen. Anschließend werden Anteilsscheine zu zehn Euro verkauft und Hauptversammlungen abgehalten. Im Geschäftsjahr müssen Lohn, Steuern und Versicherungsbeiträge gezahlt, Geschäftsberichte erstellt und das Produkt produziert und vertrieben werden. Am Ende des Geschäftsjahres wird das Unternehmen aufgelöst.

Die Zehntklässler vom MWG haben in ihrer Firma ein Kinderbuch über Markgräfin Wilhelmine entwickelt. So wollen sie auch jüngeren Kindern erklären, wer Wilhelmine war.
Und dieses Buch heißt eben „Die Prinzessin auf der Kartoffel“.

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Um dieses Buch auch mit tollen Bildern zu illustrieren, haben die Zehntklässler zu einem Malwettbewerb aufgerufen. 60 Kinder haben sich beteiligt, aus allen Einsendungen wurden vier Gewinner ermittelt. Laura Fischer, Isabella Hones, Antonia Schmidt und Konstantin Brik haben gewonnen, sie sind zwischen vier und zwölf Jahre alt.

Überraschung für Konstantin
Konstantin Brik, er geht in die zweite Klasse der Graserschule, haben die Zehntklässler der MaWiBa-Firma im Unterricht besucht und ihm ein solches Buch überreicht. Das war eine Überraschung!

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid: Das Buch „Die Prinzessin auf der Kartoffel“ könnt ihr bei Thalia im Rotmain-Center oder im Sekretariat vom MWG kaufen. us

Buch über Wilhelmine Wer's etwas genauer
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Überraschung während des Unterrichts: Konstantin Brik, acht Jahre alt (Mitte), bekam ein Buch überreicht, für das er sich an einem Malwettbewerb beteiligt hatte. Mit im Bild Evi Häußinger und Olivia Hofmann. Foto: Lammel

Die Zielgruppe „Jung und Clever“
Führende Unternehmen aus Oberfranken buhlen um die Gunst der Gymnasiasten
Von Frank Schmälzle
Nordbayerischer Kurier — Donnerstag, 10. Juli 2008

„Ich lass’ mir mal alle Möglichkeiten offen.“ Fabian Keßler mag sich nicht vereinnahmen lassen. Mathe oder Physik will er studieren, gerne in Bayreuth, wenn er in zwei Jahren sein Abitur hat. Fabian Keßler war gestern gemeinsam mit 104 weiteres oberfränkischen Gymnasiasten aus der Jahrgangsstufe 11 an die Uni Bayreuth zur Kontaktveranstaltung Gymnasien und Wirtschaft eingeladen.

Wirtschaft trifft Gymnasium, Unternehmer treffen Schüler: Ganz neu ist der Ansatz der Veranstaltung, die gestern in ihrer fünften Auflage an den Ausgangsort, an die Uni Bayreuth zurückkehrte, sicher nicht. Doch glaubt man den Initiatoren des Projektes mit dem sperrigen Titel „Gymnasien und Wirtschaft in Oberfranken“, wird zumindest für die Wirtschaft der Draht zur Zielgruppe Jung und Clever immer wichtiger.

Für Hans Angerer, einst Oberfrankens Regierungspräsident und heute geschäftsführender Vorsitzender von Oberfranken Offensiv, ist es „mein absolutes Lieblingsthema“. Der Kampf um die klugen Köpfe ist entbrannt, stellt Angerer in einer Pressekonferenz fest – und Oberfranken steckt mittendrin. Warum den Personalberatern und Headhuntern viel Geld in den Rachen werfen, wenn man gute Leute auch anders anwerben kann? Früher. Dann nämlich, wenn sie sich zum Karrierestart für einen Arbeitgeber entscheiden. „Die frühzeitige Bindung von Unternehmen aus der Region und Gymnasiasten ist das Thema für Oberfranken schlechthin“, sagt Angerer.

Deshalb hat ein gutes Dutzend Unternehmen – durch die Bank wohlklingende Namen wie Baur Versand, Loewe, Rehau, E.ON, Scherdel oder Sandler – im Foyer des Audimax ihre Stände aufgebaut. Junge Leute stehen dahinter, in Bussiness-Kluft und mit Namenschildchen am Revers. Auch wenn die Klamotten andere sind, sie sprechen die Sprache der Zielgruppe. „Das System funktioniert“, sagt Max-Josef Weismeier, der beim Baur-Versand in Burgkunstadt Ausbildungsleiter ist. „Wir haben mit Veranstaltungen wie dieser bereits Bewerber für berufliche Ausbildung und Absolventen dualer Studiengänge gefunden, die mit uns Kontakt halten.“ So recht kann Weismeier nicht verstehen, dass nur die paar hier vertretenen Firmen „diese Plattform und die Möglichkeit zum direkten Kontakt nutzen.“

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Nur halb im Spaß zieht er die Parallele: Der Baur-Katalog spricht die Zielgruppe „weiblich, zwischen 40 und 55 Jahren, eher konservativ“ an. Genauso klar ist die Gruppe definiert, der die Personalbemühungen des Unternehmens gelten. Gymnasiasten aus Oberfranken gehören ausdrücklich dazu.

Und dort im Foyer des Audimax trifft man tatsächlich eine handverlesene Schar junger Leute. Ihre Schulleiter haben sie für dieses Treffen ausgewählt, drei Kriterien lagen dabei zugrunde: Sie sind Leistungsträger ihrer Jahrgangsstufe – „was nicht heißt, dass nur Einser-Schüler eingeladen sind“, sagt Helmut Lösche von der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Gymnasien in Oberfranken. Genauso wichtig – und das sind die Kriterien zwei und drei – sind Engagement in Schule und Gesellschaft und Interesse an der oberfränkischen Unternehmenslandschaft. Das Kontakttreffen, darauf weist auch Lösche ausdrücklich hin, soll keine Eliteveranstaltung sein. Nicht immer sind die besten Schüler später die besten Mitarbeiter. Manchmal wiegt das Engagement schwerer.

Oder andere Schlüsselqualifikationen wie Sprachkenntnisse, Kommunikations- und Teamfähigkeit. Dass die neuen, gestuften Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschlüssen unter diesen Prämissen praxisnäher sind, betont der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Helmut Ruppert. Muss er auch, denn auch die oberfränkischen Unis und Hochschulen präsentieren sich den Gymnasiasten. Gut, sagt Ruppert, dass die Bachelorstudiengänge inzwischen jene Akzeptanz gefunden haben, die ihnen gebührt. Bei den Studierenden und in der Wirtschaft.

Oberfranken als Option
Und was denkt Fabian Keßler? „Wenn man was mit Spaß macht, findet einen der Beruf eher als man selbst den Beruf“, sagt der Elftklässler aus dem Graf-Münster-Gymnasium. Es muss nicht unbedingt Wirtschaft sein, er könnte sich auch eine Tätigkeit an einem Forschungsinstitut gut vorstellen. Und es muss nicht Oberfranken sein, und doch sagt er: „Ich würde schon gerne hier bleiben.“

Insofern ist etwas erreicht: Ihre oberfränkische Heimat ist für junge und clevere Leute aus der Region durchaus eine Option.


Auseinandersetzung mit
dem Dialog der Kulturen
Europäischer Wettbewerb: Landessieger geehrt
Hollfeld/Bayreuth
Nordbayerischer Kurier — Dienstag, 8. Juli 2008

Die Siegerehrung des 55. Europäischen Wettbewerbs der Schulen auf Bezirksebene hat am gestrigen Montag in Hollfeld stattgefunden. Das Motto lautete „Dialog der Kulturen“.

Gastgeber für den Ehrungsmarathon war die Staatliche Gesamtschule in Hollfeld, wo es Studiendirektor Martin Rohde als Schulleiter vorbehalten war, Hunderte von Schülern und Lehrern aus dem gesamten Bezirk Oberfranken willkommenzuheißen – von Naila im Nordosten bis Burgebrach im Südwesten.

Die regionale Schirmherrschaft dieses bundesweiten Wettbewerbs hatten Regierungspräsident Wilhelm Wenning und Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler inne. Sie nahmen auch, zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden der Europa-Union, Rainer Taubert, die gestrige Ehrung der Landessieger vor.

Aus dem KURIER-Verbreitungsgebiet zählten folgende Schulen zu den Preisträgern: Volksschule Bindlach (in Klammern die Zahl der ausgezeichneten Schüler: vier); die Volksschule Thurnau (einer); die Hans-Wilsdorf-Schule in Kulmbach (einer) sowie die Staatliche Fachschule im Schulzent rum Kulmbach (zwei).

Bei den Gymnasien gab es folgende Preisträger: GCE Bayreuth (26); MWG Bayreuth (sechs); RWG Bayreuth (49); WWG Bayreuth (32) sowie das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach (vier).

MWGlerinnen bei Preisverleihung Wer's etwas genauer
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Das Siegerbild von Katharina Lehmann vom Bayreuther Richard-Wagner-Gymnasium ziert alle bayerischen Urkunden. Foto: Meixner
Oberstudienrätin Adelheid Jörg aus München war gestern als Leiterin der Landesjury und Mitglied der Bundesjury des 55. Europäischen Wettbewerbes nach Hollfeld gekommen. Sie wies darauf hin, dass in ganz Deutschland mehr als 180 000 Schüler am Wettbewerb teilgenommen haben, davon fast 55 000 aus dem Freistaat Bayern. Dabei wurde im Bildnerischen ein weiter Bogen gespannt von Märchen in Europäischen Ländern über Europa als Reiseziel bis hin zu europäischen Kunst- und Literaturfestivals.

Die Themen im schriftlichen Bereich umfassten Reisebeschreibungen aus der Sicht von Menschen oder Zugvögeln oder Artikel über Begegnungen und Kontakte über Landesgrenzen hinweg.

Aus 51 oberfränkischen Schulen wurden von der Landesjury insgesamt 420 Landessieger ausgewählt und die Beiträge prämiert. Eine besondere Ehre wurde Katharina Lehmann vom Richard-Wagner-Gymnasium in Bayreuth zuteil: Ihr Bild ziert die Urkunden aller bayerischer Preisträger.

Regierungspräsident Wilhelm Wenning unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbes: Die Jugend von heute, für die ein geeintes Europa mittlerweile eine Selbstverständlichkeit darstelle, müsse sich erinnern an die politischen Ideen, die der Europäischen Union zugrunde liegen. Politische Ideen, ohne die es heute kein Zusammenleben in Freiheit und Sicherheit gebe und auch kein Europa ohne Grenzkontrollen. mx

INFO:
Die Gruppenbilder der Preisträgerschulen aus dem KURIER-Verbreitungsgebiet finden Sie ab im Internet unter http://www.nordbayerischer-kurier.de.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Probleme in der Zeitung lösen?
x-bay forscht nach, wie hilfreich ein Kummerkasten ist
Nordbayerischer Kurier — Montag, 7. Juli 2008
In größeren Zeitschriften ist es gang und gäbe: Leser wenden sich mit Problemen an die Redaktion und bekommen eine Antwort oder einen Ratschlag von einem Expertenteam. Wie käme ein solcher Kummerkasten in einer Schülerzeitung an? x-bay hat mit der Schulpsychologin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth, Anita Zinn, gesprochen.

„Wenn so ein Kummerkasten etabliert ist, ist es sicher eine gute Sache“, sagt Anita Zinn, Schulpsychologin am MWG. Allerdings müsste es auf die ernst gemeinten Anfragen der Schüler dann auch seriöse Antworten geben, die über den gut gemeinten Ratschlag eines Mitschülers hinausgehen. Dafür wäre zum Beispiel eine Kooperation der Schülerzeitungsredaktion mit dem Schulpsychologen sinnvoll. „Aber meistens reicht eine geschriebene Antwort nicht aus, um ein Problem zu lösen“, sagt Zinn. Außerdem soll eine Schülerzeitung witzig und unterhaltsam sein. Darin einen ernst gemeinten Kummerkasten aufzuziehen, hält die Schulpsychologin für schwierig.
„Ob so etwas von den Schülern aufgenommen würde, weiß ich nicht.“ Zinn kennt Kummerkästen von Klassenlehrern, die darin ihren Schülern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen zu artikulieren. „Diese Probleme dann zu lösen, ist nicht einfach“, sagt Zinn. Wichtiger als ein Kummerkasten seien dafür Gespräche mit Eltern, Lehrern und Freunden.

Aber was macht Kummerkästen in großen Zeitschriften erfolgreich? „Wer weiß, ob die wirklich echt sind und nicht fiktive Probleme behandeln“, gibt Zinn zu bedenken. Außerdem: Wer sich nur im Schutz der Anonymität traut, über seine Probleme zu sprechen, hat wahrscheinlich eine viel zu große Hemmschwelle, um sich persönlich helfen zu lassen. So hilfreich scheinen der Schulpsychologin die Antworten in solchen Kummerkästen meist auch nicht zu sein. Zinn: „Meist wird nur geraten eine Beratungsstelle aufzusuchen.“ mls


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kuriers

Verkehrstraining „Hallo Auto“
Die Fünftkläßler des MWG nehmen an ADAC-Schulung teil
Von Redi Redetzky
Freitag, 4. Juli 2008

Der ADAC bietet für Schüler der fünften und sechsten Klassen eine Unterrichtseinheit an, in der die Kinder erfahren und lernen, was Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg sind.

Von Mittwoch bis Freitag haben 5. bzw. 6. Klassen der Jean-Paul-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums an diesem Verkehrstraining teilgenommen.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, mit welchem Eifer die Schüler bei der Sache sind. Man merkt in jedem Moment, daß es sich um ein ausgereiftes Unterrichtsprojekt mit qualifizierten sogenannten Moderatoren handelt, bei dem die Schüler auch aktiv mitmachen können.

Am Schluß des Projekts darf dann noch jeder, der will, mit dem Moderator eine Vollbremsung aus Tempo 30 erleben: So erfahren die Schüler auch, wie wichtig es ist, sich grundsätzlich immer korrekt anzuschnallen.

Nach diesen zwei Schulstunden haben die Schüler am eigenen Leib erfahren, wie lang so ein Anhalteweg (bei  50 km/h) ist und welch überragende Bedeutung dabei der Reaktionszeit zukommt. Ich war schon einige Male bei so einem Verkehrstraining dabei, und ich habe es noch nie erlebt, daß auch nur ein Schüler den Anhalteweg annähernd richtig eingeschätzt hat. Übrigens hatte auch ich beim ersten Mal deutlich zu kurz geschätzt.

Verkehrstraining „Hallo Auto“ Wer's etwas genauer
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Verkehrstraining „Hallo Auto“ Wer's etwas genauer
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MWGler am Volksfestplatz bei   „Hallo Auto“  Fotos: Redetzky
Hm, der Fahrer hat das Bremssignal schon erhalten, die Bremsleuchten sind aber noch aus ...

Zum Schluß bedanken wir uns beim ADAC sowie dessen Moderatoren und Frau Aigenstuhler für das Verkehrstraining, bei Herrn Geisler vom Fremdenverkehrsverein, der für die Vergabe des Volksfestplatzes zuständig ist, der BEW, die Wasser und Hydrantenstandrohr zur Verfügung gestellt hat, der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth, von der Schlauch und Spritze kamen, Herrn Heimann von der Albert-Schweitzer-Schule, der die Gerätschaften dankenswerterweise besorgt hat, und nicht zuletzt bei Florian Kostanza aus der 9a der Albert-Schweitzer-Schule, der an allen drei Tagen die Wasserspritze auf- und wieder abgebaut hat..

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